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Einführung in die Psychologie (Subject) / Kapitel 3 (Lesson)

Evolutionäre und biologische Grundlagen

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  • Genotyp genetische Struktur eines Organismus, nach Mendel mit dominanten und rezessiven Genen
  • Phänotyp Erscheinung und Verhaltensrepertoire eines Organismus = gibt nur unvollständig Aufschluss über den Genotyp. Bsp. kann eine Katze mit schwarzem Fell auch das rezessive Gen für weißes Fell haben. (einer der Vorfahren hatte weißes Fell) Somit können auch zwei schwarze Katzen ein junges mit weißem Fell bekommen, wenn beide ihr rezessives Gen vererben.
  • Meilensteine der menschlichen Evolution? aufrechter Gang auf zwei Beinen, Gehirnwachstum, Sprachentwicklung
  • Die vier verschiedenen Artewn von Neuronen? sensorische: spezialisierte Reizempfänger (Druck, Licht, Ton, Temperatur) motorische: innervieren Muskeln und Drüsen Interneuronen: übertragen Botschaften von sensorischen zu weiteren Interneuronen oder motorischen Spiegelneuronen: nur im Gehirn "spiegeln" beobachtate Aktionen anderer Menschen - Lernen.
  • Wie viele Neurone gibt es? zwischen 100 Milliarden und einer Billion im Gehirn
  • Monozygote (MZ) eineiige Zwillinge
  • Dizygote (DZ) zweiieiige Zwillinge
  • Gliazellen Stützzellen. Zur Versorgung und dem Schutz der Neuronen: Regulieren den Stoffwechsel der Neurone, entsorgen abgestorbene Neurone, isolieren als Myelin-Scheide (um einige Arten der Axonen eine Hülle zur Geschwindigkeitsübertragung), Blut-Hirn-Schranke (fettlösigkeit)
  • Aufbau eines Neurons Dendriten (Empfang) - Soma (Zellkörper) - Axon (Leiter) und Endknöpfe (Sender)
  • Aktionspotenziale exzitatorische (Feuern) - inhibitorischen (nicht Feuern)
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  • Refraktärphase nachdem ein Aktionspotenzial das Axon pasisert hat. Absoluten Refrekärphase = keine neue Stimulation/Aktionspotential relativen Refraktärphase = Aktionspotential möglich, wenn stärkerer Stimuli als sonst notwendig
  • Synaptische Übertragung Aktionspotential von einem zum anderen Neuron. Die Neurone berühren sich niemals! Durch Aktionspotential in den Endknöpfchen, synaptische Vesikel wandern zum Ende und (durch Natrium-Ionen) platzen (Freigabe der Neutrotransmitter), breiten sich im synaptischen Spalt aus und binden sich an den passenden Stellen der Dendriten des nächsten Neurons.
  • Neurotransmitter biochemische Substanzen, die als Botenstoffe gelten.Es gibt 60 unterschiedliche. Azetylcholin: im ZNS und PNS. Mangel = Alzheimer, Lähmungen (kann zum Ersticken führen) GABA: (inhibitorische N.Transmitter) in hoher Konzentration im Thalamus, Hypothalamus und Okzipitallappen. sinkt die Konzentration = Angst oder Depression - Valium/Xanax erhöhen GABA Aktivität. Glutamat (exzitatorische N.Transmitter) Übertragung Infos im Gehirn, wichtige Rolle beim Prozess von emotionalen Reaktionen, Lernen und Gedächtnis. Positive Korrelation Schizophrenie und Drogen (Alkohol und Nikotin) Dopamin, Norepinephrin (Katecholamine), Hohe Dopaminkonzentration = Schizophrenie durch Gabe von Medikamenten Pegel senken. Serotonin: hemmt andere Neurone = LSD unterdrückt Seratonin-Neurone, niedriges Level führt zu Depressionen Endorphine: Klasse der Neuromodulatoren) Korrelation mit Emotionen (Angst, Freunde und Anspannung) Schmerzempfinden (Opium und Morphine beinden an deselkben Rezeptoren im Hirn an)
  • Aufzeichnung und Bildgebung der Gehirnaktivität Elektroenzephalogramm (EEG) Darstellung der Gehirnaktivität Computertomografien (CT) Ausmaß von Gehirnschädigungen/abnormalitäten Positronen-Emmissons-Tomografie (PET) radioaktive Flüssigkeit, dynamisches Bild des Gehirns erstellt - Aktivitäten stattfinden Magnetresonanztomografie (MRT) Magnetfelder, Hirnstrukturen mit psychischen Prozessen in Verbindung bringen funktionalen Magnetresonanztomografie (fMRT) Vorteile beider Techniken, präsise Aussagen über Struktur und Funktion des Gehirns
  • Zentrale Nervensystem (ZNS) Hirn, Rückenmark Koordiniert die Aktivität der linken und rechten Körperseite
  • Periphere Nervensystem (PNS) Nervenfasern, die das ZNS mit dem Körper verbinden
  • Welche zwei Arten des PNS gibt es? Somatische Nervensystem: reguliert die Aktivität der Skelettmuskulatur, Bsp: tippen einer E-Mail. Automome Nervensystem: grundlegende Lebensfunktionen, die wir nicht selbst kontrollieren können (Atmung, Verdauung)
  • Unterteilung des autonomen Nervensystem in? Sympathische Nervensystem (Reaktion auf Notfallsituation) Kampf-oder-Flucht-Reaktion, Erhöhung Pupilen/Herzschlag...Verdauung vermindert Parasympathische Nervensystem (Überwachung Routinefunktionen) wenn Gefahr vorüber ist -> calm down, Erhöhung Verdauung, Vermindung Herzschlag.
  • Aus welchen drei Schichten besteht das Gehirn? Hirnstamm (im tiefsten Bereich), Limbische System und das Großhirn
  • Was gehört zum Hirnstamm? haben alle Wirbeltiere, regelt die internen Prozesse des Körpers, wie Atmung, Schlucken, Puls Medulla oblongata (verlängertes Rückenmark) Zentrum für Atmung, Herzschlag darüber liegt die Brücke. Formatio reticularis: Wächter des Gehirns, "Hirnwachheit" regt cerebralen Cortex an, die Aufmerksamkeit zu richten, sogar während des Schlafes. Thalamus: leitet sensorische Informationen zur Verarbeitung weiter Cerebellum (Kleinhirn) Körperbewegungen, kontrolliert Gleichgewicht
  • Was ist das Limbischen System und welche drei Sturkturen zählen dazu? Beteiligung an Motivations-, Emotions- und Gedächtnisprozessen. Regelt Körpertemperatur. Hippocampus: spielt bei Erinnerungen eine wichtige Rolle Amygdala (Mandelkern): emotionale Wahrnehmung Hypothalamus: "Gleichgewichtswächter" (Homöostase) der Körperfunktionen, wie Energiehaushalt (Essen, Trinken), Temperatur, reguliert die Drüsen -> endrine System
  • Was ist das Großhirn (Cerebrum) und welche Strukturen zählen dazu? umschließt die beiden Strukturebenen, Aufgabe ist die Regulierung höherer kognitiver und emotionaler Funktionen. Verstand sitzt in dieser Region. Cerebrale Cortex: Oberfläche und besteht aus Millionen von Zellen, ermöglicht zusammen mit dem Cerebrum abstraktes denken und Schlussfolgern Ist in zwei symmetrische Hälften, die cerebralen Hemispähren unterteilt. Verbunden sind die beiden durch Corpus callosum.
  • Die vier Lappen/Bereiche Frontallappen (Stirnlappen): Handeln, Sprache, Persönlichkeit, motorische Kontrolle (Broca-Areal sitzt hier) Parietallappen (Scheitellappen): Körperempfindungen, wie Schmerz, Berührungen und Temperatur usw. Okzipitallappen (Hinterhauptslappen): Sehen Temporallappen (Schläfenlappen): Hören, Sprachbedeutuung (Wernicke-Areal)
  • Endokrine System Unterstützt die Arbeit des Nervensystems. Ist ein Netzwerk von Drüsen, das chemische Botenstoffe, die Hormone bildet und ans Blut absondert. Reguliert den Stoffwechsel. Sitzt im Hypothalamus. Drüsen: Nebennieren, Darm und Schilddrüse
  • Plastizität Änderung der Hirnleistung Bsp. durch Lernen
  • Neurogenese Produktion neuer Gehirnzellen