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Biomechanik (Subject) / Biomechanik (Lesson)

Biomechanik

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  • Wie viele Stunden grast das Pferd normalerweise mit gesenktem Kopf, welches Band wirkt dabei unterstützend Pferd grast 12-16 Stunden am Tag, dies wäre von der Muskulatur alleine nicht zu leisten, Nackenband unterstützt Nacken-Muskulatur bei der Haltearbeit, der Bereich des Widerreistes sowie der Sattellage wird angehoben, sobald das Pferd den Kopf senkt, auch passive Trageunterstützung für das Gewicht der Eingeweide und des Reitergewichts wichtigster Halsmuskel für die Tragearbeit: M. splenius cervicis
  • Wichtigster Halslmuskel für die Tragearbeit M. splenius cervicis (Riemenmuskel)
  • Welche Faktoren ermöglichen die hohe Bewegungsamplitude der Halswirbelsäule? - die halbmondförmige Gestalt der Wirbelköpfe und die Tiefe der Fossa - die nur rudimentäre Anlage der Processi spinosi und dem Fehlen der Ligamenta interspinalia - die Elastizität des Ligamentum nuchae im Gegensatz zum festeren Ligamentum supraspinalia - keine ventrales Längsband (Funktion wird vom M. longus colli übernommen) Das Atlanto-occipitalgelenk mit seinen entkoppelten Bewegungsmöglichkeiten und seiner differenzierten Muskulatur (M. recti capitis, M. obliqui capiti) erlaubt dem Kopf jede Bewegungsmöglichkeit. Der cervico-thoracale Übergang mit dem großen Disci intervertebrale zwischen T1 und T2 bietet als weiteres Bewegungszentrum der Halswirbelsäule die Möglichkeit, den Hals als Balancierstange zu gebrauchen.
  • Brust- und Lendenwirbelsäule (Thoraco-lumbaler-Übergang) Diese Bewegung kann man durch Einfluss des Lig. supraspinale nur unter Einbeziehung der Halshaltung erklären. Flexion (Sternum und Os pubis nähern sich an): Bewegungszentren sind L6 bis S1 und T17 bis L2 Extension: Bewegungszentren sind L6 bis S1 und T17 bis L2. Senkt das Pferd den Kopf, so entsteht durch Spannung des Lig. supraspinale eine lumbale Versteifung, deren Wirkung nur durch eine größere Bewegung im lumbo-sacralen Übergang (wie z. B. durch eine gesteigerte Arbeit der Bauchmuskulatur) kompensiert wird. Durch den Zug des Lig. supraspinale richten sich in der Brustwirbelsäule die Procc. spinosi auf und haben eine höhere Bewegungsmöglichkeit in Flexion und Extension. Das Zentrum für die Rotation und Lateroflexion liegt zwischen T9 und T14.
  • Synthese der Muskelketten die dorsale Muskelkette: - dorsale cervicale Muskeln, Extensoren des Kopfes und der Halswirbelsäule - M. erector spinae, M. multifidii, Extensoren von Brust- und Lendenwirbelsäule - Glutaeen und caudale Oberschenkelmuskulatur Scheitelpunkt der dorsalen Kette sind die hohen Procc. spinosi des Widerristes und der lumbosacrale Übergang, der den kontinuierlichen Übergang zur Hinterhand gewährleistet. die ventrale Muskelkette: - ventrale cervicale Muskeln, Flexoren der Halswirbelsäule -Bauchmuskeln -Hüftflexoren Muskelaktion: Die cervicalen Flexoren und die abdominalen Muskeln arbeiten synergetisch zusammen und bilden die sog. Bottom Line . Diese untere Linie unterstützt die Top Line bei allen Bewegungen und bildet die Basis für alle Bewegungen gegen die Schwerkraft und die Schubkraft der Hinterhand. Wenn das Pferd an das Gebiss herantritt, stimuliert dies die ventrale Kette und begünstigt die lumbale Bewegung. Antagonistisch entspannt sich die dorsale Kette und der Rücken kann schwingen.
  • Bewegungszentren Brust- und Lendwirbelsäule T17 - L2 und L6 - S1
  • Zentrum für Rotation und Lateroflexion der WS zwichen T9 und T14
  • Scheitelpunkte der dorsalen Kette Procc. spinosi des Widerristes und der lumbosacrale Übergang
  • Bottom Line cervicalen Flexoren und die abdominalen Muskeln arbeite synergetisch zusammen und unterstützt die Top Linie bei allen Bewegungen
  • Anatomische Übergänge AOÜ - atlantookzipitaler Übergang AAÜ - atlantoaxialer Übergang CTÜ - cervicothorakaler Übergang TLÜ - thorakolumbaler Übergang LSÜ - lumbosakraler Übergang SCÜ - sacrococccygealer Übergang
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  • Funktionsabschnitte der WS vordere HWS (Occiput, Atlas, Axis, C3), Kopf- und Kopfgelenke, Zungenbein, Kiefer) - Kontaktaufnahme mit der Umwelt C3-C6 - Tragen des Kopfes, Ausbalancieren C6 - T5 - Ausbalancieren des Halses T5 - T16, Rippen, Sternum - Schwerpunktbalance Becken, L6, Sacrum - Weiterleitung der Kraft aus der Hinterhand