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Allgemeine Psychologie I (Subject) / Raumwahrnehmung und binokulares sehen (Lesson)
-Grund Problem
-Tiefenhinweise
-Piktoriale tiefenhinweise
-Bewegungsparallaxe
-Binokulares Sehen
-Akkomodation und Konvergenz
-Tiefenhinweise kombinieren
-Entwiklung von Stereopsis
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- Was ist das Grundproblem der Raumwahrnehmung? -Rekonstruktion einer euklidischen Welt aus einer nicht-euklidischen Repräsentation -Unser Wahrnehmungssytem konstruiert aus den zwei dimentionale Abbildung, die wir haben, einer drei dimentionale Abbildung
- Nennen Sie den Sehwinkel des Menschen -Der Horizontale Sehwinkel des Menschen betägt etwa 190 grad, wobei etwa 110 Grad von beiden Augen erfasst werden. -Vertikal beträgt der Sehwinkel etwa 140 Grad, davon 60 Grad nach oben und 80 Grad nach unten
- Welche Vorteile hat die Binokularität? Redundanz Größe des visuelen Feldes Binokulare Summation Stereopsis (räumliches Sehen basierend auf binokularer Disparität)
- Was ist Tiefenhinweise? -Tiefenhinweise kombinieren das retinale Abbild mit physikalisch und geometrischen Restriktionen -Jeder Tiefenhinweis liefert Hinweise übert die wahrscheinliche Struktur des raumes -Je mehr davon kombiniert werden können, desto veridikaler wird die Rekonstruktion des Raumes
- Was ist piktorialen Tiefenhinweisen und welche Charakteristisch haben sie? -wenn Information über Abstände in der Tiefe erkennbar ist -es gibt metrisch und nicht metrisch piktoriale Tiefenhinweise
- Welche Tiefenhinweise gibt es? *-Pktoriale Tiefenhinweise Okklusion Relative Größe texturgradient relative Höhe im Blickfeld Gewöhnte Größe Atmosphärische Perspektive Lineare Perspektive Schatten *-Bewegungsparallaxe *-Akkomodation und Konvergenz *-Binokularität und Stereopsis
- Welche Tiefenhinweise sind gleichzeitig Piktorial und mestrisch? relative Größe relative Höhe im Blickfeld Texturgradiente Lineare Perspektive Schatten Atmosphärische Perspektive
- Welcher Tiefenhinweis ist piktorial aber nicht metrisch? Okklusion
- Welche Tiefenhinweise sind zwar metrische, jedoch keine piktorialen? Bewegungsparallaxe Akkomodation Binokularität und Stereopsis
- Was ist Okklusion? -Nicht metrischer, ordinaler Tiefenhinweis -in der Realität blockiert ein Gegenstand den Blick auf etwas anderes
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- Die Tiefenhinweise «Bewegungsparallaxe», «Akkommodation und Konvergenz» und «Binokularität und Stereopsis» sind nicht piktorial,was bedeutet das? -d.h. sie entstehen nicht durch die Projektion der dreidimensionalen Welt auf die zweidimensionale Fläche der Retina.
- Wodurch entsteht Bewegungsparallaxe? Bewegungsparallaxe entsteht dadurch, dass sich nahe Objekte auf der Netzhaut schneller bewegen als ferne.
- Wann wölbt sich die Linse stärker? Wenn das Auge auf ein nahe liegendes Objekt fokussiert.
- Worauf projizieren alle Objekte auf dem Horopter und welche Disparität haben sie? -Alle Objekte auf dem Horopter projizieren auf korrespondierende Netzhautpunkte -haben eine Disparität von 0
- Wann ist die Linse flach und wie bleibt die Zilliarmuskel? -wenn ich etwas fixiere, was weit von mir ist, wird die Linse flach -Die Ziliarmuskel bleibt entspannter
- Erkläre Konvergenz/Akkommodation und was mit der Linse passiert -(Rotation nach innen,wenn nahe Objekte fokussiert: Achsenveränderung informiert über Abstand, -Akkommodation: Ziliarmuskel kontrahiert bei Nahfokussierung und die Choroidea wird gedehnt: kugelförmige Linse ist ein cue für Nähe
- Wie verhält es sich mit den Objekten auf, vor und hinter dem Horopter? -auf: Objekte haben eine binokulare Disparität von 0: fallen auf korrespondierende Netzhautpunkte: diese sind von des momentanen Konvergenzzustands der Augen -davor und danach: kein korrespondierender Abstand von Fovea-Fixationspunkt
- wann gibt es gekreuzte, wann ungekreuzte Disparität? -ungekreuzte: Ding liegt hinter Horopter,-gekreuzte: liegt vor Horopter
- Was ist Disparität? -Disparität: Um wieviel Grad Objekte auf verschiedene Netzhautpunkte fallen
- Sag was zu Zufallsstereogramme - Punkte fallen auf korrespondierende Netzhautstellen: keine Objekte für Stereopsis notwendig)!
- Stereopsis funktioniert auch,wenn die Bilder auf der Netzhaut der beiden Augen keine bestimmten Objekte enthalten. Im stereoskopischen Korrespodenzproblem geht es um die Frage, wie zusammengehörige Teile der Bilder auf den Netzhäuten gefunden werden. Zuerst werden niedrigen Frequenzen analysiert Verwenden Heuristiken wie: Kompatibilität, Einzigartigkeit, Kontinuität
- Was sagt das Prinzip von Stereogramme? -Ein Muster wiederholt sich -Durch "Ferneinstellung" fallen manche gleich aussehende Teile des Musters auf korrespondierende Netzhautpunkte, andere nicht. Für letztere ergibt sich ein Querdisparationswinkel, so dass sie weiter vorne oder hinten gesehen werden.
- Korrespondenzproblem: Welche Teile des Bildes auf den Netzhäuten gehören zusammen? -Es werden ertsmal nur niedrige Raumfrequenzen analysiert -Weiterschritte bestehen in der Anwendung von Heuristiken wie: *Kompatibilität *Einzigartigkeit *Kontinuität
- Sage die Bayes’sche Formel und was sie mit Tiefenhinweisen zu tun hat. s. S. 46: rechnet diewahrscheinlichste Version aus, Bsp. 2 Münzen hintereinander
- Was gibt es für Größentäuschungen? (Pennies, Gleise, Mondtäuschung: basieren auf überinterpretierten Tiefenhinweisen: strukturierter Horizont, Himmel als Schüsselform, atmosphärische Perspektive, wahrgenommene Entfernung am Horizont größer, Nachbilder verhalten sich wie die Mondtäuschung)!
- Erkläre das Emmertsche Gesetz. -Die wahrgenommene Größe eines visuellen Objektes lässt sich durch das so genannte Emmert'sche Gesetz beschreiben. Das Emmert'sche Gesetz lautet: Gw = k · (Gn · Dw) Gw=wahrgenommene Größe k=Konstante Gn= Größe des Netzhautbildes Dw=wahrgenommene Distanz D.h. je größer das Netzhautbild und je größer die wahrgenommene Distanz, desto größer die wahrgenommene Größ
- Wann erscheint der Mond größer? -Der Mond am Horizont erscheint größer als der Mond am Zenit -Obwohl er immer gleich groß ist (0,5 Grad)
- Was ist Mondtäuschung? -Der Mond nimmt auf der Netzhaut immer die gleiche Fläche, halbes Grad, egal wo er sthet -Am Horizont haben wir aber die ganzen Tiefenhinweise, Texturgradient, Atmosphäreperspektive - Diese Tiefeninformation rückt ihn in weite Ferne - und wir nehmen ihn als wesentlich größer wahr. -Der Mond, der direkt am Horizont erscheint, hat eine großere wahrgenommene Distanz -Und da der Mond hoch über unseren Köpfen keine Anhaltspunkte liefert, wie weit er entfernt sein mag, erscheint er uns kleiner, als er wirklich ist. Das ist die erste optische Täuschung.
- Punkte die sagen, warum die wahrgenommene Etfernung größer am Horizont ist im Bezug zur Mondtäuschung -Himmerl im "schüsselform" -Strukturiertes visueles Feld am Horizont -atmosphärische Perspektive
- Nenen sie eine Methode, die erklärt, dass es sich ber der Mondtäuschung um ein Wahrnehmungsphänomen handelt, Wie kann man dies mit einem einfachen Trick zeigen? -Horizontaler Mond durch Lochblende Täuschung weg
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- Belege zur Mondtäuschung -Horizontaler mond durch Lochblende: Täuschung weg -Horizont scheint weiter entfernt als Zenit -Nachbilder verhalten sich wie die Mondtäuschung
- Sag was über binokulare Rivalität und Unterdrückung -Objekte außerhalb des Panum -Areals können nicht zu einem Objekt fussionirt werden -Teile des Bildes auf einem Auge werden zugunsten des Bildes auf dem anderen Augen unterdrückt -Das Ergebnis ist nicht komplett stabil
- Wann fängt die Entwicklung von Stereopsis an? -Stereopsis erscheint relativ plötzlich zwischen 3 und 5 Monaten -Auf der Basis von Stereopsis werden Tiefenunterschiede mit 6 bis 8 Monaten auf Erwachsenenniveau wahrgenommen (sehschärfe braucht Jahre) -VI-Zellen sind schon viel früher für interokulare Disparitäten sensitiv -Sie reargieren nicht auf dem Niveau von Erwachsenen -Kann auch sein, dass V2-Zellen die später reifen involviert sind
- Was ist Strabismus -Esotropie (zur Nase) -Exotropie (zur Seite) -Vertikal -Nicht behandlung während der erst 18 Monate führt zum Verlust binokularen Transfers
- Was sagt einheitliche Wahrnehmung - Objekte innerhalb des Panum-Areals können zu einem Objekt fusioniert werden -Objekte außerhalb unterliegen der binokularen Rivalität und Unterdrückung -Hinzu kommen eine meist foveale Ausrichtung der Aufmerksamkeit und sehr schlechte Sehschärfe in der Pheripherie
- Wann fängt die Entwicklung von Stereopsis an? -Stereopsis erscheint relativ plötzlich zwischen 3 und 5 Monaten -Auf der Basis von Stereopsis werden Tiefenunterschiede mit 6 bis 8 Monaten auf Erwachsenenniveau wahrgenommen (sehschärfe braucht Jahre) -VI-Zellen sind schon viel früher für interokulare Disparitäten sensitiv -Sie reargieren nicht auf dem Niveau von Erwachsenen -Kann auch sein, dass V2-Zellen die später reiden involviert sind
- Im Alter von Wie vielen Monaten ist die Fähigkeit zur Stereopsisbei Babys schon auf Erwachsenniveau? -Im Zeit Raum von 6-8 Monaten
- was ist binokulare Disparität? -Divergenz der beiden Netzhauptbilder