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Sport-Anatomie und -Physiologie (Subject) / 1) Physio (Lesson)
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- Definiere Anatnomie. Lehre von der Gestalt (äußere Form) und Struktur (Aufbau, Anordung) des gesunden menschlichen Körpers und seiner Organe
- Definiere Physiologie. Lehre von der Funktion des gesunden menschlichen Körpers und seiner Organe
- Welche Bestandteile hat eine Zelle? Sekretgranula Zentriole glattes ER gap junction Mitrochrondrium Zellmembran Mikrotubuli und Filamente Lysosom Glykogenpartikel Zellkern: 10.1 Kernkörperchen/Nukleoli: bestehen aus RNA10.2 Kernhülle: Trennt Zellkern von Zytoplasma; Lipid-Doppelschicht10.3 Chromatin: Bildung Chromosomensätze rauhes ER Golgi-Feld Ribosomen
- Welche Bestandteile hat die Zellmembran? Was sind Ihre Funktionen? =Phospholipid-Doppelschicht Bestandteile1. Glykokalix2. Transporteiweiße Funktion1. Kontakt in wässrige Umgebung2. Schutz Innenleben> nur fettlösliche Stoffe passieren Membran (Sauerstoff, CO2)
- Welche Aufgaben hat die Endoplasmatische Retikulum? Raues ER- Bildung Glykoproteine und Phospholipide- werden zu Zellorganellen befördert, in Plasmamembran eingebaut und während Exocytose abgegeben Glattes ER- Bildung Fettsäuren und Steroide (Östrogen, Testosteron)- inaktiviert/entgiftet Arzeineistoffe- Speicherung von Ca+-Ionen und Abgabe > Muskelkontraktion
- Welche Funktionen haben die Ribosomen? Ribosomen auf ER- Bilden Proteine zum Einbau in Membran oder Abgabe aus der Zelle freie Ribosomen- Bilden Proteine, für Cytosol
- Welche Funktionen hat der Golgi-Apparat? Modifizieren, Sortieren, Verpacken und Befördern von Proteinen aus rauem ER Bildung von:- sekretorische Vesikel: abgebaute Proteine > extrazellulärer Raum- Membranvesikel: Transport Moleküle > Plasmamembran- Transportvesikel: Transport Moleküle zu anderen Organellen (zB. Lysosomen)
- Welche Funktionen haben die Lysosomen? Verdauung (Stoffe die durch Endocytose in Zelle kommen) und Transport der Endprodukte in Cytosol Autophagie- Verdauung ausgedienter Organellen Autolyse- Verdauung gesamter Zelle extrazelluläre Verdauung
- Welche Aufgaben haben die Mitrochondrien? Welche Bestandteile haben diese? Bestandteile:- äußere Mitrochrondrienmembran- innere Mitrochondrienmembran- Cristae (Arme)- Matrix (Flüssigkeit) Aufgaben- Produktion von ATP durch aerobe Zellatmung
- Welche Bestandteile und Aufgaben hat der Zellkern? Bestandteile- Nukleoli- Chromatin- Kernhülle- Kernpore- Polyribosom Funktionen- steuert Zellstruktur- steuert Zellaktivitäten- bildet Ribosomen im Nucleoli Transkription > Translation
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- Welche verschiedenen Gewebearten werden unterschieden? Epithelgewebe (einschl. Drüsengewebe) Binde- und Stützgewebe Muskelgewebe Nervengewebe
- Welche beiden Teile des Bewegungsapparats können unterschieden werden? Aktiver BA- Muskelsystem Passiver BA- Skelettsystem (Knochen+Knorpel, Sehnen+Bänder, Gelenke)
- Wie viele Knochen hat ein ausgewachsener Mensch? 206- davon mehr als 1/2 in Händen und Füßen- verbunden durch Gelenke und Fugen
- Welche Knochenformen gibt es? lange Röhrenknochen- Diaphyse und Epiphyse kurze Knochen- nur Spongiosa und dünne Kompakta (zB. Handwurzel) flache Knochen- 2 Schichten Kompakta- dazw. dünne Spongiosa
- Welche Aufgabe hat das Knochengewebe? stützt Weichteile, bietet Ansatzmöglichkeiten für Skelettmuskeln Schutz innerer Organe gem. mit Skelettmuskeln > Ausführen von Bewegungen Speicherung Mineralien + Abgabe in Blutbahn enthält rotes Knochenmark > Bildung Blutzellen enthält gelbes Knochenmark > Speicher für Triglyceride
- Welche Bestandteile hat der Oberarmknochen (von oben nach unten)? proximale Epiphyse- Gelenkknorpel- Spongiosa- rotes Knochenmark Metaphyse- Epiphysenlinie Diaphyse Metaphyse distale Epiphyse generell- Substantia compacta- Periost (Knochenhaut)- Cavum medullare (Markhöhle)
- Beschreibe den Knochenaufbau. Periost (Knochenhaut)- Verankerung im Knochen- Blutgefäße und Nerven- Knochenbruch: Neubildung von Knochen durch Osteoblasten der Knochen Knochensubstanz2.1 Oberfläche- substantia copmpacta oder corticalis (Rinde)2.2 Im Inneren- substantia spongiosa (Schwamm)- Markhöhe mit gelben Knochenmark
- Welche beiden Arten der Entwicklung von Knochengewebe gibt es? Direkt- desmale Ossifikation aus Mesenchymzellen Indirekt- chrondrale Ossifikation über Bildung von hyalinem Knorpel
- Was ist chondrale Ossifikation? Hyaliner Knorpel ist die Vorlage für die langen Röhrenknochen. Eine desmal entstandene Knochenman- schette gibt ihm Stabilität. Die Knorpelmatrix wird mineralisiert und die Chondrozyten hypertroph. Blutgefässe spriessen ein und bringen Osteoblasten. Erste Ossifikationszentren entstehen auf der Knorpelmatrix. Auch in den Epiphysen entsteht mineralisierter Knorpel. Die primäre Markhöhle entsteht im Diaphysenschaft. Der Knochen wächst in beide Längsrichtungen in der Wachstumsplatte. In der Pubertät erfolgt nochmals ein Wachstumsschub. In den Epiphysen erfolgt auch eine Ossifikation der Knorpelmatrix. Nach abgeschlossenem Wachstum verschwinden die Wachstumsplatten und Knorpel findet sich nur noch an den Gelenkflächen Va. die Knochen der Extrimitäten werden so gebildet. https://www.unifr.ch/anatomy/assets/files/elearning/de/stuetzgewebe/osteogenese/chondral/d-chondral.php
- Was versteht man unter desmaler Ossifikation? Mesenchymale Zellen lagern sich aneinander. Dieser Prozess ist durch verschiedene Polypeptide (Wnt, Hedgehog, FGF, TGF-β Family) gesteuert. Diese Mesencyhymzellen differenzieren sich in Osteoblasten, welche Osteoid produzieren. Entstehung des Knochenblastems. Die Knochenmatrix (Osteoid) wird durch Ca++ mineralisiert. Der primäre desmale Knochen ist entstanden. Die Osteoblasten mauern sich durch Anlagerung von weiteren Osteoidschichten ein.>Schädelkalotte und Cavicula werden so entwickelt
- Welche Arten von Knorpelzellen gibt es? Wie sind sie aufgebaut und wo kommen Sie im Körper vor? Hyaliner Knorpel- zahlreiche, unsichtbare Kollagenfasern- Nasenknorpel, Kehlkopf, Gelenkflächenüberzug Faserknorpel- Kollagenfaser deutlich erkennbar- Bankscheiben, Knie- und Kiefergelenk, elastischer Knorpel- enthält Kollagen und elastische Fasern- äußerer Gehörgang, in Ohrmuschel
- Beschreiben Sie Knorpel (Fähigkeiten, Entstehung, Bestandteile). gehört zu Stützgeweben Vorkommen- Skelett- Luftwege Fähigkeiten- druckelastisch- ermöglicht Gleitbewegungen (in Gelenken)- schneidbar- moduliert Formen aus- formgebende Aufgaben, da aus ihm Knochengewebe entsteht Entstehung - Chondrogenese: Mesenchym > Knorpel- Mesenchym-Zellen > Zellhaufen = Vorknorpelzellen (Chondroblasten)- Chondroblaten bilden in Golgi-Apparaten und ER's Knorpelgrundsubstanz Bestandteile- 60-70% Wasser- 30-35% Glykosaminoglykagene
- Welche Bestandteile hat Knorpelgewebe? Chondroitinsulfat- Basophilie der Grundsubstanz- Aufquellen der Kollagenfasern Gylkosaminogylkane- verleihen Knorpel seine Festigkeit Proteogylkane- verantw. für elastische Eigenschaften Chondroblasten- teilen sich während Knorpelwachstum > geben Grundsubstanz nach allen Seiten ab Chondrozyten= Chondroblasten die sich nicht mehr teilen
- Welche Bestandteile haben Knochen? 65% anorganische Substanz- davon 85% Calciumphosphat- Kalksalze für Röntgenstrahlen undurchlässig > Röntgenbild als Negativ 25% organische Bestandteile- Knochenzellen (Osteozyten: Osteoblasten und Osteoklasten)- 90% kollagene (leimbildende) Bindegewebsfasern (hohe Zugfestigkeit)- Rest: strukturlose Zwischensubstanz 10% H²O
- Unterscheide zwei Arten von Knochenzellen und deren Aufgaben. Osteoblasten- sezernieren (ausscheiden) von Kollagenfibrillen und Osteoid- Einlagerung Calciumphosphat- nach Kalzifizierung: Osteoblasten > Osteocyten Osteoklasten- bauen Knochensubstanz ab
- Was versteht man unter Trabekelstruktur der Knochen? Knochentrabekel sind kleine Bälkchen aus Knochengewebe, aus denen der schwammartige Innenraum der Knochen, die Spongiosa, aufgebaut ist. PhysiologieDie Ausbildung von Trabekeln bietet deutliche Vorteile gegenüber einer kompakten Knochenstruktur, unter anderem:- Einsparung an Knochensubstanz bei gleicher Stabilität- Geringeres Gewicht- Möglichkeit zur dynamischen Anpassung an verschiedene Belastungssituationen durch aktive Modellierung der Statik- Unterbringung schutzbedürftiger, stark proliferierender Gewebe (Knochenmark) Trabekelstruktur unterliegt einem ständigen Umbau Bei der Betrachtung der Spongiosa erkennt man, dass die Trabekel im Verlauf der Belastungslinien (Trajektorien) angeordnet sind. An Stellen mit erhöhter Belastung finden sich entsprechend dicht vernetzte Trabekel. Wenn hier Mikrofrakturenentstehen, können sie durch Osteoblasten und Osteoklasten wieder repariert werden.
- Was versteht man unter Trabekelstruktur der Knochen? Knochentrabekel sind kleine Bälkchen aus Knochengewebe, aus denen der schwammartige Innenraum der Knochen, die Spongiosa, aufgebaut ist. PhysiologieDie Ausbildung von Trabekeln bietet deutliche Vorteile gegenüber einer kompakten Knochenstruktur, unter anderem:- Einsparung an Knochensubstanz bei gleicher Stabilität- Geringeres Gewicht- Möglichkeit zur dynamischen Anpassung an verschiedene Belastungssituationen durch aktive Modellierung der Statik- Unterbringung schutzbedürftiger, stark proliferierender Gewebe (Knochenmark) Trabekelstruktur unterliegt einem ständigen Umbau Bei der Betrachtung der Spongiosa erkennt man, dass die Trabekel im Verlauf der Belastungslinien (Trajektorien) angeordnet sind. An Stellen mit erhöhter Belastung finden sich entsprechend dicht vernetzte Trabekel. Wenn hier Mikrofrakturenentstehen, können sie durch Osteoblasten und Osteoklasten wieder repariert werden.
- Was sind typische Frakturen im Sport? Schlüsselbein Rippe Oberarmknochen (mittlerer Teil) Bruch Ober/Unterarm in Ellbogennähe Handgelenkbereich Unterschenkel Sprunggelenke
- Welche Frakturarten gibt es? Querfraktur Schrägfraktur Spiralfraktur Trümmerfraktur
- Was ist der Unterschied zw. offenen und geschlossenen Frakturen? offener Bruch- erhöhte Infektionsgefahr- Haut und Weichteile im Frakturgebiet mitverletzt
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- Wie erfolgt indirekte Frakturheilung? Bildung Frakturhämatom fibrocartilaginöse Callusbildung knöcherne Kallusbildung Knochenumbau, Remodeling des Knochens siehe: http://flexikon.doccheck.com/de/Frakturheilung
- Welche Muskelgewebstypen werden unterschieden? Glatte Muskelzellen- Darmwand, Magen und Blase- nicht willentliche, vom vegetativen NS gesteuerte Kontraktionen Quergestreifte Skelett-Muskelzellen- zylindrische, lange Einzelfasern- vom ZNS gesteuerte, willentliche, rasche Kontraktionen Quergestreifte Herz-Muskelzellen- rhythmische, nicht willentliche Kontraktionen