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IPM (Subject) / Informationsmanagement II (Lesson)

Nr.2

This lesson was created by Zubaza80.

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  • Management der Informationswirtschaft - Ziel ? - Aufgaben ? Management der Informationswirtschaft Ziel: Herstellung eines informationswirtschaftlichen Gleichgewichts Aufgaben: Ausgleich von Informationsnachfrage und Informationsangebot Versorgung der Entscheidungsträger mit relevanten Informationen Gewährleistung einer hohen Informationsqualität Dokumentation von Willensbildungs- und Willensdurchsetzungsprozessen Gestaltung der Informationswirtschaft als Querschnittsfunktion des Unternehmens Einsatz von Informationssystemen zur informationswirtschaftlichen Leistungserfüllung Zeitliche Beschleunigung der Informationsflüsse Beachtung des Wirtschaftlichkeitsprinzips
  • Digital erzeugte Informationen (Wachstum) Die Menge der jährlich digital erzeugten und verfügbarenInformationen wächst in fünf Jahren um den Faktor 10
  • Einflussfaktoren auf das menschliche Informationsverhalten Wahrscheinlichkeit der Berücksichtigung einer Information... Sanktionierung durch Kontrollsystem Begünstigung persönlicher Ziele Erzeugung von Konflikten mit Kooperationspartnern Aufbereitung und Darstellung Kontakt zum Informanten Vertrauen in die Informationsquelle Macht des Informanten Bedeutung für Aufgabenerfüllung Verknüpfung mit Kontrollsystem ...spiegeln das Kosten-Nutzen-Kalkül des Entscheiders wider.
  • Beispiele für betrieblichen Informationsbedarf Führung: Welcher Zins wird am Kapitalmarkt für langfristige Kredite verlangt? Wie hoch ist die Produktivität der Fertigung? Beschaffung: Wie hoch ist der Lagerbestand für Artikel-Nr. 123? Welche Bestellung sind bei Lieferant XY noch offen Produktion: Welche Maschinen sind mit welchen Aufträgen belegt Mit welchem Trennverfahren kann Werkstoff X bearbeitet werden? Absatz: Zu welchen Konditionen wird Kunde X beliefert? Wann ist der Produktionsauftrag für den Versand fertig?
  • Informationsbedarf bei strukturierten Aufgaben Bei gut strukturierten Aufgaben ist der objektive Informationsbedarfrelativ gut bestimmbar.
  • Informationsbedarf bei unstrukturierten Aufgaben Herausforderungen Bestimmung des objektiven Informationsbedarfs schwer oder gar nicht möglich Systematische Fehlfunktionen im menschlichen Informationsverhalten Lösungsansatz Eigene Informationsbedarfsbestimmung als zentrale Aufgabe des Trägers unstrukturierter Aufgaben definieren Angebot an offenen, flexiblen Informations- und insbesondere Kommunikationssystemen  
  • Verfahren zur Ermittlung des Informationsbedarfs Subjektive Verfahren Offene Befragung Wunschkataloge Befragung der Mitarbeiter im Tätigkeitsumfeld
  • Verfahren zur Ermittlung des Informationsbedarfs Objektive Vefahren Strategieanalyse Prozessanalyse Input-Prozess-Output-Analyse Entscheidungs-/Aufgabenanalyse
  • Verfahren zur Ermittlung des Informationsbedarfs Gemischte Verfahren Strukturierte Befragung Benutzermodellierung Weiterentwicklung aus dem Kontext (Evolution) Entwicklung aus dem Bestehenden Methode der kritischen Erfolgsfaktoren Balanced Scorecard
  • Methode der kritischen Erfolgsfaktoren (KEF) Adressat: Topmanagement Bedarf: Informationen zu Status und Entwicklung kritischer Erfolgsfaktoren Vorgehen: Interviewserie zur Ermittlung von Erfolgsfaktoren, Gewichtung und Indikatoren zur Überwachung
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  • Quellen kritischer Erfolgsfaktoren Charakteristika der Branche Wettbewerbsstrategie und Position des eigenen Unternehmens Umweltfaktoren wie Politik und Konjunktur Temporäre Faktoren, die nur in bestimmtem Zeitraum oder Ausnahmesituationen erfolgskritisch sind Managementposition und inhaltliche Ausrichtung
  • Prozessanalyse Die Prozessanalyse ermöglicht eine aufgabenorientierteErmittlung des Informationsbedarfs.
  • Informationsnachfrager und Informationsangebot Schwerpunkt der Informationswirtschaft ist die Zusammenführungvon interner Informationsnachfrage und internem -angebot.
  • Organisation und Modellierung von Informationen Strukturierung und Organisation von Informationen ist einezentrale Aufgabe der Entwicklung von Informationsressourcen.
  • Methoden zur Informationsstrukturierung und -repräsentation Hierarchische Klassifikation: Taxonomie: Hierarchische Klasseneinteilung eines Themenbereichs mit definierten Über- und Unterordnungsbeziehungen Indizierung nach Schlagworten: Thesaurus: systematisches Verzeichnis mit terminologischen Beziehungen Tag: informell vergebenes Schlüsselwort Assoziative graphenbasierte Repräsentation: Topic Maps; Semantic Webs: System von Knoten zur Repräsentation realer Entitäten und Kanten zur Darstellung inhaltlicher Beziehungen  
  • Semantic Web Technologien zur Erschließung der Bedeutung von Daten Verbessertes Auffinden und leichtere Integration von Inhalten Ziel: Datenaustausch über Anwendungs-, Organisations- und Community-Grenzen hinweg Sowohl etablierte Standards als auch Technologien im Forschungsstadium
  • Ontologien Formale Beschreibung der Semantik in Informationsobjekten Modell der Beziehungen der Begriffe eines Gegenstands- oder Anwendungsbereichs Begriffe und Begriffsdeutungen Web Ontology Language (OWL) für formale Beschreibung
  • Knowledge Modeling and Description Language (KMDL®) Die KMDL kann als Methode für die prozessorientierteInformationsmodellierung eingesetzt werden.
  • Management der InformationsqualitäManagement Informationsqualität Die Gewährleistung einer hohen Informationsqualität ist einezentrale Aufgabe des Managements der Informationsressourcen.
  • Benutzermodellierung Benutzermodelle dienen dazu, Problemlösungsstrategien undDialogverhalten individuell an den Empfänger anzupassen.
  • Data Warehouse ...ist physischer Datenbestand, der für die Analyse eine integrierteSicht auf die zugrundeliegenden Datenquellen ermöglicht.
  • Konzepte InformationsaufbereitunKonzepte der Datenanalyse und Informationsaufbereitung ...ermöglichen die effiziente Bereitstellung entscheidungsrelevanterInformationen.
  • Bewertbarkeit von Informationen Normativer Wert Differenz der besten Alternativen vor und nach der Informationsbeschaffung (Opportunitätskosten) Ex post Betrachtung bei vollständiger Information Realistischer Wert Empirisch messbarer Gewinn aus durch Nutzung derInformation veranlassten HandlungenNur durch Simulation oder Prototyping erhebbar Subjektiver Wert An Individuum gebunden und daher nur schwer aus der Summe subjektiver Bewertungen herleitbarEx post Betrachtung Informationen haben keinen absoluten Wert.