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Grundschulpädgogik (Subject) / Offener Unterricht (Lesson)

Öffnung von Unterricht

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  • Leistungserhebung (4 Überpunkte) (Verhaltens-) Beobachtung --> systematisch und unsystematisch,Bezug auf Denkprozesse,fachlich, methodisch, sozial, personale Kompetnezen (LehrplanPLUS),professionelle Bewertung: Gütekriterien, Bezugsnormen, Vermeidung von typischen Fehlern.
  • Lernumgebung (4 Merkmale) - Gute Klassenführung (PAUER), - klare räumliche Umgebung (Regale, Medien), - Motivierung durch Aufgaben, - Beratungsstrukturen und Hilfsmittel (z.B. Zahlenstrahl oder Wortfamilien).
  • Stufenmodell Peschel (2005) Stufe 0: Organisatoirsche Öffnung (Differenzierung von oben - Lehrperson) Passung an Lerner. (Helmke Angebot-Nutzungsmodell) Stufe 1: Methodische Öffnung (Individualisierung von unten - Schüler) eigenaktiv und konstruktiv. (Konstruktivismus) Stufe 2: Stoffbezogene Mitbestimmung (Interesse der SuS) selbstbestimmt (Deci und Ryan) Stufe 3: Soziale Öffnung ( Demokratie + Selbstverwaltung) soziale Erziehung von allen.
  • Definition Wallrabenstein (2001) vs. Jürgens (2004) + Bohl und Kucharz (2006) Wallrabenstein: veränderter Lernbegriff. Jürgens: Den offenen Unterricht gibt es nicht --> Sammelbegriff. Bohl und Kucharz: Offener Unterricht --> Mitbestimmung der Sus in inhaltlicher und partizpativer Hinsicht, Selbstbestimmung; Offenheit --> Beteiligung der SuS in organisatorischer und methodischer Hinsicht; Selbstorganisation und Selbstregulierung.
  • Dimensionen der Öffnung nach Peterßen Inhaltlich (öffentlich, persönlich --> nicht LP aber im Rahmen dieses), methodisch (Weiterentwicklung neue Methoden), nach Innen (Rhythmisierung, Fächerübergreifender Unterricht), nach Außen (Eltern oder Experten).
  • 4 Formen offenen Unterrichts Freiarbeit (Impuls, selbstgewählt), Stationenlernen (geschlossen oder offen, Lauf oder Buffet), Lernwerkstatt (Eigenaktiv, Untergliederung oft räulich), Wochenplan (Zeit, fächerübergreifend, oft Plicht- und Wahlbereich).
  • Befunde Hartinger (2005), Wendt (2012), Marsolek (2003). Hartinger: Selbstbestimmung fördert die Motivation. Vor allem die Wahl des Arbeitsortes hat großen Einfluss (ist eigentlich leicht zu machen). Wendt: keine signifikanten Unterschiede bei Leistung und Lernfortschritt, Vorteile bei der Persönlichkeitsentwicklung, sozial-emotional + sozialkompetenz (ähnlich JÜL). Marsolek: didaktisch-methodische Gestaltung wichtiger als Gruppierungsform.
  • 5 Konsequenzen für die GS nach Wendt Individuelles Feedback für individuellen Lernprozess, Entwicklung von Metastrategien für individuelles Arbeiten und Lernen, Lesekompetenz als Schlüsselfunktion, Systemischer Rahmen für individuelle Förderung, Sturkuturierung und Erweiterung offenen Unterrichts.
  • Fazit (8) Offen ist nicht gleich guter Unterricht,Methodenvielfalt angemessen,Strukturierungsmaßnahmen,individuelle Förderung der einzelnen SuS,Anpassung der offenen Lernformen an Lern- und Entwicklungsstand,Freiheitsspielräume,Situationsabhängiger Grad der Öffnung, Einüben der Lern- und Arbeitstechniken.
  • Hattie (1) vs. Peschel (5) Hattie sagt. Aufwand ist es nicht wert Peschel : anglo-amerikanischer Raum, meisten Daten aus den 70ern und 80ern (neue Forschung nicht berücksichtigt, Studienaufbau nicht passend, subjektive Sichtweise auf Leistung bezogen, extrem gegen offenen Unterricht.
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  • Entstehung Maria Montessori: Kiderorientierung, Selbstständigkeit, Freie Arbeit; Peter Petersen: freie Entfaltung, Lebensnähe, ganzheitliches Lernen [Reformpädagogik 20. Jh.]
  • Begründung nach Munser-Kiefer (2014) 1. Lernpsychologisch (Konstruktivismus), 2. Motivationspsychlogisch (Selbstbestimmung und Einbindung nach Deci und Ryan), 3. Pädagogsich (Sozialkompetenz und Persönlichkeit), 4. Entwicklungspsychologisch (Entwicklungsstand --> EIS-Modell Bruner und Handlungsorienitierung sowie Anschaulichkeit --> Piaget).
  • Öffnung nach Peschel (2005) beschreibt einen Prozess --> Staatsexamensfrage (Phase nach Peschel oder Grad der Öffnung)
  • Forschung Lipowsky (2002) und Hanke (2005). Nicht die Form sondern die Art und Weise der Umsetzung ist entscheidend.
  • Qualitätsmerkmale Offenen Unterrichts Munser-Kiefer (2014) Mikro: Strukturierung, kognitive Aktivierung, feedback, aktive Beratung durch Lehrer, effektive Lernzeit. Makro: Inhaltlich, Organisatorische Hinführung, eigenaktive Arbeitsphase, Reflexionsphase, inhaltliche Verarbeitung.
  • 10 Chancen offenen Unterrichts Selbstständigkeit + VerantwortungSozialkompetenz,Mündigkeit,problemlösendes Denken,Kreativität,Optimierung und Differenzierung sowie Individualisierung,Passung = wenige Störungen,Kooperation,Motivierung durch Lebenswelt,ganzheitliche Erziehung.
  • 5 Grenzen des offenen Unterrichts Arbeitsaufwand für Lehrer,Organisatorisch (Raum, Material, Stundenplan),Disziplinschwierigkeiten,Schereneffekt durch geringe Lenkung für Lernschwache,Vernachlässigung von Inhalten.