19

Nutztiere Hamm (Subject) / Plathelminthes (Lesson)

Nutztiere

This lesson was created by Juleee3.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

Advertisement
  • Plathelminthes Plattwürmer w.w. 20.000 Arten in 35 Ordnungen nur ca 25% der Arten leben frei(Turbellaria); meist aquatisch;benthisch,in den Tropen auch terrestrisch(selten) sonst parasitisch in Deutschland ca 1.200 Arten 1mm-50cm; Fischbandwurm bis 25m Länge  Parasiten;Wirbeltiere als Endwirt,Zwischenwirte z.B Schnecken und Arthropoden
  • Dipoblastie Dipoblastisch: Zwei keimblätter Ektoderm Entoderm und Mesogloea Befruchtung-> Meiose II beendet ->Zygote(Kernverschmelzung)-> erste Furchung->2.Zellstadium->4.Zellstadium->Morula->Blastocyste Blastula -> Gastrulation -> Gastrula BILD
  • Bilateria Merkmale eine Schnittachse (auf jeder Seite das gleiche) & Tripoblastie Tripoblastie (Ektoderm, Entoderm, Mesoderm(drittes keimblatt)) höhere Metazoa freibeweglich,nahrungssuchend Ausbildung eines bewegungsvorderpols Radiärsymmetrie kann sekundär erneut entstehen(Echinodermata) bilateralsymmetrisch Konzebtration von Sinnesorgane und neuronalen Strukturen-Cephalisation
  • Entstehung des dritten Keimblattes und der sekundären Leibeshöhle Zygote ----Furchung---> Gastrulation ---> Ectoderm,Mesoderm und Endoderm Ectoderm: Zentralnervensystem,peripheres NS,Epidermis Mesoderm: Skelett, Muskeln, Gefäße Entoderm:Darm,Lunge,Leber 
  • Tripoblastie bei Plathelminthen, Nemathelminthe und Anneliden Plathelminthen: Aufbau: Ektoderm(außen),Mesenchym,Entoderm,Darmlumen Mesoderm liegt als Mesenchym(frei verteilte Zellen) vor und bildet zusammen mit gallertigem Bindegewebe(urspr.Mesogloea) ein Stützgewebe(später embryonales Bindegewebe) Nemathelminthen: Aufbau: Ektoderm,Längsmuskulatur,primäre Leibeshöhle, Entoderm,Darmlumen Aus dem Mesenchym/Mesoderm bildet sich Muskulatur,Bindegewebe..niere,Blut und Lymphgefäßsystem Anneliden: Aufbau: Ektoderm,Coelothel,sekundäre Leibeshöhle(Coelom), Lumen der Blutgefäße, Entoderm,Darmlumen Das Mesoderm umgibt eine als Coelothel eine sekundäre leibeshöhle->Hydroskelett. Die primäre Leibeshöhle wird zurück gedrängt
  • Erstmals Tripoblastie bei Plathelminthes erstmals Triploblastie: zwischen der ektodermalen Epidermis (Körperbedeckung) und der Entodermis(Verdauungsepithel) liegt das mesodermale Mesenchym (auch Parenchym genannt) Epidermis (Oberhaut) meist einschichtig, ursprünglich mit Cilien zahlreiche Drüsen in der darunterliegenden Matrix; besonders am Vorderend unter der Epidermis liegt ein Hautmuskelschlauch mit äußerer Ring-und innerer Längsmuskulatur Muskulatur stabilisiert den Körper mesodermales Parenchym: extracelluläre Marix mit versch. Zelltypen (z.B. Neoblasten) und Organen das Cytoplasma der Parenchymzellen fungiert als hydrostatisches Skelett
  • erstmals Organe: im Mesenchym erstmals Organe: im Mesenchym liegen Exkretionsorgane (Protonephridien), Genitalorgane (Gonaden), Muskeln, Nervensyste ventrales Strickleiternervensystem mit Cerebralganglien am Vorderpol (Vorläufer eines Gehirns, Cephalisation = Kopfbildung) Längsstränge über Kommissuren Längsstränge über Kommissuren verbunden Zilienrezeptoren Pigmentbecherocellen (Lichtsinnesorgan) Statozysten („Gleichgewichtsorgan") Gonaden: meist protandrische Zwitter mit innerer Besamung und Kopulationsorganen (Penis) z.T. auch Querteilung und Knospung möglich (keine Stockbildung)
  • Entwicklung des Lichtsinnesorgan:Auge Stufen der Evolution des Auges als (a) Pigmentfleck (b) Einfache pigmentierte Vertiefung (c) Augenbecher (d) Linsenauge BILD
  • Gleichgewichtsorgan, Statozysten BILD Nervenfasern werden berührt- Tier weiß wie es im Raum steht
  • Plathelminthes Merkmale kein Blut-oder Kreislaufsystem Atmung über die Haut, ein abgeflachter Körper verkürzt die Diffusionstrecke drüsenreicher, muskulärer Pharynx führt direkt in Verdauungssystem Nahrung diffundiert direkt in Zellen intra-und extracelluläre Verdauung (Phagocytosezellen und exokrine Drüsen)
  • Advertisement
  • Plathelminthes Köreraufbau BILD Verdauungstrakt: Mundsaugnapf, Gastrovaskularraum Genitalsystem: Uterus, Ovar, Schalendrüse,Dottergang,Dotterstock Exkretionssystem: Harnblase,Protonephridium Frau:Ovar(Eierproduktion)Mann: Genitalporus/ Kontakt mit Spermienzwittrig
  • Aufbau Plathelminthes II Epidermis,Entodermis,Gastrovaskularraum Dorsoventralmuskeln, Ringmuskeln,Parenchym Gonaden mit Gameten, Genitalporus Nervenstrang Exkretionsporus, Protonephridium
  • Plathelminthes Turbellaria(Strudelwürmer) Plathelmithes(Plattwürmer) Turbellaria(Strudelwürmer) Trematodes(Saugwürmer) (trema=Loch,Öffnung,saugnapf) z.B Großer und kleiner Leberegel Cestodes (Bandwürmer)
  • Entwicklungsgang eines Trematoden: Generationswechsel BILD Aus den befruchteten Eiern der geschlechtlichen (zwittrigen) Generation schlüpfen Wimpernlarven (Miracidien = Knäblein). Es folgen 2 Generationen, die in 2 verschiedenen Wirten leben (meistens in Schnecken = Mollusken): Sporocyste und Redie Die Sporocyste bzw. die Redie, vermehren sich parthenogenetisch bzw. vivipar (parthen = Mädchen, Jungfrau; vivipar = lebend gebärend, gemeint ist: nicht als Ei) I.d.R. aus der Redie schlüpfen die Cercarien (meist freischwimmende Larve; cercus = Schwanz), aus der sich im Endwirt (Wirbeltier) wieder die bisexuelle Generation entwickelt Ei(zwittrige Generation)-> miracidien-> sporocyste-> Redie->gebären lebend cerarien-> gehen in den EW-> dort wieder bisexuell
  • Trematodes - Fasciola hepatica(Großer Leberegel) Entwicklung In Gallengängen von Schafen, Rindern und Ziegen, selten im Menschen. Zwischenwirt: Schlammschnecken 1.Geschlechtsreifes Tier; in den Gallengängen der Säugerleber; bisexuelles Stadium (EW) = 1. Generation 2.Zusammengesetztes Ei; mit der Gallein den Darm, mit dem Kot nach außen 3.Miracidium; freischwimmende Larve dringt in Schlamm-/Wasserschnecken ein 4./5. Sporocysten in der Atemhöhle der Schnecken = 2. Generation 6. Ausgewachsene Redie in der „Leber“ der Schnecken = 3.Generation 7. Cercarie als Larve der bisexuellen (1.) Generation, frei im Wasser 8. Cercarie werfen den Ruderschwanz ab und kapseln sich ein; Cysten oder Cercarien gelangen in den EW
  • Krankheit: Fasciolose,Fascioliasis Erreger: Großer Leberegel Fasciola hepatica Lebt als Wurm in Gallengängen der Leber von Säugern,selten beim Menschen. Führt bei Wiederkäuern zu stark verminderter Milch-,Fleisch-und Wollproduktion,seltenTodesfälle. InfektionOrale Aufnahme von Cercarien,die an Wasserpflanzen haften(daher selten beim Menschen).Cercarien durchbohren die Wand des Zwölffingerdarms.Dringen in die Leber ein.Nach 6-8 Wochen in den Gallengängen.Bis zu11Jahren lebensfähig. Symptome:Fieber und massive Abmagerung,Zerstörung der Leber, Anämie,Verkalkung der Gallengänge
  • Kleiner Leberegel Dicrocoelium dentriticum Endwirt: Schaf,Rind,Ziege,Kaninchen Zwischenwirt: Schnecke 2.Z.W: Ameise Schnecke: Aufnahme der Eier Schlupf der Miracidien in der Schnecke Produktion Sporocysten 1. und 2. Ordnung (vegetativ) Produktion von Cercarien die in die Atemhöhle eindringen Abgabe von Schleimbällchen mit bis zu 400 Cercarien Ameise: Ameisen fressen die Schleimballen die meisten Cercarien werden in der Leibeshöhle zu Metacercarien einige Cercarien gelangen in das Unterschlundganglion: Ameisen beißen sich im oberen Bereich von Pflanzen fest -Metacercarien gelangen in den EW.: Schaf, Rind, Ziege, Kaninchen (Gallengänge)
  • Cestodes Bandwürmer Scolex: Verankerungsorgan im Wirtsdarm dahinter Wachstumskette aus 3 bis 4.500 Proglottiden (bis 15 m lang) alle Proglottiden besitzen ein vollständiges zwittriges Geschlechtssystem Protrandrie 40 -80 Mio. Eier Muskulatur, Nervensystem und Exkretionssystem durchziehen den ganzen Körper: kein Tierstock, sondern Einzeltier mit wenigen, sekundären Ausnahmen kein Generationswechsel Ei-Larve-Finne-Adulte in einem Wirt Außenschicht der Epidermis mit Microvilli zur Absorption des Nahrungsbreis (keine Mundöffnung) zwischen den Microvilli sitzen saure Mucopolysaccharide; Hemmung der Verdauungsenzyme des Wirts: der Wurm wird nicht verdaut!
  • Pärchenegel einzige getrentgeschlechtliche Trematoden Weibchen lebt nach der Paarung in einer Bauchfalte des Männchen Tropen,Subtropen