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Veterinärmedizin (Subject) / VPH ll (Lesson)

Veterinary Public Health

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  • MKS Ausrottung CH alte Krankheit, 100te, 100de Jahre vorhanden. Ab Mitte 18.Jhd praktisch in jedem Jahrzehnt Seuchenjahre bis 1950.(Seuchenwellen: hochansteckende Seuche --> praktisch 100% infiziert, dann die meisten überlebte sind lebenslang immun, Population muss dann wieder naiv genug werden bis zur nächsten Welle.) Vor 100Jahren: Virus entdeckt. Ab 1950 in Europa häufig geimpft. Grosse Seuchenzüge CH: 1911-1914, 1919-1921. Vorallem 1920 katastrophal. Letzte grosse Epidemie 1965/1966. Letzter Fall 1980 in CH. 1966 bis 1990 jährliche Anordnung allgemeine Schutzimpfung. 1991 EU gestrichen, CH auch wegen Handel. CH wurden nur Rinder geimpft! Da kleine Population an kWdk --> hat es ausgereicht.
  • Bovine Tuberkulose Bekämpfung CH Robert Koch Nachweis vom Erreger Ende 19Jhd. Mitte 20. Jhd in Europa weit verbreitet. Tuberkulinprobe zur Ermittlung von infizierten Tieren. Bangsches Verfahren: Regelmässige Tuberkulinisierung des Bestandes, Trennung von positiven Tieren, allmähliche Ausmerzung Pasteurisation der Milch!!! (1864 entwickelt) Heute Überwachung über Fleischkontrolle Schlachthof. Bovine Tuberkulose nach wie vor präsent in vielen Ländern.  Dachse in England - Problem --> umstritten ob Dachse Problem lösen - können daran erkranken, und Rinder infizieren, da Regenwümer auf Weide und "Kotplätze" ebenfalls - nicht in Dachsbau, sind reinlich. England will Dachse bejagen um Tuberkulose loszuwerden, denn trotz Tuberkulintest und Notschlachtung nehmen Fälle laufend zu. Wiederaufflackern --> Tourismus!!
  • Brucella abortus Bekämpfung CH wichtig in Nachkriegszeit, Industrialisierung, mehr Lastwagen statt Eisenbahn, künstliche Besamung wurde immer wichtiger. Seuchenhafte Aborte im letzten Drittel Trächtigkeit, ödematös verdickte Plazenta, eitrig nekrotisierende Läsionen bei Kotyledonen, Retentio secundinarum ist häufig - Nachgeburtsverhalten. Orchitis, Epididymitis mit eitrig nekrotisierenden Herden beim Siter. B. melitensis ist sehr ähnlich bei Schaf und Ziege - sehr unterschiedlich aber bei Mensch: melitensis am wichtigsten, abortus nur bei engem Kontakt.  Klassisches Test and Kill!!Diagnostik: Kultur oder serologischer NachweisAusmerzung positiver Tiere, Nachuntersuchungen Überwachung durch Abortuntersuchung Paseurisation der Milch --> Tuberkulose und Brucellose waren Hauptgrund für Einführung.
  • Tollwut Bekämpfung CH Silvatische Tollwut, urbanische Tollwut 60er Jahre: Vergasung von Fuchsbauten -- schlechte Erfolge, Bau mehrere Ausgänge, Füchse nur vertrieben noch mehr verbreitet. Grosser Nachwuchs - viele Jungfüchse. 70er --> Impfprogramm, zuerst von Hand, dann per Flugzeut, Helikopter.Hühnerköpfe funktionierten schon besser, aber grosser Erfolg dann mit den künstlichen Ködern, da die Impung sicherer war -- CH seit 1997 frei von Tollwut. 2005 noch ein Hund von Marokko importiert mit Tollwut. CHer Modell wird überall verwendet, wo Tollwut aktiv bekämpft wird.
  • Infektiöse bovine Rhinotracheitis IBR - Atemwege: Pneumonie, NAsenausfluss, Husten, Konjuktivitis. Abort 5.-8- Monat, IPV (gleicher Virus - Infektiöse Pustulöse Vulvovaginitis): Schwanzhaltung, hyperämische GenitalSH mit Bläschen, 1-2 Wochen Selbstheilung. Diagnostk: Serologie, AK Nachweis Schlachten aller positiven Tiere --> Test and kill Nationales Impfverbot Umliegende Länder Bekämpfung: Kombination von Serologie unt Impfung, Markervakzine, Schuzt von BHV-1 freien Herden durch Impfung. Nachtesten in 6M Intervalle. D kurz davor vor frei zu sein. Österreich ist seit Jahren frei.
  • CAE Bekämpfung CH Das dicke Knie, Ziegen langsam fortschreitend, Abmagerung, chronische Arthritis, Mastitis, Lungenentzündung, Zicklein bis 6M Encephalitit, Lähmungen, Festliegen. Bekämpfung auf freiwilliger Basis: 90er Jahre, Fälle massgebend gesenkt. 1995: auszurottende Tierseuche, Staatliche Bekämpfung flächendeckend 1998, 2011 wirklich ALLE Ziegen alle 4 Jahre getestet! CAE Ziegen und MV Schaf - sehr eng verwandt, ELISA früher postivit bei beidem, seit 2011 SU5 ELISA
  • BSE Bekämpfung CH Erste Fälle 1986 in GB, November 1990 erster Fall in CH Zusammenhang vCJD --> 1996 festgestellt 1990: Tiermehlverbot Wdk1993: Tierische Abfälle müssen 133°, bei 3 bar, 20min lang erhitzt werden.1996: Gehirn, RM, Augen werden verbrannt auch bei Import1998: Sterilisation von Knochen und Fett(133°, 3bar, 20min)1999: Verfütterungsverbot von Blutmehl an Wdk2000: Nulltoleranz2001: Tiermehle und Extraktionsfette komplett verboten an Nutztiere
  • EP, APP Bekämpfung CH EP: Lungenentzündung, Mycoplasma hyopneumoniae, Mast- und Absetzferkel, hohe Ansteckungsrate, gerninge Sterblichkeit, trockener, chronischer Husten, Wegbereiter anderer Krankheiten. Weltweit häufig.Tierverkehr äusserst wichtig - bis 3km auch durch Luft, also immer alle Betriebe zusammen betrachten. APP: Lungenentzündung Actinobacillus pleuropneumoniae, Ferkel und Mastschweine, Atembeschwerden, Nasenausfluss, akut bis chronisch, bedeutende Verluste. Weltweit verbreitet. Flächensanierung bis 2004 - Zuchtbetriebe: Blutuntersuchung auf APP, positiv auf beides = Vollsanierung, nur EP = Teilsanierung (da es in fast jedem Betrieb ist).Mastbetrieb: 14Tage mastfreie Phase Betriebs und Schlachtkontrollen als Überwachung bei Sanierung - CH ist nicht frei davon, vereinzelte Fälle noch vorhanden.
  • Bovine Tuberkulose aktuell Durch Pasteurisierung von Rohmilch --> Humaninfektionen mit M. bovis/M. caprae sehr gering, die noch vorhandenen --> alte Menschen, in Kindheit mit Milch infiziert.ABER: 1/3 der Weltbevölkerung ist mit M. tuberculosis infiziert. Problem: Antibiotikaresistenzen. Per Gesetz: M. bovis, caprae, tuberculosis. Viele Wirte! Wdk, Schwein, Pferd, NWK, Katzen, Dachse, Rotwild, Wildschwein, Fuchs, Hase.... In 30er Jahre 25% aller Rinder Tuberkulose! 1951-1959 Ausmerzung. 1959 TB-frei im Rinderbestand.1920-1960 Rehe, Dachse, Gemse - Studien nach 2000 Gatterwild, Rotwild, Schwarzwild kein Hinweis aus TB.Ansteckungen auf Weide Wild - Rinder. Dachs, Wildschweine, Rotwild - Reservoir, andere Wildtiere: Sackgasse.
  • Tuberkulose Verdachtvall Betriebssperre Tracing back, Tracing forward - Kontaktbetriebe Untersuchung ansteckungsverdächtiger Tiere Tötung verseuchter Tiere Milch Entsorgung, abgekocht Tierfutter im eigenen Bestand Stallung: Reinigung und Desinfektion Sperre: Seuchenbetrieb mind. 100Tage, Verdächtiger Betrieb: mind 40Tage, je nach Epidemiologie. Erreger nachgewiesen: Tuberkulin Hauttest bei allen Rindern alle 6 Wochen (Abstand wegen Reaktion nötig), Schlachtung positiver Tiere, wiederholte US verdächtiger Tiere - Tuberkulin, InterferongammaTest, Schlachtung positiver Reagenten, auch wiederholt zweifelhafte Reagenten. Post-mortem US von Verdachtsfällen aus Schlachtungen: Mikroskopie, PCR, Kultur, molek. Typisierung.
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  • Tuberkulin Hauttest internationaler Standard, intrakutane Methode nach Mantoux Zellvermittele Überempfindlichkeitsreaktion, Antigen: Purified Protein Derivate, Durchführung und Auswertung nach TSV, TW für Untersuchung bovine Tuberkulose, BLV. Hohe Sensitivität und Spezifität. Resultat: positiv, zweifelhaft, negativ Es gibt falsch positive und falsch negative Reaktionen auf Tuberkulin!!!!!PPD hat 200 antigene Komponenten --> Allergische Reaktion kann durch andere Mykobakterien ausgelöst werden (Moosknoten), auch durch chronische Entzündungen, in Tb-freien Rinderpopulationen 0,8% Reagenten! --> 1,6Mio Rinder in CH, 10^4Rinder reagieren unspezifisch auf Tuberkulin.
  • Interferon γ Test Nur einmal Blut nehmen Vorteil. Stimulierung von TH1 in Blutproben: Bovines PPD, ESAT-6, CFP-10. Nachteil: Interferon ist bereits vor den Läsionen hoch - wenn man Schlachttierkörper nachuntersucht --> weiss ma
  • Diagnostik am lebenden Tier Tuberkulose Schwierig - neuer Ansatz in Entwicklung Tests kombinieren - hohe Sensitivität, hohe Spezifität erreichen. Keine Einzeltierdiagnostik im Moment sondern Interpretation auf Herdenebene. Epidemiologischer Zusammenhang mit TB Fällen?
  • Tuberkulose Freiheitsstatus TB-Freiheitsstatus = 99.8% der Herden, 99.9% der Tiere frei von Rindertuberkulose. Frei auch: D, F, Oe, Holland, B, S, F... Mediterrane Länder nicht - I, E, P, GR und UK - Nordirlnad höchste Prävalenz.
  • Tuberkulose Überwachung Schweiz Schweiz: Früherkennung, Überwachung:keine regelmässige LebendtierUS, sondern Fleischkontrolle. Problem: Nadel im Heuhaufen - oft isolierte, sehr kleine Läsionen (weniger wie 2Lnn, über 70% kleiner wie 1cm.Bei Verdachtsfall - Herkunftsbetrieb gesperrt - Angst vor Falschverdacht.NEU: Lymphknoten-Monitoring LyMON seit Okt 2013 -- unspezifisch veränderte LK werden eingesandt, ohne Verdacht auszusprechen. Einerseits Routine in Probeentnahme, zweitens nicht gerade Sperre. LyMon: Nur adulte Tiere sind zu beproben, mindestens eine Probe pro ATA pro Jahr, Kantone mit vielen Rinderschlachungen zusätzliche Lnn-Proben (repräsentative Stichprobe). Schlachttierkörper nicht beschlagnahmt, Herkunftsbetrieb keine Massnahmen.Konkrete Schwellungen, Verhärtungen, Verkäsungen, Verkalkungen, Knötchen, multiple Veränderungen = Verdachtsprobe!! Verdachtfall: Vorinfo an Kantonstierarzt, nat. Referenzlabor (VetBakt Zürich), Untersuchungsmaterial: Lnn. retropharyngeales, mandibulares, parotidei, Lnn bifurcationis, eparteriales, mediasinales, Lnn. mesenteriales, portales mammarii. PCR Ergebnis innert 72Stunden, Kultur auch Pflicht - 6-8Wochen.
  • Tuberkulose Wild Schweiz Spezialprogramm! Westöstereich vermehrt Fälle!! seit Juni 2014 in definiertem Gebiet der Ostschweiz/Lichtenstein --> Wildtiere risikobasiert überwacht: Fallwild, Hegeabschüsse ganzjährig untersucht.Gesundes Rotwild mittels Stichprobe.Jägerschaft und Wildhut sind verpflichet gemäss Tierseuchenrecht - Verdacht krankes Tier AT beizuziehen.
  • Gesundheitsüberwachung Wild nationale Ebene Überwachungsprogramm für alle Wildtierarten - Jäger und Wildhüter. Totfunde, Hegeabschüsse, gesund erlegte Tiere mit Auffälligkeiten. Ganzjährig, Schweizweit, kostenlose Abklärung von auffälligen Wildtieren am FIWI auf alle Tierseuchen/Krankheiten.
  • Schweiz Hochansteckende Tierseuchen CH ist frei von allen hochansteckenden Tierseuchen!! MKS 1980Rinderpest 1871KSP Hausschwein 1993, Wildschwein 1998BT 2007 (ist nur noch zu bekämpfend)ND 2001 letze Auftreten der Seuchen!
  • Hochansteckende Tierseuchen Afrikanische Pferdepest ASP KSP LSD Lungenseuche Rind MKS NCD Rifttalfieber Rinderpest / Pest kl Wdk Schaf und Ziegenpocken Vesikuläre Stomatitis Vesikulärkrankheit der Schweine Vogelgrippe
  • Auszurottende Krankheiten Aujeszkische Krankheit Beschälseuche Besnoitiose BVD Brucellose BSE/CJD EBL Enzootische Leukose der Rinder EIA Infektiöse Agalktie der Schafe/Ziegen Infektiöse Anämie Salmonidae IBR / IPV IHN Milzbrand PRRS Rotz Tollwut Traberkrankheit, Scrapie Tritrichomonas foetus Tuberkulose VHS
  • Zu bekämpfende Tierseuchen APP Ansteckende Pferdemetritis BT Brucellose Widder CAE Chlamydiose der Vögel Dasselkrankheit EP Epizootische hämorrhagsiche Krankheit Faulbrut Bienen Infektiöse Laryngotracheitis der Hühner IPN Kleiner Beutenkäfer Bienen Krebspest Leptospirose Myxomatose Paratuberculose, Morbus Crohn Pferdeenzephalomyelitiden Salmonellose, Salmonellen Infektion Sauerbrut der Bienen WestNileFieber
  • zu überwachende Tierseuchen Campylobaceriose Chlamydienabort Schaf/Ziege Coxiellose, Q-Fieber Cryptosporidiose Echinococcose Equine Arteritis SVC Listeriose Lungenadenomatose Lungenseuche Schaf/ Ziege Neosporose PKD Pseudotuberkulose Schaf/ Ziege Rauschbrand Teschener Krankheit Toxoplasmose Tracheenmilben Krankheit Transmissible Gastroenteritis der Schweine Trichinellose Tropilaelaps Acariose Bienen Tularämie Varroatose VHK Kaninchen Visna-Maedi Yersiniose
  • MKS Impfung Wirken nur jeweils gegen einen Serotyp, keine Kreuzimmunität.
  • Verdachtsfall Gesetz: Tierseuchengesetz, Tierseuchenverordnung Tierhalter eine wichtige Rolle - Melden! Probeentnahme nach telefonischer Absprache mit IVI. Primär, Sekundärfall unterscheiden. Wer nimmt Proben? Nur AT, KT. Seuchennotfallkoffer, je anch Kanton unterschiedliche Handhabung. Koffer: Nutztiere, Geflügel (Schutzmasken wegen aerogen). Checkliste IVI einhalten - Anweisungen an Telefon - Anzahl Proben, von welchen Tieren, welches Material. Tierseuchenmerkblätter, Vademecum IVI. Probe: KEIN Auslaufen!! Primär, Sekundärbehälter, Identifikation, Untersuchungsantragt korrekt ausfüllen, Kühlung der Proben. Aus Mittelhäusern kommt nichts mehr zurück, keine Verpackungen. Kurier --> Polizei oder sonstige direkte Person. IVI: Vorbereitung, Einschleusung der Proben, Diagnostik - Virusnachweis oder AK Nachweis. Mittelhäusern ist ISO 17025 akkreditiert - zugelassen, muss bestimmte Bedingungen erfüllen, CH für 5Jahre.Telefon IVI Zentrale hat Öffnungszeiten, sonst aber SeuchennotfallNr, 30-45min Reaktionszeit - Rückruf diensthabender TA. 20% der Aufträge sind unvollständig, 10% der Proben mangelhaft!!!
  • KSP ASP PRRS PMWS PDNS Sepsis Vergiftung Schwein Verteilung Wichtigkeit von KSP nach unten, Häufigkeit genau umgekehrt. Hämorrhagien NICHT IMMER! PDNS, Sepsis eher bei Einzeltier, nicht meldepflichtig - KSP, ASP, hochanstecken -PRRS auszurottend. Symptome: Blutungen, Läsionen, Husten, Aborte, Fieber bei allen. Lymphknoten -- KSP, ASP, PDNS, Sepsis. ZNS: KSP, ASP, (Sepsis). KSP, ASP - Perakut; Akut, Subakut,Chronisch; Subklinisch. Verlaufsform abhängig von Virusstamm, Virulenz, Virusdosis, Wirt, Haltungsbedingungen. PRRS: reproduktive Form abhängig vom Zeitpunkt der Infektion während der Trächtigkeit --> 10-20 Tage umrauschen, Mitte Trächtigkeit wenig Probleme - Föten relativ resistent. Nach Tag 80-90 Aborte, Mumien, Totgeburten, Geburt infizierter Föten. Hochpathogene PRRS Form --> KSP, ASP, PDNS, Sepsis. Zyanotische Ohren, Vulva, Hämorrhagien. PMWS/PDNS Multifaktorielle Krankheit - Absetzferkel, Mastjager - erhöhte Herden-Mortalität. Geschwollene LK. Sekundär bedingte Pneumonien. Wenn gehäuft Schweine erkranken - IMMER an KSP, ASP denken. Fieber? Alterskategorien?
  • KSP Pathologie Gefässschädigungen, Petechien in Haut und Organen, Geschwollene, marmorierte LK, Milzrandinfarkte. Nekrosen auf TonsillenSH, Peyer'sche Plaques. Depletion der lymphatischen Gewebe.
  • ASP Pathologie vergrösserte, gerötete, gestaute brüchige Milz, vergrösserte hämorrhagische Lnn, rot bis bläuchlich verfärbte Hautbezirke an Extremitäten fakultativ, sowie auch Petechien. Blutungen Nierenrinde, Ödeme der Lunge, Niere, Gallenblase, Leberschwellung.
  • PRRS Pathologie wenige und unspezifische makroskopische Symptome, interstitielle Pneumonie, verhärtete Lungenbezirke, Blutungen bei abortierten Föten, Hautveränderungen.
  • PMWS, PDNS meist nur wenige und unspezifische makroskopische Symptome, Haut wie PDNS, geschwollene LYmphknoten, gallertige Oedeme, Flüssigkeitsansammlung im Abdomen.
  • Pathologie bei KSP/ASP, Vorgehen Bei entsprechenden Läsionen immer daran denken!geeignete Proben entnehmen IVI Diagnostik informieren.
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  • KSP Übertragung Oronasaler Infektionsweg: direkter Tierkontakt, indirekt über Verfütterung, Kleider, Geräte, Fahrzeuge iatrogen Reservoir: Wildschweine
  • ASPV oronasaler Infektionsweg: direkter Tierkontakt, indirekt über Verfütterung, Kleider, Geräte, Fahrzeuge iatrogen parenteraler Infektionsweg über Zecken als ZW! Reservoir: Afrikanisches Warzenschwein, Zecken
  • PRRSV Übertragung oronasaler Infektionsweg, direkter Tierkontakt, indirekt über Klieder Geräte Fahrzeuge iatrogen künstliche Besamung!!!
  • PMWS, PDNS oronasaler Infektions, direkter Tierkontakt, Indirekt über Kleider, Geräte, Fahrzeuge, Nager iatrogen Künstliche Besamung, experimentell nachgewiesen
  • Epidemiologie KSP, ASP, PRRS, PMWS KSP: weltweit ausser Nordamerika, Australien -- in CH 1993 zu letzt ASP: Afrika, Sardinien, Kaukasus -- noch nie in CH PRRS: weltweit, Europa, Nordamerika, China -- Dez 2012, März 2014 PMWS: weltweit -- ja
  • KSP Schweiz Fälle relativ unabhängig voneinander - Kerzes ging es von einem Betrieb auf nächsten. Wahrscheinlich Wildschweinfleisch die Ursache in Trubschachen und Kerzers - ander Fälle hatten andere Viren - Sequenzierung konnte man es nachweisen.
  • Diagnostik, KSP, ASP, PRRS Klinisch nicht unterscheidbar - DDx Sepsis, Cumarin, Salmonellen, porcines Enterovirus, Aujeszky Laboruntersuchung zur Diagnosestellung nötig --> Tel. an IVI. Voranmeldug Verdachtsfall, Vademecum IVI. Virusnachweis --> Bekämpfung, Traicing, KSP von anderen Pestiviren differenzieren (BVD, BD) AK Nachweis: Bekämpfung, Schutz, Überwachungszonen, Monitoring, Surveillance. Kombination mehrerer Methoden: sensitiv, spezifisch, rasch, sicher PCR schnell, aber auch sehr spezifisch - Serotypen verschiedene. Labor; erste Resultate 5-8h nach Eintreffen Probe, definitives positives Resultat 4Tage, definitves negatives Resultat 10Tage.
  • KSP, ASP, PRRS, PMWS Bekämpfung KSP ASP hochansteckende TS, Keulung in CH und EU PRRS auszurottend, infizierte, seropositive Tiere töten in CH, Impfung Sanierun in EU PMWS keine TS Klassifizierung, keine Bekämpfung in CH und EU
  • KSP, ASP Bekämpfung Detail Hochansteckende TS, Sperre 2. Grades, Keulung aller Schweine, unschädliche beseitigung der Kadaver. Schutzzone - 3km, kein Tierverkehr, Überwachungszone - 10km, serologische Untersuchungen. Monitoring: Untersuchung erlegter Wildschweine, Kontrolle Abfallfütterungsbetriebe, Stichproben bei Schlachtung.
  • PRRS Bekämpfung Detail Auszurottende TS, Sperre 1. Grades, Tötung aller seropos. Tieren, PRRS Virus pos Tiere. Untersuchung aller verbleibenden Tiere und Tötung bei positivem Ergebnis. Kann angeordnet werden, dass alle Tiere ausgemerzt werden. Monitoring: Stichproben bei Schlachtung.
  • Prophylaxe ASP KSP PRRS PMWS, PDNS ASP: kein Impfstoff KSP: gibt wirksamen Impfstoff, in CH verboten, EU nur Notimpfung bei zahlreihen Ausbrüchen. Avirulenter KSPV Stamm, Lebendimpfstoff - keine Serologie, die geimpft, infiziert unterscheidet, aber guter Schutz. PRRS: umstrittener Wirkstoff, in CH verboten, in EU erlaubt. Impfstoff hat Gefahr der Reversion zu virulentem virus, ist inaktivierter Impfstoff, gibt auch Lebendimpfstoff. PMWS, PDNS: umstrittener Wirkstoff, in CH und EU erlaubt. Keine Immunität, sondern Verringerund klin. Symptome. Nur sinnvoll mit Management.
  • Zukunft von Prophylaxe Seuchen Impfstoff Marker Vakzine!!! DIVA: Differentiation of Infected from Vaccinated Animals. Genetischer oder phänotypischer Marker, der Unterscheidung infizierter, geimpfter Tiere erlaubt. Negativ-Marker. Fehlen von AK bedeutet, dass natürliche Infektion ausgeschlossen werden kann. Brauch Kombination von Markerimpfstoff und den dazu passenden Differenzierungstest.
  • SchmallenbergVirus Aktuell: Deutschland war 2012-2014 betroffen - Rinder, Schafe, Ziegen. Folgende Jahre nur noch vereinzelte Fälle.Ende 2011 in EU - NL, Belgien, GB, Irland, F, Lux, Dänemark, Estland, Finnland, Norwegen, S, Po, I, E, Ö, CH - Juli 2012 auch in CH - warme, niedere Gebiete betroffen, wo Gnitzen - NordwestCH - aber auch ziemlich weit in Gebirge. 2011 Friedrich Löffler Institut - Orthobunyavirus bei Rind in D - Virus konnte isoliert werden, angezüchtet. FLI entwickelte Real Time RT PCR, wurde weitergegeben. Antikörpernachweis auch möglich. Nur immer eines positiv! Entweder Virus oder AK nachweisbar, noch nie zusammen nachgewiesen. Schaf mehr betroffen - missgebildete Lämmer. Rind aber auch - Gnitzen übertragbar, KEINE Zoonose!Klinik: hohes Fieber, gest. Allgemeinbefinden, Fressunlust, Milchrückgang, Leistungsdepression, Symptome 2-5 Tage. Wenn im ersten Drittel Trächtigkeit Infektion - dann Missbildungen, Aborte. DDx: BVD, BD, BT, QFieber, MKS, RiftValleyFever, Bakte. Aborte. Diagnose: Kadaver mit Blut von Mutter in Patho (Jungtier: Serum, EDTA Blut, Kleinhirn, GH, Milz, Körperhöhlenflüssigkeit. Mutter: Serum) KEIN Impfstoff!! Mückenschutz von Ende April bis November. Keine Behandlung möglich. Nicht meldepflichtig. Internationale Zusammenarbeit Labore sehr wichtig! Informationen von TA, Labore sehr wichtig. Disease Awareness, richtige Proben einschicken! (Blutprobe in Fieberphasen).
  • Blauzungenkrankheit aktuell Schweiz in Sandwich - Frankreich und Österreich. Disease awareness!!! Vektoren!! Virus: BTV, Reovirus, Orbivirus, RNA Virus. 1990er sporadische Faälle EU - keine horizontale Ansteckung (Ausser BTV26 in England nachgewiesen). 1998-2006 - BTV 1, 2, 4, 9, 16. Dann 2006 unerwartet BTV 8 dazugekommen!!! Sentinellbetriebe in 2006: Westschweiz (3SeenGebiet), Baselland, Risikozone. 2007: eingeführte Tiere: Serologie, Überwachungszone 100km, Schutzzone 20km - Einschränkung Tierverkehr, Vektor überwachen. Vorsicht - Aufstallen und Insektizid - Disease Awareness.2008-2010: Einzonen Strategie - keine Einschränkung Tierverkehr. Impfpflicht Rind und kWdk - 3Monate, jährlich Serologie bei Rind und Schaf.Einzonenstategie: Somit wäre der Tierverkehr innerhalb der Schweiz nur bei gesperrten Betrieben, nicht aber bei nicht gesperrten Betrieben in der Sperrzone eingeschränkt.2011: Freiwillige Impfung Wdk, jährliche Serologie Rind, Schaf.2016: Molekulargenetik - Proben vom Schlachthof Fallen für Überwachung der Gnitzen, Culicoides - kommen bis auf 1500müM vor. 2007-2009. Mai2014 BTV4 in GR. Wurde nach Impfung etwas vergessen, bis BTV4 von Osten her kam. Impfung aber auch gegen diesen Schutz?! Ursprünglicher nicht, gibt jetzt BVDpur, in CH nur BTV8zugelassen, BTV4 in arbeit - bald vorhanden wahrscheinlich. Rasch über Balkan. Österreich, Ungarn, keine Klinik, nur virale RNA - dank Überwachungsprogramm entdeckt.Sept2015 BTV8 in F! auch hier keine Symptome (nicht immer einig), sondern wegen Export, Import Kontrollen entdeckt.Wieso wieder Auftritt ist unklar!! Symptome: geschwollen, ödematöse Zunge - Hyperämien, Kronsaumentzündungen. Nasenspiegel Schaf Zyanose - allgemein in Maulbereich, Zunge, Entzündung SH, Blutungen, Ödeme. Ulzerationen, Nekrosen an Lippe, Nase, Zitzen, Euter. Aborte bei BTV8 je nach Trächtigkeitsstadium bei Infektion. Dumme Kälber/Lämmer - Hirnmissbildungen. RadarBulletin ROT!!! Italien, Frankreich, Slowenien, Österreich BTV4 Fälle - aber I weiterhin nur risikobasiertes impfen. D: Freiwillige Impfung gegen BTV8, Ausnahme gegen BTV4, Impfstoff nur in E zugelassen. Österreich impft freiwillig, auf Kosten Tierhalter. Folgen CH: Restriktionszonen - Tier daraus import: Frei nachgesiesen sein oder zuverlässiger Impfschutz haben. Grundimmunisierung: 2x im Abstand von 3-4Wochen geimpft. TRACES Zeugnis muss vorhanden sein. Spätsommer, Herbst: Maximum GnitzenAktivität. Im Moment: Erlangen KT, ob Schlachtung Tier, wenn schlecht, ja. Tierkörper: Kategorie 1 Entsorgung. Sperre 1. Grades bis negatives Resultat bei VD. Disease Awareness extrem wichtig!Tier nach Infektion nicht mehr empfänglich - Problem: Rind mit langer Virämie, können wieder Gnitzen infizieren und so andere Tiere. Ausschlussdiagnose gibt es nicht für BT, aber wenn MKS getestet wird, automatisch auch BT. DDx!!!!
  • Ausschlussdiagnose Schweiz MKS, KSP, ASP, Vesikulärkrankheit Sw, aviäre Influenza, NCD Geflügel NCD bei NRGK; sonst IVI Mittelhäusern. Angebot soll aber ausgeweitet werden, Zusammenarbeit mit Deutschland wegen Diagnostik. Muss auch angemeldet werden bei zuständigem Labor, Probeneinsendung, US Ergebnis nach 2 Tagen. Falls positiv folgt dann Verdachtsabklärung.
  • 4 Punkte einer erfolgreichen Prävention Disease awareness funktionierender VetD Gesetzgebung Kontrolle Tierverkehr
  • Afrikanische Pferdepest AHS Südafrika letzter Ausbruch, Mai2016Krankheit von Ostafrika nach Süden wegen Klima. Orbivirus wie BT - Gnitzen als Vektor, EHDV der Hirsche. Pferd Stellung als Haustier - Pferd ist kein Schaf. Ein Fall würde viel auslösen. England will erreichen - obligatorische Impfung --> es gibt nur einen mit hoher Nebenwirkung, will damit erreichen, dass EU Totimpfstoff anschafft. EU hat es auf Eis gelegt. In EU und CH kein Notimpfstoff. OIE meldepflichtig - hochansteckende Seuche in CH. Pferd, Esel, Muuli, Zebra --> RESERVOIR! Wird nicht Krank. Hund, Elefant, Kamel sind Ausnahmewirte - Hund Pferdefleisch gefressen, Mnesch nach direktem Kontakt Lebendimpfstoff. Perakuter bis akuter Verlauf, 5-7 Tage Inkubation, perakut 2 Tage. Letalitätsrate von Pferd, Muli, Esel zu Zebra abnehmend bis 0%. 9 Serotypen, Epidemien ausserhalb Afrika: Typ 9. Oedeme in Lunge, Haut, HKL Versagen, Virämie: max. 18 Tage bei Pferd, Esel, Muli, 28 Tage beim Zebra.Kommt zyklisch alle 10-15Jahre vor - lange Trockenheit gefolgt von Überschwemmung. 1959-1961 erstmals ausserhalb Afrika im Nahen Osten. 1965-1966 Marokko, Algerien Spanien. 1987 Spanien -- importiere ZEbras!!! von da Ausbreitung über Pferde - Spanien, Portugal, Marokko. Impfung ab 1990 - 82 Tiere daran gestorben. Impfstoff aber im Moment das einzig vorhandene.Keine direkte Tier zu Tier Übertragung! über Blut schon, SH, Virusausscheidung in Samen, Urin, Kot. KrügerNationalpark: Bejagung von Zebras, aber nicht optimal, auch wegen Tourismus... Impfen, Vektorbekämpfung sind nciht realistisch im Moment. Also nichts tun jetzt. Impfstoff müsste mit einer Dosis klappen, oral am besten. Einschleppung: Import von infizierten Euidae, AHSV im Samen, Import von infizierten Vektoren, biologische Produkte --> Punkt 3 am wichtigsten, Blumenimport (BTV wahrscheinlich so).These noch mit Sandstürmen --> Spanien hat Überwachungsprogramm mit Winden von Afrika. Gelb/rot, dort könnten Gnitzen drinn sein - Alarm bei VetBehörden - um Bewusstsein zu stärken, ähnlich Radar Bulletin. Perakut, subakut, Akut, Subklinische Form (Erholung! wenig empfängliche Tiere, Esel, geimpfte Tiere, anderer Serotyp superinfiziert). Impfung: modifizierter Virus --> Kombi von Serotypen, Rekombinanter Virus - nur experimentell aber nur Serotyp 4, noch nicht zugelassen, VSV Replikon vom IVI, nur experimentell, Pferde konnten nciht geimpft werden und Challenge ausgesetzt - nur kurzer Versuch. Schlussfolgerung: Klimaveränderung!! seit 1990 nicht mehr in Europa, Einschleppung ähnlich BTV möglich. Man sollte jetzt vorbereiten, Disease awareness!! Im Moment: nur Diagnostik, Impfstoff nur EU Notimpfstoffbank, Vektorexpertise, Disease Awareness steigern.
  • Lumpy skin disease Von Südafrrika gegen Norden bis ganz Afrika, von da über Saudiarabien in Osten - Irak, Türkei, dann um Schwarzes Meer Ukraine, Rumänien, Bulgarien, Ostblock. Sozailökonomische Bedeutung der Krankheit - Tiere magern ab, abortieren, Häute sind unnutzbar, Reproduktionsstörungen --> Afrika: Statussymbol Vieh. Poxviridae, Capripoxvirus), Schafpocken, Ziegenpockenvirus -- LSDV. Lineare ds DNA, grösste tierische Viren. Replikation im Zytoplasma (ungewöhnlich für DNA Virus). Alle Kuhrassen empfänglich, die in Afrika gehalten werden. Zebu weniger empfänglich wie Hausrind. Carrier und Reservor werden dikutiert, vermutlich gibt es keine. Sommer, Herbst, Regenreiche Jahre, mit hoher Insektenaktivität. Stellen mit hoher Tierdichte - Wasserlöcher, Tiermärkte, Quarantänestationen. Mortalität bis 10%, Morbidität 5-45%.Systemische Infektion, alle Altersgruppen, JT stärkere Symptome, 40-50% generalisierte Hautläsionen. Subklinische Infektionen vorhanden.Fieber, vergrösserte Lymphknoten, Hautläsionen/Virämie. Anorexie, Speichelfluss, Augenausfluss, Konjunktivitis, Nasenausfluss, geschw. oberflächliche LK. Dann generalisierte Hautläsionen, mehrere 100 Knoten pro Tier, Flotzmaul, Nasenlsoch, Rücken, Nacken... etc. Vor allem Tiere mit dünner Haut. Dichtes Fell - Haut nass machen. SH Läsionen. Sit-fast-Läsionen - Satteldruck: Ulzera mit Mitte nekrotisch. Abmagerung, Unfruchtbarkeit, Pneumonie, Ödeme, Lahmheit, Abort. Übertragung über Mücke - mechanisch. Gibt symptomlose Ausscheider, Virämie für 1-2 Wochen. Iatrogene Übertragung, kontaminiertes Futter, Wasser, Deckakt, KB, intrauterin. Direkter Kontakt schein ineffizient. Diagnostik: PCR, Zellkultur, EM, ELISA, VNT (Virusneutralisations Test), IIF (indirekte Immunofluoreszenz).Infektiöses Virus kann lange nachgewiesen werden. DDx: solange Symptome noch nicht typisch ausgeprägt. Pseudo LSD, BH Mammilitis, Stomatitis papulosa, Euterpocken, Kuhpocken, Endo, Ektoparasiten, Besnoitiose, Hauttuberkulose, Photosensibilisierung, Urtikaria. Tenazität - Lange in Hautläsionen, Virushaltiges Gewebe 1/2 Jahr. Desinfektion mit üblichen Desinfektionsmitteln, gegen behüllte Viren. Impfung : lebend attenuierter Impfstoff, und lebend attenuiert von Schaf- oder Ziegenpockenimpfstamm. Bekämpfung: Importrestriktionen in freie Länder, betroffene Länder: Quarantäne, Kontrolle TV, Keulung gesamter Bestand, korrekte Entsorgung (Verbrennung), Reinigung, Desinfektion, Insektenbekämpfung, Informationskampagnen. Radar Bulletin auf gelb (Dermatitis nodularis).
  • West Nil Fieber zum ersten mal 1937 in Uganda isoliert, fieberhafte Erkrankung. Zoonose!!! Eigentlich zwischen Culex Mücken und Sperlingsvögel - aber Brückenvektor Culex - auf Mensch und über 150 andere Tierarten. Vektorenspezies 40, Vögel 162 Spezies, zahlreiche Zufallswirte. Krokodil recht exotisch - Futtertiere - Pferde verfüttert in Florida bei Zuchkrokis. Vögel meist ohne Klinik, je nach Art. Je nach Virustyp und Wirt beim Mensch meist symptomlos, 20% WNF, <1% neurol. Symptome. Pferd: dead end host: meist symptomlos, 10% klinisch, 3% Todesfälle. Inkubation 1-6Tage, sehr kurze Virämie. DDx PFerd: Tollwut, Borna, EHV1, Enzephalomyelitis, nicht infektiöse Ursachen. Keine Therapie, Impfung möglich. Verbreitung: Afrika, Europa, Saudiarabien bis Indien. USA, Kanada, Australien. Ausbreitungsdynamik von Zentralafrika in Süden, dann hoch nach Arabien, Asien, Europa von da plötzlich in USA, Südamerika. Grosser Sprung um 2000! USA extreme Ausbreitung, schnell und komplett. Fälle in EU: Portugal, Spanien, F, I, GR, Türkei, Ö, Ungarn, CZ, Rumünein, Russland. Diagnostik: Problem: Virämie ist 5 Tage vor Erkrankung, und erst wenn Erkrankung dann IgM und IgG - Wenn Klinik aber schon einen gewissen Titer IgM --> Diagnostik also möglich. Überwachung: 3-4 tote Vögel in einem Gebiet, dann auf WNF testen - sonst kein Monitoring, man findet es so rechtzeitig, erst später Sentinel betroffen, Moskitos, Veterinär, Human cases. In CH wird also Passiv überwacht. USA Mücken und Huhn (Sentinel - Hühner testen aus Region wo Mücken). Impfung: inaktivierter Impfstoff seit 2011 in EU und CH, keine Nachfrage in CH aber. Mückenbekämpfung auch Prophylaxe oder Reservoirwirt Vogel impfen.Inaktivierter Impfstof: Grundimmunisierung 2x innert 3-5Wochen, ab 6Monaten, jährlich. Reduktion der Virämie, IgG Induktion.Rekombinanter Impfstoff in CH nicht zugelassen, kein Antrag, EU seit 2012, DIVA wäre möglich. Insekten, Mücken: Brutstätten eliminieren, Insektizide. Oder eben Sentinel - jede Woche Huhn Blut beproben AK gegen WNF.
  • Elemente der Risikoanalyse Risk assessment: RisikoabschätzungInformation, hazard identifizieren, Risiko charakterisieren, wissenschaftlich, technisch.Risikoprofil (Umfeld, Hintergrund, Gefahrenquelle, betroffene Werte/Personen, Rahmenbedingungen Risikomanagement - Infos zur Erkrankung), Risikomodell (Chronologischer Ablauf, was kann schief gehen, was für Prävention gibt es schon - Flussdiagramm), Daten sammeln (Situation in anderen Ländern? Importe? Kontakte?), Qualitativ / quantitative Risikoabschätzung (Resultat in Worten oder Zahl), Bericht, Dokumentation Risk management: Identifikation, Evaluation von alternativen Strategien, Auswahl, Durchführung Massnahmen - praktisch, politisch. Basierend auf Risikoabschätzung - Machbarkeit, Kontrolle, Follow-up. Wie kann man Risiko reduzieren? Risk communication: Kommunikation, Austausch, Information, Meinungen. Besseres Verständnis von Risiken, risikobezogenen Entscheidungen. Kontinuierlich während gesamter Analyse!!