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Einführung Wiwi (Subject) / BWL19 (Lesson)

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  • Buchführung planmäßige und lückenlose Aufzeichnung aller Geschäftsvorfälle, die in einem Unternehmen mit Werten verbunden sind, und zwar in zeitlichem Ablauf mit inhalts- und zahlenmäßiger Wertangabe
  • Doppelte Buchführung Entwicklung einer Vermögens- und Erfolgsübersicht, in denen jeweils die Reinvermögensänderung als Erfolg ausgewiesen wird
  • Inventur körperliche und teils buchmäßige Bestandsaufnahme der Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens zu einem gegebenen Zeitpunkt 
  • Bilanzgleichung doppelter Buchhaltung Summe aller Aktiva = Summe aller Passiva
  • Bestandskonten werden aus den Vermögens- und Kapitalbeständen der Bilanz abgeleitet und schreiben diese fort Aktiv: Bestandskonten, die Vermögensposition aufnehmen Passiv: Bestandskonten, die Kapitalpositionen erfassen
  • Merkmal doppelter Buchhaltung Aufzeichnung jedes Geschäftsvorfall als Doppelbuchung auf entgegengesetzten Seiten
  • Allgemeiner Buchungssatz "von Konto Soll X an Konto Haben X" oder "Per Soll an Haben"
  • Erfolgskonten während des Geschäftjahres benutzte Unterkonten des Gewinn- und Verlustkontos
  • Eröffnungs- und Abschlussbuchungen Eröffnung: Bestände der Eröffnungsbilanz werden auf die Aktiv- und Passivkonten übertragen Abschluss: Endbestände der Aktiv- und Passivkonten finden ihre Gegenbuchung auf dem Schlussbilanzkonto
  • Grundsätze ordnungsmäßiger Buchhaltung Richtigkeit und Willkürfreiheit: Aufzeichnungen sind echt und ableitbar Klarheit und Übersichtlichkeit: einzelnen Posten der Buchführung sind eindeutig und sachlich zutreffend und so geordnet, dass die Bücher und Abschlüsse verständlich und übersichtlich sind Vollständigkeit: Erfassung alle buchungspflichtigen Geschäftsvorfälle in der Buchführung und die Erfassung aller Aktiva und Passiva in der Bilanz sowie die Aufwendungen und Erträge in der Gewinn- und Verlustrechnung Stetigkeit: formell: kodifizierter Grundsatz der Bilanzidentität und der implizit geforderten Bezeichnungs-, Gliederungs und Ausweisstetigkeit wird nachgekommen                  materiell: kodifizierter Grundsatz der Bewertungsstetigkeit, welcher die Beibehaltung der einmal gewählten Bewertungsmethoden für aufeinanderfolgende Jahresabschlüsse vorschreibt Vorsicht: Kaufmann soll die Lage seines Unternehmens im Jahresabschluss nicht günstiger als tatsächlich gegeben darstellen
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  • Bilanz Aktivseite Anlagevermögen: Vermögensgegenstände, die dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb des Unternehmens zu dienen' Umlaufvermögen: Gegenteil zum Anlagevermögen Rechnungsabgrenzungsposten: Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen
  • Bilanz Passivseite Eigenkapital: Saldo zwischen sämtlichen Posten der Aktivseite und den restlichen Posten der Passivseite Rückstellungen: die Auszahlungs- bzw. Leistungsverpflichtungen sind dem Grunde und/oder der Höhe nach ungewiss Verbindlichkeiten: juristisch erzwingbare Verpflichtungen eines Unternehmens zur Erbringung einer vermögensmindernden Leistung gegenüber einem Dritten, die am Bilanzstichtag dem Grunde und der Höhe nach gewiss sind Rechnungsabgrenzungsposten: Einnahmen sind vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen