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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Subject) / Forschungsmethoden (Lesson)

Grundlagen

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  • Methoden zur Erforschung des Nervensystems 1. Visualisierung des Gehirn (Röntgen, CT, MRT, PET, fMRT) 2. Nicht-invasive Messung psychophysischer Aktivität (EEG, Muskelspannung, etc.) 3. Invasive physiologische Methoden (Elektrische Stimulation) 4. Neuropsychologische Testverfahren ( Test für allg. Intelligenz, Sprachlateralität, Gedächtnis etc.)
  • Röntgenkontrastdarstellung (2 Methoden) 1. Teile der Cerebrospinalflüssigkeit wird zeitweilig durch Luft ersetzt= Ventrikel und Fissuren im Gehirn sind gut erkennbar 2. Durch die Gehirnarterie wird ein Kontrastmittel infundiert= Blutgefäße werden sichtbar und Tumor/ Gefäßveränderungen können sichtbar gemacht werden Nachteil: Nebenwirkung der Kontrastmittel
  • Computertomographie (CT) = das Gehirn kann dreidimensional dargestellt werden -Patient liegt im Innenraum des Tomographen. Durch die Röntgenröhre dingt die Strahlung durch den Patienten an den Rötgendetektor -Ergebnis: CT Schnittbild 
  • Kernspintomographie (MRT) =Verfeinerte Technik des CT (hinsichtlich der Bildauflösung) -Schnittbilder werden Mithilfe eines starken Magnetfelds erzeugt -Hohes Auflösungsvermögen der MRT-Bilder
  • Positionen-Emissions-Tomographie (PET) =liefert Informationen über die Aktivität des Gehirns  -Radiaktiv markierte Glucose wird in die Halsschlagader injiziert -Wird von aktiviert Neuronen direkt aufgenommen und sammelt sich dort -Es können die Bereiche sichtbargemacht werden, wenn Beispielsweise eine visuelle Aufgabe gelöst werden muss -Der PET-Scan zeigt, in welchen Bereichen das Gehirn die höchste Stoffwechselaktivität aufweist
  • Funktionelle Kernspintomographie (fMRT) =Liefert Informationen über die Aktivität des Gehirns, macht die erhöhte Sauerstoffversorgung sichtbar Voraussetzung: Proband bewegt sich nicht Vorteile ggü. dem PET: -Keine Injektion, fMRT Bilder liefern gleichzeigt strukturelle und funktionelle Infos, Auflösung ist besser, Kann Veränderungen in Echtzeit aufzeichnen Nachteil: sehr laut
  • Subtraktionstechnik 1. Jeder komplexe Prozess setzt sich aus einfachen kognitiven Prozessen zusammen =Basisprozesse 2.Jeder kognitive Basisprozess der neuronalen Aktivität entspricht einem bestimmten Gehirnareal Hauptziel: Identifizierung der Gehirnareale, in denen verschiedene Basisprozesse lokalisiert sein könnten -PET und fMRT
  • Subtraktionstechnik Beispiel: Einzelwortverarbeitung =Ziel: Gehirnlokalisation, die es der VP ermöglicht Wortassoziationen herzustellen -Es werden Bilder aufgenommen, während der Proband verschiedene Aufgaben löst -Unterschiedliche Aufgaben, die im besten Fall nur einen einzigen kognitiven Basisprozess ansprechen -Die Bilder werden aufgenommen und dann von der anderen Aktivität der anderen Aufgabe subtrahiert
  • Elektroencephalographie (EEG) (Nicht-invasiv) = liefert grobes Maß für elektrische Aktivität des Gehirns -Das EEG ist die grafische Darstellung der Schwankungen (Hirnstromkurven) -Kann die Summe aller elektrischen Ereignisse im Kopf wiederspiegeln -Der Wert liegt darin, dass einige EEG-Wellenmuster mit bestimmten Bewusstseinszuständen in Verbindung gebracht werden -Alpha-Wellen weisen beispielsweise einen entspannten Wachzustand aus  -Anwendung: Diagnostik von Epilepsie, MEssung Hirntot, Koma, Schlafmedizin
  • Muskelspannung /Elektromyografie (EMG) (nicht-invasiv) = Der Muskeltonus ist ein häufig verwendetes Maß für den allgemeinen psychologischen Erregungszustand eines Menschen  -Mit dem EMG lässt sich über Oberflächenelektroden die Muskelspannung messen
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  • Elektrische Stimulation (Invasiv) -Strukturen werden mit elektrischen Strom invasiv gereizt  -Anwendung beim Menschen: Stimulationsverfahren bei Lernvorgängen, Gedächtnisprozessen und auch Wahrnehmungsleistung -Verbesserung von Lähmungen nach einer Schädigung des Gehirns -Chronische Stimulation: Patient werden Elektroden implantiert, die mit einem Impulsgeber verbunden sind -Impulsgeber gibt dauerhaft elektrische Impulse an die Zielregion im Gehirn ab
  • Verhaltensstudien =Verhaltensreaktion kann direkt beobachtet werden -das Verhalten ist ein sichtbarer Ausdruck der verborgenen neuronalen Aktivität  -Neuropsychologen konzentrieren sich auf Veränderungen in den emotionalen, motivationalen und kognitiven Funktionen Klassische Testverfahren: Intelligenztest, Gedächtnistest, Test der sensomotorischen Funktion