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Botanik Möseler 2017 (Subject) / Histologie (Lesson)
Nutzpflanzen
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- Entwicklung von Geweben Entwicklung von Geweben geht aus von Einzellern Zusammenschluss zu losen Zellverbänden Arbeitsteilung innerhalb von Zellverbänden Differenzierung von Geweben als Arbeitsteilung zwischen Zellen innerhalb von Zellverbänden
- Gewebe Eine Ansammlung differenzierter Zellen einschließlich ihrer Matrix. Die Zellen besitzen ähnliche Funktion und erfüllen zusammen die Aufgaben eines gewebes -> Arbeitsteilung -> Steigerung der Leistungsfähigkeit (können sich jetzt aber nicht mehr alle Zellen fortpflanzen)
- Merkmale von Geweben unterschiedliche Zellinhalte unterschiedliche Wandbeschaffenheit einzelne,andersartige,ausdifferenzierte Zellen innerhalb eines Gewebes => Idioblasten Entstehung aus einer gemeinsamen Ursprungszelle bleiben sie dauerthaft miteinander verbunden= contigential verwachsen unterschiedliche Gestalt z.B isodiametrisch prosenchymatisch (in alle Raumrichtungen gleich lang) Zellen mit gleicher Aufgabe = Gewebe
- Bildungsgewebe aus teilungfähigem Meristem
- Dauergewebe Zellen sind nicht mehr Teilungsfähig Vakuole meist 80% aus Parenchymzellen -> Gewebe welches eine bestimmte Funktion ausübt ist ein Parenchym. Parenchymzellen bilden diese Gewebe aüßere Ummantelung des Gewebes durch Zellen mit hoher Wanddicke hoher Tugor-> stabil mit Interzellularen (z.B Schwammparenchym)
- Phylogenie stammesgeschichtliche Entwicklung
- Protophylen Vorläuferzelle Organisationsformen eukaryotischer Pflanzen: -> Einzeller -> Kolonien(mehrere Zellen zu lockeren Zellverbänden)-> bis zu 3 versch. nacheinander auftretenden Zelltypen-> vorwiegend bei Algen
- Tallophyten Organisationsformen eukaryotischer Pflanzen vorwiegend bei Algen & Moosen überwiegend im Wasser lebende Vielzeller kein Festigunggewebe wegen höherer Tragfähigkeit/ Dichte des Wassers bis zu 10 verschiedene Zelltypen
- Kormophyten Organisationsformen eukaryotischer Pflanzen Farnpflanze, Moosfarne, Samenpflanze landlebende Vielzeller Differenzierung der 3 Grundorgane: Wurzel,Spross,Blatt Differenzierung zahlreicher Unterschiedlicher Gewebe: bis zu 25 Zelltypen
- Phylogenie= stammesgeschichtliche Entwicklung der eukaryotischen Vielzeller vor ca 400 Mio Jahren: Silur -> Karmophyten vor ca 700-400 Mio Jahren: Kambium -> Vielzeller vor ca 1,5-1,0 Milliarden Jahren: Eozoikum -> Eukaryotische Vielzeller erstes Erscheinen
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- einfache Organisationsformen Übergänge von Einzellern u Vielzellern Coenobien: Wohngemeinschaften= lockere Aggregationen selbstständiger Individuen Plasmodien: (der Schleimpilze) Wandlose Zellen, nackte Plasmamassen mit kriechender Fortbewegeung Zellkolonien: congenital verwachsende Zeiten mit fester Zahl und fester Form
- Thallöse Lebermoose Anpassung an Landleben Auftreten komplexer, vielschichtiger Thalli: Assimilastionsgewebe Speichergewebe einfache Abschlussgewebe mit "Atemöffnungen" Rhizoide
- foliösen Lebermoose Anpassung an Landleben: wurzelartige Gebilde => Rhizoid (für Verankerung im Boden) sprossachse Gebilde => Cauloid blattartige Gebilde => Phylloid Analoge Bestandteile von einer Pflanze-> ist es aber nicht
- Gewebe von Thallophyten Bildungsgewebe:Scheitelzellen,Meristeme Grundgewebe: Fotosynthese, Speicherung reproduktive Gewebe (Fortpflanzungsgewebe) Leitgewebe Voraussetzung für die Besiedelung an Land schon bei Tallophyten entwickelt aber erst bei karmophyten ausgebildet
- Gewebe von Kormophyten als Anpassung an das Landleben entstanden komplexe Abschlussgewebe Absorptionsgewebe Festigungsgewebe Ausscheidegewebe Stoffaustausch und Austrocknungsschutz muss gegeben sein
- Anpassung an das Landleben 3 Phasen ! Entwicklung von Abschlussgewebe mit wasserundurchlässigen Zellwänden (mit Hilfe von Cutin und Suberin) Entwicklung der Spaltöffnungsapparate für die Sicherstellung des Gasaustausches Sicherstellung des Wasserhaushaltes durch Absoprtionsgewebe in der Wurzel, Spross und Blatt (Motor für die Wasserleitung)
- Meristemtypen ! Meristeme: undiffernezierte teilungsfähige Zellen(embryonale), haben einen großen Zellkern, dünnwandig, keine Plastiden, keine Zentralvakuole, keine Interzellularen primäres Meristem: durch Teilung aus Urmeristem hervorgegangen (z.B SVK o. WVK) Restmeristem: embryonales verbleibt zwischen mittlerweile ausdifferenziertes Gewebe (z.B faszikuläres Kambium) Folgemeristem: Dauergewebe welches wieder teilungsfähig ist (z.B interfaszikuläres Kambium, Korkkambium) Meristemoide: einzelne Teilungsfähigen Zellen umgeben von nicht teilungsfähigen Zellen und bei Ausdifferenzierung verlieren sie diese Fähigkeit wieder
- Dauergewebe Funktionstypen Ausscheidungsgewebe Assimilationsparenchym Speicherparenchym Wasserspeichergewebe Durchlüftungsgewebe Leitgewebe Abschlussgewebe Festigungsgewebe
- Gewebe eines bifazialen Blattes Epidermis Abschlussgewebe eng verzahnte Zellen Interzellularenfrei chloroplastenfrei Palisadenparenchym (Aufgabe Fotosynthese) Assimilationsparenchym parallel angeordnete, prosenchymatischen Zellen zahlreiche Chloroplasten Schwammparenchym (Durchlüftungsgewebe) Assimilationsparenchym Gasaustausch große Interzellularen Leitbündel Xylem Phloem Sklerenchymscheide Schließzellen Stomata mit beweglichen Schließzellem mit Chloroplasten
- Bedeutung von Histologie für die Landwirtschaft und Ernährung ! Landwirtschaft: Erkrankungen, Mangelerscheinungen,Schädigungen Ernährung: Reife Zustand, Frische