Biologie (Subject) / Steop1 (Lesson)
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Tiere, Pflanzen, Pilze
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- Lebewesen bestehen immer aus... - einem Abschluss nach außen (Haut: Cellulose, Proteine, Kork/ Proteine) - einer Aufnahme und Abgabe von Stoffen (Nährstoffe, Exkremente, Atmungsorgane/ Mineralstoffe, Spaltöffnungen, Blattwurf/ O2 und CO2) - Transportmöglichkeiten für Stoffe (Tracheen, Blutgefäße/ Tracheen, Siebröhren) - Speicher für Reservestoffe ( Ölzellen- Parenchym --> Amylose/ Fettzellen- Leber --> Glykogen) - Bauanleitung (DNA im Zellkern und in Organelle (Chloroplasten und Mitochondrien/ Mitochondrien) - Fortpflanzung ( Spermazelle, Eizelle - Embryo- Jungtier/ Spermakern, Eizelle - Embryo - Samen evtl. in Frucht)
- 3 Gruppen von Lebewesen, die nicht allzu oft vorkommen Familie Hominideae - Gattung pongo - Art pygmaes und abelii = Orang Utan, weltweit nur 2 Arten Familie Cantharellaceae - Gattung cantharellus - Art Cantharellus cibarius = Eierschwammerl, weltweit über 100 Arten Familie Cannabaceae - Gattung cannabis - Art Hanf/ Cannabis sativa - weltweit nur 1-2 Arten
- Aufbau eines typischen Laubblattes Cuticula obere und untere Epidermis + Steinzellen zur Verfestigung dazwischen Pallisadenparenchym zum Schutz von Chloroplasten vor dem mutagenen Sonnenlicht --> je mehr Sonne, desto mehr Pallisadenparenchym Schwammparenchym bringt viel Oberfläche zum Gasaustausch Leitbündel evtl. Calciumoxalatkristalle zum Schutz vor Fressfeinden
- Aufbau der Kopfhaut + Aussehen von Talgdrüsen Epidermis Corium Haarzwiebeln Subcutis Galea aponeurotica Talgdrüsen ähnlich wie Mundschleimhautzellen, längliche kugelige Zellen zur Talgproduktion
- Zelle- Leben ZGMSMRLEP Zellen entstehen nur aus Zellen sie besitzen viele Moleküle, manche davon enthalten Infos zu Funktionssteuerungsbefehlen und Bauanleitung --> GENOM diese Info kann sich schlagartig ändern --> Mutation jede Zelle besitzt einen Stoffwechsel und steht im steady state (Fließgleichgewicht) mit der Umgebung jede Zelle ist von einer PlasmaMEMBRAN umgeben jede Zelle besitzt Rezeptoren und ist somit reizbar die Lebensdauer einer Zelle ist begrenzt es gibt Eukaryoten und Prokaryoten
- Gestalt von Zellen isodiametrisch: in alle Richtungen des Raumes gleich ausgerichtet prosenchymatisch: in die Länge gezogen mit Zellwand (Algen, Bakterien, Pflanzen, Pilze) Ohne Zellwand (manche Protisten und Tiere)
- Merkmale der Zellwand der Samenpflanzen Mittellamelle aus Protopektin, durch Mazeration auflösbar primäre Zellwand aus 3/4 Hemicellulose = Grundsubstanz und 1/4 Cellulose = Gerüstsubstanz --> Streutextur sekundäre Zellwand: 1/4 Hemicellulose, 3/4 Cellulose = Grundsubstanz --> Ringtextur, Schraubentextur
- Zellen als Membransysteme Zellen sind physikalische und chemische Membransysteme sie haben einen Abschluss nach außen und nach innen zur Kompartimentbildung (Reaktionsräume!) Ein Cytoplasma innen, das von der Zellmembran aus Phospholipidschichten umgeben ist evtl. außerhalb der Membran noch eine Zellwand aus Cellulose/ Chitin... ( abhängig vom Organismus)
- Beobachtunsmöglichkeiten der Zelle Lichtmikroskop: 0,2- 0,5micrometer, Zellen und größere Zellstrukturen Elektronenmikroskope TEM - Transelektronenmikroskop - > 0.2 nm, große Moleküle REM - Rasterelektronenmikroskop/ SEM - > 2nm, große Moleküle Elektronentomographie: 0.2nm, große Moleküle X-Ray und Kernspintomographie: 0.1nm, atomare Strukturen von Molekülen
- Welche Einrichtung unterscheidet das Fluoreszenzmikroskop vom Lichtmikroskop? Auflichteinrichtung, Durchlicht ist ausgeschalten --> Objekt wird von oben mit Licht bestimmter Wellenlänge bestrahlt --> Lichtstrahl wieder zurückgeworfen
- Wieso beinhalten manche Pflanzen Calciumoxalatkristalle? Welche 4 Arten kennst du? Wie sehen diese aus? zum Schutz vor Fressfeinden - giftig Drusen - wie Seerosen Raphiden wie Rhabarber Sand wie Sand Styloide wie Zimtstangen
- Wie funktionieren Confocal und Sted Mikroskop? Konfokalmikroskopie: spezielle Art der Lichtmikroskopie, es wird nicht das ganze Präparat beleuchtet, sondern immer einzelne Stellen, an denen jedoch die Licht- bzw Fluoreszenzintensität gemessen und somit ein ganzes Bild zusammengestückelt werden kann STED = Stimulated emission depletion microscopy man bedient sich an der Fluoreszenz --> Fluorchrome mit Licht bestimmter Wellenlänge bestrahlt, legt man jedoch ein intensives Licht hinzu, so wird die Fluoreszenzstrahlung abgeregt (= englisch depletion) man nimmt einen Laserstrahl, der die Mitte anregt und legt außen einen Ring, der das Licht abregt --> einzelne Bereiche detailliert auffassen und dann mittels konfocal zusammenfügen
- Größenskala vom Atom bis zum Mammutbaum 0.1 nm: Auch - Atome 1 nmklein - kleine Moleküle Linda - Lipide 10nm postet- proteine 100nmviele - Viren 1mim- Chloroplasten 10mimBild - Bakterien 100mimPartien - Pflanzen und Tierzelle 1mmfür - Fischei 1dmklein - Kolibri >1mMax- Mensch 10mbei - Blauwal 100mMama- Mammutbaum
- Wie hängen Oberfläche und Volumen zusammen? Oberfläche = Seitenfläche x Seitenanzahl Volumen= x3 bei großen Strukturen relativ kleine Oberfläche im Vergleich zu Volumen
- Wie kann man Tiere grundsätzlich einteilen? (5) ortsgebunden - beweglich schnell und klein, groß und stark Einzelindividuen - Herdentiere stark und gefährlich schwach und gefährlich
- Wenn Pflanzen zahlreich vorkommen, dann warum? essbar und rasch nachwachsend - Gras ungenießbar - stört die Verdauung - Fichtennadeln oder den Hormonstoffwechsel - Veilchen verstreut wachsende einzelindividuen (Fingerhut, Seidelbast - Daphne Mezerum)
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- Einzeller - Protisten haben welches Merkmal? + Bsp Sie verfügen über Wimpern( Cilien, Geißeln) = Proteinfäden mit komplexer innerer Struktur,d ie sie zur Fortbewegung nützen Bsp.: das Glockentierchen und das Pantoffeltierchen
- Wie sind die Geißeln von Protesten aufgebaut? grundsätzlich bestehen sie aus Proteinen, die durch linker Proteine verbunden sind es gibt einen Basalkörper und ein Cilium, jeder der beiden hat 9 Duplett Mikrotubuli Paare, aber nur das Cilium hat zwei einzelne Mikrotubuli in der Mitte, ein Dynein = Motorprotein, sowie Linker Proteine (Nexine) und eine Speiche
- Was versteht man unter Cephalisation? Ein Teil des Tierkörpers setzt sich morphologisch als Kopf ab.
- Wie bewegen sich Geißeln? Indem das Motorprotein chemische Bindungen immer wieder löst und zusammenfügt
- Der Zellkern.. (4) doppelte Biomembran, mit Poren in Membran zum Stofftransport Nucleoplasma + Nucleolus = Zellkörperchen = Chromosomen Chromosomen nur in transportform als "X" oft mit ER verbunden
- Größenbereiche des Zellkerns Maus Oozyte und Pflanze Maus: 10 micrometer pflanzen: 2- 15 micrometer Amphibie Oozyte: 480 micrometer
- Wie ist das Mitochondrium aufgebaut? äußere und innere Membran + Intermembranraum Cristae mit möglichst vielen Einstülüungen zur ATPBildung Innerhalb der Cristae = Matrix klein und durchsichtig
- Aufbau Chloroplast äußere und innere Membran- Intermembranraum Innere membran hat Einstülpungen = Thylakoide Thylakoide in Stapel = Grana mit Chloroplasten Semiautonome Organellen
- Was sind Embryophyten? Woher der Name? Embryophyten = Landpflanzen = weil Embryo auf Mutterpflanze verbleibt Moose Farne Samenpflanzen
- Fakten zu Embryophyten (4) Zellwand aus Cellulose und Proteinen Chlorophyll a und b, Carotinoide, die Stärke bilden Stärke, Lipide und Proteine als Reservestoffe Spaltöffnugen in Epidermis der diploiden Teile
- Vom Moos zur Samenpflanze 4 Schichten der Pflanzenwelt Sporophyt wächst zur selbständigen Pflanze heran, entwickelt sich weiter und trägt den Gametophyt Moos, Kraut, Strauch und Baumschicht
- Die Epidermis - das primäre Abschlussgewebe und ihre Spaltöffnungen Stomata in Epidermis diploider Sporophyten zur Transpiration Nebenzellen und Schließzellen umgegeben den Porus, die Verbindung zur Außenwelt, welche geöffnet und geschlossen durch osmotischen Druck wird: Co2 Konzentration sinkt --> ionen in Vakuole --> osmotischer Unterdruck steigt --> Diffussionsgefälle sagt, dass Wasser rein muss auch je nach Wanddicke
- Was sind Hydrathoden? umgebaute Stomata für Pflanzen mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit, Wasser wird direkt ausgeschieden, um den Mineralstoffhaushalt aufrecht zu erhalten
- Welche verschiedenen Öffnungsmechanismen bei Stomata gibt es? Aufblähung Flügeltür Expansion Puffer
- Aufbau einer Stomata Porus Schließzelle mit Nucleus, Chloroplast und Vakuole und Nebenzellen
- Lage, Häufigkeit, Größe von Stomata auf Oberseite der Schwimmblätter, bei anderen auf Unterseite oder beiden Spaltöffnungsindex: Stomata x 100 / Stomata + Zahl der Epidermiszellen, nur bei erwachsenen Blättern sinnvoll bestimmt bei Verschwandtschaftsgruppen mit unterschiedlicher Diploidie, je nach Chromosomenzahl auch Größe
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- Moose und Gefäßpflanzen ans Landleben angepasst? Moose = thallös oder Rhizoid, Calloid und Phylloid Gefäßpflanzen = Achse Blatt Wurzel
- Wie ist ein Gefäßbündel aufgebaut? Phloem= Faserkappe + Leptom ( Aggregat aus Leitzellen und Gefäßröhren- lebende Zellen), für Weg- Transport von Chloroplasten Kambium = Wachstumsschicht ( nach außen Phloem, nach innen Xylemzellen) Xylem= Faserkappe + Tracheen und Tracheiden aus abgestorbenen Zellen - für Wassertransport aufwärts
- Welche verschiedenen Gefäßbündel gibt es? Samenpflanze: collateral offen Bärlappgewachse: wasserleitendes Hadron und assimilatleitendes Leptom ineinander geschachtelt Lebermoose- Haarmützenmoos: Bryopsis- keine wirklichen gefäßbündel
- Generationswechsel bei moosen Farnen und Samenpflanzen Moose: grüne Moospflanze ist der Gametophyt, Sporophyt wächst aus Gametophyt und ist von ihm abhängig Farne: Sporophyt und Gametophyt voneinander unabhängig Samenpflanze: Gametophyt auf Sporophyt und keine eigene Generation
- Unterschied Moose - Samenpflanzen und Farne Moose haben keine Cuticula,Stomata und Gefäßbündel, da sie haploid sind
- Generationswechsel Bryophyta Sporophyt - Spore ungekeimt - Spore keimt - bildet Rhizoid und Knospe aus: Gametophyten entwickeln sich, bei genügend Wasser können Spermatozoiden aus Antheridien zu Archegonien "schwimmen" und die Zygote wächst zum Sporophyt heran
- Aufbau der diploiden Sporenkapsel Deckel Urne- Becher = Cuticula + Stomata und Stiel - seta
- 3 Hauptgruppen der Moose 1) Thallöse Lebermoose - Marchantiopsidae oft weiße Punkte an Oberflächte oder Brutbecher mit Brutkörper Atmungsöffnungen unbeweglich - nur in feuchten Gebieten Querschnitt durch Stamm zeigt Leitbündel Rhizoid zur Mineralstoffe und Wasseraufnahme Verhärtung der Zellwand --> Wasserspeicher Antheridien = öffnung nach oben: regentropfen drauf - Spermatozoiden evtl. in Richtung der Archegonien gespritzt Archegonien haben quasi Spermienlift, der durch Kapillarfurche Spermatozoiden zur Samenzelle bringt
- Beblätterte Lebermoose Jungermanniopsidae 1/2 Blattreihen mit einfach geschichteten Blättern querschnitt durch Stamm zeigt Symbiose = mykhorriza Blätter gefaltet oder gelappt, im Regelfall Blattspreite einschichtig
- Laubmoose Bryopsida Blättchen meist ungeteilt, Spreite meist einschichtig und mit oder ohne Mittelnerv unter dem Deckel Peristomzähne= Öffnungen, die sich bei bestimmter Luftfeuchtigkeit krümmen --> bei Schönwetter auf, bei Schlecht zu
- Moose als Wasserspeicher Torfmoos und Ordenkissenmoos sind WasserspeichermooseWasserspeicher aufgrund großer Oberfläche und Rhizoiden, Wasserspeicher um sich andere Pflanzen vom Leib zu halten Torfmoore = auf hügel Haarmützmoose und dazwischen Torfmoose, am Rand ersoffenen Bäume
- Einteilungsmöglichkeiten in die Hauptgruppen der Lebewesen (7) Eukaryot Prokaryot Einzeller Vielzeller Meeres- oder Landbewohner beweglich- unbeweglich groß - klein heterotroph - autotroph Chemische Merkmale
- Definition Art Grundeinheit des biologischen Systems, kann jedoch nicht richtig definiert werden, weil 1) Gruppenbildung: welche Individuen gehören zusammen? 2) Rangbildung: welche der zahlreichen ineinander geschachtelten Gruppen abgestiegener Ähnlichkeit wollen wir "Art" nennen
- Gattung Achillea Arten: Achillea pratensis, Achilea roseoalba, Achillea collina Gattung: Achillea Familie: Asteraceae Ordnung: Asterales
- Europäisches System laut dem Strasburger Lehrbuch der Botanik Ordnung- ordo ales Familie aceae Unterfamilie oideae Gattung- genus tribus subtribus Aggregat Art - species Unterart - subspecies Varietät - varietas Form - forma
- Die Familie der Rosaceaen (9) Stauden Sträucher Bäume ca 3000 Arten Blätter sind gefiedert oder auf Endfieder reduziert und wechselständig Blüten radiär, meist zwittrig und mit doppelter Blütenhülle, meist 5-zählig, Staubblätter 1- zahlreich Fruchtknoten meist mittel, ober- oder unterständig Früchte: Bälge, Kapseln, Nüsse, Beeren, Sammelfrüchte... Apfel Quitte Birne Pfirsich Zwetschke Marille Nektarine Ringloten Arzneipflanzen: Gänsefingerkraut - Argentina anserina Blutwurz - Potentilla erecta Nelkenwurz- Geum sp. Fingerkraut - potentilla sp. Weißdorn - Crateagus sp. Frauenmantel - alchemilla sp.
- Die Familie der Rosaceaen (9) Stauden Sträucher Bäume ca 3000 Arten Blätter sind gefiedert oder auf Endfieder reduziert und wechselständig Blüten radiär, meist zwittrig und mit doppelter Blütenhülle, meist 5-zählig, Staubblätter 1- zahlreich Fruchtknoten meist mittel, ober- oder unterständig Früchte: Bälge, Kapseln, Nüsse, Beeren, Sammelfrüchte... Apfel Quitte Birne Pfirsich Zwetschke Marille Nektarine Ringloten Arzneipflanzen: Gänsefingerkraut - Argentina anserina Blutwurz - Potentilla erecta Nelkenwurz- Geum sp. Fingerkraut - potentilla sp. Weißdorn - Crateagus sp. Frauenmantel - alchemilla sp.
- Aufbau der Süßkirsche + latein. Name Prunus avium Kelchblätter Achsenbecher - Hypanthium Staubblätter Kronblätter Narbe Fruchtknoten
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