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Schulleistungsvergleiche (Subject) / Vorlesung (Lesson)

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This lesson was created by werner456.

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  • Statusdiagnostik Diagnostik des jeweiligen zeitstabilen Zustands einer Person oder eines Aspekts
  • Prozessdiagnostik Diagnostik der Veränderungen einer Person oder eines Aspekts
  • Bezugsnormen individuell sozial kriteriumsorientiert
  • Gütekriterien von Tests Objektivität (misst der Test unabhängig vom Testleiter?) Reliabilität (misst der Test fehlerfrei?) Validität (misst der Test, was er messen will, auch tatsächlich?)
  • Welche Informationen liefern Schulleistungsvergleiche, welche nicht? + Output + kulturelle Bildungsforschung + politische Bildungsforschung - Input - Prozesse
  • Wer organisiert Schulleistungsvergleiche? IEA (International Association for the Evaluation of Educational Achievement) OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development)
  • TIMSS Third International Mathematics and Science Study, Mathe und NaWi, IEA seit 1995 alle 4 Jahre, 4. und 8. Klasse
  • PISA Programme for International Student Assessement, Mathe und Lesen und NaWi, OECD seit 2000 alle drei Jahre, 15 Jahre
  • PIRLS Progress in International Reading Literacy Study, Lesen in der Muttersprache, IEA, seit 2001 alle 5 Jahre, 4. Klasse
  • Kernbefunde internationaler Schulleistungsvergleiche große Unterschiede zwischen hoch- und niedrigentwickelten Ländern große Unterschiede zwischen den Industrienationen scheinbares Kerncurriculum in Mathematik große ethnische und soziale Disparitäten
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  • Was sind die Gründe für die Unterschiede zwischen den Nationen? wenig gesichertes Wissen Unterrichtsqualität unterschiedliche Prioritäten bei den Fächern unterschiedliche Wichtigkeit von Bildung an sich unterschiedlicher Bildungsetat (aber großer Etat ungleich gute Bildung)
  • PISA 2000: Handlungskonsequenzen Vergleichsarbeiten Beteiligung an weiteren internationalen Schulleistungsvergleichen Bildungsstandards nationale Bildungsberichtserstattung
  • Welche Arten von Bildungsstandards gibt es? Content Standards (Inhalte) Performance Standards (Kompetenzen) Opportunity-to-learn-Standards (Was sind Kriterien guten Fachunterrichts?)
  • Bildungsstandards in Deutschland sind primär Leistungs-Performancestandards beschreiben Levels, die SuS in allen 16 Bundesländern zu einem gewissen Zeitpunkt erreicht haben müssen sind abschlussbezogen können durch Testaufgaben operationalisiert und überprüft werden
  • Mindeststandards Vorgaben der Standards noch nicht erreicht, aber durch spezielle Maßnahmen erreichbar Erreichen ist Ziel des Bildungssystems
  • Regelstandards entsprechen den Kompetenzerwartungen des KMK
  • Regelstandards plus Standards, die in einem gelingenden Unterricht langfristig erreicht werden sollten
  • Optimal-/Maximalstandards deutlich über den curricularen Anforderungen guter Unterricht + guter Schüler
  • Bildungsstandards 4. Klasse Deutsch, Mathe
  • Bildungsstandards Hauptschulabschluss Deutsch, Mathe, Englisch, Französisch
  • Bildungsstandards mittlerer Schulabschluss Deutsch, Mathe, Englisch, Französisch, Bio, Chemie, Physik
  • Bildungsstandards allgemeine Hochschulreife Deutsch, Mathe, Englisch, Französisch
  • Schulleistungsvergleiche in Deutschland § PISA: alle drei Jahre§ PIRLS/IGLU: alle fünf Jahre§ TIMSS: alle vier Jahre§ Ländervergleiche zur Überprüfung der Bildungsstandards- 4. Jahrgangsstufe: alle fünf Jahre (parallel zu PIRLS/IGLU)- 9. Jahrgangsstufe: alle drei Jahre (parallel zu PISA)§ VERA 3 und VERA 8: jährlich§ Bildungsbericht für Deutschland: alle zwei Jahre
  • TIMSS 2015: Handlungskonsequenzen Verstärkung des kognitiven Anregungspotentials in Mathe und NaWi Verbesserung der Lehreraus- und fortbildung Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler Gezielte Unterstützung für leistungsschwache Schülerinnen und Schüler
  • PISA: Definition mathematische Kompetenz funktionale Anwendung mathematischen Wissens mathematischer Prozesse auf Probleme und Situationen im realen Kontext
  • PISA: Definition naturwissenschaftliche Kompetenz Verstehen charakteristischen Eigenschaften der NaWi Bedeutung der NaWi für materielle, kulturelle und intellektuelle Umwelt Anwenden, um Fragestellungen zu erkennen Phänomene zu beschreiben aus Belegen Schlussfolgerungen zu ziehen Bereitschaft zur Reflexion
  • Zusammenhang soziale Herkunft/Kompetenzentwicklung; status quo deutlicher Zusammenhang (wie überall) ist kleiner geworden aber deutlich über dem OECD-Durchschnitt
  • PISA 2012: Zusammenfassung Mathe deutliche Fortschritte bzgl. der Bildungsstandards von 2003 nicht-Gymnasiasten haben aufgeholt Förderung starker SuS notwendig NaWi Deutschland beste Entwicklung frühere Förderung Lesen zum ersten Mal signifikant über dem Durchschnitt aber noch große Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen
  • PISA 2015: Zusammenfassung Mathe Spitzengruppe klar verringert schwache SuS leicht verringert NaWi zufriedenstellendes Niveau aber Unterschied Jungen/Mädchen hat sich vergrößert, Mädchen zu fördern Lesen Spitzengruppe klar vergrößert leicht mehr starke weniger schwache
  • z-Wert Abstand eines tatsächlichen Wertes (Rohwert)von einem standardisierten Wert, z.B. der Eichstichprobe (-3 -2 -1 0 1 2 3)
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  • Standardfehler Maß der Streuung des Mittelwertes bei mehrfacher Testwiederholung
  • Standardabweichung durchschnittliche Entfernung aller Punkte vom Mittelwert (je größer SD, desto größer die Spitzen- und Schwachengruppe)
  • IEA International Association for the Evaluation of Educational Achievement
  • OECD Organisation for Economical Cooperation and Development
  • PISA: Definition Lesekompetenz Fähigkeit, geschriebene Texte zu verstehen zu nutzen und über sie zu reflektieren sowie bereit zu sein, sich mit ihnen auseinanderzusetzen, um eigene Ziele zu erreichen, eigenes Wissen und Potenzial zu entwickeln und an der Gesellschaft teilzuhaben.
  • Empirische Wende Glaube, dass Leistungsfähigkeit im Bildungssystem messbar ist
  • Hattie: geprüfte Bereiche Lehrkraft, Unterricht, Schüler, Familie, Schule
  • Determinanten der Schulleistung z.B. Geschlecht (w im Lesen besser, m aber nicht in Mathe) Herkunft Intelligenz
  • COACTIV Professionswissen (Fachwissen, Fachdidaktik --> Denken der SuS und Aufgaben und Erklärungswissen, Pädagogisches Wissen --> Klassenführung, Methoden, Lernprozesse, Organisationswissen, Beratungswissen)  Überzeugungen, Werte, Ziele Motivationale Orientierungen Selbstregulation