Evaluation und Forschungsmethoden (Subject) / Kontexteffekte (Lesson)
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Grundlagen Kontexteffekte
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- Definition "Kontexteffekt" Inhalt vorangegangener Fragen (z.B. in Fragebogen) haben Einfluss auf Beantwortung der aktuellen Frage
- Informationsaktivierung bei Kontexteffekten nicht alle relevanten Informationen werden zur Urteilsbildung herangezogenFrageposition hat Einfluss Korrelation zweier Fragen:Beispiel: Frage nach der allgemeinen Lebenszufriedenheit1. Beziehungszufriedenheit2. Lebenszufriedenheit> hohe Korrelationoder1. Lebenszufriedenheit2. Bezeihungszufriedenheit > niedrige Korrelation
- Merkmale "Inhaltlicher Antworttendenzen" (3) Soziale ErwünschtheitSimulation / DissimulationKontexteffekte
- Merkmale "Formaler Antworttendenzen" Zustimmung / Ablehnungextreme UrteilePositionseffekte (Einfluss der Position einer Frage)Hinweise: - Ende einer Befragung > Sinkende Wahrscheinlichkeit für valide Ergebnisse- Tendeznz zu weniger negativen Urteilen bei > negativen / heiklen Fragen > Fragen zur Person > Filter- und Verzweigungsfragen
- Effekte von "Kontexteffekten" (3) AktualisierungseffekteKonsistenzeffekteRedundanzeffekte
- Aktualisierungseffekte vorausgegangene Frage verleiht der aktuellen Frage (unbewusst) ein höheres Gewicht
- Konsistenzeffekte Antwort vorausgegangener Fragen hat Einfluss auf Konsistenzverhalten> Person möchte möglichst konsistent antworten
- Redundanzeffekte Ausbleiben von bestimmten Antworten / relevanten Erfahrungen, wenn Frage bereits zuvor beantwortet wurde (> Konversationslogik!)d.h. eine Person wird keine relevaten Erfahrungen zur Beantwortung einer Frage berücksichtigen, wenn diese schon zuvor miteinbezogen wurde bzw. der Befragte das Gefühl hat, eine ähnliche Frage bereits beantwortet zu haben.
- Informationsnutzung von "Kontexteffekten" erfolgt unter Aspekt der "Konversationslogik"> informativ sein> Antworten nicht wiederholen
- Determinanten der Richtung des Einflusses von "Kontexteffekten" (2) KontrasteffektAssimilationseffekt
- Definition "Determinanten der Richtung des Einflusses von Kontexteffekten" Richtung des Einflusses (Kontrast / Assimilation) ist von Kategorisierung der aktivierten Informationen abhängig
- Determinant "Kontrasteffekt" Aktivierte Informationen werden anderer Kategorie, als der zu beurteilenden, zugeordnetBeispiel: Frage nach der "letzten guten Party" > Evaluierung der Kriterien einer schlechten Party
- Determinant "Assimilationseffekt" Aktivierte Information ist Bestandteil der zu beurteilenden KategorieBeispiel: Frage nach "letzter schlechten Party" > Kriterien einer schlechten Party
- Darstellung von "Assimilation" und "Kontrast" Ereignis kurz zurückliegend lang zurückliegend (gleiche Kategorie) (andere Kategorie) positiv+ Assimiliation Kontrastnegativ- Assimilation Kontrast
