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Pharmazeutische Biologie (Subject) / Grundbegriffe Botanik (Lesson)
Grundbegriffe der Botanik bzw. allgemein zu PB. Lektion ist fertig bearbeitet.
This lesson was created by JessBlack.
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- Cupressoide Tüpfel Form der einseitig behöften Tüpfel Tüpfel mit linsenförmigen, den Hofumriss nicht überlappenden Pori
- Taxodiode Tüpfel Form der einseitig behöften Tüpfel Tüpfel mit ovalen bis rundlichen, den Hofumriss nicht überlappenden Pori
- Parenchymtüpfel/ Einfache Tüpfel einfache Tüpfel setzen Parenchymzellen in Verbindung miteinander für den Stofftransport durch die Tüpfelmembran hindurch verlaufen als Plasmodesmen bezeichnete cytoplasmatische Stränge die Stellen, an denen später Tüpfel entstehen, sind in der Primärwand als dünne Stellen zu erkennen und sind dicht von Plasmodesmen durchzogen.
- Einseitige Tüpfel blinde Tüpfel besitzen keinen Komplementärtüpfel in der benachbarten Zelle
- Einseitig behöfte Tüpfel wenn Parenchymzellen und Tracheiden/ Gefäße aneinander grenzen der Tüpfelhohlraum auf Seiten der Parenchymzelle besteht aus einem Kanal, auf der gegenüberliegenden Seite besitzt er die Form einer Tüpfelkammer zentrale Verdickung (Torus) fehlt poriger Charakter der peripheren Membranbereiche (Margo) fehlt Anzahl und Gestalt (Form) sind essentiell für die Bestimmung von Nadelbäumen Formen: Fenstertüpfel, Pinoide Tüpfel, Piceoide Tüpfel, Cupressoide Tüpfel, Taxodiode Tüpfel
- Hoftüpfel (Begriff, d.h. Hoftüpfel mit rundem Porus) Form der Hoftüpfel Tüpfel in Tracheiden der Gymnospermen (Nacktsamern) in der Mitte zu einem kreisförmigen Torus (lat., Polster) verdickt Rand des Torus ist gefranst --> Fransen gehen allmählich in Fäden über, die eine netzartige Margo (lat., Rand) bilden, die durchlässig für Flüssigkeiten ist
- Libriformfasern/ Holzfasern werden auch Holzfasern genannt dienen der Festigung abgestorbener Zellen im sekundären Xylem der Bedecktsamer (Angiospermen) besitzen dicke, stark verholzte Zellwände sehr kleines Lumen sind die längsten Zellen im Holz an den Enden sind sie zugespitzt Tüpfel zeichnen sich durch eine charakteristische Spalten- oder Röhrenform aus
- Golgi-Apparat zählt zu den Organellen eukaryotischer Zellen ist an der Sekretbildung und weiteren Aufgaben des Zellstoffwechsels beteiligt
- Gravitropismus Krümmungs-Bewegung festsitzender Pflanzen oder Pflanzenorgane als Antwort auf die Schwerkraft (Gravitation), d.h. Reaktion auf die Erdanziehung und somit verantwortlich für das Wachsen der Pflanze in die richtige Richtung Sprosse (Sproß, Sproßachse) wachsen negativ gravitrop (d.h. entgegen der Schwerkraftrichtung) Wurzeln positiv gravitrop (wachsen zum Erdmittelpunkt) Perzeption: Die Schwerkraft muß von der perzipierenden Zelle wahrgenommen werden. Die Richtung muss innerhalb der perzipierenden Zelle selbst wahrgenommen werden Gravitropisch empfindliche Zellen besitzen in der Regel verschiebbare, schwere Partikel, sog. Statolithen, deren Sedimentation die Wahrnehmung von Änderungen der Schwerkraft erlaubt in höheren Pflanzen ermöglicht durch Amyloplasten (Zellen mit Stärkeeinlagerung) in Algen: Bariumsulfat gefüllte Vesikel
- Integumente (Samen) Die bei den Samenpflanzen (v.a. Bedecktsamern) den Gewebekern (Nucellus) der Samenanlage in Ein- oder Zweizahl umgebenden Hüllen.
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- Kallose Kallose ist ein wasserunlösliches, unverzweigtes β-1,3-Glucan mit helikaler Sekundärstruktur Kallose kann die Poren der Siebplatten (Leitbündel) bei Höheren Pflanzen im Herbst (winterliche Vegetationsruhe) verschließen --> löst sich im Frühling wieder auf Bildung eines Kallosepfropfen bei Verletzung der Pflanzlichen Zelle --> Verhinderung von Embolien, Schutz vor dem Auslaufen des Wasser- und Stofftransportes, Schutz vor dem Eindringen von Keimen, etc.
- Parenchymstrahl Markstrahl, Holzstrahl oder Baststrahl genannt Strahlen parenchymatischen Gewebes Verbindung zwischen Mark und Rinde in der Sprossachse v.a. bei/ nach sek. Dickenwachstums werden von den Strahleninitialen gebildet
- Metamorphose evolutionäre Anpassung einer Pflanze an ihre jeweiligen Umweltbedingungen
- Miktoplasma Zellinhalt der Siebröhren
- Mykorrhiza Form der Symbiose von Pilzen und Pflanzen Pilz ist mit dem Feinwurzelsystem einer Pflanze in Kontakt
- Pektin pflanzliche Polysaccharide genauer Polyuronide aus α-1,4-glycosidisch verknüpften D-Galacturonsäure-Einheiten kommen in festen Pflanzengeweben der höheren Pflanzen vor für den Menschen Ballaststoffe
- Peroxisom In den Peroxisomen befinden sich ca. 60 Monooxygenasen und Oxidasen genannte Enzyme, die den oxidativen Abbau von Fettsäuren, Ethanol und anderen Verbindungen katalysieren.
- Prolamellarkörper tubuläre bis parakristalline Struktur Etioplasten sind durch einen so genannten parakristallinen Prolamellarkörper gekennzeichnet Etioplasten: die thylakoidfreien Plastiden von im Dunkeln gewachsenen Sproß- und Blattorganen
- Etioplasten die thylakoidfreien Plastiden von im Dunkeln gewachsenen Sproß- und Blattorganen
- Steinzelle Sklereide tote, sehr druckfeste Sklerenchymzellen polyedrische, annähernd kugelförmige Gestalt enges, zentrales Lumen stark verdickte, meist verholzte Zellwände
- Strasburgerzelle ist eine proteinhaltige Parenchymzelle im Phloem der Nacktsamer (Gymnospermen) und Farne Man geht davon aus, dass die Strasburgerzelle den Stoffwechsel der Siebzellen unterstützt und für den aktiven Stofftransport zwischen der Siebzelle und dem umgebenden Transformationsparenchym verantwortlich ist.
- Symbiose Zusammenleben zweier Lebewesen verschiedener Arten zu beiderseitigem Vorteil
- Thallus vielzelliger oder auch vielkerniger Vegetationskörper der Thallophyten
- Thylakoid Membransysteme, die in den Chloroplasten pflanzlicher Zellen oder in phototrophen Bakterien vorkommen und in denen die Lichtreaktion der Photosynthese stattfindet Die Thylakoide bestehen aus einer Membran, die einen Innenraum, das Lumen umschließt. In der Membran befinden sich die Lichtsammelkomplexe Bei Chloroplasten werden geldrollenartige Lamellen-Stapel, die sogenannten Grana (von lat. granum „Korn“, pl. grana), durch Übereinanderlagern von scheibenförmigen Thylakoidauslappungen gebildet Auch bei anderen pflanzlichen Plastiden (als Chloroplasten) kommen Thylakoide vor
- Transpiration Verdunstung von Wasser über die Blätter der Pflanzen über Stomata und über die Epidermis erzeugt den Transpirationssog (erzeugt einen Wasserstrom, der durch die ganze Pflanze nach oben zu den Blättern fließt)
- Xeromorphie Schutzanpassung gegen Trockenheit