9

Grundschulpädgogik (Subject) / Differenzierung (Lesson)

und Individualisierung

This lesson was created by abernhard.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

  • Helmke 2012 + Roßbach und Wellenreuther Helmke: Nach PISA und IGLU --> moderner Unterricht = Maßnahmen der Differenzierung und Individualisierung --> Heterogenität gerecht werden. R0ßbach und Wellenreuther kommen auch zu der Erkenntnis, dass Differenzierung ein geeignetes Mittel ist der Heterogenität zu begegnen.
  • Definition Saalfrank (2012) Maßnahmen Schul- und Unterrichtsorganisatorischer Art zur Förderung unter Berücksichtigung des jeweiligen Entwicklungsstands, Neigungen, Begabungen, Stärken --> in der Folge auch Individualisierung des Unterrichts.
  • Begründung Wiater (2010) - Anthropologisch (Erbanlage, Umwelteinflüsse, Entwicklung, Charakter), - Psychologisch (Entwicklungspsychologisch, Lernpsychologisch, Lernen = individuell Lerche), - Pädagogisch (Chancengleichheit, Kompensation), - Soziologisch (Leistungsgesellschaft, GG, Bay. Verfassung Art. 128 Jeder hat Anspruch auf Bildung nach seinen Begabungen).
  • Formen der Differenzierung Saalfrank (2012) Äußere Differenzierung (Inter-, Intra-, Profildimension). Innere Differenzierung:- Unterrichtsorganisatorisch (Ziele, Inhalte, Methoden, Medien, Sozialformen, Lernvoraussetzungen, Organisation und Zufall). - Didaktisch (Lerninteresse, Lernbereitshaft, Lerntempo, Fundamentum + Additum) - Unterricht (inidviduell, kooperativ, gemeinsamer Unterricht), - Kompetenz (Entscheidungs-, Fach-, Sozial-, Selbst-, Handlungskompetenz).
  • Grenzen der Differenzierung 3 Effekte 6 Gruppen Schereneffekt, kein Zugpferdeffekt, Fischteicheffekt. Didaktisch (Was ist Fundamentum was Additum?), Organisatorisch, Diagnostisch, Motivational, Leistungsbeurteilung, Bildung von Leistungsgruppen.
  • Leistungsbewertung und Differenzierung / Inidvidualisierung Präsentation, Beobachtung, Problemstellung, Zeitversetzt, Zeitgleich + kriterial, + individuell, - sozial nicht nur über Gegenstand sondern auch über sich als Lernende, keine Trennung von Diagnose und Förderung --> Selbsteinschätzung --> "Ich kann Einheiten umrechnen".
  • Empirie Bohl (): + vs. helmke (): - IGLU 2001-2011 - ingesamt noch zu wenig Differenzierung, VERA 2008: selten aufwendige Differenzierung wenn dann eher für schwache. Lipowsky (2011): Bestätigung des FTE bei Lesen, Hattie (2009): geringe bis kleine Effekte, Roßbach und Wellenreuther: kombination von Differnzierung und direkter Instruktion gut.
  • 3 Planungsmodelle für Individualisierung (Wiater 2011) 1. Planung von individuellen Lehr-Lern-Wegen (aktueller Stdand, Zone der Entwicklung, Anstieg de Schwierigkeitsgrads), 2. Planung von offenene Lernangeboten (Materialgeleitet, offene Unterrichtsformen), 3. Einplanen von Phasen schüler- selbstinitiierten Lernens.
  • Definition Individualisierung Bohl u.a. (2012) + Einsiedler (1994) + Brügelmann (2011) Bohl: Nimmt zuvor erfasste Lernvorausstzungen und/ oder Interessen einzelner SuS als Ausgangspunkt und stellt daraufhin passende indivduelle Lernangebote zur Verfügung [vgl. Differenzierung --> Gruppierung]. Einsiedler: Spezialform der Differenzierung, SuS nicht duch Lerngruppe sondern durch Einzelbetreuung oder Einzelarbeit individuell gefördert. Nicht Isolierung in Einzelarbeit sondern Lernen von- und miteinander.
Advertisement