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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Subject) / Behalten (Lesson)
Grundlagen
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- Ebbinghaus: Ergebnisse der Selbstforschung 1. Gesantzeit-Hypothese: je häufiger ein Lerngegenstand wiederholt gelernt wird, desto besser ist die Gedächtnisleistung 2.Vergessenskurve: Der Größte Gedächtnisverlust tritt in den ersten 10 Stunden nach dem Lernen auf 3.Ersparnismethode: 1. Tag 16 Triplets nach 30 Wiederholungen, 2. Tag bereits nach 20
- Sicherung im Kurzzeitgedächtnis: Chunking =Gliederung der Informationen in sinvolle Blöcke
- Sicherung im Kurzzeitgedächtnis: Rehearsal =Inneres Wiederholen der Informationen -Der Prozess ist Empfindlich gegen Störungen
- Sicherung im Kurzzeitgedächtnis: Elaboration =Verbindung zu Bekanntem suchen, sinnvolle Verknüpfungen erstellen -Eselsbrücken nutzen
- Kurzzeitspeicher -5-7 Informationen lassen sich im Kurzzeitgedächtnis halten -Länger des Wortes, bestimmt wie viel wir kurzfristig behalten können -Wörter mit wenig Buchstaben lassen sich besser behalten -Nicht-Wörter (Bsp. Harbasj) lassen sich schlechter merken als Wörter
- Endkodierprozesse beim Übergang in das Langzeitgedächtnis =Überführung von Krzzeit- in Langzeitgedächtnis passiert nicht automatisch, sondern ist ein aktiver Prozess -Verarbeitungstiefe: Tiefere Verarbeitung verbessert die Gedächtnisleistung -Transferadäquate Verarbeitung: Je ähnlicher Endkodier- und Abrufsituation gestaltet sund, desto besser die Gedächtnisleistung -Generierungseffekt: Selbstformuliertes bleibt besser im Gedächtnis (Elaboration) -Organisation des Lerninhalts: wird besser behalten -Altagsrelevanz -Primacy und Recency: Zuerst und zuletzt Gelerntes wird am besten behalten
- Aufbau des Langzeitgedächtnisses =im LZG sind alle Informationen und Fertigkeiten gespeichert, die wir uns im Laufe des Lebens aneignen -Unterteilt sich in: Deklaratives Gedächtnis ( benennbares und beschreibbares Wissen) und Nicht-deklaratives Gedächtnis ( kaum beschreibbare Verhaltensprozeduren) -Semantisches Gedächtnis: Sach- und Bedeutungswissen -Episodisches Gedächtnis: Autobiographische Erinnerung im raumzeitlichen Kortex (Klassisches oder operantes Konditionieren erworbene Verhaltenweisen sind im nicht-deklaratorischen Gedächtnis abgelegt)
- Abruf aus dem deklarativen Langzeitgedächtnis: tip-of-the-tongue Phänomen -Sie erzählen von einem Film und dessen Schauspieler -Sie können den Schauspieler bescheiben, aber Ihnen fällt der Name nicht ein
- Abruf aus dem deklarativen Langzeitgedächtnis: 3 Arten von Gedächtnisabruf -Wiedererkennen: Auswahl einer gelernten Information aus einer Liste -Unterstützte Reproduktion: Lernen von Wortpaaren, nur ein Wort muss gezeigt werden, um auch sich auch an das zweite zuerinnern -Freie Reproduktion: Auflisten von gelernten Informationen
- Abruf aus dem deklarativen Langzeitgedächtnis: Kontexteffekte -Raum-zeitlicher Kontext: gelerntes kann am besten in ähnlichem Kontext in dem es gelernt wurde wiedergegeben werden -Physiologischer Zustand: kann besser in dem Zustand reproduziert werden, in dem es gelernt wurde -Emotionaler Zustand: Kongrugente Zustände führen zu besserem Erinnern -Kognitiver Zustand: Zweisprachler können Informationen besser in der Sprache erinnern, in der sie gelernt haben
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