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Sozialpsychologie (Subject) / Sprache & Nonverbale Kommunikation (Lesson)

Nonverbales Verhalten

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  • Formen der nonverbalen Kommunikation Formen der nonverbalen Kommunikation: Mimik (Gesichtsausdruck)Gestik ( Körperhaltung)BlickkontaktTerritorialverhalten (Verhalten im Raum)BerührungParalinguistische Signale (Sprechtempo, Lautstärke, Betonung, Tonhöhen)
  • Merkmale der nonverbalen Kommunikation   leichtere Entschlüsselbarkeit (an kein gemeinsames semantisches Verständnis gebunden → Lächeln versteht jeder, Sprache nicht) nonverbale Botschaften werden als aussagekräftiger aufgefasst als verbale (Exp: Fremde beim Essen zu Hause; angewiderte Mimik&„schmeckt lecker“→nonverbales wichtiger) weniger leicht bewusste Steuerung (z.B Nervosität – verbal nicht zu sagen einfach , aber nicht zu zeigen (nonverbal-schwitzen) schwer) Körperbotschaften werden als echter aufgefasst als Kopfbotschaften (Exp.: Beurteilung der Nervosität in Gespräche von Patienten in Psychiatrie wegen Entlassung aufgenommen → alle wollten entlassen werden → 1. UV nur Kopf sehen → weniger nonverbale Botschaften über Nervosität als bei 2. UV Rumpf zu sehen → deutliche Indizien für Nervosität)
  • Erkennen emotionalen Ausdrucks   Kulturvergleichende Studie ( geht auf Charles Darwin zurück) Enkodierung – Bilder von Gesichtern gemacht (=Verschlüsselung ; neue Info wird mit der bestehenden kognitiven Struktur verbunden → dauerhafte Speicherung) der Emotion in einer KulturDekodierung – Emotionen erkennen (Entschlüsselung von Botschaften mit Hilfe eines Codes) in einer anderen Kulturwenn die Dekodierung gelingt, spricht dies für die Universalität des emotionalen Ausdrucks (Emotionen, die bei Überleben wichtig sind setzen sich durch)Nachgewiesen für die Grundemotionen: Angst, Ärger, Wut, Ekel, Freude, Trauer
  • Funktion nonverbaler Sprache   Funktionen nonverbaler Sprache Steuerung der sozialen Situation (nonverbale Reaktion geht verbaler vorher; Blickkontakt → hören reden; Desinteresse: auf Uhr, Fenster starren Kanalkontrolle (sprachliche & nonverbale Anpassung / in Beziehung setzten - „war lecker“ & lachen oder „Prüfung war scheiße“ aber lachen) Kommunikation emotionaler Zustände (weinen, lachen) Kommunikation von Einstellungen (Zugehörigkeit durch Kleidung) Selbstdarstellung: Statussymbole (Rolls Roys, Porsche statt Bankauszug)
  • Klassifikation nonverbaler Signale Unmittelbarkeitsreize - E- Evaluation Entspanntheitsreize - p- Potenz Aktivitätsreize - A - Aktivierung --> EPA
  • Klssifikation nonverbaler Signale Unmittelbarkeitsreize   Unmittelbarkeitsreize – E - Evaluation - Kommunizieren Symphatie & Bewertung BlickkontaktBerührungInterpersonale Distanz (räumlich)
  • Klassifikation nonverbaler Signale Entspanntheitsreize   Entspanntheitsreize – P -Potenz - kommunizieren Unterschiede im Status und in der sozialen Kontrolle Körperhaltung (Kreuzen von Armen & Beinen)Entspanntheit der Hände
  • Klassifikation nonverbaler Signale Aktivitätsreize   Aktivitätsreize – A – Aktivierung - kommunizieren Aufmerksamkeit und Reaktionsbereitschaft GestikBein-& FußbewegungenSprechgeschwindigkeit und Intonation
  • Kanäle der nonverbalen Kommunikation   --> nonverbale Botschaften werden oft auf mehreren Kanälen gleichzeitig gesendet, dennoch Betrachtung einzelner Kanäle sinnvoll Blick (Unmittelbarkeitsreiz) -Kommuniziert Interesse (Dauer)- Pupillengröße zeigt emotionale Beteiligung an (groß – viel → nicht Steuerbar)- Frauen reagieren mit Pupillenerweiterung auf Bilder von Babys&nackten ♂- Männer reagieren mit Pupillenerweiterung auf Bilder von nackten ♀ →homos. ♂→ Blickkontakt subtil geregelt: Hörer hat öfter Blick auf Sprecher als andersherum („ich höre zu“) Territorialität - Beanspruchung von Rechten über einen bestimmten Raum- Abgrenzung von Territorien (Belegen von Sitzen durch Gegenstände – auch bei Tieren)
  • Territorialverhalten Zonen   Intimitätszonen → mehr von Persönlicher Beziehung als Situation abhängig Intime Zone (0-60cm)Persönliche Zone (60-120cm)sozial-konsultative Zone (120-330cm)öffentliche Zone (>330cm)→ Übergang von einer Distanzzone zur nächsten meist mit spezifischen Verhaltensänderungen verbunden (z.B Abschwächung/Intensivierung Blickkontakt) → Inimitäts-Gleichgewichts-Theorie (Bedürfnis zu Nähe in ausgeglicheen zustand bringen [auf Boden gucken, Musik lauter machen]) → kulturspezifische Normen über den Umfang der Distanzzonen: geringe Distanz in Süd als in Nordeuropa
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  • paralinguistische Signale Definition Versprecher, Geschw., Lautstärke,Pausen, Sprachrhythmus, Intonation, Tonhöhe
  • Paralinguistische Signale   Umfassen alle nichtverbalen stimmlichen Reize wichtig: Trennung von Inhalt der sprachlichen Äußerung & stimmlicher Darbietung, z.B. durch Aufsagen sinnloser Silben Exp: aufsagen des Alphabetes in 10 verschiedenen Stimmungslagen → gute Entschlüsselbarkeit der Grundemotionen: Freude, Wut, Zorn, Ekel Neuere Methode: Synthetische Spracherzeugung („Synthesizer“) Dialekt als paralinguistisches Merkmal, oft kontextspezifisch eingesetzt (unter Freunden, Familie Dialekt → Vertrautheit)
  • Berührungsregen Frau " Was darf von ... angefasst werden? Mutter --> Hände, Unterarm, Oberarm, Beine, Kopf Vater --> Hände Freundin --> Hände, Unterarm Freund --> Hände, Unterarme, Oberarme, Dekolte, Kopf , Knie
  • Berührungsregeln Mann " Was darf ... anfassen?" Mutter --> Hände Vater --> Hände, teilweise Kopf Freund --> Hände, teilweise Beine & Oberkörper Freundin --> Hände, Unterarm, Oberarm, kompletter Oberkörper, Kopf