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Pharmazeutische Biologie (Subject) / Sprossachse (Lesson)
Zum Thema Sprossachse. Lektion ist fertig gestellt.
This lesson was created by JessBlack.
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- Ringporige Hölzer bei Laubbäumen z.B. Eiche, Esche, Robinie, Ulme, Edelkastanie im Frühjahr werden verstärkt sehr weitlumige Gefäße angelegt --> erscheinen sehr hell im Querschnitt --> zeigen Jahresgrenze an oftmals nur der äußere Bereich des Holzes belebt ("Splintholz") im inneren dann auch parenchymatische Zellen abgestorben und Einlagerung von Gerbstoffen und Harzen findet statt ("Kernholz")
- Splintholz und Kernholz bei ringporigen Hölzern (ringporigen Laubbäumen) nur der äußere Bereich des Holzes belebt ("Splintholz") im inneren dann auch parenchymatische Zellen abgestorben und Einlagerung von Gerbstoffen und Harzen findet statt ("Kernholz") die weitlumigen Gefäße kollabieren schnell, bleiben jedoch belebt --> Unterschied "Leit-" und "Speichersplint" Durch Thyllenbildung: Verstopfung der weitlumigen Gefäße im Verlauf der Verkernung --> Tracheen benachbarter Parenchymzellen wachsen durch die Tüpfel in kollabierte Gefäße ein und füllen das Lumen aus Bäume mit hohem Splintholzanteil --> wirtschaftlich wenig von Bedeutung, z.B. Weide, Pappel, Birke Bäume mit hohem Kernholzanteil --> hohe wirtschaftliche Bedeutung, z.B. Buche, Erle, Ahorn, Eiche, tropische Laubhölzer
- Bast der Angiospermen (Bedecktsamer) leistungsfähiger als Bast der Gymnospermen Siebröhren und Geleitzellen Geleitzellen dienen als Drüsenzellen --> Versorgen durch Be- und Entladung die benachbarten Leitelemente (Siebröhren) Bastparenchym eingestreut zwischen Siebröhren und Geleitzellen, sowie in den Baststrahlen Bast mit Baststrahlen als Querverbindung zu den Holzstrahlen (Weichbast) Bast mit extrem lange Baststrahlen (Hartbast) nur die jüngsten Teile des Bastes (in Nähe zum Cambium) sind leitfähig --> Siebröhren kollabieren schnell und werden vom Nachbargewebe zusammen gedrückt Parenchymzellen entstehen durch die Dilatation des Bastes Lücken (durch Kollabieren von Siebröhren) werden durch Parenchymzellen aufgefüllt beim Erstarkungswachstum werden ältere Bastteile immer weiter nach außen geschoben --> dadurch laufen Hart- und Weichbast im Querschnitt nach außen spitz zu Bast der Angiospermen: größere Differenzierung und größeres Spektrum der Zelltypen im Vgl. zu Gymnospermen
- Hart- und Weichbast kommt bei Angiospermen/ Laubbäumen vor Bast mit Baststrahlen als Querverbindung zu den Holzstrahlen (Weichbast) Bast mit extrem lange Baststrahlen (Hartbast) Hart- und Weichbast können sich in regelmäßiger Folge abwechseln beide und deren Abfolge unabhängig von der Vegetationsperiode/ Jahresperiodizität beim Erstarkungswachstum werden ältere Bastteile immer weiter nach außen geschoben --> dadurch laufen Hart- und Weichbast im Querschnitt nach außen spitz zu
- Festigungs- und Hydrosystem im Holz von Angiospermen Fasertracheide Hoftüpfeltracheide Schraubentracheide
- Hydrosystem im Holz der Angiospermen Leitertrachee Tüpfeltrachee
- Tracheenglied - Merkmale, Funktion, Vorkommen in Gymno- und Angiospermen verholzte Zellwand; tonnenförmige Zelle; Querwände aufgelöst; abgestorben Wasserleitung in Angiospermen
- Tracheide - Merkmale, Funktion, Vorkommen in Gymno- und Angiospermen verholzte Zellwand; längliche, keilförmig zulaufende Zelle; reich getüpfelt; abgestorben Wasserleitung und Festigung in Gymno- und Angiospermen
- Libriformfaser - Merkmale, Funktion, Vorkommen in Gymno- und Angiospermen sklerenchymatische, dicke, verholzte Zellwand; lang gestreckte Zelle; im reifen Zustand abgestorben Festigung in Angiospermen
- Holzparenchymzelle - Merkmale, Funktion, Vorkommen in Gymno- und Angiospermen plasmareich, polyedrisch, oft verholzte Zellwand Speicherung, Stoffwechsel, Stoffleitung wenig in Gymnospermen; zahlreich in Angiospermen
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- Cambium - Merkmale, Funktion, Vorkommen in Gymno- und Angiospermen plasmareiche, dünnwandige Zelle Bildungsgewebe in Gymno- und Angiospermen
- Bastparenchymzellen - Merkmale, Funktion, Vorkommen in Gymno- und Angiospermen plasmareich, polyedrisch, oft verholzte Zellwand Speicherung, Stoffwechsel und Stoffleitung wenig in Gymnospermen, zahlreich in Angiospermen
- Bastfasern - Merkmale, Funktion, Vorkommen in Gymno- und Angiospermen sklerenchymatische, dicke, verholzte Zellwand; lang gestreckte Zelle; im reifen Zustand abgestorben Festigung in Angiospermen
- Siebzellen - Merkmale, Funktion, Vorkommen in Gymno- und Angiospermen englumige Zellen; keilförmige Enden; Siebporen; Siebfelder; Miktoplasma; lebend; kernlos Stoffleitung in Gymnospermen
- Strasburgerzellen - Merkmale, Funktion, Vorkommen in Gymno- und Angiospermen längliche mit Siebzelle assoziierte Zelle; plasma- und mitochondrienreich; keine gemeinsame Mutterzelle mit Siebzelle Drüsenfunktion bei Stoffwechselunterstützung der Siebzelle in Gymnospermen
- Siebröhrenglied - Merkmale, Funktion, Vorkommen in Gymno- und Angiospermen weitlumige Zelle mit Siebplatte; lang gestreckt; lebend mit Miktoplasma; kernlos Stoffleitung in Angiospermen
- Geleitzellen - Merkmale, Funktion, Vorkommen in Gymno- und Angiospermen länglich; mit Siebröhrenglied assoziierte Zelle; plasma- und mitochondrienreich; lebend; aus gemeinsamer Mutterzelle mit Siebröhrenglied entstammend Drüsenfunktion bei Stoffwechselunterstützung des Siebröhrenglieds bei Angiospermen
- Periderm auch als "Kork" bezeichnet sekundäres Abschlussgewebe der Sprossachse Entstanden aus dem Phellogen Gesamtheit aus Phelloderm - Phellogen - Phellem Spaltöffnungen der Epidermis sind durch Lentizellen ("Korkwarzen") ersetzt --> liegen unter den ehemaligen Stomata der Epidermis Oberflächenperiderm: bleibt manchmal jahrelang oder ein Leben lang erhalten (z.B. Buche, Fagus sylvatica) Normalerweise: Ausbildung vieler Innenperiderme in Bereiche noch lebender Rinde oder Speicherbastes Oft: Umhüllung von einer großen Masse abgestorbenen Gewebes (= "Borke") --> tertiäres Abschlussgewebe
- Phellogen "Korkcambium" Cambium des Periderms bildet nach außen Phellem bildet nach innen Phelloderm entsteht subepidermal in Bereichen besonderer Aktivität des Phellogens (unterhalb der ehemaligen Stomata der Epidermis) --> Produktion von rundlichen, von einander abgelösten Füllzellen für die Lentizellen ("Korkwarzen")
- Phellem vom Phellogen (Korkcambium) produziert und nach außen hin abgegeben mehrschichtig an den Zellwänden: Auflagerung von Suberin (durch Suberin) --> unlässig für Wasser und Gase lufterfüllt, verkorkt, oft abgestorben
- Phelloderm vom Phellogen (Korkcambium) nach innen abgegeben oftmals unscheinbar und dünn kann manchmal fehlen chloroplastenhaltig wasserführend
- Lentizellen (Korkwarzen) für den Gasaustausch des Periderms entstehen in Bereichen besonderer Aktivität des Phellogens, unter den ehemaligen Stomata der Epidermis Füllzellen hierfür werden von dem Phellogen produziert Füllzellen: rundlich und voneinander gelöst Interzellularenreich Einlagerung von Gerbstoffen möglich --> erscheinen makroskopisch schon sehr dunkel
- Borke tertiäres Abschlussgewebe das ist das, was im unwissenden Volksmund als "Rinde" bezeichnet wird, ganz außen auf dem Baum! umhüllt das Periderm als eine Art Mantel kann sich bis zum Leitbast ziehen totes Gewebe aus älteren Zellschichten Schutz vor Strahlung, mechanischer Belastung, Pilz- und Insektenbefall durch Einlagerung von Gerbstoffen bzw. Phlobaphenen schwer entflammbar --> geringer Schutz vor Waldbränden die flächenmäßig wenig ausgedehnten Innenperiderme sind immer wieder durch Streifen parenchymatischen Gewebes getrennt --> Entstehung unterschiedlicher BorkentypenRingelborke: parenchymatische Trennschichten verlaufen horizontal --> es ergibt sich eine optisch horizontal gefurchte Borke, z.B. Birke und KirscheStreifenborke: längs verlaufende Innenperiderme, z.B. Weinrebe oder WaldrebeSchuppenborke: (konvex) längs verlaufende Innenperiderme mit netzförmigen Parenchymstreifen, die an ältere Korklagen grenzen --> Entstehung kleiner Borkenfelder, die aus dem Gewebeverband frei gesetzt werden, z.B. Platane, Kiefer
- Seitliche Verzweigung der Sprossachse (Samenpflanzen) "axilläre" Verzweigung Seitenachsen wachsen aus Vegetationspunkten aus Vegetationspunkte sind in Blattachseln durch Meristemfraktionierung des embryonalen Apikalmeristems entstanden Seitenachsen bilden sich demnach exogen und müssen eine Verbindung zu den Leitbündeln der Sprossachse aufnehmen Blätter aus deren Blattachselknospen Seitenächse auswachsen werden......im vegetativen Bereich: Tragblätter genannt....im Bereich der Blüte: Deckblätter seriale Beiknospen: wenn mehrere Blattknospen gleichzeitg ausgebildet werden und übereinander stehen laterale Beiknospen: wenn mehrere Blattknospen gleichzeitig ausgebildet werden und nebeneinander liegen
- Seitliche Verzweigung der Sprossachse bei Samenpflanzen - Unterteilung Beiknospen seriale Beiknospen: wenn mehrere Blattknospen gleichzeitg ausgebildet werden und übereinander stehen laterale Beiknospen: wenn mehrere Blattknospen gleichzeitig ausgebildet werden und nebeneinander liegen
- Seitliche Verzweigung der Sprossachse bei Samenpflanzen - monopodial Seitenachsen bleiben im Wachstum ggü. der Hauptachse deutlich zurück trifft auch für Seitenachsen zweiter, dritter, vierter, ... Ordnung zu führender Haupttrieb ist bei den Baumkronen der oft zu erkennen z.B. Nadelbäume, Pappel, Ahorn, Esche
- Seitliche Verzweigung der Sprossachse bei Samenpflanzen - sympodial Seitenachsen sind stärker gefördert, als die Hauptachse Seitenachsen übergipfeln die Hauptachse oft Terminalknospe des Haupttriebes wird oft durch Ranken- oder Blütenbildung verbraucht oder verkümmert monoachsial (Monochasien): oft übernimmt ein einziger Seitentrieb die Fortsetzung des Achsensystems und wird nach bestimmter Zeit wieder durch andere "abgelöst" --> System weitreichender sich gegenseitig immer wieder überwachsender Seitentriebe, z.B. Linde, Hainbuche, Hasel, Buche dichasial (Dichasium) und pleiochasial (Pleiochasium): zwei oder mehrere Seitentriebe führen das Wachstum der blockierten Hauptachse fort; Dichasien: z.B. Mistel, Flieder, Nelkengewächse (Terminalknospe verbraucht)
- Ausläufer Metamorphose der Sprossachse Funktion: vegetative Vermehrung Merkmal: oberirdisches, bodennahes Wachstum; langes Internodium bei Erdbeere, Kriechender Hahnenfuß
- Rhizomknollen Metamorphose der Sprossachse Funktion: Speicherung, vegetative Vermehrung Merkmal: verdickte Enden von unterirdischen Ausläufern bei Kartoffel
- Sprossknollen - Epikotylknolle Metamorphose der Sprossachse Funktion: Speicherung Merkmal: verdickte Sprossachse (Epikotyl) ohne Wurzelbeteiligung bei Kohlrabi
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- Sprossknollen - Hypokotylknolle Metamorphose der Sprossachse Funktion: Speicherung Merkmale: verdicktes Hypokotyl ohne Wurzelbeteiligung Bei Radieschen, Rote Beete
- Platycladien Metamorphose der Sprossachse Funktion: Blattfunktion (Photosynthese bei vermindeter Transpiration) Merkmale: Sprossachse blattartig verbreitert und abgeflacht, Blätter reduziert Phyllocladien: Merkmal: Kurzspross, bei Ruscus (Mäusedorne) Cladodien: Merkmal: Langspross, bei Opuntia (Gattung der Kakteengewächse)
- Stammsukkulenz Metamorphose der Sprossachse Funktion: Transpirationshemmung, Wasserspeicherung (Xeromorphie) Merkmale: Rinden- oder Markparenchym schwillt an; Umwandlung der Blätter zu Dornen bei Kakteen, Euphorbien
- Sprossdornen Metamorphose der Sprossachse Funktion: Fraßschutz Merkmale: verholzter Kurztrieb unverzweigter Kurztrieb --> bei Schlehe, Weißdorn verzweigter Kurztrieb --> bei Gleditschie
- Sprossranken Metamorphose der Sprossachse Funktion: Halteorgan für Kletterpflanzen zur Erhöhung des Lichtgewinns Merkmale: umgeformte Enden von Seitentrieben bei Vitis, Passiflora
- sprossbürtige Haustorien Metamorphose der Sprossachse Funktion: Saugorgane des Parasiten Merkmale: Rindenparenchym wächst aus; Suchhyphen dringen in Siebröhren des Wirtes ein bei Cuscuta (Seide, Teufelszwirn)
- Rhizom Metamorphose der Sprossachse Funktion: Speicherung, Überwinterung Merkmal: unterirdisch, meist horizontal wachsend bei Paris (Einbeere), Polygonatum (Weißwurzen)
- Initialzellen anderes Wort für Stammzellen kommen z.B. im Apikalmeristem (Scheitelmeristem) vor teilen sich antiklin und periklin
- Parenchyme - Einordnung nach Funktion anstatt nach Position Assimilationsparenchym Speicherparenchym Durchlüftungsparenchym Wasserspeicherparenchym --> kann eigentlich nur bei Parenchymen mit besonderer Funktion verwendet werden
- Wasserspeicherparenchym Einordnung des Parenchyms nach Funktion, statt Position typische Grundgewebe von Pflanzen an extrem trockenen Standorten Wasservorräte in Vakuolen stark vergrößerte Parenchymzellen (aufgrund der Vakuolen) Spross-, Blatt-, Wurzelsukkulente
- Parenchyme - Einordnung nach Aussehen anstatt Position Schwammparenchym Sternparenchym Palisadenparenchym --> kann nicht auf jedes Parenchym angewendet werden
- Assimilationsparenchym Einteilung nach Funktion für Photosynthese grüne Färbung --> viele Chloroplasten Interzellularenreich (um Gasaustausch zu gewährleisten) im Blatt besonders reichlich zu finden --> Schwamm- und Palisadenparenchym bilden im Blatt das Mesophyll
- Speicherparenchym Einteilung nach Funktion farblos Speicherung von Reservestoffen (Kohlenhydrate (Stärke), Eiweiß (Aleuron), fettes Öl) v.a. im Mark und in den Markstrahlen von Sprossachsen und Wurzeln, aber auch in Nährgeweben von Samen und in typischen Speicherorganen (Zwiebeln, Rhizome, Knollen, etc.)
- Durchlüftungsparenchym / Aerenchym Einteilung nach Funktion viele, große, luftgefüllte Interzellularen zur Beflüftung der Gewebe (v.a. bei unterwasser vorkommenden Geweben) können bei untergetauchten Pflanzengeweben zur Schwimmfähigkeit beitragen zur Verbesserung der Transpiration (Schwammparenchym bei Blättern) z.B. bei Sumpf- und Wasserpflanzen Schwammparenchym der Blätter kann als eine Sonderform des Aerenchyms gesehen werden
- Ölzellen/ Ölidioblasten akkumulieren ätherisches Öl Zellwände auf Innenseite mit Suberin abgedichtet systematisch als "einfaches" Merkmal zu betrachten z.B. bei Lauraceae (Lorbeergewächsen), Piperaceae (Pfeffergewächse)
- Ölbehälter/ Ölgänge/ Harzgänge Entstehung auf verschiedenen Wegen schizogen: wenn der Ablagerungsraum nach Auflösung der Mittellamelle zwischen den Zellen durch Auseinanderweichen von Zellen als Interzellularraum entsteht --> meist mit Drüsenepithel ausgekleidet, z.B. Hypericaceae (Johanniskrautgewächse), Apiaceae (Doldenblütler) schizogene Harzgänge bei Pinaceae (Kieferngewächse) Lysigene Ölbehälter/ Harzgänge können entstehen, indem die Zellen degenieren und sich schließlich auflösen. Z.B. in den Fruchtschalen der Citrusfrüchten (Rutaceae/ Rautengewächse) Schizolysigene Ölbehälter: Kombination aus schizogen und lysigen, z.B. bei den Myrtaceae (Eukalyptus, Gewürznelken)
- Drüsenhaare/ Köpfchenhaare an der Oberfläche des Pflanzenkörpers sondern Exkret nach außen ab. Köpfchenhaare:Köpfchen besteht aus einer oder mehreren Drüsenzellen (sezernierenden Zellen) auf einem ein- bis mehrzelligen StielDas ätherische Öl wird nach außen unter die Cuticula abgeschieden
- Drüsenschuppen vereinen bis zu 12 sezernierende Zellen (Drüsenzellen) Exkretion des ähterischen Öls durch die Zellwände hindurch in einen gemeinsamen großen Subcuticularraume unter der Cuticula Aufwölbung der Cuticula durch das ätherische Öl z.B. bei Lamiaceae (Lippenblütlern), Asteraceae (Korbblütler), sporadisch auch in: Hopfen, Hanf und Betulaceae (Birke) Lamiaceen-Drüsenschuppen: aus 4-12 sezernierenden Zellen, die in einer Ebene angeordnet sind und von einer Stielzelle getragen werden Asteraceen-Drüsenschuppen: besteht in der Regel aus 5 Zellpaaren, die übereinander angeordnet sind; die obersten 3 Zellpaare sezernieren das ätherische Öl und scheiden es in den Subcuticularraum ab.
- Milchröhren enthalten weißliche Flüssigkeit (Milchsaft), der beim Abtrennen oder Verletzen der Pflanze austritt Milchsaft: wässrige Matrix mit darin dispergierten Latexpartikeln, die das milchige Aussehen verursachen; Sonstige Bestandteile: Zucker, Stärke, Alkaloide, Kristalle, Öle Milchröhren durchziehen als Röhrensystem den ganzen Pflanzenkörper Milchröhren --> gegliedert oder ungegliedert
- Ungegliederte Milchröhren bestehen aus einer einzigen, geraden oder stark verästelten (verzweigten) Zelle diese Zelle kann mehrere Meter lang sein Protoplast ist wandständig und oft mehrkernig z.B. bei Euphorbien, Oleander, Gummibaum