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Modul 1 Einführung in die Psychologie (Subject) / Einführung (Lesson)

Einführung nach Gerrig

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  • Endorphine Endorphine,  sind vom Körper selbst produzierte Morphine, die schmerzlindernd bzw. schmerzunterdrückend (analgetisch) wirken. Hunger lindern, Euphorie auslösen.Endorphine werden unter anderem in der Hypophyse und im Hypothalamus produziert - in Notfall- und Glücks-Situationen.
  • Hypothese vorläufig vermutete Antwort
  • Psychodynamische Perspektive Mensch ähnlich Dampfmaschine, Druck muss entweichen, Spannung abgebaut werden. Instinkte, Triebe. Es sind starke innere Kräfte am Wirken. Konflikt zwischen Bedürfnissen und sozialen Erwägungen dirigiert das Handeln.
  • Operationalisieren Annahmen formulieren, die messbar sind. Nicht sichtbares messbar machen, indem man genaue, beobachtbare Kriterien definiert. (zum Beipiel: Was soll Aggressivität im Untersuchungszusammenhang bedeuten? Z.B. sobald er mit der Faut auf den Tisch schlägt, blödes Beispiel,übriges)
  • Die 7 Perspektiven der Psychologiegeschichte Hervorgegangen aus Strukturalismus/Funkionalismus psychodynamischbehavioristischhumanistischkognitivbiologischevolutionärkulturvergleichend
  • Wahrnehmungsapparat Automatische Annahmen, die oft richtig, manchmal aber auch falsch sind.
  • kognitiv Kognition: allgemeiner Begriff für alle Formen des Wissens und Denkens . Also alles, was der Erkenntnis oder Informationsverarbeitung dient - lernen, denken, erinnern, schlussfolgern, wahrnehmen
  • Antezendenzbedingungen Begriff aus der behavioristischen und kognitiven Perspektive: Randbedingungen, die erfüllt sein müssen
  • Webersche Konstante Sie gibt an, um welcher Faktor die Reizintensität verstrkt werden muss, um einen Unterschied wahrzunehmen. Beispiel: süße Cola. (differentielle Wahrnehmbarkeitsschwelle; englisch: just noticeable difference = gerade noch wahrnehmbarer Unterschied), beim Tastsinn beträgt der erforderliche relative Unterschied ΔR/R nach Webers Versuchen etwa 3 Prozent des Hautdruckes,beim Helligkeitssehen etwa 1 bis 2 Prozent der Lichtstärke.beim Geschmack muss die Konzentration um 10 bis 20 Prozent steigen, um als stärker empfunden zu werden.ein relativer Gewichtsunterschied von ungefähr 2 % eines in der ruhenden Hand gehaltenen Gegenstands wird erkannt. So nimmt man die Gewichtszunahme eines Gegenstands von zunächst 50 g (Gramm) erst wahr, wenn das Gewicht um 1 g auf 51 g angewachsen ist. Entsprechend muss 5000 g Gewicht um 100 g
  • Induktion vs. Deduktion Induktion: Aus Beobachtung folgt Erklärung -eng verbunden mit qualitative Methoden/Sinneswahrnehmung, deshalb fehleranfällig, aber oft der Beginn einer neuen Idee Deduktion:Eine Erklärung wird basierend auf einer Beobachtung untersucht -hat sich  durchgesetzt als Methode
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  • Unabhängige Variable Unabhängige VariableUnabhängige Variable Englisch: independent variable Definition Als unabhängige Variable bezeichnet man eine durch den Versuchsleiter beeinflussbaren bzw. veränderbaren Einflussgröße innerhalb einer Untersuchung.
  • Determinismus Der psychologische Determinismus besagt, dass Handlungen aus Motiven erklärt werden können und gleiche Motive immer wieder zu gleichen Handlungen führen
  • Konfundierende Variable Störfaktor / Merkmale, die der Untersucher nicht absichtich eingebracht hat bzw. die sich für die Vergleichsgruppe systematisch unterscheiden und einen verzerrenden Einfluss auf die Untersuchungsergebnisse haben können, zum beispiel am Ende kausal für das Ergebnis sein können, dass dann fälschlich der getesteten Ursache zugewiesen wird - können nur durch ein sehr präzises Design ausgeschlossen werden
  • Stufen der Wahrnehmung: Bottom-up-Verarbeitung: Stimulation durch die Umwelt - Empfindung - Perzeptuelle Organisation (Organisation, Tiefe, Konstanz) - Identifikation/Wiedererkennen Beim Wiedererkenen spielt die Botton-Down-Verarbeitung hinein : Mentale Prozesse beeinflussen die Wahrnehmung, dazu gehören Erwartungen, Annahmen, Wissen, Gedächtnis, Sprache - also bereits verarbeitete Informationen
  • Perzept Das Wahrgenommene - die innere Repräsentation des Reizes
  • Perzeptuelle Organisation Daten der Sinne werden mit bereits vorhandenem Wissen zusammengefügt -> internen Repräsentation des Reizes (Perzept
  • Proximaler vs. distaler Reiz Distaler Reiz: der Stimulus, das physikalische Objekt in der WeltProximaler Reiz: das Abbild des Reizes auf der Retina
  • Psychophysik Fechner: Untersuchung der Beziehung zwischen physikalischen Reizen und dem Verhalten oder dem mentalen Erleben durch den Reiz  Deshalb auch eigentlich Fecher-Weber-Konstante
  • Psychophysik Psychophysik (Gustav Fechner, deswegen auch eigentlich Fechner-Weber-Konstante): Untersuchung der Beziehung zwischen physikalischen Reizen und dem Verhalten oder dem mentalen Erleben durch den ReizBestimmung von Schwellenwerten (Absolute- und Unterschiedsschwelle)  Konstruktion von psychophysischen Skalen (Beziehung zwischen Stärke der Reize und Stärke der Empfindung)
  • Response Bias Reaktionsverzerrungen; systematische Tendenzen bei ProbandInnen, in einer ganz besonderen Weise zu reagieren, die nichts mit den sensorischen Merkmalen der Reize zu tun hat, sonder mit den individuellen Eigenheiten
  • Signalentdeckungstheorie Betonung der Entscheidung (Signal „ja“ oder „nein“)  über das Vorhandensein eines Reizes Sensorischer Prozess (spiegelt Empfindlichkeit oder Sensitivität eines Probanden für den Reiz wider) 2. Entscheidungsprozess (spiegelt Response Bias des Probanden wieder)
  • Unterschiedsschwelle Weber-Konstante eben merklicher Unterschied  just notable difference . (Je stärker der Reiz, desto stärker muss auch der Unterschied sein, um einen solchen wahrzunehmen?)
  • Struktur des Auges Hornhaut, Pupille und Linse bündeln Licht auf der Retina
  • Akkomodation Fokussierung naher und ferner Objekte  - Die Dicke der Linse wird so verändert dass sie beides scharf sehen kann.
  • Retina Netzhaut Umwandung der Informationen von Lichtwellen in Nervensignale
  • Umwandlung von Lichtenergie Hauptarbeit leisten Stäbchen und Zapfen - lichtempfindliche Rezeptorzellen (Fotorezeptoren). Die dünnen Stäbchen arbeiten am besten bei schwachem Licht, die breiteren Zapfen bei mehr Licht. Zum Beispiel Dunkeladaption: Im Dunklen werden die Stäbchen stärker und können besser auf das schwache Licht und die darin vermittelten Impulse reagieren. Weitere Arbeit leisten die Bipolar und Ganglienzellen. Die Axone der Ganglienzelle bilden den Sehnerv, so werden die Infos ins Gehirn transportiert (Aktionspotenziale)
  • Blinder Fleck An der Austrittsstelle des Sehnervs aus dem Auge befindet sich eine Stelle ohne Rezeptorzellen.
  • Verarbeitung der Infos der Sehnerven im Gehirn Axone der Ganglienzellen, die die beiden Sehnerven bilden, treffen im optischen Chiasma zusammen und teilen sich in zwei Bündel. Die Faserbündel werden optischer Trakt genannt - lateraler knieförmiger Nukleus - visueler Cortex - Weiterverarbeitung im visuellen Assoziationskortex
  • Drei Dimensionen zur Beschreibung des Farbeindrucks  Farbwert: qualitativer Farbeindruck (rot, blau, grün); bestimmt durch die Wellenlänge des Lichts  Sättigung: Reinheit und Klarheit von Farbempfindungen, d.h. reine Farben mit hoher Sättigung, gedämpfte Farben (gemischte Farben) mit mittlerer Sättigung, Grautöne mit Sättigung von Null  Helligkeit: Lichtintensität einer Farbe, d.h. Weiß mit größter Helligkeit, Schwarz mit geringster Helligkeit
  • Physikalische Eigenschaften einer Sinuswelle  Frequenz: Anzahl der Perioden in einem bestimmten Zeitraum (Angabe meistens in Hertz (Hz) als Anzahl der Perioden in 1 s)  Amplitude: Angabe der physikalischen Stärke der Schallwelle (Abstand Wellengipfel zu Wellental); Angabe in Einheiten von Schalldruck oder Energie
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  • Drei psychische Dimensionen des Schalls . 1. Tonhöhe 2. Lautheit 3. Klangfarbe
  • Lokalisierung von Schallquellen Bewertung 1. des Zeitabstandes  2. der unterschiedlichen Lautstärke, mit der es auf dem jeweiligen Ohr ankommt.
  • Geruchsrezeptoren Sie werden durch chemische Substanzen der Umgebung stimuliert und senden die Geruchsinformationen an den Bulbus Olfatoris (Riechkolben)im Gehirn.
  • Rezeptorzellen Haut Zuständig für die wahrnehmung verschiedener Berührungen - etwa  Meissner-Körperchen: Streichen über die Haut  Merkel-Zellen: gleichmäßiger Druck  Unterschiedliche Empfindlichkeit in Abhängigkeit von Körperregion (2-Punkte-Test)  Unterschiedliche Rezeptoren für Wärme und Kälte  
  • Geschmack Rezeptoren Papillen auf Zunge, Papille enthält Geschmacksknospe - das widerstandsfähigste sensorische System, repariert sich oft wieder
  • Vestibuläres System Gleichgewichtssinn Information über Ausrichtung des Körpers zur Schwerkraft Rezeptoren ähnlich wie beim auditiven System (Sinneshärchen) Lagesinnesorgane (Sacculus, Utriculus) für Informationen über Vorwärtsbewegung  Bogengänge für Informationen beim Bewegungen zu den Seiten
  • Kinesthätischer Sinn Informationen über momentane Position des Körpers und Bewegungen der Körperteile in Relation zueinander  Quellen kinästhetischer Informationen: 1. Rezeptoren in Gelenken: reagieren auf Druckveränderungen 2. Rezeptoren in Muskeln und Sehnen: reagieren auf Anpassungsveränderungen beim Dehnen oder Verkürzen der Muskeln/Sehnen  Häufig Kombination von Informationen des kinästhetischen und Berührungssinn
  • Nozizeptoren Schmerz-Rezeptoren:  Reaktion auf Temperatur (Hitze, Kälte)  Reaktion auf chemische Substanzen (Entzündung, Säuren, Gifte)  Reaktion auf mechanische Stimulation (Druck, Verletzung)  Reaktion auf Kombination der genannten Reize  Schmerzweiterleitung über schnelle (mit Myelin) und langsame Bahnen (ohne Myelin)  Cortex: Ort, Intensität, Bedeutsamkeit der Verletzung, Festlegung der Handlungspläne
  • Prinzipien der Wahrnehmungsgruppierung Aus der Gestaltpsychologie (z.B. Wertheimer) Gesetz der NäheEinander am nächsten liegende Elemente werden als Teil einer Gruppe empfunden Gesetz der Ähnlichkeit Das Gesetz der guten FortsetzungSelbst unterbrochene Linien können als durchgehend wahrgenommen werden Das Gesetz der GeschlossenheitMenschen füllen kleine Lücken auf Das Gesetz des gemeinsamen SchicksalsObjekte, die sich in die gleiche Richtung bewegen, werden als Gruppe wahrgenommen
  • Wechselblindheit Menschen sehen von einer Szenenansicht zur nächsten nicht, was sich verändert hat, wenn sie es nicht erwarten. Selbst wenn der Versuchsleiter ausgetauscht wurde.
  • Wahrnehmungskonstanz GrößenkonstanzWir können die Größe eines Objekts auch bei verändertem Abbild auf der Retina bschätzen (die Größe des Abbilds chwankt schließlich je nachdem wie nahe oder fern wir stehen) Formkonstanz:Wir nehmen - egal in welcher Perspektive wir drauf sehen, die tatsächliche Form des Objekts wahr HelligkeitskonstanzZ.B. schatten auf der Mauer wird als solcher wahrgenommen und nicht etwa als dunklerer Rot-Ton
  • Wahrnehmung räumlicher Tiefe (monokulare hinweise):Z.B. Textur (vorne sind noch mehr Details zu erkennen, hinten verschwimmt die Masse, beispiel Weizenfeld - einzelne ähren vs kornfeld) Retinale Querdisparaton (binokuläre Tiefenhinweise): Die informationen die auf beiden Netzhäuten auftreffen, vereinigen sich Konvergenz: Schielen bei näheren Objekten. Beinäheren Objekten isz der Betrachtungswinkel größer als bei weit entfernten
  • Sets beim Wiedererkennen Hilfe bei Top-down-Prozessen durch Kontext und Erwartungen Motorisches Set: erhöhte Bereitschaft, eine schnelle und vorbereitete Reaktion auszuführen (Bsp.: Sprinter)  Mentales Set: erhöhte Bereitschaft, mit einer Situation so umzugehen, wie gelernte Regeln, Instruktionen, Erwartungen oder Gewohnheiten es nahe legen (z.B. „Punkt- vor Strichrechnung.“)  Perzeptuelles Set: erhöhte Bereitschaft, einen bestimmten Reiz in einem gegebenen Kontext zu entdecken (z.B. Schreien des eigenen Kindes)
  • Ebenen des Bewusstseins Prozesse, ohne bewusste Kontrolle, die man sich aber bewusst machen kann -. etwa die Atmung Vorbewusste Gedächtnisinhalte, die dem Bewusstsein nur bei Aufmerksamkeit zugänglich sind Unbeachtete Informationen  Durch den Filter bei der Aufnahme von Informationen gefallen Das Unbewusste (Freud): Verdrängte Inhalte von bedrohenden Gedanken oder Motiven; starke Gefühle trotzdem vorhanden -> Beeinflussung des Verhaltens  Unbewusste Informationen unterhalb der Bewusstseinsebene  Können nur schwer bewusst gemacht werden (Experimente, Therapie)
  • Wie mache ich verborgene persönliche Erfahrungen messbar? 1 1. Methode  der Denkprotokolle (Instruktion: laut sprechen bei der Bewältigung  von komplexen Aufgaben -> Gedankenabfolge)  Dokumentation von mentalen Strategien und Wissensrepräsentationen  2. Methode der Erlebnisstichprobe: Einblicke in Gefühle und Gedanken im Verlaufe eines gewöhnlichen Tages (tragbare Geräte, z.B. Computer)
  • Was sind die Funktionen des Bewusstseins? Beitrag zum Überleben Persönliche und kulturelle Konstruktion der Realität  Persönliche Konstruktion der Realität: individuelle Interpretation einer gegebenen Situation, basiert auf allgemeinem Wissen, Erinnerungen an vergangene Erlebnisse, augenblickliche Bedürfnisse, Werte, Einstellungen, zukünftige Ziele  
  • Was regelt der Zirkadiane Rhythmus? Tag – Nacht – Rhythmus der Natur -> Beeinflussung aller Lebewesen Zeitzyklus beim Menschen: Zirkadianer Rhythmus  „innere Uhr“ mit 24,18 – Stunden  Abhängigkeit des zirkadianen Rhythmus von Lichteinwirkung: Lichtwirkung-> bessere Veränderung/Anpassung des zirkadianen Rhythmus
  • REM-Schlaf „rapid eye movements“ (REM) in periodischen Abständen während des Schlafs (20 – 25 %)  REM- Schlaf – dem Wachzustand am ähnlichsten, geringe elektrische spannung  Schlaf nimmt mit den Jahren ab, der REM Schlaf aber wesentlich stärker  kein REM-Schlaf in einer Nacht -> Kompensation (mehr REM-Schlaf in der nächsten Nacht)  
  • In welchen Phasen verläuft der Nachtschlaf Phasen eines normalen Nachtschlafs ca- 100 min / Phasen wechseln sich ca. 4-6mal ab / Träume bei Non-Rem + REM Wach – geringe elektrische Spannung Schläfrig 8 bis 12 hz Alphawellen Stufe 1 3-7 hz thetawellen Stufe 2  12-14 Hz  (Schlafspindel – kurze Phasen stark erhöhter Aktivität - + k-komplexe Deltaschlaf 0,5-2 Hz Deltawellen REM- Schlaf 
  • Non-REM Großteil des Nachtschlafs, anders als viele vermuten, wird auch hier geträumt (in 4,5 von 10 Fällen), doch sind die Träume weniger bildhaft und ähneln eher Gedanken.