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Prüfungsvorbereitung (Subject) / Entwicklung (Lesson)
Entwicklung
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- Entwicklungsaufgaben nach Havighurts Entwicklungsaufgaben nach Havighurst►(0-2) frühe Kindheit Anhänglichkeit, Objektpermanenz, sensomotorische Intelligenz und schlichte Kausalität, motorische Funktionen►(2-4)Kindheit Selbstkontrolle, Sprachentwicklung Fantasie und Spiel, Verfeinerung motorischer Funktionen►(5-7) frühes Schulalter: Geschlechtsrollenidentifikation, einfache Moralische Unterscheidungen, konkrete Operationen, Spiel in Gruppen►(6-12) Mittleres Schulalter soziale Kooperation, Selbstbewusstsein, Erwerb der Kulturtechniken; Spielen und Arbeiten im Team►(13-17) Adoleszenz Gemeinschaft mit Gleichaltrigen, Körperliche Reifung, formale Operationen►(18-22) Jugend eigene Identität, Identität in der Geschlechterrolle, internalisiertes moralisches Bewusstsein, Berufswahl, ►(23-30) Frühes Erwachsenenalter Heirat, Geburt, Arbeit/Beruf, Lebensstil finden►(31-50) Mittleres Erwachsenenalter: Heim und Haushalt, Kinder, berufliche Karriere►(ab51) Spätes Erwachsenenalter: eigenes Leben akzeptieren, Haltung zum Sterben
- Piagets Stufenmodell ►Sensomotorisches Stadium 0-2 Lebensjahr „Fühlen, Tasten Wahrnehmen 1.Übung angeborener Reflexe, 2.Primäre Kreisreaktion: Handlungen werden wiederholt; Ausweitung der Reflexhandlungen auf andere Gegenstände; Bildung erster Gewohnheiten= generalisierte Assimilation (keine Objektpermanenz) /bis ca. 4 .Lebensmonat3. Sekundäre Kreisreaktion: erkennt in angeborenen Reflexen ein Mittel zum Zweck (Rassel macht angenehme Geräusche; (Anfänge der Objektpermanenz/ bis ca 8. Monat4. Koordination der erworbenen Handlungsschemata und ihre Anwendung auf neue Situationen5.Teritäre Kreisreaktion: Erforschung neuer Handlungsschemata durch Experimentieren (Objektpermanenz entwickelt sich)/ 12-18. Lebensmonat6. Übergang zur voroperationalen PhaseKoordinierung erworbener Schemata (Wissens- und Verhaltensmuster/kogn. u. handeln), ObjektpermanenzSensomotorisches Spiel►Präoperationale Phase 2.-7. Lebensjahr „ichbezogen, Welt wird so wahrgenommen wie sie scheint“ Animistisches Denken: (keine Unterscheidung zwischen belebt und unbelebt: Meinung wird kritisiert: am ehesten vergleichbar mit magischem, phantasievollem Denken)Finalistisches Denken (zweckmäßige Erklärung von Naturerscheinungen, um Zugang zur Natur zu finden)Artifizielles Denken (alles wurde von Menschenhand oder Gott geschaffen)Zentriertes DenkenEgozentrisches Denken: nur die eigene Perspektive kann gedacht werdenRollenspiel►Konkretoperationale Phase (7 - 11 Jahre) Erwerb der Fähigkeit zum logischen Denken in Bezug auf konkrete Sachverhalte; größere Beweglichkeit des Denkens; verbunden mit:Reversibilität (in Gedanken rückgängig machen a+b= c c-b= a/ Rückschlüsse ziehen ist möglich)Dezentrierung (nicht nur auf das vordergründigste Merkmal achten)Invarianz (Unveränderlichkeit der Eigenschaften eines Objektes)Seriation (Objekte in eine Reihenfolge bringen können)Klasseninklusion (Bilden von Mengen, wie alle runden, gelben Teile….) Transitivität (A>B B>C A>C)Regelspiel►Formaloperationale Phase (ab 12 Jahre) Erwerb der Fähigkeit zum hypothetischen- logischen/ abstrakten DenkenHypothetisch- deduktives Denken; logisches und schlussfolgerndes DenkenVerbale Therapie Begriffe:Assimilation/Einverleibung: Eingliederung neuer Erfahrungen oder Erlebnisse in ein bereits bestehendes SchemaAkkomodation/ Anpassung: Erweiterung bzw. Anpassung eines vorhandenen Schema (Bsp.: Keks-Brot)Äquilibration/Adaption(libra= Waage): das Zusammenspiel von Akkomodation und Assimilation und strebt nach einem Gleichgewichtszustand/ neue Information wird in Schema integriert Disäquilibration = misslungene AssimilationKreisreaktionen: Wiederholung von Aktivitäten Deduktives Denken: vom Allgemeinen auf den Einzelfall schließenInduktives Denken: vom Einzelfall zum Allgemeinen abgeleitet
- Persönlichkeitsentwicklung nach Freud Alter Phase ErogeneZone Phasentypische Themen StörungenBis 18 Monate Orale Phase Mund Nuckeln, Saugen, Essen, Gegessenwerden, Aufnehmen, Inkorporation/Einverleibung, Fürsorge und Zuwendung durch Bezugspersonen, Befriedigung primärer Bedürfnisse Bei Fixierung:-EssstörungenSuchtprobleme2.-3.LJ Anale Phase Analregion Defäkation, Ausstoßen, Zurückhalten, Verweigerung gegenüber Bezugspersonen, Verbote und Forderungen, Grenzen der Bedürfnisbefriedigung Zwang Sadismus4.-5. LJ Phallische Phase/auch ödipale Phase Penis, Klitoris Erforschung des eigenen Körpers; Entdeckung der Erregbarkeit der eigenen Genitalien, Bewusstsein für das eigene Geschlecht, Ödipuskomplex, Kastrationsangst, Penisneid, Übergang von dualen zu triangulären Beziehungen Geschlechtsidentitätsstörung6.-11.LJ Latenz Verdrängung frühkindlicher Sexualität, Schule, Leistung, Konkurrenz mit anderen Kindern, Bedürfnisaufschub Fehlendes SelbstvertrauenMangelndeIntegration12-19. LJ Pubertät Flexibel Ansturm der Sexualität, Vollendung der Entwicklungen der phallischen Phase und Vereinigung der Partialtriebe unter dem Primat der Genitalität, sexualität tritt in den Dienst zwischenmenschlicher Partnerschaft Narzisstischer RückzugSelbstzweifel
- Moralische Entwicklung: 3 Stufen nach Piaget ►Stufe des moralischen Realismus: alles was bestraft wird, ist verboten►Stufe der heteronomen Moral (ab4 LJ): Alles was für andere schlecht ist, ist verboten►Stufe der autonomen Moral (ab 8 LJ): Selbstbestimmte Entscheidungen
- Moralische Entwicklung nach Kohlberg ►präkonventionelles Stadium: (bis zum 9LJ)hedonistische Orientierung an den eigene Interessen►Konventionelles Stadium: (Jugendliche und Erw.) Orientierung an gesellschaftlichen Normen ohne Hinterfragen der Normen►postkonventionelles Stadium:(Erwachsenen oder nie) moralisches Urteilen zum Wohle anderer, Gerechtigkeit, Ethik
- Bindungsstile B- Typ Sicher Kummer wird deutlich ausgedrücktLässt sich nicht von Fremden tröstenFreut sich deutlich bei Rückkehr der MutterKind geht erfolgreich mit Trennung um! Prompte angemessene Reaktion auf KindMutter:FeinfühligRichtige Interpretation A-Typ: unsicher vermeidend Fokus auf Spielsachen-Kind spielt alleine weiter-starke physiologische Belastung nachweisbarignoriert Mutter bei Rückkehr und reagiert ablehnend -Abneigung gegen körperlichen Kontakt-Zurückweisung des Bindungsverhaltens des Kindes-Rückzug sobald das Kind traurig ist C-Typunsicher ambivalent -Lautstarker Prostest bei Trennung von Mutter-Ambivalente Reaktion bei Rückkehr der Mutter (oft ärgerlich) -Starke sichtbare StressreaktionAndauernder Stress trotz Rückkehr der Mutter! -Unvorhergesehene widersprüchlicheReaktionen der Mutter -unsensible Reaktion auf Signale des KindesKind kommt nicht zur Ruhe D-Typ: desorganisiert Bizarre VerhaltensweisenMonotone stereotypische VerhaltensweisenWidersprüchliche VerhaltensmusterAbweichende, auffällige, desintegrierte Bindungsstrategien Gefahrenquelle geht von den Eltern aus80% der misshandelten Kinder zeigen auch Hinweis auf Trauma der Eltern (unverarbeitet
- Entwicklungstheorien ►Exogenetische Entw.-Theorieexogene Faktoren (Behaviorismus)►Endogenetische Entw.-Theorienach festgelegtem Bauplan►Interaktionistische Entw.-TheorieMensch ist Produkt und Gestalter seiner Umwelt
- Bindungsentwicklung vier Pasen:-Vorphase bis 3Monate: Phase der eingeschränkten Diskrimination-ab 3LM: Phase der diskriminierenden sozialen Responsivität-ab7LM: Phase der mentalen Repräsentanz-ab3LJ: Phase der zielkorrigierten Partnerschaft
- soziale Entwicklung ►ab 3 Mon.: antwortendes Lächeln►ab 6 Mon.: soziale Nachahmung►ab 8 Mon. Fremdeln, Zuneigung wird ausgedrückt►im 2.LJ: Imitation, Befolgen von Anweisungen, Äußerung von Bedürfnissen►Kleinkind: Identifikation mit Eltern, Trotzphase, prosoziales Verhalten
- Griffiths entwicklungsskalen Motorik, persönlich-sozial, hören/sprechen, Auge/hand, leistungen Untersuchung der funktionellen kindlichen Entwicklung, standardisiert, normiert
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- Big Five Neogv Neurotizismus, offen für Erfahrungen, gewissenhaftigkeit, extraversin, verträglichkeit