16
Grundschulpädgogik (Subject) / Leistung (Lesson)
Leistung
This lesson was created by abernhard.
This lesson is not released for learning.
Advertisement
- Definition (gotisch, Trübner 1943) + Sacher 2009 Laistjan = einer Spur nachfolgen; "Leistung von Schülern ist Ausdruck des Grades, in dem sie Anforderungen entsprechen, vermögen, sie ist der Vollzug und das Ergebnis einer Tätigkeit, die mit Anstrengung verbunden, auf die Erlangung eines Ziels gerichtet und (fremdbestimmte) Gütemaßstäbe bezogen ist."
- Leistungsprinzip in Gesellschaft + Schule Demokratisierung + Industrialisierung (18./19.Jh.) --> Verteilung nach Leistung nicht mehr nach Stand.Der Deutsche Bildungsrat hat 1970 aber deutlich gemacht, dass das Leistungsprinzip nicht uneingschränkt in der Schule gelten soll.Verschiedene Studien z.B. IGLU 2011, KOALA-S (und PISA) zeigen, dass nicht die Schulleistung sondern oft der Status der Eltern einen hohen EInfluss auf Bildungsabschluss hat. Sacher (2014) macht aber auch deutlich, dass es eine anthropologische Anlage des Menschen gibt. Der Mensch strebt nach Anerkennung und dies erreicht er oftmals über Leistung.
- Pädagogisches Leistungsverständnis der Schule (Sacher) Kritische Leistungsbereitschaft. Selbstansprüche <--> Fremdanforderungen Leistung fördern und entwickeln Vielfalt der Leistungen beachten Begrenzund der Leistungserziehung
- Pädagogische Leistungverständnis Grund!schule. (7Punkte) Leistung fördern und entwicklen ist Aufgabe der Schule besonders in GS (Einsiedler),Erfolgserwartungen und Selbstkonzepte --> Attribuierung,Metakognitive Kompetenzen (Sacher 2009),Leistungsvielfalt beachten,kein! teaching on the test,mehr Werte und Sozialerziehung,Begrenzung der Leistungserziehung (Keller 1984).
- Leistungsfeststellung nach Zumhasch Was --> Operationalisierung, mit welcher Methode (Grundsatz der Variabilität und proportionalen Abbildung), Zielrichtung (Produkt- oder Prozessorientierung).
- Formen der Leistungsfestsellung nach Zumhasch schriftlich (quantitaiv und qualitiaiv), mündlich (sprachabhänige Leistungen), praktisch (Sport, Musik oder Kunst + soziale Kompetenz über Beobahtungsbögen), diagnostische Testverfahren.
- Leistungsbewertung (2) Zensurengebung vs. Verbalbeurteilung
- Bezugsnormen (Topsch 2004) soziale Bezugsnorm (- Selektion, unfair, + Diagnose von LRS und Dyskalkulie), kriteriale Bezugsnorm (- komplex, unfair, Lehrerabhängig, + keine Normalverteilung), individuelle Bezugsnorm (- Vergleichbarkeit, Prägnanz, + Motivation, Selbstkonzeot, pädaggosicher Nutzen).
- 6 Funktionen der Leistungsbeurteilung nach Schröder (1995) Selektion (+ Schullaufbahn, - Stigmatisierung, Lebensschicksal), Sozialisation (+ Vorbereitung auf Berufsleben, - Schule nicht Leistungsgesellschaft), Leitimtaion (+ Bildungspolitik, Forschung, - Scheinobjektivität), Information (+ Lehrer, SuS, Eltern, Unterrichtsmethoden - Verhältnis zwischen Personen und Klima kann belastet werden, subjektiv), Motivierung (+ Leistung, - extrinsisch, Leistungsdruck, Versagensängste), Disziplinierung (+ Hilfsmittel für Schülerverhalten, - pädagogisch bedenklich, Noten sollen kein Driúckmittel sein, Erziehung ist keine Dressur vgl. Julia Pestl).
- 4 Neue Formen der Leistungsfeststellung und - bewertung Portfolio (+Diagnose, sachlich-individuell Kombination, Selbstkontrolle, Vielfalt --> Feedbackkultur, - Aufwand), Lerntagebuch (+ Steuerung und Reflexion, Grunlage für LEG, - keine alltägliche Übung), Lernlandkarte (+Selbsteinschätzung), Lernentwicklungsgespräch.
- Advertisement
- 7 Fehlerquellen bei der Leistungsbewertung - und beurteilung und 2 Strategien zur Vermeidung (Jürgens und Sacher) - Mildefehler,- Strengefehler,- Halo-Effekt,- Reihungsfehler,- Kontrastfehler,- Nähefehler,- Tendenz zur Mitte, - Bewusstmachung der Fehler --> möglichstTrennung von Schüler / Leistung / Verhalten (kriteriale Form nutzen).
- Fördern und Förderunterricht Sandfuchs (2 rechtlich,1-3 GS,4-3 Formen) Gleichheitsgrundsatz (Art. 3 GG--> kann aber auch dagegen sprechen),Sozialstaatsprinzip (Art. 20 GG), Grundschule als Schwerpunkt (wegen heterogenität, Erstsprache, Sonderpädagogischen Kindern und Inklusion verstärkt dies noch), Innere Differenzierung + Förderunterricht (Nach, Voraus oder Paralell), Kleinlernkurse, Hausaufgabenhilfe, Förderkurse.
- 6 +1 Didaktische Grundsätze des Förderns Sandfuchs + Aebli DFasKA Diagnose --> Therapie, (Immer auch Eltern befragen! sowohl Defizite als auch Begabungen!!)Förderpläne für planvolles Handeln. angstfreies Lernklima, stetiges Üben, Kontinuität und Intensität, Anstrengung honorieren, "Erfolg spornt an, Misserfolg lähmt" (Aebli),
- Diagnostische Testverfahren Zumhasch Systematisch (möglichst objektiv --> Beobachtung), Testverfahren : testkonstruktion --> Testnormierung (Bezugsnorm) --> standardisierte und informelle Testverfahren.
- Noten (Ingenkamp1, Sacher7, Jürgens4, Diekmann1) Fiktion von Gleichheit/ Gerechtigkeit (Ingenkamp), (Sacher): destruktive Wirkung, Scheinobjektivität, Pseudowissenschaftlichkeit, Konkurrenzdenken, extrinisische Motivation, keine kritische Leistungserziehung, Notenbürokratie, (Jürgens): negativ motivationale, emotionale, lernhinderliche Effekte --> ! aber Eltern und SuS wollen Noten! (Diekmann): Widerspricht Kerngedanken der Grundschule: Förderung
- Problematisierung (3) von Noten und Forderungen Winter RKp 1. Noten sind keine effektive Rückmeldung, 2. Noten behindern Kommunikation, 3. Ziffernzeugnisse pädagosisch kaum nutzbar. Leistungsüberprüfung und -beurteilung wird man nicht abschaffen können --> Änderung und Anpassung im schulpäd Rahmen --> Paradigmenwechsel: fächerübergreifende Projekte, intitiative und individuelle Bewertung, Lernprozess (kontinuierlich), auch Methoden-, sozial- und Persönlichkeitskompetenz --> Lehrer muss mehr Diagnostik beherrschen!