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GDU (Subject) / Grundlagen in der Unternehmensführung (Lesson)
- Elemente und Merkmale von Unternehmen 1. Ziele (zielgerichtet, teilautonom) 2. Mitglieder (hierarchisch, sozial) 3. Aktivitäten (produktiv, offen) Merke: Ein Unternehmen ist ein komplexes System aus Zielen, Mitgliedern und Aktivitäten. Es strebt die Erreichung von Zielen an, die es zuvor weitgehend autonom festlegt. Seine Mitglieders bilden ein hierarchisches soziales System, welches auf die produktive Erbringung vonLeistungen im offenen Austausch mit der Unternehmensumwelt gerichtet ist.
- Ökonomische Prinzipien 1. Maximalprinzip: Erwirtschaftung des maximalen Güterbetrags mit gegebenem Aufwand (zB eine 1 in der Klausur) 2. Minimalprinzip: Erbringung eines definierten Güterbetrags mit minimalen Einsatzfaktoren (bestehen der Prüfung) 3. Optimumprinzip: Erwirtschaftung eines möglichst günstigen Verhältnisses zwischen Gütermenge und Einsatzfaktoren (Gesunde Balance -> Zielerreichung und eigene Ressourcen)
- Klassifikation von Unternehmen 1. Ziele (privatwirtschaftlich/gemeinnützig) 2. Sektoren und Branchen (Sachleistungsunternehmen, z.B.Maschinenbau / Dienstleistungsunternehmen, z.B. Wirtschaftsprüfung) 3. Rechtsformen (Kapitalgesellschaften, z.B. AG, GmbH / Personengesellschaften, z.B. GbR, OHG, KG) 4. Größe (Großunternehmen / Klein und mittelständische Unternehmen (KMU)
- Führung Führung funktionales Führungsverständnis (als Gesamtheit aller Aufgaben und Handlungen zur zielgerichteten Gestaltung, Lenkung und Entwicklung) institutionales Führungsverständnis (als eine Instanz die eine Gruppe von Personen oder ganze Organisationen führt) Management: "to manage" -> beschäftigt sich vorrangig mit den Führungsfunktionen Planung, Kontrolle und Organisation Leadership: Geht über Management hinaus, beschäftigt sich neben der Führung auch mit der Entwicklung von Visionen und Strategien und mit der Personalführung
- Ressourcenorientierter Ansatz Die Grundannahme lautet, dass Wettbewerbsvorteile von Unternehmen durch die Kombination ihnen zur Verfügung stehender Ressourcen zustande kommen (guckt stark nach innen) Die Kernaussage des fähigkeitsorientierten Ansatzes (Erweiterung des rA's) ist, dass Wettbewerbsvorteile nicht allein durch die Existenz von Ressourcen zustande kommen, sondern vielmehr durch die Fähigkeit Ressourcen zu entwickeln und diese effizient miteinander zu kombinieren.
- Wissenschaftliche Betriebsführung/Scientific Management Arbeitsteilung, Steuerung und Kontrolle essentiell, Motivation Industrieökonomik: Untersucht die Leistungsfähigkeit von Branchen bzw die Wettbewerbsfähigkeit innerhalb einer Branche. Handlungsempfehlung: Sich in möglichst attraktiven Branchen engagieren Erfolg und Verhalten lassen sich durch zentrale Branchenmerkmale bestimmen Systemtheorie: Bildet die Trennlinie zwischen dem System und ihrer Umwelt. Unternehmen verfügen über zahlreiche Verbindungen zu ihrer Umwelt (Kunden, Lieferanten). Unternehmen sind im Sinne der Systemtheorie daher offene Systeme Evolutionstheorie: Die Annahme einer vollständigen Plan und Gestaltbarkeit von Unternehmen wird aufgegeben, dynamische und nicht vollständig beherrschbare Veränderungen stehen im Mittelpunkt.
- Führungsebenen Normative Führungsebene:bestimmt die Identität eines Unternehmens in Werten, Zielen, Verhaltensweisen sowie organisatorischen Normen und fasst diese Elemente in einer Mission zusammen. Sie sichert die Lebens- und Entwicklungsfähigkeit des Unternehmens. Strategische Führungsebene:ist auf die Entwicklung bestehender und die Erschließung neuer Erfolgspotenziale ausgerichtet und beschreibt die hierfür erforderlichen Ziele, Leistungspotenziale und Vorgehensweisen. Operative Führungsebene:befasst sich mit der Planung, Steuerung und Kontrolle der laufenden Aktivitäten eines Unternehmens, um die bestehende Erfolgspotenziale möglichst effizient zu nutzen. Die Ebenen hängen zusammen, normative und strategische Vorgaben sind wichtig für die operative Umsetzung. Normative und strategische Führung gestaltet, operative Führung lenkt.
- Führungsprozess Entscheidung/Planung (Zielbildung, Problemanalyse, Alternativensuche, Alternativenbewertung, Entscheidung) --> Führung Steuerung (Maßnahmenvorbereitung, Instruktion und Motivation) --> Führung (Ausführungssystem) Umsetzung (Maßnahmendurchführung, Ergebniserreichung) --> Ausführung Kontrolle (Kontrollvorbereitung, Kontrolldurchführung) --> Führung Führungsprozess ist kein einmaliger und auch kein rein sukzessiver Durchlauf, sondern ein Regelkreis welcher sich dauernd wiederholt. Dadurch wird die nötige Anpassung der einzelnen Elemente deutlich. Die Lenkung durch die Unternehmensführung richtet das Unternehmen auf dessen Ziele aus. Die Gestaltung dient dem Aufbau von Führungssystemen. Sie sichert die Handlungsfähigkeit der Unternehmensführung. Unternehmen sind Dynamiken ausgesetzt (innerhalb: Mitarbeiter. Außerhalb: Markttrends).
- Integriertes Führungssystem Durch Dynamik und Komplexität von Unternehmen notwendig. Verbindet alle Führungsebenen (normativ, strategisch, operativ) und Führungsfunktionen (Planung, Kontrolle, Organisation, Personalführung) der Unternehmensführung und die Notwendigkeit von Informationen Ziele der Unternehmensführung sind, das Unternehmen erfolgreich zu lenken, seine Führungskreisläufe zu gestalten und es im Hinblick auf zukünftige Anforderungen zu entwickeln.
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