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Sozialpsychologie (Subject) / Sozialpsychologie (Lesson)

Tu chemnitz

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  • was ist der Primacy-of-warmth-effect, warum, was zeigt er Die Wärmeinformation ist bei der Einschätzung von anderen Personen die wichtigere Dimension, als die Kompetenzinformation (bei der Einschätzung der eigenen Person oder engen Freunden dreht sich der primacy-of-warmth-effect um) evolitionär sinnvoll (einschätzung ob Gegenüber uns gut oder schlecht gesinnt) Einschätzen von Menschen kein bloßes Aufaddieren von Informationen. (einige wichtiger >wärme)
  • welche Dimensionen der sozialen Wahrnehmung gibt es? 1.) Wärme- Dimension 2.) Kompetenz-Dimension
  • Studie zu Wärme als zentrale Dimension VP bekommen eine Adjektivlisten zur beschreibung einer Personen und sollen diese danach einschätzen UV: Adjektivliste enthält den Begriff "warm" vs. "kalt" (Rest der Adjektive bleibt gleich) Ergebnis: sehr unterschiedliche Einschätzung der Person obwohl nur ein Wort verändert--> Wärme ist zentral! kein Unterschied wenn höflich und unhöflich verglichen werden!
  • Unterschied zentrale vs. periphere Persönlichkeitsmerkmale hervorstechend entscheident für gesamte Einschätzung der Person (z.B Wärme)  vs. Merkmal dass die Gesamtinterpretation der Person nicht bedeutsam verändert
  • Zwei dimensionen der sozialen Wahrnehmung nach Peeters self-Profitability  other-Profitability
  • Was ist Attribution Ursachen für Handlungen und Ereignisse finden
  • Was ist Kausalattribution, ist das das gleiche wie Attributionstheorie Vorgang/Prozess der Ursachenzuschreibung des eigenen oder fremden Verhaltens. Nein! Die Kausalattribution beschreibt den Prozess durch den der Beobachter zu Schlussfolgerungen über Ursachen kommt, die Attributionstheorie ist die Schlussfolgerung auf die der Beobachter gekommen ist, die Erklärung des Verhaltens. (einmal WIE kommt er darauf, einmal WORAUF ist er gekommen)
  • Warum werden Menschen von Heider als "naive Psychologen" bezeichnet? Da jeder Mensch ständig probiert, sich Verhaltensweisen von anderen Menschen oder sich selbst zu erklären. Um zukünftiges Verhalten vorherzusagen
  • Erkläre die Theorie korrespondierender Schlussfolgerungen Warum entscheidet sich jmd, für eine bestimmte Handlungsalternative und nicht für eine andere!? Handlung korrespondiert mit Dispositionen der Person, also was will die Person mit ihrer Handlung bewirken, was ist das angestrebte Ziel. Jede Handlungsalternative führt zu unterschiedlichem Ziel. --> wenn ich wissen möchte warum sich die Person gerade dieses Verhalten "ausgesucht" hat muss ich die Ziele, also die verschieden Konsequenzen die sich aus dem unterschiedlichen Verhalten ergeben, vergleichen. Nur die Konsequenz, die nicht durch anderes Verhalten erreicht werden kann, muss das Motiv, der Grund, dafür sein dass gerade dieses Verhalten gewählt wurde und nicht ein anderes.
  • Was versteht man unter der Korrespondenzverzerrung Attribution von Verhalten stärker auf Dispositionen als auf Situationen Theorie der korrespondierenden Schlussfolgerung: --> Nur bei freier Entscheidung Rückschluss auf Einstellung TROTZDEM werden auch bei nicht freier Entscheidung Rückschlüsse auf Einstellungen gezogen 
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  • Eine Studie zur Korrespondenzverzerrung US-Studierende sollten einen eine Rede pro-/anti-Castro lesen, die von anderen Studierenden verfasst wurde -          Bedingung 1: Verfasser konnten sich frei für pro/anti entscheiden -          Bedingung 2: Verfassern wurde pro/anti vorgegeben -          AV: Einschätzung der Studierenden zur Einstellung des Verfassers zu Castro Ergebnis auch in der Bedingung in der der Verfasser keine Wahl hatte, wurde dem Verfasser unterstellt, diese Einstellung selbst zu vertreten
  • Was könnten Ursachen für die Korrespondenzverzerrung sein? - größere kognitive Erleichterung wenn auf Einstellung der Person geschlossen wird (in Zukunft über viele Situationen hinweg generalisierbar)  - situative Einflüsse schwer zu bemerken - Annahme dass andere Personen die eigenen Überzeugungen teilen (falscher Konsensus)
  • Erkläre die Kovariationstheorie von Kelley Frage: Wie entscheiden Personen worauf sie das Verhalten anderer attribuiren müssen (Objekt (Entität), Handelnde, Situation) Theorie: Abwägung unterschiedlicher Ursachen für Handlungen: -          Handelnde -          Situation -          Objekt (Entität)  Als Ursache wird die Person, Situation oder Entität gesehen, die mit den beobachteten Effekt kovariiert.  Verhalten wird in vielen Situationen gezeigt --> Situation ist nicht der Grund für das Verhalten Verhalten wird von vielen Personen gezeigt --> Person ist nicht Grund für... Verhalten wird gegenüber vielen Objekten gezeigt --> Objekt ist nicht....
  • Problematik der Kovariationstheorie von Kelley Menschen haben nicht immer alle nötigen Informationen um solch eine Analyse durchzuführen Außerdem ist es viel zu zeitaufwändig Zielführender ist häufig auf Erfahrungen zurückzugreifen (Kausalschemata)
  • Was sind Kausalschemata Faustregeln mithilfe dessen attribuirt wird Im Gegensatz zu umfassenden Analysen (Kovariationsthoerie) schnell und auf Basis von Erfahrungen  Abwertungs- und Aufwertungsprinzip
  • Erkläre das Aufwertung- und Abwertungsprinzip Kausalschemata Fokus auf ungewöhnliche Bedingung: Warum geschieht dies und nicht, was normalerweise geschieht?  Abwertungsprinzip: Wenn eine Ursache für einen Effekt bekannt ist, werden alternative Ursachen ausgeschlossen (wenn eine einzelne Ursache den Effekt auslösen kann)  Aufwertungsprinzip: Eine Ursache muss stark sein, wenn sie trotz eines dem Effekt entgegenwirkenden Einflusses wirkt
  • Was ist die Theorie der leistungsbezogenen Attribution? Erfolg und Misserfolg führt abhängig davon, was als ursachen gesehen wird zu unterschiedlichen Konsequenzen Ursache intern vs. Ursache extern (lag an mir, lag an anderen), stabil vs. instabile (ist immer so, nur kurz/einmalig) Ursache kontrollierbar vs. Ursache unkontrollierbar (ich kann in Zukunft was verändern, ich kann nichts verändern)
  • Erkläre die Zwei- Faktoren- Theorie von Schachter - Physiologische Erregung - Kognitionen über Situation Zwei Faktoren die zu Emotion führen können und sich gegenseitig bedingen Zustand physiologischer Erregung --> Interpretation mit Hilfe von Kognitionen (unterschiedliche Interpretationen möglich)! Wenn Erklärung für phys. Erregung plausibel, werden keine Alternativerklärungen gesucht. Bsp attraktive Frau auf Hängebrücke
  • Studie zu Attributionsverszerrung Design -          UV: VPn wurden aufgeteilt in Paare zu Fragenden und Kandidaten (Quiz                        ...........Allgemeinwissen) -          Die Fragenden sollten sich 10 schwierige, aber machbare Fragen ausdenken -          AV: Nach Quiz Einschätzung des Allgemeinwissens Ergebnis: Allgemeinwissen der Fragenden wurde als höher eingestuft besonders von Kandidaten und Beobachter, auch ein bisschen vom Fragenden
  • Wie definiert William James das "selbst als Objekt" und das "selbst als Subjekt" -          Selbst als Subjekt (aktiv, handelnder Teil des Selbst. Anpassung der Lebensumstände) -          Selbst als Objekt (Überzeugungen und Gefühle über das Selbst --> Selbstwertgefühl)
  • Nenne die Quellen zur Selbsterkenntnis Introspektion sozialer Vergleich
  • Erkläre eine Studie die überprüft ob soziale- oder objektive Vergleiche eine entscheidendere Rolle bei der Selbsteinschätzung soielen VP sollen Ästhetik von Bildern beurteilen und bekommen Feedback ob richtig oder falsch -          Bedingung 1: 40% vs. 60% korrekte Antworten (objektiv) -          Bedingung 2: 20% über vs. 20% unter Durchschnitt (sozial)  AV: Aufgabenwahl um Gewinn von 10 Dollar zu erhalten. -          A) 20 weitere Ästhetikaufgaben (Gewinn bei über 50% richtig gelösten Aufgaben) -          B) 20x Roulette spielen (Gewinn bei mind. 50% Rot)   Annahme: Bei rein objektiver Wahl sollten die VPn, die über 50% der Aufgaben gelöst haben, weitere Ästhetikaufgaben wählen, die anderen eher Roulette. Ergebnis: wenn die VPs besser waren als der Durchschnitt aber nur 40% richtig hatten (schlechter als Zufall bei Roulette mit 50%)  wählten sie trotzdem zu 65% die ästhetikaufgabe (die anderen Ergbnisse ungefähr wie zu erwarten bzw. bei denen die 60% richtig hatten aber schlechter waren als der Durchschnitt, wählten statt 80% bei denen die auch besser waren als der Durchschnitt, nur 70% die ä. -aufgabe) 
  • was ist der Unterschied zwischen Selbstkonzept und Selbstschemata? Selbstschemata  Wie verarbeiten, oragnisieren wir Erfahrungen (sind Elemente des Selbstkonzepts).   Selbstkonzept: Die kognitive Repräsentation unserer Überzeugungen über uns selbst. Gibt unseren Erfahrungen Kohärenz und Bedeutung. je nach dem was wir für ein Selbstkonzept haben, verarbeiten wir die Erfahrungen unterschiedlich (Selbstschamata) Bsp: Ich halte mich für intelligent, freundlich, kompliziert....... (Selbstkonzept) --> ich verarbeite und interpretiere Erfahrungen dementsprechend (Selbstschemata)
  • Nenne zwei Effekte von Selbstschemata mit Beispiel Schemakongruente Informationen werden schneller erkannt und als relevant wahrgenommen.  Bsp; ich halte mich für Intelligent > gute Note bedeutet mir sehr viel  Selbstreferenzeffekt: Informationen, die mit dem Selbst zusammenhängen, werden gründlicher und tiefer verarbeitet Bsp.: jmd. erzählt mir was er an mir mag und was nicht vs. er erzählt mir was er gestern zu Mittag gegessen hat
  • Was ist das Arbeitsselbstkonzept? Wie wird es aktiviert? Teil des Selbst, der in einer Situation aktiv ist und Verhalten beeinflusst. (Es gibt unterschiedliche Selbstkonzepte in einer Person Bsp. bei der Omi ein anderes als beim Feiern) -          Aufsuchen passender Situationen -          Distinktheit: Salienz besonderer Merkmale in einer Situation -          Individuelle Unterschiede
  • beschreibe die theorie des erwünschten Selbst (Higgins) Es gibt ein tatsächliches Selbst, ein ideales Selbst (so wie wir selber gerne sein wollen) und ein Soll-Selbst (so wie uns andere gerne hätten) Gibt es eine Diskrepanz zwischen dem tatsächlichen und dem Idealen Selbst, führt das zu Traurigkeit, Enttäuschung etc. Gibt es eine Diskrepanz zwischendem tatsächlichen Selbst und dem Soll-Selbst, dann führt das zu Schuldgefühlen, Sorge, Angst etc.
  • Was misst die Rosenberg Self-Estame Skala? Das Trait- Selbstwertgefühl Wertebereich 10-40, Typischer Mittelwert um 30 (höher als die Hälfte) Auch State-Messung möglich durch Anpassung der Items (z.B. „Ich fürchte, es gibt nicht viel, worauf ich im Moment stolz sein kann“)  
  • Was ist der Unterscheid zwischen Independentem und Interdependentem Selbst Beim Independenten Selbst wird das Selbstwertgefühl auf eigenen persönlichen Leistungen, Eigenschaften etc. beeinflusst Beim Interdependenten Selbst, durch Beziehungen und soziale Bindungen --> Kultur abhängig ("westlich" independent, Ostasien interdependent)
  • welche Strategien verwenden wir um unser Selbst vor uns selber aufzuwerten? - Selbstwertdienliche Attribution (der macht das weil er mich toll findet) - Selbstwertdienliche Informationsverarbeitung (z.B. Self-Handicapping) - Basking in reflected glory
  • Was versteht man unter "basking in reflected glory"? Schildere kurz eine Studie dazu Darstellung der Zugehörigkeit zu erfolgreichen Anderen zur Selbstaufwertung  Feldstudien mit Studierenden in US-Colleges: -          nach Sieg der Heimmannschaft wurden vermehrt die Teamfarben getragen -          Nach Sieg wurde über das Team vermehrt von „wir“ gesprochen
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  • Mache die drei schritte der Selbstaufwertenden Informationsverarbeitung, anhand eines Beispiels deutlich Volleyballspiel: alle Punkte die ich gemacht hab merke ich mir besser (sie bleiben mir in Erinnerung) die Fehler weniger (Selektives Sammeln von positiven Informationen) Ich bewerte die Informationen --> ich habe ziemlich gut gespielt (habe ja vorallem Punkte gemacht). Die Fehler bewerte ich evtl. neu: das war gar kein wirklicher Fehler, ich konnte nicht dafür eigentlich war wer anders schuld (Implikationen der Informationen evtl. Neubewertung) ich bin eine sehr gute Volleyballspielerin (Kohärente Erklärung des Selbst Fokus auf positiven Aspekten) kann Selbstverbesserung behindern 
  • Erkläre die Soziometer. Theorie Selbstwertgefühl = Teil eines internen Messsystems ist, das den Wert von Menschen in Relation zu anderen Menschen misst.  -          --> resultiert aus wahrgenommener Anerkennung/Ablehnung durch andere und informiert uns so über unseren sozialen Status (Metaanalyse von Blackhart et al. (2009): kaum Effekte von sozialem Ausschluss auf negativen Selbstwert)
  • Beschreibe die Terror-Management- Theory Die hochentwickelten menschlichen kognitiven Fähigkeiten machen die Endlichkeit der eigenen Existenz unübersehbar. Dadurch entsteht Angst (Terror). Kontrolle dieser Angst durch: -          Orientierung an der eigenen kulturellen Weltsicht und ihren Sicherheit, Stabilität und Ordnung vermittelnden Symbolen, (z.B. der normatives Verhalten, Respekt vor religiösen Symbolen usw.) -          Ansicht, selbst Teil dieser Kultur zu sein und nach diesen Standards zu leben (>Erhöhung des Selbstwerts) Mortalitätssalienz-Hypothese
  • Was ist die Mortalitätssalienz-Hypothese Erinnerung an die eigene Sterblichkeit führt zur Stärkung der eigenen Weltsicht und zur Streben nach Selbstwertbestätigung
  • Beschreibe eine Studie zum Scrooge- Effect Hypothese: Mortalitätssalienz führt zu mehr prosozialem Verhalten gegenüber Mitgliedern der eigenen Kultur  Design: 2 (Mortalitätsalienz vs. Zahnschmerzen) x 2 (US- vs. foreign Charity; within) AV: Spende des VP-Geldes ($ 1,50)  Ergebnis: In der Mortalitätsbed. wurde generell mehr gespendet, und sehr viel mehr an US als an internationale, in der anderen Bedingungen generell viel weniger und etwas mehr an internationale
  • Theorie der objektiven Selbstaufmerksamkeit -          Selbstfokus steigt unter angenommener Beobachtung, in der Öffentlichkeit oder auch wenn man sich selbst sieht (Spiegel) • Selbstfokus führt zu stärkerer Orientierung an sozialen Normen (Beobachtung --> Selbstaufmerksamkeit --> Selbstdiskrepanzen --> entweder Anpassund des verhaltens oder Rückzug aus der Selbstaufmerksamkeit)
  • Was ist Selbsterschöpfung? Wann bleibt der Effekt aus? Verringerung der selbstregulatorischen Fähigkeiten, z.B. durch Aufmerksamkeit auf verschiedene Bereiche, anhaltende Nutzung (Bsp: Diät + Lernen ) bleibt aus bei regelmäßiger Rückmeldung und der Möglichkeit zur Anpassung an selbstregulatorische Anforderungen (Training)    
  • Eine Studie zu Anpassung an selbstregulatorische Aufgaben Hypothese: Nach Aufgaben mit hoher Selbstregulation kommt es zu reduzierter Selbstregulation in anschließenden Aufgaben, aber nur, wenn es keine Möglichkeit gab, sich an die Selbstregulation anzupassen. Design: 2 (anfängliche Selbstregulation hoch vs. niedrig) x 2 (Anzahl Aufgaben 1 vs. 2) • Aufgaben: Buchstaben zählen; Stroop-Test (Wörter oder Farben benennen) AV: Leistung in einem Test zum Leseverständnis  Ergebnis: Bei denen die vorher EINE Aufgabe bearbeiten mussten (mit, bzw ohne erforderliche Selbstregutation), schnitten die besser ab die, die Aufgabe ohne Selbstregulationhatten hatten --> Selbsterschöpfung Bei denen die vorher ZWEI Aufgaben bearbeiten mussten, schnitten die besser ab, die  die Aufgabe mit Selbstregulation hatten --> Trainingseffekt Bei denen die Z
  • Was versteht man unter dem Begriff Choking under pressure Aufmerksamkeit auf gut gelerntes Verhalten unterbricht die routinierte Handlung Bsp:  Unter starkem Leistungsdruck zeigen gut trainierte Sportler schlechte Leistungen (extrem hohe Selbstfokussierung)
  • Definiere die folgenden drei Begriffe Kategorisierung, Schemata, Stereotyp Kategorisierung: - Tendenz, Menschen und Objekte aufgrund gemeinsamer Merkmale in diskrete Gruppen einzuteilen (Bsp. Vögel, Reptilien, Säugetier..) Schemata: kognitive Struktur mit Wissen über Objekte oder Personen bestimmter Kategorien und damit zusammenhängenden Erwartungen (Vögel >Schnabel, fliegen, Eier....) Stereotyp: kognitive Struktur mit Wissen und Überzeugungen über soziale Gruppen, Inhalte werden über alle Mitglieder der Gruppen generalisiert, Soziale Kognition beschäftigt sich nicht mit den spezifischen Inhalten der Stereotype, sondern mit ihrer Struktur und Aktivierung (alle Frauen sind so und so, alle Männer anders..)
  • Um welches Phänomen handelt es sich beim "shooter Bias"? Beschreibe die Studie die hierzu durchgeführt wurde Durch das Stereotyp von Afro-Amerikanern als gewalttätig, werden bei Ihnen Waffen eher „erkannt“  Design: 2 (Hautfarbe: schwarz vs. weiß) x 2 (Waffe vorhanden vs. nicht vorhanden) AV: Entscheidung shoot/don‘t shoot; Reaktionszeit Ergebnis: - Schnellere richtige Reaktion bei Afro-Amerikanern mit Waffen - Häufigere Fehler bei Afro-Amerikanern ohne Waffen
  • Nenne und erkläre die drei wichtigsten kognitiven Heuristiken Repräsentativitätsheuristik  > Je typischer ein Objekt für eine bestimmte Kategorie ist, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit eingeschätzt, dass es in diese Kategorie gehört  (Problem: Vernachlässigung der Basisrate) Verfügbarkeitsheuristik > Schätzung der Auftretenshäufigkeit von Ereignissen durch die Leichtigkeit, mit der Beispiele für das Ereignis im Gedächtnis abgerufen können. (Problem abhängig von individuellen Erfahrungen (erfahrungsbasiert) und Medien oder anderen Fremderfahrungen (gedächtnisbasiert) Ankereffekte > Urteile nähern sich systematisch Zahlenwerten an, mit denen man den Urteilsgegenstand anfänglich vergleicht.