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Englisch (Subject) / Interkulturelle Kommunikation (Lesson)
basiert auf: Heringer, H.J.: Interkulturelle Kommunikation. Tübingen: UTB 2004.
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- Sprachfunktionen referentielle Funktion expressive Funktion appellative Funktion phatische Funktion poetische Funktion metasprachliche Funktion
- Komponenten des 'gemeinsamen Wissens' Grammatisches Wissen Lexikalisches Wissen Weltwissen Kontextwissen allgemeine, nicht an eine einzelne Sprache gebundene Grundsätze der Kommunikation und des Verstehens (Gricesche Grundprinzipien)
- Diskursanalyse und Interkulturelle Kommunikation Im Zusammenhang mit Interkultureller Kommunikation sind Diskursanalysen insofern von Interesse, als dass sie Aufschluss über Stereotype, Vorurteile, aber auch allgemeine Phänomene bestimmter Kulturen geben können. Sie können auch bestimmte interkulturelle Machtverhältnisse aufzeigen und historisch begründen.
- Diskurs Sprache jenseits des Satzes. Setzt man zwei Sätze zusammen, kann dies bereits die Bedeutung beider Sätze ändern und etwas völlig Neues entstehen (vgl. alle Arten von Bezugfehlern). Es geht beim Diskurs um ein „set of utterances“, also eine Menge von Äußerungen, die in einem Zusammenhang stehen.
- Methode der Diskursanalyse Zunächst wird in einer Grobanalyse ein zu untersuchender Diskurs festgelegt. Ein repräsentativer Korpus wird ausgewählt. Die Feinanalyse geschieht dann auf sprachwissenschaftlicher Basis: è Pragmalinguistische Analysen der Sprachhandlungen in den Einzeltexten (Fordern, Beklagen, Entschuldigen etc.) è Semantische Analysen expliziter und impliziter Intertextualität als diskursive Verknüpfungen (Explizit: Markierte Bezugnahme auf Prätexte, Zitation; Implizit: (variierende) Übernahme von Sprachgebrauch/ Reformulierungen, Stereotypen, Anspielungen, Argumentationsmuster, Metapher, Bilder etc.) Vor allem Metaphern und Bilder haben hier einen hohen Stellenwert. Auch (sprachliche) Argumentationsmuster werden besonders betrachtet.
- Kulturstandards Diejenigen Werte, Normen, Regeln und Einstellungen in einer Kultur, die sich gerade im zwischenmenschlichen Bereich umfassend auf Wahrnehmung, Denken, Urteilen und Handeln ihrer Mitglieder auswirken, werden als zentrale Kulturstandards bezeichnet. Kulturstandards sind also die spezifischen Spielregeln des gesellschaftlichen Lebens in einer Kultur.
- Unterscheidung Kultur/Kulturstandards Individuen werden in Kultustandards hinein sozialisiert. Kulturstandards werden induktiv über Diagnosen von Kommunikationsproblemen ermittelt.Allerdings kann man eine Nähe zu Stereotypen in Bezug auf Generalisiertheit und Abgeschlossenheit nicht leugnen.
- Stereotypen Grundlegender Wahrnehmungs- und Kategorisierungsprozess, ohne den eine erfolgreiche Aufarbeitung und Bewältigung der uns umgebenden Welt nicht möglich ist? Stereotypen sind Janusköpfe: Einerseits negativ zu bewertende Produkte des Hörensagens und übertriebener Generalisierung, andererseits sind sie notwendige und mentale Muster. Grundlegende Prinzipien sind Kategorisierung und Generalisierung. Allerdings kommen bei der Stereotypisierung eine Verabsolutierung, eine dauerhafte Festschreibung und ein Ausblenden divergenter Deutungen hinzu.
- Faktoren, die die Erwartungen der Kommunikationsteilnehmer/innen bestimmen können: Rückblick: „Störungen in der Kommunikation entstehen durch differente Erwartungen, die aus unterschiedlichen lebenspraktischen Kontexten und diesen korrespondierenden Vorstellungswelten sowie aus zurückliegenden Erfahrungen mit der Gegenseite und Stereotypen resultieren“ (Auernheimer 2003, S. 108) In Bezug auf die interkulturelle Kommunikation lassen sich vier Faktoren identifizieren, von denen die Erwartungen der Kommunikationsteilnehmer/innen bestimmt werden können: Machtasymmetrien Kollektiverfahrungen Fremdbilder (Stereotype/Vorurteile) Differenz der Codes und Kulturstandards
- Interkulturelle Kommunikation und Macht Über die Differenz der Codes und auch über Fremdbilder wurde ausgiebig gesprochen. Noch nicht betrachtet wurde jedoch, dass in der interkulturellen Kommunikation oftmals erhebliche Machtasymmetrien zu beobachten sind. Solche Kommunikationskonstellationen gelten als besonders störanfällig. Macht kann dabei definiert werden als ein mehr von Ressourcen und damit Handlungsmöglichkeiten. Vor Allem möchte ich mich auf die so genannte „diskursive Macht“ konzentrieren – die Macht, über das Topik zu entscheiden.
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