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Entscheidungslehre (Subject) / Fachbegriffe - 4 (Lesson)
- Framing Die Gesamtheit des Hintergrundwissens, das notwendig ist, um Wahrnehmungsprozesse kognitiv strukturieren und repräsentieren zu können.
- Hindsight-Bias Tendenz, ex post der Auffassung zu sein, schon vorher alles gewusst zu haben.
- Inkonsistenz Kommt zu einem konsistenten Kognitionssystem eine weitere Kognition hinzu, so dass nicht alle Kognitionen gemeinsam richtig sein können, spricht man von einer Inkonsistenz.
- Selbstwertdienliche Attribution Erfolg wird auf das eigene Können zurückgeführt, Misserfolg hingegen auf die äußeren Umstände.
- Besitztumseffekt (Omission Bias/Endowment-Effekt) Menschen verlangen für ein Gut, das sie besitzen, einen höheren Verkaufspreis, als sie bereit wären für das Gut zu bezahlen, wenn sie es sich kaufen würden.
- Spreading-Apart-Effekt Verhalten, bei dem eine Person nach einer Entscheidung die Vorteile der Entscheidung auf- und die Nachteile abwertet.
- Hedonic Framing Schönfärberei von Ergebnissen durch geeignete Bezugspunktwahl. Gewinne werden ausgewiesen (Segregation), Verluste werden zusammengefasst (Integration).
- Home Bias (Home-Asset-Preference-Effekt / Domestic Bias) Anleger halten lieber Aktien aus dem eigenen als aus einem anderen Land.
- Kognizierte (psychologische, wahrgenommene) Kontrolle Überzeugung, eine Reaktionsmöglichkeit zu besitzen, um die Aversität eines Ereignisses zu reduzieren.
- Situative Attribution Erfolg oder Misserfolg wird auf nicht beeinflussbare Komponenten, also auf Glück bzw. Pech, zurückgeführt.
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