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Grundschulpädgogik (Subject) / Konstruktivistische Lerntheorie (Lesson)

Lehr- Lernkonzepte

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  • Instruktion vs. Konstruktion Sowohl bei hoher als auch bei niedriger äußerer Aktivität kann die kognitive Aktivität hoch sein (Richard E.Meyer). Konzept der pragmatischen Kombination (Reinmann-Rothmeier und Mandl) oder guided discovery (nach Richard E.Meyer) oder kognitive Strukturierung (nach Einsiedler und Hardy) --> Selbststeuerung der SuS mit ungünstigen Lernvoraussetzungen hat negative Auswirkungen. Construction View -- Guided Discovery --Transmission View.
  • Umsetzung in Unterricht (Wolff und Dubs - 8) + (Werning - 1) Freiheit bei Lerninhalten, authentische und lebensnahe Lernumgebungen, viele Sinneskanäle, Fähigkeiten für reale Lebenswelt, kooperatives und kollektives Lernen, Fehlerkultur, Metakognition, individuelle Prozesse. Lehrer vom Kontrolleur zum Moderator.
  • Grenzen "Abschaffug der Schule" (bei radikalem Konstruktivismus). Übertragbarkeit auf höhere Ebene vs. situativ, Lernen auch systematisch, kumulativ und langfristig, daneben auch explizit und nicht nur situativ (Baumert). Problem der Leistungsbewertung, da Wissen individuell konstruiert wurde (Jonasser).
  • Konstruktivistische Didaktik Konstruktion, Rekonstruktion, Dekonstruktion (Kersten Reich --> Methodenpool)
  • Basis Radiklaer Konstruktivismus (Maturana, von Glasersfeld und Förster) --> es gibt keine objektive Darstellung der Realität, jeder Erkenntnisgewinn ist subjektiv. + Neurobiologische Forschung (Reiz  --> info-Auswahl --> Rekonstruktion). + Systemtheorie (nach Luhmann): mehrere Systeme arbeiten im Gehirn autonom.
  • Neue konstruktivistische Lehr-Lern-Konzepte Sozialkonstruktivismus, moderat-konstruktivistische Didaktik (Hardy et al) --> Kernaussagen übernommen, aber auch objektive gültige Strukturen im Unterricht). situiertes Lernen (Brown vs. Anderson) --> Ergebnis Renkel: + Motivation, + authentische Aufgaben, + Anwendungswissen). Cognitive - Apprenticeship- Ansatz (indivdualisierte Handwerkslehre) -- scaffolding, fading, coaching
  • 5 Lehrfunktionen (Klauer) Steuerung und Kontrolle der Prozesse, Motivation der Lernenden, Informationsverarbeitung, Speicherung des Wissens, Abrufbarkeit und Transfer
  • Konstruktivistische Ansätze der Kognitionspsychologie Conceptual-Change: Wissenserwerb als aktive Konstruktion auf Basis von Vorerfahrungen. Alltagserfahrungen nicht ersetzt sondern Gültigkeit beibehalten. Konzeptwechsel nach (Posner et al.): Unzufriedenheit, Verständlichkeit, Plausibilität, Fruchtbarkeit.
  • Repräsentation (Stern 3+3) Elaboration (Wissenserweiterung), Organisation (Oberbegriffe --> Wissensstruktur), Verstehen (Wissensmodelle aufbauen). Sprache + Bilder im Kurzzeitgedächtnis --> Abstraktion in Langzeitgedächtnis --> Repräsentation
  • Defintion Lernen (Einsiedler) Unter Lernen versteht man die relativ dauerhafte Veränderung psychischer Dispositionen durch Auseinandersetzung mit Umweltgegebenheiten (also nicht durch Reifung). Dieses Lernen umfasst vor allem deklaratives Wissen (dass, Begriffe, Fakten) und prozedurales Wissen (Wie, Verfahren, motorische Abläufe und Problemlösen).
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  • Lernen aus verschiedenen Perspektiven über die Zeit Lerne als Verhaltensänderung: Behaviorismus (bis 1970er Pawlow, Skinner) z.B. bei 1*1und Vokabeln noch aktuell.--> Übergang sozial-kognitive-Lerntheorie --> kognitve Wnende: Lernen als Wissenserwerb (Vorwissen ist wichtig) --> kognitivismus (ab 1970e Ideen von Aebli, Bruner, Gagne) --> Lernen als aktive Wissenkonstruktion --> Konstruktivismus (LehrplanPLUS).
  • Definition Lehren (Krapp + Einsiedler) "Lehren als absichtsvolle Tätigekiet mit dem primären Ziel, die Aneignung von Wissen bzw. die Entwicklung von Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten beim Lernendnen zu unterstützen." (Krapp). "Lehre als Gestaltung von Lerngeglegenheiten mit indirekter Lehrfunktion." (Einsiedler).
  • Lernen und Lehren Gestaltung von Lernumgebungen von zentraler Bedeutung --> zeigt sich auch bei der Unterrichtsqualitätsforschung oder den Merkmalen Guten Unterrichts (Lipowsky, Mayer, Helmke)
  • Ältere Lehr-Lern-Konzepte für Grundschule Reformpädagogik (Weimar 1920er): z.B. Kindgemäßheit, Anschaulichkeit, Selbsttätigkeit; 50er/60er: Handlungseinhieten (Sonnenuhr) nach pädagosicher Psychologie (Roth), 3 -Schritt Aebli: 1. Konkrete Handlung, 2. Abstraktion und Darstellung, 3 Abstraktion sprachlich --> vgl. EIS-Modell von Bruner aber nicht unbedingt Stufenmodell sondern variabel.
  • Gestaltung einer konstruktivistischen Lernumgebung nach Mandl und Reinmann-Rothmeier (1995). Lernen = aktiv, selbstgesteuert, konstruktiv, situiert und sozial.