57

Marketing (Subject) / Marketing Grundlagen (Lesson)

Grundlagen des Marketings

This lesson was created by vawenker.

Learn lesson

  • 4. Was ist ein Multikanalmanagement? Zahlreiche Hersteller nutzen heute mehrere Kanäle – jeweils mit und ohne Stufen – parallel ( -> multi channel distribution), um unterschiedliche Zielgruppen zu adressieren. Häufig: Parallelnutzung von Onlinekanälen und traditionellen „Offline“- Kanälen
  • 5. Was sind Absatzmittler/Intermediäre? Worin liegen die Chancen und Risiken in der Zusammenarbeit für die Hersteller? Sie wandeln z.B. als Handelspartner, die Produktsortimente der Anbieter in Kaufsortimente für die Nachfrager um – auf Basis ihrer Erfahrung, Spezialisierung, Reichweite, Größe. Chancen: -          Reduktion der Kosten -          Erhöhter Absatz (große Stückztahlen) -          Größenvorteile bei der Produktion (economies of scale) -          Nutzung der Vertriebserfahrung großer Intermediäre -          Überregionales Angebot (z.B. in bundesweitem Filialnetz) Risiken: -          Längerfristige Bindung -          Abhängigkeit (bzgl. Mengen, Preise, Verfügbarkeiten) -          Evtl. Substitutionsgefahr durch Handelsprodukte
  • 6. Wofür steht der Begriff Disintermediation? Das Eliminieren von Stufen auf dem Weg zum Endverbraucher. So wurden z.B. Absatzmittler aus der traditionellen „Offline-Welt“ (Einzelhändler, Fachhändler) z.B. durch E-Commerce-Händler und/oder eigene Shops ersetzt. Disintermediation ist heute die Ursache für zahlreiche Kanalkonflikte zwischen Herstellern und traditionalen Händlern, dessen Absatz durch die Onlinevermarktung deutlich geschwächt wurde.
  • 1. Wofür wird eine SWOT-, eine Umwelt- und eine Five Forces Analyse genutzt? Umwelt / PESTEL-Analyse: Zur Identifikation relevanter Einflussfaktoren (Trends, Chancen, Risiken) wie Politische Umwelt, ökonomische Umwelt, soziokulturelle Umwelt, technologische Umwelt, ökologische Umwelt, rechtliche Umwelt (Die 6 Unternehmensumwelten). Danach: Auswahl der wichtigsten Einflussfaktoren z.B. entlang einer „Issue-Impact-Matrix“. Zum Schluss: Entwicklung entsprechender Strategien und Maßnahmen.   SWOT-Analyse: Kombination interner Stärken-, Schwächenanalyse mit externer Chancen-, Risikenanalyse (Strenght – Stärken/Was können wir gut?; Weakness – Eigene Schwächen/Schwierigkeiten/Probleme?; Opportunities – Chancen/Verbesserungspotentiale?; Threats – Gefahren/Risiken/Womit müssen wir rechnen?) S und W = Unternehmensinterne Faktoren O und T = Unternehmenseterne Faktoren SO: Welche Chancen können wir mit unseren Stärken nutzen? WO: Welche Chancen helfen uns, unsere Schwächen zu überwinden? ST: Welche Risiken können wir mit unseren Stärken bewältigen? WT: Welche Risiken treffen uns evtl. aufgrund unserer Schwächen?   Five Forces Analyse: Branchenstrukturanalyse von fünf zentralen Kräften, die über die Wettbewerbsintensität einer Branche Aufschluss geben 1.       Neue Anbieter (potentielle Konkurrenten) – Bedrohung durch Markteintritt 2.       Abnehmer – Bedrohung durch Verhandlungsmacht 3.       Ersatzprodukte – Bedrohung durch Ersatzprodukte 4.       Lieferanten – Bedrohung durch Verhandlungsmacht è 5. Grad an Rivalität – Wettbewerb in der Branche
  • 2. Was ist eine Portfolio-Analyse? Mit Hilfe einer Portfolio-Analyse werden die Zukunftsaussichten der SGE/SBU (Strategische Gesellschaftseinheit/Strategic Business Units), z.B. auf Grundlage der Marktwachstums-/Marktanteils-Matrix der Boston Consulting Group, bestimmt. -> Ziel der Portfolio-Analyse ist die Beurteilung und systematische Steuerung der SGE/SGU (inkl. der Zuordnung von Finanzmitteln).
  • 3. Was beschreibt die Produkt/Markt-Matrix von Anstoff? Sie beschreibt die Marktdurchdringung, Marktentwicklung, Produktentwicklung und Diversifikation mit Betrachtung der neuen und bestehenden Produkte und der neuen und bestehenden Märkte.
  • 4. Wie hängen Marketingziele, -strategien und der Marketing Mix prozessual zusammen? -          der einzige Weg Ziele umzusetzen und zu kontrollieren -          Unternehmensziele werden erst gebildet, dann folgt der Marketing Mix -          Die Operative Ausgestaltung folgt den Zielen und der Strategie
Advertisement