8

VT Approbation (Subject) / Psychopharmakologie (Lesson)

Psychopharmakologie

This lesson was created by linie.

Learn lesson

  • Grundlagen der Pharmakotherapie - Wirkung in den Synapsen des ZNS - wirken sich hemmend oder fördernd auf die Ausschüttung oder die Wirkmöglichkeiten der dortigen Neurotransmitter aus - sollte nur nach genauer diagnosestellung erfolgen   - psychoedukation des patienten erforderlich (Info über unerwünschte Arzneimittelwirkungen UAW)- zt. hat die Aufklärung auch die Compiance beim Patienten senken 
  • Psychotherapie und Pharmakotherapie - Zt. ist eine medikamentöse Behandlung Vorraussetzung für eine pt. behandlung (z.B schwere depressive Episoden, zwangsstörungen).  - bei kombinationstherapie ist die Abbruchquote deutlich geringer als bei alleiniger Medikamentengabe - im psychodynamischen Kontext wird darauf hingewiesen, dass Medikamente eine Übertragungs und gegenübetragungskomponente erhalten (als dritter im bunde) - in der VT ist wichtig zu beachten, dass die Selbstwirksamkeitserwartung möglicherweise eingeschränkt sein kann, da eine klare attribuierung des therapieerfolges nicht eindeutig möglich ist.  - eine Kontraindikation besteht bei der Einnahem von Benzodiazephinen und der Anwendung von Expositionstherapien  - wirkung auch bei Konzentrations und Leistungstests beachten
  • Medikamentenanamnese zahlreiche Wirkstoffe können sich auch auf psychische Funktionen auswirken. teilweise könnne Medikamente, welche eigentlich zur behandlung von körperlichen Krankheiten eingesetzt werden psychotrope Effekte aufweisen - z.B. Malariaprophylaxe kann depressive Reaktionen und Ängst fördern - Parkinson- Mittel könne n zu Unruhe, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit, Depression führen - Corticoide -Euphorie, Depression , Schlafstörungen, paranoides Denken (Corticoide werden zur Behandlung von u. a. Asthma, Autoimmunerkrankungen, Cluster-Kopfschmerz, Ekzemen, Epilepsie, Hörsturz sowie akutem Tinnitus,[2] Nephritis, Neurodermitis und bei bestimmten Chemotherapien (Morbus Hodgkin, NHL) eingesetzt.) - Interferontherapie- depressives Erleben und Suizidalität - Antihistaminika- Müdigkeit, Schlafstörungen und Delir  - Antiepileptika- Depressionen, Müdigkeit, Benommenheit , Gereiztheit, Aggressivität  Betablocker- Müdikgeit, Schlafstörungen und Depressionen 
  • Pharmakokinetik Folgende Abläufe werden hierbei beschrieben:  1. Die Aufnahme des Medikaments (dem zeitlichen Ablauf und dem Ort der Resorption) 2. die Verteilung (auf verschiedene Verteilungsräume, Z-B. Gehirn, Fettgewebe usw) 3. der Ausscheidung der Wirkstoffe über Leber, Galle, Darm, Niere und Blase. Die entscheidende Frage lautet: "was macht der Körper mit dem Medikament?" 
  • Halbwertzeit - hierunter versteht man die Zeit, in der die Plasmakonzentration eines Stoffes um die Hälfte des änfanglichen Wertes gefallen ist. Z.B. wichtig für die Dosierungsintervalle 
  • pharmakologische Behandlung von Kindern und Jugendlichen - Behandlung ist aufgrund des Alters und der körperlichen Konstution interindivduell unterschiedlich. Kinder und Jugendliche unterscheiden sich von Erwachsenen hinsichtlich der Körperzusammensetzung, dies beeinflusst z.B: den Säuregehalt des Magens, den Blutfluss in den Nieren, den Lebermetalobismus und die Dauer der Magen- darm- Passage. - aufgrund fehlender Studien besitzen viele Psychopharmaka keine Zulassung im Kinder und Jugendbereich. Eine individuelle Versorgung außerhalb des Zulassungsbereichs nennt man "off label".  - auch bei älteren Menschen muss die Medikamentengabe an die körperlichen Gegebenheiten angepasst werden. Zudem finden sich paradoxe Reaktionen bei Multimorbidität, Wechselwirkungen mit anderen Med. und häufig ein verzögerter Wirkeintritt. - häufige deutliche Dosierungsänderungen bei der Anwendung bei kindern als auch bei Älteren erforderlich.  
  • Neuroleptika Unterschiedliche Substanzgruppen 1. Unterscheidung nach ihrer chemischen Struktur  2. Unterteilung in typische (konventionelle, ältere)- wirken stark antipsychotisch und atypische Neuroleptika (eher neuere Sustanzen)- wirken eher weniegr antipsychotisch und beeinflussen auch die negativsymptomatik - zudem kein extrapyramidalmotorisches Syndrom mehr, als Nebenwirkung 3. Einteilung hinsichtlich ihrer antipsychotischen Wirksamkeit- neuroleptische Potenz. Hoch oder niedrig 
  • extrapyramidales Syndrom Unerwünschte Nebenwirkung bei Neuroleptika.  1. Akathisie: Bewegungsunruhe (ständig sinnlos umherlaufen) 2. Frühdyskinesien: unwillkürliche Bewegungen, bis hin zu krampfartigen Anspannungen von Muskeln  3. Parkinsonoid: ähneln dem Erscheinungsbild eins Parkinsonkranken. Rigor (Muskelstarre), dystone Störungen (zb schiefhals), Tremor (Handzittern) 4. Spätdyskinesien: bei medikamentöser Langzeitbehandlung. es handelt sich um Bewegungsstörungen im Gesichtsbereich (Zuckungen, Schmatz und Kaubewegungen) oder Hyperkinesien (unwillkürliche Bewegungsabläufe)
Advertisement