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psychologische diagnostik (Subject) / Prüfungsfragen psychologische Diagnostik (Lesson)

Prüfungsfragen

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  • Welche Gesetze muss man in der psychologischen Diagnostik beachten? 1. Artikel 1 des Grundgesetzes Die Würde des Menschen ist unantastbart jeder hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit der die Rechte anderer Menschen nicht verletzt jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit die Freiheit der Person ist unverletzlich. 2. § 203 des Strafgesetzbuches (1) die Verletzung des Privatgeheimnisses durch einen Arzt oder Berufspsychlogen, wird mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr oder einer Geldstrafe bestraft. darunter fallen auch einem Psychologen anvertraute Personen wie Praktikanten, Assistenten und Psychologen sowie Privatgeheimnisse die Studierende  von Freunden "als Studierende der Psychologie" anvertraut wurden. Die Strafproessordnung sieht aber kein Zeugnisverweigerungsrecht für Psychologen vor. 3. §§ 94 und 95 des Betriebsverfassungsgesetzes § 94: Personalfragebögen, persönliche Angaben in schriftlichen Arbeitsverträgen sowie die Aufstellung allgemeiner Beurteilungsgrundsatze bedürfen der Zustimmung des Betriebsrates § 95: Richtlinien über die personelle Auswahl bei Versetzung Umgruppierung und Kündigung bedürfen der Zustimmung des Betriebsrates in Unternehmen mit über 1000 Mitarbeitern kann der Betriebsrat die Aufstellung von Richtlinien über die bei diesen Maßnahmen zu beachtenden fachlichen und persönlichen Vorraussetzungen und sozialen Gesichtspunkte verlangen    
  • Welche berufsethischen Konsequenzen sind bei diagnostischem Vorgehen zu beachten? Respekt der Personenwürde des Probanden Unterrichtung über Untersuchungsziel Schutz der Privat- und Intimsphäre während Untersuchung und Ergebnismitteilung Schweigepflicht gegenüber Dritten Datenschutz bei Aufbewahrung und Vernichtung von Infos
  • Wie kann man Tests verfälschen (von Seiten des Befragten und des Befragers)? (1) Verfälschbarkeit der Ergebnisse durch die diagnostizierten Probanden a) allgemeine Verfälschbarkeit Simulation (bewusstes Vortäuschen von Symptomen) Aggravation (unbewusste Symptomvermehrung) Dissimulation (bewusstes Verheimlichen von Beeinträchtigungen oder unerwünschten Verhaltensweisen) Diminution (unbewusstes Verheimlichen von Tatbeständen) b) durch soziale Erwünschtheit/ Selbstdarstellung alle Probanden versuchen bewusst oder unbewusst ein sozial erwünschtes Bild von sich zu zeigen Lösungsmöglichkeiten: durch die Art der Testentwicklung (Itempaare, Verfälschunginstruktion) durch die Konstruktion von Lügenskalen (konstruktspezifisch, konstruktunspezifisch) Beispielhafte Verfahren (AFS, SD Skala Mummendy, Konstruktspezifische Lügenskala: Tabuisierung von Leistungsangst (Helmke) (2) Verfälschbarkeit durchEigenschaften des Messinstrumentes Antworttendenzen: Eigenschaften der Antwortformate können dazu führen, dass nicht der Iteminhalt sondern andere Merkmale die Fragenbeantwortung beeinflusst, dass ein Proband eine andere Antwort geben würde, wenn der gleiche Inhalt in anderer Form präsentiert wird diese Tendenzen heissen Antworttendenzen: Ja-Sage Tendenz (Acquieszenz): Neigung bei Unsicherheit einem Item eher zuzustimmen Effekte der Anzahl der Abstufungen der Antwortskalen (Extremheitsfaktor, Mittetendenz, Bevorzugung extremer Ausprägungen, Bevorzugung subextremer Ausprägungen, Ausweichtendenz) Reihenfolgeeffekte (ein zuvor beantwortetes Item beeinflusst die Beantwortung folgender Items) Assimilations und Kontrasteffekte  
  • Was versteht man unter Konstruktvalidierung? ist eine Art der Validität also der Gültigkeit eines Verfahrens (evtl Def. Validität) nach Westmeyer vertseht man darunter zweierlei: 1 die nomologischen Aussagen über die Enge von Beziehungen von Konstrukten unter sich empirischen Begriffen und Konstrukten von empirischen Begriffen unter sich 2 den Bewärungs- bzw. Bestätigungsgrad dieser genannten Beziehungen also das Ausmaß indem diese Hypothesen durch empirische Daten gestützt werden Ziel ist das Auffinden und Bestätigen einer Theorie oder eines theoretischen Konstruktes, die die Erklärung des Testverhaltens ermöglicht.  
  • Welche Methoden der Konstruktvalidierung gibt es? (1) faktorielle Validität:
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