49

Sozialpsychologie Lehramt (Subject) / Einführung (Lesson)

In diesen Karteien geht es um sozialpsychologisches Wissen, welches Relevanz für die Tätigkeit als zukünftige Lehrkraft hat

This lesson was created by kimaso.

Learn lesson

Advertisement
  • Fundamentaler Attributionsfehler Ist die Tendenz der meisten Menschen, das Verhalten Anderer anhand von Persönlichkeitsmerkmalen zu erklären Konsequenz: Unterschätzung der Macht des sozialen Einflusses
  • Stereotype Bedrohung Ist die Angst von Mitgliedern einer sozialen Gruppe, ihr Verhalten könnte ein negatives Steretyp gegen diese Gruppe bestätigen. Gefahr: der Leistungsminderung Konsequenz: Kann in die self fullfilling prophecy führen!
  • Mundaner Realismus Alltagsrealismus=offensichtlicher Realismus Ausmaß in welchem das Experiment realen Situationen gleicht je höher der Mundane Realismus, desto realitätsnäher ist das Ergebnis 
  • Korrelationseffizient sagt aus, in welchem Ausmaß einer Variablen durch eine andere vorhergesagt werden kann
  • unabhängige Variable (UV) Variable die variiert wird, um zu prüfen ob sie eine Auswirkung auf eine andere Variable hat.
  • Abhängige Variable (AV) Variable die der Forscher misst, um festzustellen, ob sie von der unabhängigen Variable beeinflusst wird.
  • Overjustification Effect (Überrechtfertigungseffekt) Bei der Ursachenzuschreibung für eigenes Verhalten werden extrinsische Gründe bewertet und intrinsische Gründe unterschätzt (Rechtfertigung durch äußere Faktoren werden gesucht)
  • Confirmation Bias Tendenz ein erwartetes Ergebnis als richtig anzunehmen, anstat es kritisch zu hinterfragen. Selbstbestätigung für vorher aufgestellte Hypothesen üner Schüler Wenn ich Hypothesen aufgestellt habe unbedingt entgegengesetzte Fragen stellen um die Annahme zu wiederlegen
  • Moderationseffekt Veränderung der Wirkung von UV auf intrinsische und extrinsische Motivation.
  • externe validität Laborbefund übertragbar?
  • Advertisement
  • interne Validität lassen sich kausale Schlußfolgerungen ziehen
  • Mediator vermittelnde Variable/ erklärende Variable fragt nach dem Warum gibt es den Effekt? Mediator liefert die Antwort wenn sich UV verändert ich auch der Mediator 
  • Moderator Interaktionseffekt erklärt das Wann unter welchen Umständen!
  • Psychologischer Realismus Gegensatz zum mundanen Realismus wird versucht in Laboruntersuchung herauszufinden. psychologische Effekte die draußen stattfinden um künstlich ins Labor geholt werden, um daraus eine Aussage ableiten zu können. Milgram Studie (Elektroschock) 
  • soziale Kognition Art und Weise , wie Menschen über sich selbst und ihr soziales Umfeld denken Mentale Prozesse, die den sozialen Verhalten des Menschen zu Grunde liegen.
  • Werkzeuge Soziale Kognition Wahrnehmung, Gedächtnis, Überlegungen, Sprache
  • Kausale Attribution Frage nach dem Warum
  • Heuristiken mentale abkürzungen mit denen wir schnell und effizient zu Urteilen kommen können. Auch als mentale Faustregel die eingesetzt werdeb um tgl. Entscheidungen zu treffen wird in mehrdeutigen, unsicheren Situationen verwendet automatischer Denkprozess
  • Urteilsheuristiken (Lehrkräfte) Ankerheuristik Verfügbarkeitsheuristik Confirmation Bias  wichtig für Lehrende!!
  • Kognitive Denkprozesse anstrengend, nur Zeitlich begrenzt begrenzt nutzbar wichtig für Beurteilung von Schüler*innen
  • Perzeptuelle Salienz Der Information, die im Zeitraum unserer Aufmerksamkeit: liegt, wird im Attributionsprozess eine größere Bedeutung beigemessen verantwortlich für fundamentaler Attributionsfehler
  • Fundamentaler Attributionsfehler in der Studie von Jones und Harris: Woran wird der erkannt? Anhand des Vergleiches der Entscheidungen der innerhalb der Bedingungen keine freie Wahl zwischen Pro-Fidel Castro und Contra-Fidel Castro
  • Woran erkenne ich an der Studie von Jones und Harris den fundamentalen Attributionsfehler? Anhand der zwei blauen Punkt die sich nicht auf einer höhe befinden. Die zwei blauen Punkte dürften sich nicht unterscheiden, wenn es den fundamentalen Attributionsfehler nicht geben würde.
  • Kovarationsprinzip nach Kelly Modell trifft nur zu, wenn genügend Zeit für kognitiven Denkprozesse gegeben sind. Konsensus Distinkheit Konsistenz
  • Konsensus Verhalten bei mehreren Personen? Konsensus hoch wenn mehrere Personen Verhalten zeigen Konsensus niedrig wenn nur eine Person Verhalten zeigt
  • Distinktheit Wie verhält sich diese Person gegenüber einem Reiz Distinktheit hoch, wenn Verhalten gegenüber mehreren Lehrenden gezeigt wird. Distinktheit niedrig, wenn Verhalten nur bei einer Person auftritt
  • Konsistenz (auf Zeit bezogen) Konsistenz hoch 
  • kontrolliertes Denken MonitorOperator
  • Monitor (Monitoring process): Radar automatischer Denkprozess
  • Operator (Operating Process) Unterdrücker kontrollierter Denkprozess Versucht Gedanken durch etwas Anderes zu ersetzen sobald wir müde sind fällt der Operator aus ironische Effekte in Schule: Schüler*in kannsich nicht mehr konzentrieren, verhält sich gegensätzlich als es sonst der Fall wäre. 
  • Advertisement
  • Akteur-Beobachter-Divergenz Betroffene Person im Kontext attribuiert external Beobachter attribuieren internal
  • Spotlight-Effekt Die Tendenz, das Ausmaß der Beobachtung, unter der das eigene Handeln und die eigene Erscheinung steht, zu überschätzen.
  • Automatische Akzeptanz Erstmal wird erzähltes für wahre Münzen genommen.  danach beginnen kognitive Denkprozesse
  • Ironische Effekt der mentalen Kontrolle unerwünschte Gedanken werden versucht zu unterdrücken  = funktioniert nicht
  • kognitive Kapazität und Motivation sind multiplakativ verknüpft Berechnung der systematsischen  Denkprozessen kognitive Kapazität und kognitive Motivation multiplizieren, damit systematisches Denken stattfinden kann.
  • Vorraussetzungen von kontrolliertem Denken Ausgeruht sein Ausreichend kognitive Kapazität Besitz über die Fähigkeit dazu
  • Bounded rationality begrenzte kognitive Kapazität
  • Cognitive miser kognitiven Geizkragen
  • automatischen Denkprozesse mentalen Faustregel (Heuristiken) kognitiven Schemata
  • Rosenthal Effekt confirmation Bias führt zur  self fullfilling prophecy dadürch begründet anhand meines Verhalten, nicht and dem der Schüler*in Vorwissen über Schüler*innen von Bedeutung
  • Priming (Mittel der Werbung) kog. Schema über die wir verfügen durch experimentelle Methoden zugänglich zu machen. Beispiel mit Langnese im Kino haben direkten Einfluss auf Verhalten, wenn zeitnahes Angebot erfolgt 
  • Kognitive Schemata automatische Denkprozesse unbewusstes Vorwissen Schemen auf die wir zurückgreifen um Situationen einzuschätzen und  z.B. Eigenschaften einer Person zuzuordnen --beeinflussen das Erleben und  Verhalten Wirken sich auf Erinnerung aus
  • Warum sollte die Verfügbarkeitsheuristik besser Zugangsheuristik heißen? Weil die Informationen, die abgerufen werden sollen in dem Moment zugänglich sein müssen in dem sie benötigt werden
  • Verfügbarkeitsheuristik Voraussetzungen Zugänglichkeit (Accessibility) Verfügbarkeit (Availability) Anwendbarkeit (Aplicability)
  • Zugänglichkeit Information muß in dieser Situation auch zugänglich/abrufbar sein. (zeitlich) Möglichkeit des blokkiert sein durch andere Informationen.
  • Verfügbarkeit Informationen im Hirn müssen vorhanden sein
  • Anwendbarkeit wenn kognitiven Schemata, Verfügbarkeit und Zugänglichket gegeben ist entsteht Anwendbarkeit
  • Gefahr von Heuristiken bei Lehrenden fehlerhafte Beurteilung zum Schuljahresende, wenn nicht tgl Notizen über die mündliche Teilnahme vorgenommen wurden. Da Beurteilung dann aus den Informationen der letzen maximal drei Wochen bewertet werden.
  • Gruppenprozesse: Depersonalisierung Wechsel bzw. Verscheibung der Identifikation von der Ebene der individuellen Identität auf die Ebene der kollektiven Identität