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Vögel und Reptilien (Subject) / Vögel (Lesson)

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  • Kennzeichnung Bundesartenschutzverordnung: Kennzeichnungspflicht mittels Ringen( seit 15.2.2005 ) bzw. Transponder, nicht für Vögel unter 200g
  • Fundtiere (Taube) BGB §§ 965 - 984 Anzeigepflicht des Finders Belohnung 3% Anspruch auf Ersatz der Aufwendungen  Möglichkeit Eigentum anzumelden 6 Monate nach Fundanzeige  Plastikring: Brieftaube  Auminium: Rassetaube 
  • Mauser 30% gesteigerter Energieumsatz  vermehrtes Putzen  CAVE: keine Kahlen stellen  Förderung: Licht, Tyroxin, Progesteron, Schwefelhaltige AS,  Hemmung: Östrogen, Prolaktin, 
  • Salmonellen kann sich in der Außenwelt vermehren/überleben Erreger stirbt nach 15 min. bei 60 Grad ab  Übertragung durch federstaub, Kot, verschmutztes Wasser,  Dauerausscheider sind möglich Symptome: grüngelber Kot, typischer Geruch, Abmagerung, Iridozyklitis ( Entzündung Iris + Ziliarkörper) Septikämie, Nephritis, Nekrosen, Dottersackpersistenz, Arthititiden ( geschwollene Gelenke)  Tortikollis  Therapie: Ab, Rehydratation, Vakzine,  Cave: Zoonose 
  • Yersiniose vorallem bei Tukanen Zoonse Abmagerung, Apathie, Diarrhoe, chronische granulome,  Ente: Schwellung Tarsalgelenke, 
  • Listeria monocytogenes bei Kanarienvögeln zentrale Blindheit 
  • Operation CAVE: präoperative Ruhephasen, Wärmekissen mit 30-33 Grad, nicht in Rückenlage, so aufrecht wie möglich, Trachealtubus ohne Manschette ( denn Trachea ist nicht dehnbar)  AB nicht immer notwendig,  Cave= manche Vögel reagieren nicht auf u gängige Opiode wie Morphin und fentanyl,  Medikamente: Schmerz= Carprofen, Butorphanol,  Infusion= Ringer, HAES,  Erhaltungsbedarf Vogel= 50ml/KG, 300ml/Kg bei Sperlingsvögeln, Narkose= Ketamin, Xylazin, Diazepam, Atemstimulanzien= Doxapram, Kreislaufstimulanzien= Epinephrin, Etilephrin, Bradikardie= Atropin,  CAVE: Xylazin allein nicht für Wasservögel geeignet,  Intubation= Isofluran, 
  • Urogenitaltrakt Cave: keine Harnblase, keine Harnröhre,  Urographie: 2 ml/kg einer 300 – 400 mg Jod/ml Verbindung z.B. Omnipaque/Solutrast 
  • Respirationsstörungen Respiration: 15% des Körpervolumens, 8 Luftsäcke, 8 Zölomhölen,  Symptome: Schnabelatmung, Steuergefieder abgeknickt, Atemgeräusche, Flügel hängen,  Beispiele: Tracheitis ( ausgelöst durch Tracheamilben bzb. enterokokkus feacalis)  mit knackenden geräuschen=Milben, vorallem bei Kanarienvögeln,  ohne: Bakterien Syngamus Trachea: Beo, Stare, Drossel, Rabenvögel, Tauben,  Luftsachüberdehnung:  Luftsackriss: Behandlung chirurgisch,  Vergiftung: Teflon, Kohlenmonooxid, Pathogenese: Blutstauung, Lungenödem,  Aspergillose: Behandlung mit Voriconazol, Itrakonazol, Fluconazol, Enilkonazol, Vitamin A, 
  • Metabolische Erkrankungen Calcium=  Hypocalzämie: bei graupapageien oft in verbindung mit Vitamin D Mangel Ursache: fehlendes UV Licht, zu calziumarme fütterung,  Symptome: Ataxie, Zittern, Krämpfe, 
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  • Wundversorgung Vogel( huhn) - keine Klammern - keine Subkutannähte - reingen mit chlorhexidin
  • Allgemeine Untersuchung - Adspektion - Auskultation - palpation - Augen, Schnabel, Ohren, Kloake - Schleimhäute - Abdomen - Hautturgor - Kropf - Muskulatur
  • Literatur Bob Doneley - Vogelmedizin und Chirurgie in der Tierärztlichen Praxis
  • Injektion i.m. - die Applikation erfolgt in den M. pectoralis. Applizieren Sie möglichst dicht an der Carina sterni. Der Einstich erfolgt parallel zum Brustbein am Übergang vom kranialen zum mittleren  Drittel (1/3)  des M. pectoralis. -> ca 0,5 cm von Carina Sterni entfernt  Stechen Sie parallel zum Brustbein flach (kraniodorsaler Einstichwinkel) in den Muskel ein. ( 45 °)  Halten Sie dabei die ganze Zeit Kontakt zum Tierkörper
  • Volumina Vogel 1/100 KM gesunder Vogel, max d.h. Kanari = ca. 2 ml Blut im Körper, davon max. 0,2 mlVogel trinkt 1/10 der KM Infusion 20ml/Kg
  • Injektion s.c. Vogel  Beim Vogel eignen sich zur subkutanen Injektion die Kniefalte und die Nackenfalte. -> über dem Kniegelenk in überstreckter Stellung  Zur Injektion in die Kniefalte gehen Sie wie folgt vor: Scheiteln Sie die Federn im gewählten Bereich und heben Sie die Haut an (bilden Sie eine Hautfalte). Feuchten Sie die Injektionsstelle ggf. etwas an, um die Hautfalte besser darstellen zu können. Eine Desinfektion ist nicht erforderlich bzw. mit einem nichtalkoholischen Desinfizienz möglich (Octenisept). Lassen Sie die Spritze mit Zeige-und Mittelfinger und legen Sie den Daumen auf den Kolbenkopf, sodass Sie sofort applizieren können. Achten Sie darauf, dass der Anschliff vom Tier weg zeigt. Halten Sie mit dem Zeigefinger Kontakt zum Tierkörper -> "am Vogel vorbei"  Der Einstich erfolgt parallel zum Oberschenkel in die gebildete Hautfalte ein. CAVE: Die Vogelhaut ist sehr dünn!Stechen Sie flach ein, wobei Sie die Hautfalte weiterhin fixieren. Injizieren Sie das Medikament ohne vorherige Aspiration. Es muss eine subkutane Erhebung unter der Haut sichtbar werden.Sollte dies nicht der Falls sein, stoppen Sie die Applikation. Ziehen Sie die Kanüle wieder heraus und streichen Sie nicht über die Injektionsstelle