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Vögel und Reptilien (Subject) / Repitilien (Lesson)
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- Mykobakterien- Repitilien als Keimschleuder gehören nicht zur Normalflora von reptilien Läsionen reagieren nicht auf AB bildung von Granulomen nachweiß Ziehl Nielsen, PCR zb. Mykobakterium Marinum ( Ursache Neons, Zierfische als Infektionsquelle) euthanasie ist angebracht, sonst haltung in Isolation, btroffene gegestände entsorgen, Zoonose: Schwimmbadgranulom
- Pilze bei Reptilien Dermatits: Chrysosphorium anamorph Nannizziopsis guarrroi ( Yellow fungus Disease) Ophiodiomyces ophiodiicola ( Yellow fungus Disease) befällt auch Knochen und Muskel, Chirurgisch, Häutung, Metarhizium granulomatis Metarhizium viride Purpureociillium Iliacinum ( Rosa) → Humanpathogen in MDT und Kloake: Durchfall, Anorexie Ursache: sekundär bzw. Obstfütterung Therapie: Nystatin
- UV Licht - Indikation kann Glas nicht durchdringen und muss deswegen von Innen zugeführt werden Vitamin D bildung Vitalität Häutung Hautfarbe Carnivoren nehmen ihr Vitamin D über die Nahrung auf und damit ist die UV Strahlung vernachlässigbar
- Haltung Haltung von LSK in Dt. problematisch, denn zu kalt ! ( es gibt kein natürlichen Schildkrötenvorkommen in Deutschland ) Haltung mit Kindern: Mykobakterien, Salmonellen ( Enteritiden) Aquarienhaltung: Pflanzen werden gefressen, kein Bodensubstrat, Filter, Wasserwechsel, Temp 20-28 Grad, Sonnenplatz, Eiablageplatz Trockenterrarium: Kein Sand, kein Kies, 50-60 % Luftfeuchte Tagaktive Echsen: Temp: 27-30 Grad, teilweise bis zu 40-50 Grad, Nachts 20 Grad nachtaktive Arten: nachts 20-25 Grad, Waldbewohner: hoher UV bedarf, grunddtemperatur 25-27 Grad, lokal bis zu 45 Grad, Luftfeuchte 70-80 % Schlangen: brauchen kein UV Licht, Wasser, Cave: temperaturgradient muss im Terrarium vorhanden sein Bodensubstrat: kein Teppich ( Obstipation) kein Sand ( scharfe kanten)
- Fütterung Fütterung Pflanzenfresser: Löwenzahn und Gras ist zu Proteinreich für normale SK normale FM sind meist zu Calciumarm deswegen wird oft Bodensubstrat aufgenommen ( Steine, Sand) dieser verhärtet sich Futtertiere immer tot ( anfressen Reptil, Tierschutz)
- MDT Endoparasitosen Flagellaten: Hexamita parva ( CAVE: vorallem bei LSK) Giardia bzw. Spironucleus spp., Monocercomonas und Trichomonas Behandlung: Ronadizol Ziliaten: Balantidiumspp., Nyctotherusspp. (Metronidazol, Ronidazol ) Amöben: Entamöba invadens, besonders bei Echsen und Schlangen, Enteritiden (Metronidazol, Paromomycin ) Kozidien: (Isospora, eimeria, Caryospora, Choleoeimeria, Cyclospora), besonders bei WSK: Abmagerung, Bauchschwellung, Enteritiden, (Toltrazuril u. Desinfektion (Neopredisan®)) Kryptosporidien: Hauptsymptome: Abmagerung!, Erbrechen!, Auftreibung Magengegend (Schlange!) Paromomycin u. Desinfektion (Neopredisan®) Oxuris: im Dickdarm, oft massenhafte Vermehrung, Symptome: Obstipation, Abmagerung, Therapie: Panacur Askaris: Symptome: Obstipation, Abmagerung, Sepsis, Therapie: Panacur Trichus: -//-
- Salmonellen alle serovare können Pathogen sein sehr anpassungsfähig, vermehrung überall, bestandteil der normalen Darmflora, mehrere Serotypen, klinisch gesunde Tiere nicht behandeln !!! deswegen am besten kein Körperkontakt ( Gefahr YOPIS) wichtig: hände waschen bzw. Desinfektion, nicht im normalen Waschbecken waschen, nicht in Kontakt mit Lebensmitteln,
- Hygiene(management) Reptilien sind Zoonoserisiko suboptimale Haltungsbedingungen führen schnell zu einem geschwächten Immunsystem nicht an Orten
- Winterruhe nicht bei Schildkröten mit Herpes trächtige Tiere sehr junge Tiere Arten: kalte Überwinterung: Unter 10 Grad, leicht feuchtes Substrat, 2-3 Monate warne Überwinterung: 10-20 Grad, Beleuchtung im Tag-Nacht Rhytmus, 6-8 Wochen Trockenzeit: absenken der Temp. um 5 Grad, Fütterung reduzieren, Tageslichtlänge konstant, 6-8 Wochen Ablauf.: 4= tageslicht und Temperatur reduzieren, 3= Handwarm Baden, kein Futter, 1= keine Wärmequellen, 0= Kühlschrank, Ende: Temperatur und Tageslichtlänge erhöhen, LSK= täglich baden, lokale wärmequelle Fehler: zu kurz, zu warm, zu lang, = dehydratation, Energieverlust, Frostschäden, Posthibernale Anorexie: nach 7 Tagen nach winterruhe noch keine Futteraufnahme, blindheit, Frostschäden, urämie, hypoglykämie, leukopenie, geschwollene Lider Therapie: Ringer, Zylexis ( Immunstimulation), assistierte Fütterung, Baden, Allopurinol,
- ektotherm, Endotherm, Poikilotherm Als ektotherm bezeichnet man in der Biologie Lebewesen, deren Körpertemperatur vollständig von der Umwelt abhängig ist und normalerweise nicht von ihrem Stoffwechsel beeinflusst wird. Die gegenteilige Eigenschaft nennt man endotherm. Die überwiegende Mehrheit der Lebewesen ist nicht obligat endotherm Als wechselwarm oder poikilotherm (altgriechisch ποικίλος poikilos „mannigfaltig“, „wechselnd“; θερμός thermos „warm“) bezeichnet man Tiere, die keine konstante Körpertemperatur aufweisen. Im Allgemeinen, aber nicht ganz korrekt wird „wechselwarm“ auch mit „ektotherm“ gleichgesetzt, da die meisten wechselwarmen Tiere auch ektotherm sind und umgekehrt („wechselwarm“ bezieht sich auf die schwankende Körpertemperatur der Tiere, wohingegen „ektotherm“ beschreibt, wodurch diese Schwankungen zustande kommen
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- Vitamin A Mangel: besonders bei WSk Ohrabszesse ( Mittelohrentzündungen), Hauterkrankungen ( Hyperkeratosen )Häutungsprobleme, Ödeme, WSK: metaplastische Veränderungen der Tränendrüse, Debisansammlung unter der Konjunktiva = geschwollene Lider LSK: Corneatrübung, Zungenbeläge, generalisierte Hyperkeratose • Anorexie, evtl. Pneumonie Überschuss= besonders bei LSK: Ablösung der Haut nach 1 Monat, schwerwiegende Dermatitis, Kunstfehler,
- Herpesvirus bei LSK Virus vermehrt sich in Epithelzellen, Lymphknoten, Nervenzellen, Symptome: diptheroid nekrotische Glossitiden, Stomatiden, Beläge auf der Zunge oder im Mund, Anorexie und Lethargie Diagnostik: Rachentupfer, PCR, Sektion: Leberschwellung + Nekrosen, Einschlusskörperchen (Eosin, Intrnukulär) Prophylaxe: mind. 6 Monate, 1x Virologie, 2x Serologie
- Lokalanästhesie Bupivacain 1-2 (<4) mg/kg länger andauernd Lidocain 2-5 (<10) mg/kg schnellere Wirkung Todesfälle bei Boiden beschrieben
- Prämedikation Op Analgesie: Butorphanol (nicht bei allen Reptilien analgetisch = – 0,4 – 2,0 mg/kg s.c., i.m., i.v. 1-2x tgl. Meloxicam = – 0,1–0,2mg/kgp.o.1xtgl. Carprofen= – 1-4 mg/kg s.c., i.m., p.o. 1x tgl. Sedation: Diazepam = gute Sedierung über 24 h Ketamin = sehr lange Einschlaf und Aufwachphasen, großeSicherheitsspanne, i.m.,i.v.,20-80mg/kg, schlechte Muskelrelxation, schlechte Analgesie, Kombination mit Diazepam, Butorphanol, Medetomidin, Xylazin Propofol = sicher, aber muss streng i.v./ i.o. gegeben werden, keine Analgesie Medetomidin = 05–0,15mg/kgi.m., in Komb. mit Ketamin, Atipamezol nicht i.v. (Blutdruckabfall) KEINE HYPOTHERMIE ! bei narkose alle reflexe bis auf Cornealreflex ausgeschaltet leichte Muskelreaktionen normal anzusehen, Abwesenheit deutet auf eine zu tiefe Narkose hin ! Intubation bis reflexe auslösbar sind
- Inhalationsanästhesie Reptilienlunge nur ca. 20% der Luftaustauschfläche im Vgl. zu Säugern Atemstimuli: Sauerstoff u. CO2 Hypoxie steigert Atemfrequenz Hyperkapnie steigert Atemtiefe Vorsicht mit Sauerstoff ! Assistierte Ventilation (IPPV) als optimale Lösung
- Allgemeines zur Verdauung keine Laktase Insektivore: besitzen Fähigkeit zur Chitinspaltung, Fütterung alle 2-3 Tage, Futtertiere mit Ca bestäuben herbivore: können Stärke spalten, intensive Mikrobielle Fermentation, müssen täglich gefüttert werden, bei Rohfasermangel besteht Diarrhoegefahr Carnivore: Enzymaktivität ist stark temperaturabhängig, ~ 50-60 kJ ME / kg KM0,75 / d für Erhaltung
- Vitamin D Mangel= Rachitis,Osteomalazie, wenn kein UV-Licht (Haltung!!) „Weißfleckenkrankheit , Farbveränderung am Panzer Erweichung und Formveränderung des Panzers Überschuss= Verkalkung, Osteodystrophie) (Verlängerung der Extremitäten, Erweichung des Panzers) bei Echsen: Calcifizierung von Blutgefäßen (auch bei Ca-Überschuss )
- Gicht / Nierenprobleme Symptome: frisst nicht mehr...setzt kein Kot ab ...bewegt sich nicht mehr...ist deformiert ...Dysecdysis ...Anurie ...Stomatitis ...Vomitus ...Ödeme Ablagerung von Harnsäurekristallen (Gelenke, Organe, seröse Häute), Gichtnephrose, Ursachen: Wassermangel, Proteinüberversorgung (bes. Pflanzenfresser), Hypovitamone A Therapie: Carprofen, Allopurinol, Ringer Glucose,
- Eiablage LSK: Eier werden vor der Winterruhe angelegt ( stellt kein Problem dar )
- Legenot Symptome: Inappetenz (teilweise physiologisch vor Legebeginn !), Apathie (durch Erschöpfung), Unruhe (Grabeversuche), Bauchschwellung, Abmagerung, Prolaps der Kloake oder des Legedarmes psychogene Legenot: bei Stress bzw. fehlendem Ablageplatz, Wachseier= Sind übertragene unbefruchtete Eier, Meist bei Schlangen, die einzeln gehalten werden, OP indikation, Therapie: Medikamente und Eipunktion (wenn Eier in Kloake sichtbar) oder chirurgische Therapie: Zöliotomie Cave: medikamentös nur bei Postovulatorischer Legenot !!! Calcium (40-100 mg/kg), Vitamine (Vitamin D, E, A außer LSK), Flüssigkeit (20 ml/kg s.c. bis 3x tgl.) , Oxytocin: 5-20 IE/kg i.m., ggf. nach 24h wiederholen Echsen: Paramedian, Cave: Vena Cava, Schlange: Cave: zwischen den Schuppen, SK: Cave: Abstoßung der Panzerplatte Cave: Hysterektomie, wenn der legedarm entfernt wird muss auch das Ovar entfernt werden,
- Trachealspülprobe Durchführung: 1-2 ml/kg KM sterile NaCl über Sonde eingeben, dabei Kopf nach oben halten. Evt. oberen Halsbereich etwas massieren. Dann Kopf nach unten halten und Flüssgkeit teilweise rückgewinnen ab 60cm möglich Cave: Sauerstoff ist kontrainduziert (triggert Atmung) Therapie: Doxapram
- Erkrankungen des Atmungstraktes Pilze: Aspergilus: Itrakonazol 5-10 mg/kg 1x tgl. oral bakteriell: Mycoplasma agassizii (LSK) Symptome: seröser Nasenausfluss, bei Sekundärinfektionen auch purulent Stomatitis,Tracheitis, Augenentzündung, -ausfluss Therapie: (Enrofloxacin, Tetrazykline), Bestände sollten isoliert gehalten werden, es kann keine Bakterienfreiheit erreicht werden, Parasitär: Rhabdias spp.= Symptome: Apathie, Anorexie, Atemnot Therapie: Levamisol (Concurat L®) Kalicephalus spp. = Symptome: Apathie, Anorexie, Atemnot, Regurgitieren, Diarrhoe, Dermatitis Therapie: Fenbendazol (Panacur®) Präpatenzzeit: 3-4 Monate Viren: Schlangen: Paramyxovirus = FERLAVIRUS Symptome: Typisch sind zentralnervöse Symptome: Verlust des Umdrehreflexes, Lähmungen, Verdrehen, insbesondere bei Erregung, Pneumonie Therapie: Sinnlos Inclusion Body Disease (IBD) Symptome: Regurgitieren mehrere Tage nach dem Füttern (Boa) Anorexie, Lethargie, Pneumonie Zentralnervöse Symptome: Orientierungsstörungen, Opisthotonus, Inkoordination (Python) Kopftremor (Python und Boa), Lähmung im vorderen 1/3 Diagnose: eosinophile intrazytoplasmatische Einschlusskörperchen, Leukozyten, Therapie: prophylaxe, = Quarantäne, Schildkröten: Herpesvirus (Picornavirus)
- Metabolic Bone disease (MBD) MBD umfasst alle stoffwechselbedingten Knochenerkrankungen Systemkomplex aus : Rachitis, Osteomalazie, Osteoporose / Osteopetrose, Nutritiver Hyperparathyreoidismus !!! Ursachen: absoluter Kalzium-/Vitamin-D-Mangel, verschobenes Kalzium – Phosphor-Verhältnis Mangel an UV-B-Strahlung, alimentärer sek. Hyperparath.: enterale Resorptionsstörung, Freisetzung Kalzium Knochen Osteodystrophia fibrobsa, = UV Strahlung ermöglicht die Bildung von Vitamin D, durch Calciummangel wird Parathormon ausgeschüttet welches den Spiegel im Blut erhöht, Calcium wird aus dem Knochen entfernt, Symptome: LSK: Pyramidenpanzer, Panzererweichungen, Leguane: Verdickter Unterkiefer und Unterschenkel ( Calcium wird aus dem Knochen entfernt und durch BGW ersetzt) Agamen: verkürzter Unterkiefer ( Kiefer gibt dem Zug der Zungenmuskulatur nach) Chamäleon: frakturen, Therapie: – Vitamin D Präparate (50-100 IE/kg wöchentlich – Ca-Gaben (z.B. Ca-Gluconat -100 mg/kg i.m., Ca-Sandoz über TW) – Futterumstellung: Möhren, Möhrenkraut, Kräuter... Korvimin, Sepiaschalen Prognose: bei Nierenschaden infaust,