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Nutztiere Hamm (Subject) / Hymenoptera I (Lesson)
Nutztiere
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- Hymenoptera Hautflügler z.B Bienen Diversität: Weltweit:100.000 Arten (250.000) Mitteleuropa: > 11.000 Arten
- Apomorpheund diagnostische Merkmale -Flügel Apomorpheund diagnostische Merkmale -Flügel•Zwei Paar Flügel•Hinterflügelkleiner als Vorderflügel, durch Häckchen(Hamuli) verbunden Vorlesung: Biologie der NutztiereHymenopteradurch Häckchen(Hamuli) verbunden ➨funktionelle Zweiflügeligkeit.•Flügeladerung z.T. stark reduziert => charakteristische Zellen•Bei manchen Arten starke Reduzierung der Hinterflügeloder völliges fehlen der Flügel bei einigen Chalcid•Pronotumfest mit Mesothorax verbunden•1. Abdominalsegment(Propodeum) mit Metathoraxverschmolzen, bei Apocritaeingeschnürt (Jagdtechnik, Verteidigung) •Tergiteund Sternitedes Abdomens greifen schuppenartig übereinanderoidea
- Apomorphe und diagnostische Merkmale -Legebohrer/Stachel Apomorphe und diagnostische Merkmale -Legebohrer/Stachel Orthopteroides Legerohr vorhanden, bei ursprünglichen Formen als Legestachel, beiabgeleiteten Formen als Wehrstachel (hier wird es in die vorgehenden Segmente eingezogen). Legerohr für die Eiablage(beim weibchen)
- Apomorpheund diagnostische Merkmale –MWZ/Reproduktion Apomorpheund diagnostische Merkmale –MWZ/Reproduktion •Mundwerkzeuge bei abgeleiteten Formen leckend/saugend, bei ursprünglichen Formen (z.B. Symphyta) dem Grundbauplan der Insekten ähnlich (kauend-beißend).•Haplo-/Diploidie: Männchen entstehen parthenogenetisch aus unbefruchteten Eiern. Fortpflanzung in der Regel zweigeschlechtlich, z.Tauch Parthenogenese oder Heterogonie (leckend-saugen um Nektar aufzunehmen & zu speichern
- Symphyta (Pflanzenwespen) haben keine Einschnürung(keine Wespentaile) Hautflügler: eingeteilt in Symphyta und Apocrita
- Lebenszyklus der Schlupfwespe parasitoid(Wirt stirbt): Wespe legt ihre Eier in einen Käfer ab, lähmt ihn und die larven können sich von ihm ernähren Paarung -> Suche nach Wirtstieren -> Aufspürung eines Wirtstieres -> Verzifizieren des Wirtstieres -> Eiablage -> Entwicklung von Ei und Larve -> Austritt der Larve -> Verpuppung -> schlüpfen
- Goldwespen Parasiten •Inquiline:Parasitenlarve vernichtet Wirtsei-oder Larve, verzehrt danach den Futtervorrat.•Metaparasit:Parasitenlarve wartet, bis Wirtslarve eine bestimmte Größe hat und saugt sie dann aus.•Orthoparasit: Schmarotzerweibchen legt das Ei direkt an das letzte Larvenstadium des Wirtes.
- Lebenszyklus der sozialen Faltenwespen Wespen besiedeln nicht zweimal hintereinander das gleiche Nest Hochsommer:Beginn der Reifephase einer Kolonie es werden Königinnen und Männchen herangezogen ===Herbst=> Jungköniginnen werden von Männchen außerhalb des Nestes begattet ===> Die alte Königin und alle Arbeiterinnen sterben ==Winter=> Jungköniginnen überwintern ===> Frühjahr=> Solitäre Nestgründungsphase der Königin (Die Larve verpuppen sich-> Die ersten Arbeiterinnen schlüpfen => Arbeiterinnen übernehmen Ausbau und Versorgung des Nestes ==> Sommer
- Anzahl der Arbeiterinnen von Vespulagermanicain einem Wespenvolk im Jahresverlau Wespenplage gibt es nicht. Wespen sind nur zur gleichen zeit unterwegs am meisten im August, dann September und Juli
- Bestandssituation der Bienen, Apidae Larvennahrung: Pollen + Nektar + Drüsensekre Weltweitca. 20.000 (25.000) ArtenVorlesung: Biologie der NutztiereHymenopteraIn Europa > 1000 ArtenIm deutschsprachigen Raum 732 (´04; 1% soz.)In Deutschland > 550 Arten
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- Morphologische Charakteristika der „Apiformes Morphologische Charakteristika der „Apiformes“ Körper meist stark behaart mehr oder weniger stark verzweigte Haare Metatarsus 3 (1. Tarsenglied) breiter als folgende Tarsenglieder
- Apoidea Apiformes Aculeata, Apoidea Apiformes, SpheciformesBienen = „vegetarische Grabwesen lähmt Beute, gräbt ein Loch und legt das Ei dazu
- Melittophile Blütenpflanzen (Bienenblumen) Melittophile Blütenpflanzen (Bienenblumen) Blüten verfügen über entsprechende „Landebahnen“ Blüten mit auffälligem angenehmen Duft Nektar in der Tiefe (bis 15mm) verborgen •Blüten gelb, blau oder weiß Blüten mit Blütenmalen, die im UV-Bereich sichtbar sind
- Sozialverhalten der mitteleuropäischen Bienenfauna Solitär Solitär Weibchen legen eigene Nester an und verproviantieren Nestzellen eigenständig mit Larvennahrung. Nest und Nesteingang werden von einem Tier benutzt. Mütter und Nachkommen haben i.d.Rkeinen Kontakt
- Sozialverhalten/ kommunal Kommunal Mehrere Weibchen nutzen einen gemeinsamen Nesteingang. Jedes Weibchen baut und versorgt seine eigenen Nestzellen.
- Sozialverhalten/Primitiv Eusozial Primitiv Eusozial solitär Nestgründungsphase einjährige Volkszyklen. Morphol. Differenzierung der Kasten ist nur gering Futteraustausch meist nur zwischen Mutter und adulten Nachkommen.
- Hoch Eusozial Hoch Eusozial Soziale Nestgründungsphase mehrjährige Staaten starke morphologische Differenzierung der Kasten Intensiver Futteraustausch zwischen den Adulten
- Gattung Bombus, Hummeln Vorkommen und Verbreitung Weltweit ca. 400 –500 Hummelarten, in Europa ca. 53, in Deutschland 36 Arten und 10 Kuckuckshummeln Vorkommen: Europa, Nordafrika, Nord-und Südamerika
- Hummelnester, Nistweisen Hummelnester, Nistweisen -oberirdisch (hypergäisch):Moospolster, Felsspalten, Baumhöhlen, NistkästenBsp.:Baumhummel, Wiesenhummel, Grashummel, Ackerhummel, … -unterirdisch (endogäisch):Mäusenester, MaulwurfsgängeBsp.:Dunkle Erdhummel, Helle Erdhummel, … -Viele Hummeln nisten sowohl oberirdisch als auch unterirdisch.Bsp.:Steinhummel, Waldhummel, Ackerhummel, Gartenhummel,
- Brutpflege: Pollenbevorratung Brutpflege: Pollenbevorratung Pollenstorer (Polleneinlagerer):lagern Pollen in Wachstöpchen und Honig in alten Kokons. Fütterung der Larven durch die Arbeiterinnen.kurzrüsselige Hummelarten : Dunkle und Helle Erdhummel, Wiesenhummel, Steinhummel, …Pocketmaker (Pollentaschenmacher) : bauen an den Seiten der Brutzellen Pollentaschen, aus denen die Larven sich selbsternähren.langrüsselige Hummelarten: Ackerhummel, Gartenhummel, Grashummel,
- Begattung Hummeln: Begattung am Boden Bienen:begattung im Flug
- Ernährung von Pollensammelverhalten von Wildbienen Ernährung und Pollensammelverhalten von Wildbienen Pollengeneralisten (60 %) KeineSpezialisierung beim Pollensammeln. Pollen wird von Pflanzen verschiedener Gattungen oder Familien gesammelt. Dabei sind Bienen oft „blütenstet“. Pollenspezialisten (30 %) Spezialisierung beim Pollensammeln auf Pflanzen einer Gattung oder Familie. Oligolektie [Möglicherweise können Oligolekten aber bei Abwesenheit ihrer Ressourcen auf andere geeignete Pollenquellen ausweichen.]
- Bienenarten in Deutschland Über 550 Wildbienearten (6 Familien) in Deutschland Pollensammelverhalten (Poly-, Oligolektie; Sammelapparate) Sammelradius(300-500m; 4,5km) •Phänologie •Überwiegend solitäre Lebensweise Brutzellen nacheinander eingegraben vorne und hinten unbefruchtetes Ei zur Thermoregulation/ hinten weibchen-vorne Männchen
- Lebenszyklus unterirdisch nisten der Einsiedlerbienen dargestellt am Beispiel der Sandbienen Männchen sterben nach Paarung. Weibchen: Gänge graben mit Pollenvorrat; Ei drauf gelegt-> verpuppt Paarung -> Blütenbesuch-(Weibchen sterben nach 4 bis 8 Wochen)-> Nestbau-> Brutfürsorge -> Ei+Pollenvorrat -> Pollebvorrat+Larve (entwicklung der Brutzelle im Boden) -> Puppe -> Schlupf der adulten Bienen -> Paarung
- Kuckucksbienen und Sozialparasiten Kuckucksbienen und Sozialparasiten „Kleptoparasiten“ Die Kuckucksbiene dringt (meist in Abwesenheit des Wirtes) in das Nest des Wirtes ein und legt ein Ei in die Nestzelle. Das Ei/ die Larve des Wirtes wird entweder von der adulten Kuckucksbiene oder deren Larve gefressen/getötet. Oder die Larve der Kuckucksbiene ernährt sich von dem Pollenvorrat in der Zelle.„Sozialparasiten“ Die Kuckucksbiene dringt in das Nest ein, das sich bereits in der sozialen Phase befindet. Das reproduktiv aktive Weibchen (Königin) wird getötet oder vertrieben. Die Kuckucksbiene lässt ihre Nachkommen (Männchen und Königinnen) von den vorhandenen Arbeiterinnen aufziehen.
- Verhaltensweise von Honigbienen und sozialen Faltenwespen bei der Nestverteidigung Es wirken folgende Faktoren auf die Wespe: intrakoloniale faktoren Alter genetische Faktoren witterungsfaktoren Entfernung vom Nest Gruppengröße Äußere Reize: -mechanische Reizung -Erschütterung der Nester -Pheromonkonzentration -schnell bewegtes Objekt -dunkles Objekt =>Schwellenwert-schnell bewegtes Objekt -dunkles Objekt -Pheromonkonzentration-Oberflächenstruktur -Oberflächentemperatur -hohe Pheromonkonzentration Alarmierungsverhalten=> Anflugreaktion=>Stich