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HWO (Subject) / P. ERn (Lesson)

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  • 332. Auf welchen Böden ist die Gefahr der Mg-Unterversorgung besonders groß und warum? (4P) -          insbesondere in Böden mit geringer Kationenaustauschkapazität ist die Auswaschungsgefahr deutlich höher -          Mg bildet eine größere Hydrathülle und ist somit immer leichter desorbierbar als z.B. Ca2+ obwohl beide gleichwertig geladen sind -          Sandböden, insbesondere humusarme Sandböden mit geringem pH-Wert kann die Mg-Versorgung schnell zu einem Problem werden
  • 333. Nennen sie 6 verschiedene Mg-haltige Dünger. (6x0,5=3P) -          Kiserit (MgSO4) -          Kali-Rohsalz (MgSO4 + MgCl2) -          40er-Kali (MgCl2 + MgSO4) -           Bittersalz (MgSO4) -          Mg-Brankalk (MgO) -          Mg-Löschkalk (Mg(OH)2) -          Kohlensaurer Mg-Kalk (MgCO3)
  • 338. Vergleichen Sie die Adsorption von Sulfat bzw. Phosphat im Boden in Abhängigkeit vom pH-Wert. (4P) Grafik: y: relative Adsorption in % x: pH-Wert Phosphat sinkt von 100 % bis ca 75 % (erreicht 75 % bei 5,5 pH) Sulfat fällt exponential: von 5,0 bis 5,6 auf nahe 0 % -          steiler Abfall der Adsorption ab einem pH-Wert von 5 -          ab einem pH-Wert von 5,6 kann also quasi kein Sulfat mehr gebunden vorliegen – das bedeutet in den meisten Böden die mit einem pH-Wert von 5,5 und höher vorliegen kann kein Sulfat gebunden sein und liegt quasi nur noch komplett in der Bodenlösung vor und kann dementsprechend auch ausgewaschen werden
  • 340. Was versteht man unter „Smin“? (2P) -          Schwefel verhält sich sehr ähnlich wie Stickstoff (auswaschbar etc.) also wird eine Bodenprobe gezogen und zum Vegetationsbeginn hin untersucht -          Gehalte sind von der Vorfrucht sehr abhängig
  • 343. Erklären Sie das Prinzip des Schwefelschätzrahmens. (5P) -          es werden anhand von verischiedenen Kriterien, wie Bodenart, Humusgehalt, Wurzelraum, Strukturschäden, Niederschläge, angebaute Kultur, Ertragsniveau – Punkte vergeben. Anhand der Punkte wird dann mithilfe einer Tabelle der Bedarf des Schwefels abgeleitet (Acker und Grünland getrennt)
  • 344. Bewerten Sie die folgenden Methoden bzgl. ihrer Kosten für die Erstellung einer S-Düngeempfehlung: Smin-Messung, Blattanalyse, S-Schätzrahmen. (3x2=6P) -          Smin: mit Nmin kombinierbar, Erfassung pflanzenverfügbares S, Ergebnisse oft zu spät, Untersuchungskosten, Bewertung der Smin-Werte problematisch -          Pflanzenanalyse: sehr exakte Herangehensweise, Kosten, Ergebnisse oft zu spät -          Schätzrahmen: einfach, günstig, schnell, Nutzung vor der Düngungsmaßnahme möglich
  • 347. Beschreiben Sie die S-Düngung zu Winterraps. (5P) -          Vorwinterbedarf von 20 kg / ha S o   höhere Gaben birgen Auswaschungsverluste -          im Frühjahr per NS-Dünger -          maximaler S-Bedarf zwíschen Blühbeginn und Samenbildung, zur zweiten N-Gabe max. 50 kg S/ha -          ggf. eine anschließende Blattdüngung mit Bittersalzen 20-30 kg
  • 352. Wodurch wird die S-Aufnahme aus elementarem Schwefel beeinflusst? (2P) -          Feuchtigkeit und Bodentemperatur – der elementare Schwefel muss erst noch oxidiert werden, das erfolgt nicht wirklich bei den üblichen Temperaturen zu denen der Schwefel ausgebracht wird.
  • 355. Was versteht man unter dem „Kalkwert“ bei verschiedenen N-Düngemitteln? Vergleichen Sie schwefelsaures Ammoniak und Kalkammonsalpeter! (4P) -          Der Kalkwert gibt an wieviel kg CaO gebraucht werden um die saure Wirkung des Düngers auszugleichen wenn von dem Produkt 100 kg N ausgebracht werden. KAS:  - 56 kg bei 100 kg N SSA: - 299 kg bei 100 kg N Kalkstickstoff: +186 kg bei 100 kg N
  • 358. Welche 2 Bodeneigenschaften werden bei der Ableitung der pH-Klasse C berücksichtigt? (4P) -          pH-Wert -          Humusgehalt
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