Gerätegestütztes Kraftraining (Subject) / 5. Kapitel: Krafttestung (Lesson)

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  • Welche Kernaufgaben bzw. -ziele verfolgt die Krafttestung aus trainingswissenschaftlicher Sicht? Kernaufgaben bzw. -ziele der Krafttestung aus trainingswissenschaftlicher Sicht interindividueller Leistungsvergleich, d. h. ein Vergleich der erhobenen Krafttestwerte mit entsprechenden Norm- bzw. Referenzwerten intraindividueller Leistungsvergleich, d. h. Dokumentation der individuellen Leistungsentwicklung durch regelmäßige Re-Tests Ableitung von Trainingsintensitäten für die Trainingsplanung des Krafttrainings.
  • Wie könnte ein 1-RM-Test standardisiert ablaufen? Maximalkrafttest bzw. 1-RM-Test In einer 14-tägigen Gewöhnungsphase wird innerhalb von vier Gewöhnungsterminen und insgesamt 12 Testsätzen bei abnehmenden Wiederholungszahlen (20 bis 1 Wh) und systematisch zunehmender prozentualer Gewichtslasterhöhung versucht, die höchstmögliche dynamisch-konzentrisch zu bewältigende Gewichtslast zu bewältigen. Im Anschluss an die zweiwöchige Gewöhnungsphase erfolgt in der darauffolgenden Woche der eigentliche Test zur Bestimmung des 1-RM. Schritt: Allgemeines und spezielles Aufwärmen Schritt: Testsätze 2 - 1 - 1 Wiederholungen (Satzpause jeweils 3 Minuten) Intensitätssteigerung um 1% oder 0,5% je nach subjektivem Belastungsempfinden Schritt: Umsetzung des Testergebnisses in die Trainingsplanung
  • Wie werden die Kernaufgaben bzw. -ziele der Krafttestung durch einen 1-RM-Test erfüllt? 1-RM-Test die Kernaufgabe bzw. -ziel "interindividueller Leistungsvergleich", (d. h. ein Vergleich der erhobenen Krafttestwerte mit entsprechenden Norm- bzw. Referenzwerten) ist nicht möglich die Kernaufgabe bzw. -ziel "intraindividueller Leistungsvergleich", (d. h. Dokumentation der individuellen Leistungsentwicklung durch regelmäßige Re-Tests) bei konsequenter und exakter Standardisierung der Testrahmenbedingungen, des Testablaufs und der Testmethodik kann ein Maximalkrafttest somit durchaus als Instrument zum intraindividuellen Leistungsvergleich dienen. die Kernaufgabe bzw. -ziel "Ableitung von Trainingsintensitäten für die Trainingsplanung des Krafttrainings": Der maximal erreichte Kraftwert wird als Referenzwert zugrunde gelegt und mit der Maßzahl 100% festgesetzt. Aus diesem Maximalwert werden in den unterschiedlichen Krafttrainingsmethoden die Belastungsintensitäten prozentual berechnet und im anschließenden Training durch eine entsprechende Anzahl an Gewichten eingestellt.
  • Wie könnte ein X-RM-Test standardisiert ablaufen? Mehrwiederholungskrafttest bzw. X-RM-Test Schritt: Allgemeines und spezielles Aufwärmen Schritt: 1. Testsatz (Beispiel 12 Wiederholungen)                 - Testgewicht Latzug: Frauen 20%, Männer 30% des Körpergewichts                 - Testgewicht Bankdrücken: Frauen 30%, Männer 50% des Körpergewichts                 - Testgewicht Beinpresse: Frauen 100%, Männer 125% des Körpergewichts Schritt: 2. Testsatz und bei Bedarf 3. Testsatz (jeweils 3 Minuten Pause); Steigerung der Gewichtslast um 5%, 10% oder 25%, je nach subjektivem Belastungsempfinden Schritt: Umsetzung der Testergebnisse in die Trainingsplanung
  • Wie werden die Kernaufgaben bzw. -ziele der Krafttestung durch einen X-RM-Test erfüllt? X-RM-Test die Kernaufgabe bzw. -ziel "interindividueller Leistungsvergleich", (d. h. ein Vergleich der erhobenen Krafttestwerte mit entsprechenden Norm- bzw. Referenzwerten) ist nicht möglich die Kernaufgabe bzw. -ziel "intraindividueller Leistungsvergleich", (d. h. Dokumentation der individuellen Leistungdentwicklung durch regelmäßige Re-Tests) kann bei konsequenter und exakter Standardisierung der Testrahmenbedingungen, des Testablaufs und der Testmethodik kann ein Mehrwiederholungskrafttest somit durchaus als Instrument zum intraindividuellen Leistungsvergleich dienen. die Kernaufgabe bzw. -ziel "Ableitung von Trainingsintensitäten für die Trainingsplanung des Krafttrainings": Der Ansatz zur Ermittlung einer Trainingsintensität mittels Mehrwiederholungskrafttest spiegelt sich u. a. in der sog. ILB-Methode wider.
  • Mit welchem Hilfsmittel kann das subjektive Belastungsempfinden zur Steuerung der Trainingsintensität im Krafttraining operationalisiert werden? Hilfsmittel zur Erfassung des subjektiven Belastungsempfindens Borg-Skala; 6 bis 20, wobei 15 anstrengend, 17 sehr anstrengend und 19 sehr sehr anstrengend ist Wanner-Skala; 1 bis 7, wobei 4 bis 6 mittel bis schwer bedeutet.
  • Wie werden die Kernaufgaben bzw. -ziele der Krafttestung durch eine Intensitätssteuerung über das subjektive Belastungsempfinden erfüllt? Kernaufgaben bzw. -ziele der Krafttestung durch eine Intensitätssteuerung über das subjektive Belastungsempfinden die Kernaufgabe bzw. -ziel "interindividueller Leistungsvergleich", (d. h. ein Vergleich der erhobenen Krafttestwerte mit entsprechenden Norm- bzw. Referenzwerten) ist nicht möglich die Kernaufgabe bzw. -ziel "intraindividueller Leistungsvergleich", (d. h. Dokumentation der individuellen Leistungsentwicklung durch regelmäßige Re-Tests) bei konsequenter und exakter Standardisierung der Testrahmenbedingungen, des Testablaufs und der Testmethodik kann dieser Ansatz somit durchaus als Instrument zum intraindividuellen Leistungsvergleich dienen. die Kernaufgabe bzw. -ziel "Ableitung von Trainingsintensitäten für die Trainingsplanung des Krafttrainings": Das auf der Basis des subjektiven Belastungsempfindens ermittelte Testgewicht stellt bei diesem Ansatz der Krafttestung gleichzeitig das Trainingsgewicht für das anschließende Krafttraining dar.