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Human Resources (Subject) / Aufgaben Klausur 1. Kapitel (Lesson)

Organisation

This lesson was created by Janine92.

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  • 2. Welcher Unterschied besteht zwischen der Aufbau- und der Ablauforganisation eines Unternehmens -        Aufbauorganisation: Teilung der Gesamtaufgabe in Teilaufgaben, Zuordnung der Teilaufgaben zu Stellen (Aufgabenträger mit Rechten, Pflichten und Kompetenzen) im Organigramm beschrieben -        Ablauforganisation: setzt bei der Teilung in Aufgaben an, Berücksichtigung zusätzliche zeitliche und räumliche Verknüpfung (einzelne, detaillierte Arbeitsschritte)
  • 4. Welche Dimensionen der Organisationsstruktur sind es, die bei einer Veränderung der Unternehmensstruktur beeinflusst werden? -        Strukturdimensionen -        Spezialisierung -        Formalisierung -        Delegation -        Koordination -        Professionalisierung -        Konfiguration
  • 5. Welche Dimensionen der Situation kennen Sie? -        Intern: Unternehmen Gegenwartsbezogene Faktoren: (beeinflussbar) -        Leistungsprogramm -        Größe des Unternehmens -        Fertigungstechnologie -        Informationstechnologie -        Rechtsform und Eigentumsverhältnisse   Vergangenheitsbezogene Faktoren: -        Alter der Organisation -        Art der Gründung -        Entwicklungsstadium der Organisation   Extern: (Umwelt) (nicht beeinflussbar) Aufgabenspezifische Umwelt: -        Konkurrenzverhältnisse -        Kundenstruktur -        Technologische Dynamik Globale Umwelt: -        Gesellschaftlich-kulturelle Bedingungen
  • 6. Unternehmen, die eine Risikostreuung verfolgen, wählen sehr oft eine Diversifikationsstrategie. Im Fall einer funktional organisierten Unternehmung treten dann bei einer bestimmten Form von Diversifizierung Probleme auf, die eine Veränderung der Organisationsstruktur vorteilhaft erscheinen lassen bzw. zwingend notwendig machen. Welche Probleme sind hier gemeint und in welcher Form sollten die Unternehmung Veränderungen der Organisationsstruktur einleiten? -        bei einer Diversifizierung von Produkten ist eine Spartenorganisation sinnvoll -        es gibt horizontale, vertikale und laterale Diversifikation, -        bei vertikaler und lateraler Diversifizierung sinnvoll -        bei einer lateralen Diversifikation gehören die Produkte in keinem direktem Zusammenhang -        höherer Bedarf an Experten in Leitungsebene, sowie operativen Geschäft wird benötigt, da vielseitige Produktpalette (nur Spezialisten, eingeschränktes Wissensgebiet) -        Überlastung der Instanzen (oberste Leitung) -        keine exakte Erfolgsbeurteilung möglich -        keine transparente Situation (Chaos) -        heterogenes Leistungsprogramm, aber funktionale Leitungsform nur für homogenes Leistungsprogramm -        Spartenorganisation -        Zentralabteilungen (shared service center) wie Forschung und Entwicklung, Logistik, Personal -        Aufteilung in cost- und profitcenter (exakte Erfolgsbeurteilung) -        Jedem Produkt einzelne Abteilungen zuteilen: Beschaffung, Vertrieb, Marketing
  • 7. Diskutieren Sie die Thesen „structure follows strategy“ und „strategy follows structure“ -        Structure follows strategy: Erst formuliert ein Unternehmer seine Strategie und darauf wird das Unternehmen ausgerichtet. Die Strategie hat also Einfluss auf die Struktur Bei einer neuen Strategie ändert sich auch i.d.R. die Struktur eines Unternehmens, um die Ziele bestmöglich zu erreichen. Jeder Unternehmer hat eine andere Strategie Struktur als Instrument zur Zielerreichung   Strategy follows structure: -        die Ziele werden der Struktur angepasst, die Ziele werden so ausgewählt, dass sich an der Struktur des Unternehmens nichts verändern muss -        geringer Veränderungswille (wollen die Struktur nicht ändern) -        Die Strategie wird also an die Struktur angepasst
  • 8. Welche Zentralisationskriterien lassen sich unterscheiden? -        Verrichtung -        Objekt -        Rang -        Phase -        Zweck
  • 9. Was versteht man unter einem Einliniensystem? -        Jedes Organisationsmitglied hat nur einen Vorgesetzten -        Einheitliche Auftragserteilung -        Vertikale Kommunikation: Information, Weisung und Entscheidungskompetenz -        Horizontale Kommunikation: Informationsweg durch Fayolsche Brücke
  • 10. Was versteht man unter einem Mehrliniensystem? -        Jedes Organisationsmitglied hat einen oder mehrere Vorgesetzte -        Erfinder: Taylor -        Prinzip: kürzester Weg -        Jeder Vorgesetzte kann jedem direkt unterstellten Mitarbeiter Anweisungen geben
  • 11. Was versteht man unter einer Management-Holding? -        Ein Holdingkonzern hat mehrere Konzerngesellschaften, die auch unabhängig voneinander gesehen werden können -        Zentralbereiche sind bspw. Personal, Finanzabteilung
  • 12. Welche Unterschiede bestehen zwischen einer funktionalen und einer divisionalen Organisation? Funktionale Organisation à verrichtungsorientiert (gegliedert nach gleichartigen Tätigkeiten) i.d.R. in Form von Einliniensystem in Unternehmen mit überschaubaren, homogenen Leistungsprogramm stabile Umwelt, kleine Unternehmen divisionale Organisationà objektorientiert (in 1 Ebene) EInliniensystem In Unternehmen mit heterogenen Leistungsprogramm (horizontal, vertikal, lateral) Dynamische Umwelt
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  • 13. Welche Vor- und Nachteile hat die Einrichtung von Stäben? -        Vorteile: Fachliche und quantitative Entlastung der Linieninstanzen -        Erhöhte Koordinationsfähigkit -        Beratungsfunktion der Instanzen -        Für Stäbe evtl. Karrieresprungbrett zu leitenden Stellen -        Fusion des Stab- und Linien Know-Hows -        Aktuelles Managementwissen   -        Nachteile:   -        Unzufriedenheit der Stäbe (Instanzen erhalten erfolgsbringende Informationen von Stäben und verkaufen diese als eigene, keine Erwähnung der Stäbe) -        à Stäbe als Graue Eminenzen, informelle Macht der Stäbe -        Überschreitung der Kompetenzen von den Stäben (Überschneidung Stab und Linie) -        Gefahr des Aufblähens der Stäbe (Erhöhung der Stabstellen)
  • 1. Worin unterscheidet sich der situative Ansatz von den klassischen Ansätzen? -        Klassische Ansätze: Bürokratieansatz von Max Weber -        Scientific Management -        Administrations- und Managementlehre -        Betriebswirtschaftliche Organisationslehre -        Klassische Ansätze haben das Ziel eine optimale Organisation zu erreichen -        Die Ansätze sind zu einseitig auf ein Ziel ausgerichtet und legen sich auf einen Schwerpunkt fest -        Keine Berücksichtigung der Situation (extern), nur Organisation (intern)   -        Der situative Ansatz beschreibt den Zusammenhang zwischen der Situation, der Organisationsstruktur, dem Verhalten der Mitglieder sowie die Effizienz (Zielerreichung) der Organisation -        Mitarbeiter werden als Variablen in der Organisation gesehen, nicht als Maschine (wie beim Scientific Ansatz) -        Organisationsstrukturen und Verhaltensweisen sind je nach Situation unterschiedlich effizient. à lassen keine verallgemeinerbare optimale Form von Organisationen zu -        Man unterscheidet den situativen Ansatz in analytische und pragmatische Variante -        Analytische Variante: empirische Beschreibung à nur Datenerhebung -        Theoretisches Wissen, Kennzahlen -        Es werden keine Gestaltungsempfehlungen aufgeführt -        Pragmatische Variante: es werden Situationsvariablen aufgeführt und analysiert -        Der CEO wird hierbei berücksichtigt: Er verfolgt daraufhin eine Strategie -        Die Organisationsstruktur wird auf die Strategie ausgerichtet -        Struktur als Instrument zur Zielerreichung -        Die verschiedenen Strukturdimensionen agieren hierbei als 6 Regler, die man im Hinblick auf die Struktur unterschiedlich regulieren kann -        Ermittlung eines Fit zwischen Situation und Struktur
  • 3. Der Organisationsbegriff lässt sich unter verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Welche unterschiedlichen Organisationsbegriffe kennen Sie? -        Institutionaler (Die Unternehmung ist eine Organisation) Verschiedenartigste arbeitsteilige Institutionen (z.B. Behörden, Krankenhäuser, Unternehmungen, Hochschulen)   -        Instrumentaler (Die Unternehmung hat eine Organisation) Organisationsstruktur (Aufbau-/Ablauforganisation), offiziell verkündete und generell gültige Regeln, auf Dauer festgelegte Kompetenzen   -        Funktionaler (Die Unternehmung wird organisiert) Beschreibt Tätigkeit von Organisationsgestaltung,  (Planung, Durchführung, Kontrolle) Vermeidung von Chaos