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Nutztiere Hamm (Subject) / Ledidoptera (Lesson)
Nutztiere
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- Systematik Insecta - Ledidoptera: Schmetterlinge
- Amorphe Merkmale Schmetterling ApomorpheMerkmale •vorderer unpaarer Ocellus fehlt•Flügel mit Schuppe bedeckt•Tibia der Vorderbeine mit Fortsatz zum Reinigen der Antennen•Erste 9 Abdominalsegmenteder primär terrestrischen Larven tragen im Grundplan Stummelfüße•Verminderung der Stemmata (Punktaugen auf Kopfkapsel bei Raupen) von 7 auf 6 •4 Flügel; koppelbar über Jugum bzw. Frenulum•Flügel mit Schuppe bedeckt•Schuppen aus Chitin•Mit „Stift/Stiel“ in „Hülse“ verhakt•Lösen bei Berührung•Pigment-und Strukturfarben•Hohl, mit Luft gefüllt•Bei Verlust wird der Flug erschwert oder unmöglich•>> Verfrühter Tod
- Ledidoptera Einteilung Zeugloptera „Urmotten“ Micropterigidae Mandibeln entwickelt•Pollenfresser•Larven mit Stummelfüßen, fressen am Boden und Glossata (mit mehr als 100 Familien) •Mandibel reduziert und funktionslos•Galeaeder Maxillenverlängert; bilden einen Rüssel, der in Ruhestellungaufgerollt wird (Glossata)•Larven auf ersten beiden Abdominalsegmentenohne Stummelfüße
- Ökologische Gruppen Einbiotopbewohner•Biotopkomplexbewohner•Verschiedenbiotopbewohner•Bewohner transitorische Lebensräume•Bewohner dauerhafter Lebensräum
- Einbiotopbewohner Einbiotopbewohner:Arten, die sich in allen Stadien(Ei, Raupe, Puppe, Falter) in einem einzigen Biotop aufhalten. Biotop ist in sich einheitlich. Bsp. Apollofalter (Parnassiusapollo)
- Biotopkomplexbewohner Biotopkomplexbewohner:Arten, die in verschiedenen Lebensstadien(Eiablage, Raupenwachstum, Paarung, Nahrungsaufnahme der Adulten) unterschiedliche Biotope (Teilhabitate) benötigen: Bsp. Schwalbenschwanz (Papiliomachaon)
- Verschiedenbiotopbewohner Verschiedenbiotopbewohner:Arten, die mehrere unterschiedliche Biotope bewohnen und sich hier wie Einbiotopbewohnerverhalten: Bsp. MädesüßPerlmutterfalter (Brenthisino).
- Bewohner kurzlebiger Lebensräume Bewohner kurzlebiger Lebensräume:Arten, die an temporäre Habitatstrukturengebunden sind, z.B. Pflanzengesellschaften bestimmter Sukzessionsstadien: Bsp. Distelfalter (Vanessa atalanta, Cynthia cardui).
- Bewohner dauerhafter Lebensräume Bewohner dauerhafter Lebensräume:Standorte mit natürlicher, beständiger Vegetation •(Felsfluren: Apollofalter, Hochmoore: Hochmoor-Gelbling)•Natürliche Waldgesellschaften (Klimaxstadien)•Natürlich waldfreie Standorte (Felsfluren, Hochmoore, Hochgebirgsmatten)•Anthropogene Standorte (bei konstanter Bewirtschaftung
- Eignung von Lepidopteren als Indikatoren im Naturschutz und in der Landschaftsplanung Eignung von Lepidopteren als Indikatoren im Naturschutz und in der Landschaftsplanung •Starke Bindung (insbesondere Larvenstadien) an ihren Lebensraum (besonders K-Strategen).•Guter autökologischer Kenntnisstand•Taxonomisch gut bearbeitbar•Etablierte Erfassungsmethoden•Zahlreiche Spezialiste
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- Myrmecophile„Bläulinge“ Myrmecophile„Bläulinge“(Bindung einer Art an Ameisen) •Phänomen Myrmecophilieweit verbreitet bei Lycaenidae •Ameisendrüsen –Ameisengarde•Parasitische Raupen: fressen Ameisenbrut•Kleptomane Raupen: werden von Ameisen wie die Ameisenbrut gefütter
- Schadschmetterlinge Schadschmetterlinge“ •nur die Larven verursachen Schäden an allen Teilen (artspezifisch) von Kulturpflanzen (Wurzeln, Blätter, Blüten, Knospen, Früchte) (MWZ kauend-beißend)•einige Arten sind bedeutende Schädlinge in der Landwirtschaft Schmetterling MWZ saugend
- Chordata(Chordatiere) Die Chordaten sind im Grundbauplan durch charakteristische Merkmale gekennzeichnet (Autapomorphien):1.Chorda dorsalis2. Neuralrohr3. Kiemendarm4. Geschlossene Blutgefäßsystem 1.Chorda dorsalis-dauernde oder nur embryonal-larvale Zentralstruktur des Achsenskeletts-elastischer Stab; entodermalenUrsprungs; Endoskelettfunktion 2. Neuralrohr (durchgehend)-über der Chorda dorsalisgelegen; neuroektodermalen Ursprungs 3. Kiemendarm-von Kiemenspalten durchbrochener Vorderdarm; primär als Ernährungsapparat, sekundär als Teil des Atemsystems-ventral unter Chorda dorsalis, Öffnung zur Bauchseite 4. Geschlossene Blutgefäßsystem -mit ventralemAntriebsorgan (Herz); Blut fließt zum Kopf
- TUNICATA(Manteltiere) TUNICATA(Manteltiere) Thaliacea Salpen-Larve freischwimmend-Adultformfreischwimmend, z.T. koloniebildend-tönnchenförmigmit Generationswechsel (Metagenese) Manteltiere (Tunicata) sind ein weltweit, rein marin verbreiteter Unterstamm der Chordatiere. Sie leben als sessile Tiere auf dem Meeresboden (Seescheiden) oder planktonisch (Salpen, Appendikularien). Manteltiere können als Einzeltiere oder als Kolonien auftreten
- Mögliche Progenese aus der Tunicatenlarve Bild