Mikroökonomie (Subject) / Vorlesung (Lesson)

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WS16/17

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  • Was ist die zentrale Hypthese der Institutionsökonomik? Wachstum und Entwicklung hängen entscheidend von den jeweiligen Institutionen ab Qualitätsunterschiede der Institutionen bedeuten Unterschiede in Entwicklung/Wohlstand Beinhaltet staatlich sanktionierte Verbote und gesellschaftlich sanktionierte Ge- und Verbote
  • Was ist die zweite Hypothese der neuen Institutionsökonomie? Die Möglichkeiten, wachstums- und entwicklungsfördernde Institutionen politisch durchsetzen zu können, sind durch die kulturelle Prägung der jeweiligen Gesellschaft beschränkt Informelle Beschränkungen, wie z.B Traditionen können nicht schnell geändert werden (Gesetze schon)
  • Der Homo Oeconomicus. Welche Modifikationen nimmt die NiÖ vor? Alle Akteuer maximieren ihren Nutzen, die Mittel dafür sind begrenzt Die Präferenzen der Akteure sind konstant, beim Versuch ihr Nutzen zu maximieren, gehen die Akteure rational vor Modifikationen: Erkenntnisobjekt (Regeln individueller Interaktionen sind wählbar); Genutzte Annahmen ( von vollständiger zur beschränkter Rationalität und postive Transaktionskosten)
  • Was ist parametrische Unsicherheit? Ergebnis ist abhängig von Naturereignissen
  • Was sind strategische Unsicherheiten? Ergebnis abhängig von eigener handlung und Handlung mindestens eines weiteren Akteurs Die Funktion von Institutionen ist die Reduktion strategischer Unsicherheit!
  • Definition Institutionen Allgemein bekannte Vorschriften/ Regeln, mit deren Hilfe wiederkehrende Interaktionssituationen strukturiert werden und die mit eine Durchsetzungsmechanismus bewehrt sind, der eine Sanktionierung bzw. Sanktionsdrohung im Falle eines Regelverstoßes bewirkt
  • Wie können Regeln unterteilt werden? In Gebote (bestimmtes Handeln wird vorgeschrieben) und Verbote (bestimmtes Handeln wird untersagt)
  • Welche Typen interne und externer Institutionen gibt es? 1. Konvention (Selbstüberwachung) 2. Ethische Regel (imperative Selbstbindung) 3. Sitte (Informelle Überwachung durch andere Akteure) 4. Formelle private Regel (organisierte private Überwachung) 5. Regel positiven Rechts (organisierte staatliche Überwachung)
  • Welche Beziehungen gibt es zwischen internen und externen Institutionen? 1. neutrale (Institutionen richten sich auf nicht miteinander verflochtene Bereiche menschlichen Handelns) 2. komplementär (Regeleinhaltung wird in inhaltlich ähnlicher Weise sowohl durch den Staat als auch durch Private überwacht) 3. substitutiv (Ähnliche Verhaltensbeschränkung, Regeleinhaltung wird entweder privat oder staatlich überwacht) 4. konfligierend (Beachtung einer internen Institution ist mehr Verstoß gegen externe Institution verbunden und umgekehrt