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Wirbelsäule (Subject) / Biomechanik der Wirbelsäule (Lesson)
Biomechanik der Wirbelsäule
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- Biomechanik Halswirbelsäule hohe Bewegungsmöglichkeiten der Halswirbelsäule durch -halbmondförmige Gestalt der Wirbelköpfe und die Tiefe der Fossa -rudimentäre Anlage der Proc. spinosi und dem Fehlen der Lig. interspinalia -Elastizität des Ligamentum nuchae im Gegensatz zum festeren Lig. supraspinale -kein ventrales Längsband (Funktion wird vom M. longus colli übernommen) Atlanto-occipitalgelenk erlaubt dem Kopf jede Bewegungsmöglichkeit Cervico-thoracale Übergang mit großen Discus intervertebrale zwischen T1 und T2 bietet weiteres Bewegungszentrum der Halswirbelsäule, Pferd kann Hals als Balancierstange gebrauchen
- Biomechanik Brust- und Lendenwirbelsäule ist durch Einfluss des Ligamentum supraspinale nur unter Einbeziehung der Halshaltung zu erklären Flexion der Thoraco-lumbalen Brücke (Sternum und os pubis nähern sich an): Bewegungszentren sind T17 bis L2 und L6 bis S1 Extension: Bewegungszentren T17 bis L2 und L6 bis S1, senkt das Pferd den Kopf, so entsteht durch Spannung des Lig. supraspinale eine lumbale Versteifung, deren Wirkung nur durch eine größere Bewegung im lumbo-sacralen Übergang kompensiert werden kann, (z.B. durch eine gesteigerte Arbeit der Bauchmuskulatur). Durch den Zug des Lig. supraspinale richten sich in der Brustwirbelsäule die Proc. spinosi auf und haben eine höhere Bewegungsmöglichkeit in Flexion und Extension. Zentrum für die Rotation und Lateroflexion liegt zwischen T9 und T14
- Synthese der Muskelketten dorsale Muskelkette: -dorsale cervicale Muskeln, Extensoren des Kopfes und der Halswirbelsäule - M. erector spinae, M. multifidii, Extensoren von Brust- und Lendenwirbelsäule - Glutaeen und caudale Oberschenkemuskulatur Scheitelpunkt der dorsalen Kette sind die Proc. spinosi des Widerristes und der lumbosacrale Übergand, der den kontinuierlichen Übergang zur Hinterhand gewährleistet ventrale Muskelkette: -ventrale cervicale Musklen, Flexoren Halswirbelsäule - Bauchmuskeln - Hüftflexoren Muskelaktion: Die cervicalen Flexoren und die abdominalen Muskeln arbeiten synergetisch zusammen und bilden die sog. Bottom Line. Diese untere Linie unterstützt die Top Linie bei allen Bewegungen und bildet die Basis für alle Bewegungen gegen die Schwerkraft und die Schubkraft der Hinterhand. Wenn das Pferd an das Gebiss herantritt, stimuliert dies die ventrale Kette und begünstigt die lumbale Beugung. Antagonistisch entspannt sich die dorsale Kette und der Rücken kann schwingen.