Physiologie (Subject) / 1) Ruhemembranpotential, Aktionspotential und Synapse (Lesson)

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1) Ruhemembranpotential, Aktionspotential und Synapse

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  • Wie groß ist etwa das nach der NERNST -Gleichung errechnete Natrium-Gleichgewichtspotential, wenn bei einer Temperatur von 37°C die intrazelluläre Natrium-Konzentration 1/10 der extrazellulären Natrium-Konzentration beträgt? 1 120 mV 2 20 mV 3 10 mV 4 30 mV 5 60 mV 5 60 mV
  • Welche Aussage zu Membranpotentialen trifft zu? 1 Das Ruhemembranpotential von Nervenzellen entspricht etwa dem Na+-Gleichgewichtspotential. 2 Die spannungsabhängigen Na+-Kanäle von Nervenzellen sind transmembranäre Membranproteine. 3 Das Aktionspotential an Nervenzellen dauert normalerweise etwa 1000 ms. 4 Das Aktionspotential von Nervenfasern kommt durch einen plötzlichen Na+-Ausstrom in den Extrazellularraum zustande. 5 Elektrotonische Erregungen breiten sich nach der "Alles oder Nichts"-(AoN)-Regel aus. 5 Elektrotonische Erregungen breiten sich nach der "Alles oder Nichts"-(AoN)-Regel aus.
  • Wie lang ist etwa die Strecke, über die eine Aα-Nervenfaser (Mensch, 37°C) depolarisiert ist, wenn ein Aktionspotential über sie hinwegläuft? 1 0,1 mm 2 1 mm 3 10 mm 4 100 mm 5 1000 mm 4 100 mm
  • Im Nervensystem erfolgt die Inaktivierung des synaptischen Überträgerstoffes Acetylcholin hauptsächlich durch? 1 Enzymatische Hydrolyse 2 Oxidativen Abbau 3 Wiederaufnahme in die Nervenendigung 4 Blockade der Membranrezeptoren 5 Präsynaptische Hemmung 1 Enzymatische Hydrolyse
  • Welches Ruhenpotential kann man von der Innenseite der Zellmembran einer Aα-Nervenfaser ableiten, wenn die Außenseite geerdet wird? 1 -70 mV 2 -40 mV 3 +40 mV 4 +58 mV 5 +70 mV 1 -70 mV
  • Unmittelbar nach der Blockierung der oxidativen Phosphorylierung durch Stoffwechselgift zeigt sich an einer Nervenfaser 1 Ein Verlust der Erregbarkeit 2 Ein Zusammenbruch des Ruhepotentials 3 Eine Umkehr der Polarität des Aktionspotentials 4 Keine Veränderung von Ruhe- und Aktionspotential 5 Spontanaktivität 4 Keine Veränderung von Ruhe- und Aktionspotential
  • Das intrazelluläre Ruhemembranpotential einer Nerven- oder Muskelfaser des Menschen beträgt etwa (EZR=Nullpotential) 1 -120 mV 2 -70 mV 3 -10 mV 4 +- 0mV 5 +90 mV 2 -70 mV
  • Während eines Nervenaktionspotentials fließen 1 Sowohl Natrium- wie auch Kalium Ionen in die Zelle ein. 2 Natrium-Ionen in die Zelle ein und Kalium-Ionen aus der Zelle aus. 3 Natrium-Ionen aus der Zelle aus und Kalium-Ionen in die Zelle ein. 4 Sowohl Natrium- wie auch Kalium-Ionen aus der Zelle aus. 5 Ausschließlich Kalium-Ionen aus der Zelle aus. 2 Natrium-Ionen in die Zelle ein und Kalium-Ionen aus der Zelle aus.
  • Welche Aussage über Carrierproteine von Membranen ist falsch? 1 Carrierproteine binden auf der einen Seite der Membran und geben es nach der Konformationsänderung auf der anderen Seite wieder ab. 2 Die Transportrate von CP ist durch die Anzahl aktiver Bindungsstellen limitiert. 3 Einige CP können unterschiedliche Ionen im Gegentransport befördern 4 Eine Vielzahl von CP funktioniert derart, dass sie den Gradienten für Na- benutzen, um ein anderes Substrat zu transportieren. 5 Als „primärativ“ wird ein Carrier bezeichnet, der Ionen ohne Verbrauch von ATP transportiert. 5 Als „primärativ“ wird ein Carrier bezeichnet, der Ionen ohne Verbrauch von ATP transportiert.
  • Welcher der folgenden intrazellulären Botenstoffe („2nd messenger“) ist Spaltprodukt des Phospholipids Phosphatidylinositol- 4,5-bisphosphat (PIP2)? 1 Phospholipase C 2 Proteinkinase C 3 Diacylglycin 4 cAMP 5 Calmodulin 3 Diacylglycin
  • Welche Antwort über das Verhalten von Nozisensore (Schmerzsensoren) trifft zu? 1 Bradykin vermindert die Empfindlichkeit von Nozisensoren - 2 Leukotriene vermindern die Empfindlichkeit von Nozisensoren - 3 Prostaglandin E sesibilisert Nozisensoren 4 Gap Junctions zwischen Nozisensoren dienen der interzellulären Schmerzübertragung 5 Acetylsalicylsäure steigert die Prostaglandin-Synthese 3 Prostaglandin E sesibilisert Nozisensoren
  • Welche Aussage zu elektrische Synapse trifft zu? 1 Als elektrische Synapse bezeichnet man die Synapse zwischen Motoneuronen und der elektr. Erregbaren Skelettmuskulatur 2 Elektrische Synapsen gibt es nur in der Skelettmuskulatur 3 Die Signalübertragung über elektrische Synapse ist langsamer als über chemische Synapse 4 Elektrische Synapse sind kanalförmige Na+/K+ -ATPasen 5 Bei elektrischen Synapsen strömen Ionen entlang des Potentialgefälles durch Connexone von einer Zelle zur benachbarten 5 Bei elektrischen Synapsen strömen Ionen entlang des Potentialgefälles durch Connexone von einer Zelle zur benachbarten
  • Wodurch wird die Transmitterfreisetzung an einer präsynaptischen Nervenfaser Endigung ausgelöst? 1 Hyperpolarisation der Zellmembran 2 Verschluss ligandengesteuerter Ca^2+ -Kanäle in der Zellmembran 3 Erhöhung der zytosolischen Ca^2+ -Konzentration in den Nervenendigungen 4 Endozytose von Connexinen 5 Verschluss des synaptischen Spaltes 3 Erhöhung der zytosolischen Ca^2+ -Konzentration in den Nervenendigungen
  • Was versteht man unter Exzitatorischen postsynaptischen Potentialen (ESPS)? 1 Lokale Depolarisation an postsynaptischen Membranen nach Transmitterverbindungen 2 Den Einstrom von K^2+ -Ionen an postsynaptischen Membran 3 Die spannungsabhängige Erregung von postsynaptischen Ca^2+ -Kanälen 4 APs in Ranvier-Schnürringen 5 Die Erregung von sekundäre Sinnenzellen 1 Lokale Depolarisation an postsynaptischen Membranen nach Transmitterverbindungen
  • Ein Transmitter kann an Rezeptoren binden, die die Transmitterbindungsfunktion und die Ionenkanalfunktion in einem Modell vereinigen (ionotrope Rezeptoren). Über diesen Weg wirkt: 1 GABA und GABAa-Rezeptor 2 Noradrenalin am α-Adrenozeptor 3 Adrenalin am β-Adrenzeptor 4 Noradrenalin am β-Andrenozeptor 5 Acetylcholin am muskarinischen Cholinozeptor 5 Acetylcholin am muskarinischen Cholinozeptor