Wirtschaftsinformatik (Subject) / IT Filler (Lesson)
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IT Filler Begriffe
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- Was versteht man unter ERP? Enterprise Resource Planning ...eine aus mehreren Komponenten bestehende integrierte Anwendungssoftware, die die operativen Prozesse in allen wesentlichen betrieblichen Funktionsbereichen unterstützt (Finanz- und Rechnungswesen, Personalwirtschaft, Materialwirtschaft, Produktion, Vertrieb). Die Integration wird dabei von einer zentralen Datenbank getragen, wodurch Datenredundanzen vermieden und integrierte Geschäftsprozesse ermöglicht werden.
- ERP System Begriff aus mehreren Komponenten bestehendes integriertes Anwendungspaket unterstützt die Abwicklung von Geschäftstransaktionen auf operativer Ebene in allen wesentlichen betrieblichen Funktionsbereichen Integration durch zentrale Datenbank ermöglicht übergreifende Geschäftsprozesse
- Branchenprogramme betriebliche Anwendungssofzware, die in ihren Funktionen an die Geschäftsprozesse eines speziellen Wirtschaftszweiges angepasst ist Möglichkeit "Branchenwissen" zu übernehmen umfassende Lösungen basieren oft auf branchenneutralen ERP-Systemen speziell für einen Wirtschaftszweig konzipierte Pakete sind meist schlanker meist mit/für Pilotkunden entwickelt
- Definition CRM Customer Relationship Management Ein Kundenbeziehungsmanagement (CRM) ist ein beziehungsorientiertes, von einem Betrieb hierarchisch gesteuertes Marketinginformationssystem. Es unterstützt kundenbezogene Geschäftsprozesse auf allen Ebenen und in allen Phasen. Nach Möglichkeit werden sämtliche Kanäle zur Kundenkommunikation (TV, Radio, Telefon, gedruckte Kataloge, persönlicher Verkauf, Werbeauftritt, E-Mail usw.) integriert. Zielgruppen können sowohl Privatkunden (B2C) als auch Geschäftskunden (B2B) sein.
- Kundenwert Betrachtung der Kundenbeziehung in Relation zu anderen Kundenbeziehungen Bildung von Kundensegmenten mit statistischen Methoden
- Was versteht man unter Supply-Chain-Management (SCM)? ...das Management der Geschäftsprozesse der Versorgungskette vom ersten Rohstofflieferanten bis zum Endverbraucher. Um diese Lieferkette möglichst effizient und kostengünstig zu gestalten, ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Betrieben zur gemeinsamen, bestmöglichen Gestaltung aller inner- und überbetrieblichen Material-, Informations- und Geldflüsse notwendig.
- Was beschriebt Business-Intelligence (BI)? ...ein integriertes, betriebsindividuell zu entwickelndes Gesamtkonzept zur IT-Unterstützung des Managements. "Intelligence" ist Wissen, das durch die Erfassung, Integration, Transformation, Speicherung, Analyse und Interpretation geschäftsrelevanter Informationen generiert wird.
- Was sind BI Systeme? Softwarewerkzeugkästen zur Integration und Auswertung großer Datenbestände Zusammenstellung analytischer Anwendungen für verschiedene Aufgabenstellungen
- Typische Bereiche für BI Systeme Berichtswesen multidimensionale Datenanalyse Kennzahlenvergleiche Kundenbewertungen Clusteranalyse
- Data-Warehouse betriebsweites Konzept Implementierung als logisch zentraler Speicher bildet einheitliche und konsistente Datenbasis dient zur Entscheidungsunterstützung von Fach- und Führungskräften wird unabhängig von operativen Datenbanken betrieben enthält Daten aus unterschiedlichen Quellen Speicherung für Datenanalysen über kurze, mittlere und längere Zeiträume Datenanalyse kann nach betrieblichen Kriterien und unterschiedlichen Dimensionen (Zeit, Produkt, Lieferant, Kunden usw.) erfolgen
- betriebliche Kennzahlen sind charakterisierende Maßzahlen bewusste Verdichtung komplexer Realität zahlenmäßig erfassbare Sachverhalte sollen insbesondere über Zielerreichung informieren Unterscheidung in absolute (Anzahl MA) und relative Kennzahlen (Umsatz pro Kunde)
- Dashboard im Kontext von Führungsinformationssystemen üblicherweise mittels Webbrowser aufgerufener Bericht zeigt Schlüsselkennzahlen aus unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens Darstellung in konsolidierter einheitlicher Anordnung, meist graphisch
- Data-Mining softwaregestützte Ermittlung bisher unbekannter Zusammenhänge, Muster und Trends Nutzung umfangreicher Datenbestände integrierter Prozess zur systematischen Suche in Gesamt- oder Teildatenbeständen nach Abweichungen, Abhängigkeiten und Gruppen
- Industrie 4.0 die beginnende vierte industrielle Revolution nach Mechanisierung, Industrialisierung und Automatisierung zentrales Element sind vernetzte Cyber-Physische Systeme (CPS)
- Cyber-Physische Systeme (CPS) sind mit einer eigenen dezentralen Steuerung versehene intelligente Objekte, welche in einem Internet der Daten und Dienste miteinander vernetzt sind und sich selbstständig steuern.
- Cloud Computing ...bezeichnet das dynamisch an den Bedarf angepasste Anbieten, Nutzen und Abrechnen von IT-Dienstleistungen über ein Netz. Angebot und Nutzung dieser Dienstleistungen erfolgen dabei ausschließlich über definierte technische Schnittstellen und Protokolle.
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- Botnetze Begriff "Bot" kommt von robot und heißt soviel wie arbeiten mit Bot ist ein Programm gemeint, das ferngesteuert auf dem PC arbeitet Botnetze sind ein ferngesteuerter Zusammenschluss von vielen PCs Botnetze werden von Cyber-Kriminellen zu bestimmten Aktionen missbraucht Botnetze dienen für DDoS-Angriffe (lahmlegen großer Internetseiten) oder auch zum unerkannten SPAM_Versand
- Hash-Funktionen ...sind Einwegfunktionen, die beliebig lange Klartexte auf einen Hash-Wert fester Länge abbilden.
- digital signature Elektronische Unterschrift ... ein kryptographisch erzeugter Nachweis ("Siegel"), dass ein eindeutig identifizierter Benutzer ein digitales Dokument unterzeichnet hat.
- elektronisches Zertifikat vertrauenswürdige, unabhängige Instanz (Zertifizierungsstelle) bestätigt durch Ihre Unterschrift, dass ein öffentlicher Schlüssel zu einer Person gehört.
- Sicherheit ...ist die Freiheit von unvertretbaren Rechten
- Risiko ...ist die durch einen Akteur als Gefahr bewertete Zielabweichung auf Grund potenzieller Systemzustände unter Berücksichtigung möglicher Handlungsoptionen.
- Vertrauen reduziert die Komplexität der Umwelt auf ein handhabbares Maß und stellt eine Vorleistung dar, die Interaktion erst ermöglicht ist die freiwillige Erbringung einer riskanten Vorleistung unter Verzicht auf explizite vertragliche Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen in der Erwartung, dass der Vertrauensnehmer motiviert ist, freiwillig auf opportunistische Verhalten verzichten
- Risikomanagement Früherkennung und/oder Verminderung von Risiken des Informationssicherheitsbetriebs, d.h. von Ereignissen, welche den Betrieb der Informationssicherheit gefährden
- IT-Grundrecht Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst das Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme.
- Was sind personenbezogene Daten? ...sind Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (Betroffener)
- Vorratsdatenspeicherung ...beinhaltet gesetzliche Verpflichtung für Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen
- Chilling Effekt ...beschreibt das veränderte Verhalten von Personen, denen bewusst ist, dass sie überwacht werden, und die darauf in vorauseilendem Gehorsam mit Selbstbeschränkugen reagieren - selbst bei legalen Aktivitäten
- Daten Träger einer Nachricht enthalten ggf. Informationen in verarbeitbarer Form
- Datenorganisation bezeichnet Verfahren zum Strukturieren und Speichern von Daten
- Stammdaten nie oder selten zu ändernde Daten
- Bestandsdaten Daten mit fortlaufender Aktualisierung
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- Bewegungsdaten Daten zur Veränderung der Bestandsdaten (Zu- und Abgänge)
- Änderungsdaten Löschen. Ändern, Hinzufügen von Stammdaten
- data base (DB) Datenbank zentral verwalteter Datenbestand über anwendungsunabhängige Zugriffsverfahren nutzbar
- data base Management System (DBMS) Datenbankverwaltungssystem verwaltet Datenbestand ermöglicht gleichzeitige Zugriffe von mehreren Anwendungsprogrammen von mehreren Benutzern
- SQL Structures Query Language ...ist eine Definitions- und Abfragesprache für relationale Datenbanksysteme und stellt den Marktstandard für Datenbanksprachen dar
- Was versteht man unter Big Data? Datenkollektionen, deren Größe die Fähigkeiten einzelner Rechnersysteme überschreiten, um diese Datenmengen zu speichern, zu durchsuchen, zu analysieren und zu verwalten.
- In Memory Datenbank basiert auf relationalem Datenbankmanagementsystem hohe Geschwindigkeit durch Datenhaltung im Arbeitsspeicher
- NoSQL-Datenbanken (not only SQL) basiert auf nicht relationalem Ansatz unterschiedliche Datenspeicherung
- BITSERIELL Übertragung der bits des Codes eines Zeichens nacheinander über einen Kanal
- BITPARALLEL Übertragung der bits des Codes eines Zeichens gleichzeitig über mehrere Kanäle
- Übertragungsrate gibt an, wie viel Daten pro Zeiteinheit übertragen werden können (bit pro sekunde)
- Abtastfehler es sind nur Werte zum Zeitpunkt der Messung bestimmbar, dazwischen liegende Werte gehen verloren
- Quantisierungsfehler es sind nur Messwerte mit einer Genauigkeit möglich, die die Codelänge erlaubt! Messungen werden auf diese Werte gerundet!
- Polling (Sendeaufruf) meist periodische Aufforderung an die Sendestationen zum Senden bereitstehender Daten
- Selecting (Empfangsaufruf) Senden von Daten an eine bestimmte Empfangsstation
- Zentraleinheit ...ist eine Funktionseinheit innerhalb eines Rechners, die einen oder mehrere Prozessoren und Zentralspeicher umfasst.
- Zentralprozessor ...steuert entsprechend den jeweiligen Programmen den Gesamtablauf der Informationsverarbeitung, koordiniert die beteiligten Funktionseinheiten und führt Rechenoperationen aus.
- Was umfasst das Betriebssystem? ...die Gesamtheit der Systemprogramme eines Rechner, die (zusammen mit den Eigenschaften der Rechnerhardware) die grundlegende Infrastruktur für die Ausführung von Anwendungssoftware bilden. Das Betriebssystem bildet eine Abstraktion von Hardwareeigenschaften und ist für die Steuerung und Überwachung von Anwendungsprogrammen zuständig. Es besteht aus einem Betriebssystemkern und aus Dienstprogrammen.
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