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Altenpflege (Subject) / DEFINITIONEN (Lesson)
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- Demenz eine geistige Behinderung, deren Ursache erworbene organische Hirnschädigungen sind.
- Depression eine psychische Störung, bei der man sich sehr traurig, lustlos und ohne Hoffnung fühlt und oft keine Aktivität mehr zeigt.
- Alzheimer Alzheimer (Alzheimer-Krankheit, Morbus Alzheimer) ist eine schwere Erkrankung des Gehirns und die häufigste Form der Demenzerkrankungen. Wer Alzheimer hat, verliert zunehmend seine geistige Leistungsfähigkeit.
- Herzinfarkt Der Begriff Herzinfarkt – auch Myokardinfarkt oder Herzmuskelinfarkt genannt – bezeichnet das Absterben (= Infarkt) eines Teils des Herzmuskels (= Myokard) infolge einer Durchblutungsstörung: Ursache hierfür ist ein Verschluss in mindestens in einem der großen Herzkranzgefäße (Koronararterien), die das Herz mit Blut versorgt.
- Schlaganfall eine plötzliche Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff.
- Arthrose Als Arthrose (Gelenkverschleiß) bezeichnet man den fortschreitenden, altersbedingten Knorpelabrieb in den Gelenken. Bei übermäßiger oder falscher Belastung kann es zu Gelenkschmerzen und gegebenenfalls zu einer Gelenkversteifung kommen.
- Angina pectoris Als Angina pectoris ("Brustenge"), bezeichnet man einen häufig anfallartig auftretenden, Schmerz, der durch eine Ischämie (Durchblutungsausfall / Störung) des Herzens ausgelöst wird. Die Angina pectoris ist das Kardinalsymptom (Hauptsymptom) der koronaren Herzkrankheit (KHK).
- Koronare Herzkrankheiten (KHK) Die Koronare Herzkrankheit, kurz KHK, ist eine chronische Erkrankung des Herzens, die durch atherosklerotische Veränderungen der Koronararterien (Herzkranzgefäße) ausgelöst wird. Diese Veränderungen führen zu einer zunehmenden Verengung (Stenosierung) der betroffenen Arterien, die man als Koronarstenose bezeichnet. Die Koronarstenose zieht wiederum Durchblutungsstörungen des Herzmuskels nach sich. Es handelt sich um eine Manifestationsform der arteriellen Verschlusskrankheit (AVK). Die KHK kann sich klinisch durch eine Angina pectoris bemerkbar machen oder "stumm" bleiben.
- Angina pectoris Mit Angina pectoris (Brustenge, Herzenge) bezeichnen Ärzte einen anfallsartig auftretenden Schmerz hinter dem Brustbein. Es handelt sich dabei um das Hauptsymptom einer Arterienverkalkung (Arteriosklerose) der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit= KHK). Die Angina pectoris ist also eigentlich ein Symptom und keine Krankheit.
- Diabetes ...eine Stoffwechselstörung, bei der das Hormon "Insulin" nicht in genügendem Mass in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird oder in den Zellen bei dem Abbau der Glucose nicht ausreichend zur Wirkung kommt.
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- Inkontinenz Ungewollter Abgang von Aussscheidungen Stuhl/Urin).
- Hypertonie (hoher Blutdruck) Der Begriff Bluthochdruck (Hypertonie) bezeichnet einen Zustand, in dem der Druck in den Arterien eine bestimmte Grenze überschreitet (die genaue medizinische Bezeichnung für zu hohen Druck in den Arterien lautet arterielle Hypertonie). Arterien sind Blutgefäße, die das Blut vom Herzen weg befördern. Die Maßeinheit für den vom Herzschlag und von der Anspannung der Gefäßwände erzeugten Blutdruck lautet Millimeter Quecksilbersäule (mmHg), wobei man den Blutdruck anhand der zwei folgenden Werte beschreibt: Der erste, obere (höhere) Wert ist der systolische Blutdruck. Er entspricht dem Druck, der entsteht, wenn sich das Herz zusammenzieht und das Blut in die Arterien pumpt. Anschließend erschlafft das Herz wieder – der dabei entstehende geringere Druck ist der diastolische Blutdruck (hinterer Wert). Bluthochdruck besteht laut Definition, wenn die Werte mindestens 140 zu 90 mmHg betragen.
- Chronische Bronchitis Die chronische Bronchitis ist eine Dauererkrankung der Atemwege, die durch Husten und Auswurf gekennzeichnetist. Per Definition gilt die Bronchitis bei der Dauer des Hustenreizes mit Auswurf als chronisch, wenn die Symptome an den meisten Tagen, in drei Monaten, andauert.
- COPD COPD (chronic obstructive pulmonary disease) steht für chronisch-obstruktive Lungenerkrankung. Es kommt zu einer Verengung (Obstruktion) der Atemwege, die sich auch durch Medikamente nicht vollständig zurückbildet.
- Makuladegeneration Die Makuladegeneration oder genauer altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine degenerative Erkrankung des gelben Flecks der Netzhaut (Retina) des Auges. Sie tritt im höheren Lebensalter auf.
- Grauer Star (Katarakt) Der Begriff grauer Star (auch Katarakt genannt) bezeichnet jede Form der Linsentrübung. Hinter der Pupille zeigt sich bei einem fortgeschrittenen grauen Star eine graue Färbung – deshalb die Bezeichnung grauer Star.
- Grüner Star Glaukom) Der Grüne Star umfasst Erkrankungen, die meist mit einer Druckerhöhung im Augeninneren einhergehen und damit zur Schädigung des Sehnervs führen. Der Grüne Star wird am häufigsten mit drucksenkenden Augentropfen behandelt. In besonderen Fällen ist eine Behandlung mit einem speziellen Laser sehr erfolgreich, um den Augeninnendruck zu senken. Sollte dieser nicht ausreichend gesenkt werden können, stehen weitere Verfahren zur Drucksenkung zur Verfügung (verschiedene Operationstechniken, je nach der speziellen Variante des Glaukoms).
- Chronische Wunden Am häufigsten entstehen chronische Wunden durch eine Erkrankung der Venen an den Beinen und durch Störungen der Blutversorgung. Wird eine akute Wunde nicht richtig versorgt oder treten im Laufe der Wundheilung Komplikationen auf, kann aus ihr eine chronische Wunde entstehen. Wunden werden dann als chronisch bezeichnet, wenn sie innerhalb von 4 bis 12 Wochen nach Wundentstehung trotz konsequenter Therapie keine Heilungstendenzen zeigen. Die drei häufigsten chronischen Wunden sind Dekubitus, Diabetisches Fußsyndrom und gefäßbedingte Ulcera cruris:
- Dekubitus Als Dekubitus wird jede Läsion bezeichnet, die durch länger anhaltenden Druck, eventuell kombiniert mit Scherkräften und Reibung, das Gewebe und/oder die Haut über längere Zeit verletzt. Er ist eine schlecht und langsam heilende Wunde infolge einer Minderdurchblutung der Haut bei fehlender Druckentlastung.
- Diabetisches Fußsyndrom Ein Diabetisches Fußsyndrom wird laut WHO als Infektion, Ulceration und/oder Zerstörung tieferen Gewebes am Fuß, verbunden mit neuropathischen Störungen sowie peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen (PAVK) unterschiedlichen Grades am Unterschenkel definiert.
- Sturz ...ein Ereignis, bei dem der Betroffene unbeabsichtigt auf dem Boden oder auf einer anderen tieferen Ebene aufkommt.
- Osteoporose Eine Krankheit, bei der die Knochen an Festigkeit verliert. Osteoporose (Knochenschwund) ist eine chronische Erkrankung, in deren Verlauf die Knochenmasse allmählich abnimmt. Diese Abnahme geht über das natürliche Maß für Alter und Geschlecht hinaus. Das Skelett ist zunehmend instabil und porös und das Risiko für Knochenbrüche erhöht sich. Wenn es infolge der osteoporotischen Skelettveränderungen schon zu einem oder mehreren Knochenbrüchen gekommen ist, bezeichnen Mediziner dies als manifeste Osteoporose. Osteoporose kann das gesamte Skelett oder nur einzelne Knochen betreffen. Im gesunden menschlichen Skelett findet ein Leben lang ein ständiger Knochenabbau und -aufbau statt. Dabei baut sich bis ins mittlere Erwachsenenalter mehr Knochenmasse auf als ab: Etwa bis zum 40. Lebensjahr nimmt die Knochenmasse des Menschen ständig zu (zum einen durch das Wachstum in der Jugend, zum anderen durch eine Steigerung der Knochendichte), bis eine individuelle maximale Knochenmasse erreicht ist. Etwa ab dem 40. Lebensjahr überwiegt jedoch der Knochenabbau: Der Körper baut dann jährlich etwa ein halbes bis ein Prozent der Knochenmasse wieder ab. Bei Osteoporose ist der Knochenstoffwechsel gestört, sodass sich der natürliche Knochenschwund verstärkt und ein Missverhältnis zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau entsteht: Menschen mit Osteoporose verlieren viel mehr Knochenmasse als ein gesunder Mensch.