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Klinische Münster (Subject) / Emotion (Lesson)
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- Emotionen nach Nesse = spezielle Arten von Vorgehen, die durch natürlich Selektion entstanden sind um das physiologische, psychische und behaviorale Aspekte so anzupassen, dass die Fähigkeit und Tendenz mit Anpassung auf Bedrohungen und Möglichkeiten einzelner Situationen zu reagieren
- Emotion als Symptom veränderte emo. Prozesse sind oft Diagnosekriterium ---> Bipolare Störug (Hoch-Tief) Depression (Niedergeschlagenheit) Borderline (affektiv Instabilität) PTBS (emtionale Taubheit)
- Emotionale Veränderungen als AV /UV Als AV= 1) Lernpsychologie--> konditioniert 2) kogni. Theorie--> Folge von Infoverarbeitung 3) biopsych.--> Folge biologischer Faktoren (Stresshormonsystem, Neurotransmitter) Als UV= Humanistischer Ansatz der klinischen Psychologie und PT
- Emotion--> Rogers (Gesprächpsychotherapie) - Emotionen bei psy. Gesundheit= es gibt einen Zugang zu Erfahrungen (Gefühlen, Bedürfnissen): sie werde als wahrgenommen, akzeptiert und ausgedrückt Situationen und Selbstkonzept werden flexibel auf Basis von Erfahrungen bewertet (organismischer Wertungsprozess) es kommt zu persönlichem Wachstum/ Weiterentwicklung - bei psy. Störung= Probleme der Wahrnehmung aktueller Erfahrungen geringer Akzeptanz neg. Erfahrungen mangelnde Fähigkeit bzgl. des Ausdrucks aktueller Érfahrungen rigides Bewertungssystem /Sebstkonzept
- Emotionsfokussierte Therapie (Greenberg) - der Zugang zu Emotionen ist für die Selbstregulation zentral Orientierung in ener konplexen Umwelt Wohlbefinden Motivation für Handlungen - Emotionen machen auf Ziele, Bedürfnisse und Werte aufmerksam Bedrohung--> Angst Blockierung--> Ärger Verlust--> Trauer Zielerreichung--> Freude --> Somit ist es Ziel der Therapie Emotionen zugänglich zu machen
- Alexithymie = Unfähigkeit, emotionale Zustände ausreichend wahrnehmen und beschreiben zu können höhere Testwerte bei Essstörung, PTBS, Depression, Sucht und Schizophrenie --> die Wahrnehmung von Emotionen ist also teils beiStäörungen eingeschränkt
- Akzeptanz neg. Emotionen - bei psy. Störung wenig Akzeptanz, neg. Bewertung von Emotionen experiental aviodance= Widerwillen, aversive Gefühle, Gedanken& Körperempfindungen zu erleben sowie die Bemühungen, diese zu verändern bzw. zu vermeiden
- Emotionsregulation (allg.) = Prozess durch den Individuen beeinflussen welche Emotionen zu haben, wann sie diese haben und wie sie diese wahrnehmen und ausdrücken (Gross) - bezieht sich auf Stressreaktion--> Coping Emotionen--> Emotionsregulation ( gewünschte Emotion wird mit der Zeit über Strategien erreicht) Stimmung--> Stimmungregulation - bei psy. Störung häufiger dysfunktionale Strategien (z.B. Flucht, Vermeidung, Unterdrückung) seltner funktional Strategien ( z.B. Neubewertung) --> kann aber durch Instruktion (z.B. Angstst.) verbessert werden
- Prozessmodell der Emotionsregulation Situation- Aufmerksamkeit - Wahrnehmung/ Bewertung - Reaktion= allgemeiner Ablauf - an jedem Punkt kann reguliert werden Situationsauswahl (z.B. ja/nein, Vermeidung, etc.) Situationsmodifikation ( z.B. nahe am Ausgang sitzen( Aufmerksamkeitverwendung ( bzw. was wird beachtet, z.B. Schwitzen) kog. Veränderung (z.B. ich schwitz, die anderen halten mich jetzt für doof) Reaktionsmodifikation (z.B. Gehen)--> die Reaktion beeinflusst nun wieder die Situation
- emotionale Kontextsensitivität = Kritik an Klassifikation von ER-Strategien als funktional/ dysfunktional es wird angenommen, dass es viel wichtiger ist, dass ER-Stratgien flexibel je nach Situation genutzt werden und situationsadäquate emotionale Reaktionen (Kontextsensitivität) folgen -die Relevanz der Fleixibilität wurde in einer Studie gezeigt IAPS- Bilder betrachten mit bzw. ohne Emotionsausdruck Flexibilität in Emotionsunterdrückung ist bester Prädiktor für psy. Gesundheit - bei Depression ist die Kontextsensitivität vermindert reduzierte Reaktivität auf pos. Reize reduzierte Reaktivität auf neg, Reize geringe emotionale Variablität (emotional inertia)
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- emotional inertia (-->Depression) - hohe Korrelationen zwischen den Stimmungen in verschiedenen Situationen --> Emotionen sind bei Depressiven stark verfetigt und änder sich kaum in Abhängigkeit von Umweltreizen - somit keine Anpassung an die Umgebung durch Emotionen
- Interventionen 1) indirekte Interventionen kog Intervention zur Veränderung von Bewertungen Pharmakologisch 2) Skillstraining zu ER 3) Verbesserung der Wahrnehmung, des Ausdrucks und/ oder der Akzeptanz von Gefühlen Explorationim Rahmen einer hilfreichen Beziehung Intenivierung von Emotionen im therapeutischen Setting Akzeptanz und Achtsamkeitsbasierte Verfahren (Akzeptanz/ Comittmenttherapie) Emotionsfokussierte Therapie (1. Phase Arriving = intensives Erleben/ 2. Phase Leaving= Akzeptanz oder ER)