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Corporate Finance (Subject) / Kapitel 3: Unternehmensbewertung (Lesson)

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  • Wichtiges Substanzwertmethode (4) Der Unternehmenswert entspricht der Summe der Aktiven || Bewertung der Aktiven nach dem Substanzwert: Wiederbeschaffungswert || Bewertung der Aktiven nach dem Liquidationswert: wenn das Unternehmen liquidiert wird || Bei spezifischen Aktiven, d.h. jene Aktiven, die speziell für das Unternehmen hergestellt wurden, können grosse Unterschiede zwischen Substanz- und Liquidationswert bestehen (z.B. Maschine speziell für diese Unternehmung)
  • Arten Substanzwert & Berechnung Bruttosubstanzwert = Total Aktiven + Stille Reserven auf Aktiven || Nettosubstanzwert = Eigenkapital + Stille Reserven auf Aktiven und Passiven || (Stille Reseren = Marktwert eines Vermögensgegenstandes - Buchwert eines Vermögensgegenstandes)
  • Nachteile der Substanzwertmethode Immaterielle Vermögenswerte, wie z.B. Wert des Kundenstammes, bleiben unberücksichtigt (og. Originärer Goodwill) || die zukünftige Ertragskraft des Unternehmens wird nicht in die Bewertung miteinbezogen|| (die Substanzwertmethode ist als alleiniges Bewertungskriterium völli ungeeignet)
  • Wichtiges Ertragswertmethode (2) Der Unternehmenswert basiert auf den Gewinnen in der Zukunft || Annahmen: die Aktiven der Unternehmung erzielen eine konstante ewige Rente von nachhaltig erzielbaren Gewinnen
  • Arten Ertragswert & Berechnung Brutto-Ertragswert = NOPAT/WACC || Netto-Ertragswert = Reingewinn/Eigenkapitalkostensatz
  • Berechnung NOPAT NOPAT = EBIT x (1-s) || Damit entspricht der NOPAT dem Gewinn nach Steuern einer 100% EK-finanzierten Unternehmung
  • Ertragswertmethode, wieso Berücksichtigung des Tax Shields? (2) Zinsaufwandist steuerlich abzugsfähig. Deshalb bezahlt man weniger Steuern || Dieser Tax Shield wird bei der Schätzung der Kaptalkosten (WACC) berücksichtigt
  • Nachteile der Ertragswertmethode (4) Investitionstätigkeit wird vernachlässigt (z.B. ob das Restaurant Emmenblick einen Investitionsrückstau hat oder nicht, wird nicht in Betrachtung gezogen) || Die Wahl des Rechnungslegungsstandards kann die ausgewiesenen Gewinne beeinflussen (z.B. unterschiedliche Abschribeungsmethoden führen zu unterschiedlichen Gewinnzahlen) || Vereinfachte Sicht durch die Wahl eines repräsentativen Jahres für die Zukunft || Bestimmung des Diskontsatz notwendig
  • Wichtiges Praktikermethode (3) Wert des EK is Durchschnitt von Substanzwert und Ertragswert (Brutto oder Netto) || Die Gewichtung der beiden Methoden erfolgt in der CH i. d. R. im Verhältnis 1:2 || Grund: Kompromiss - Probleme der SW-Methode gravierender als Probleme der EW-Methode
  • Berechnung Praktikerwert Praktikerwert = (2x Ertragswert + 1x Substanzwert)/3
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  • Wichtiges Discounted Cash Flow (DCF) Methode (3) Zukünftige Free Cash Flows werden auf den Bewertungszeitpunkt abdiskontiert || Der Wert der Unternehmung entspricht der Summe der abdiskontierten Free Cash Flows || Zwei Möglichkeiten: Entity Methode (Brutto) die Free Cash Flows Entitiy werden mit dem Gesamtkapitalkostensatz (WACC) abdiskontiert, Equity Methode (Netto) Die Free Cash Flows Equity werden mit dem Eigenkapitalkostensatz abdiskontiert
  • Bewertungsgrundlagen (Businessplan) Aus dem Geschäftsplan folgen die Cash Flows der kommenden Jahre, die geplanten Investitionen, die Risiken und die daraus erwarteten Free Cash Flows und die Kapitalkosten, woraus sich die Discounted Free Cash Flows berechnen lassen
  • Berechnung Free Cash Flow Entity & Equity EBITDA - Abschreibungen= EBIT - Steuern=NOPAT + Abschreibungen=EBIDA - Investitionen NUV - Investitionen AV= Free Cash Flow Entity - FK-Zinsen +/- Veränderung verzinsliches FK + Tax Shield= Free Cash Flow Equity
  • Wichtig Berechnung Unternehmenswert - Unterschied Entity & Equity Bei der Entity-Methode den WACC als Kapitalkostensatz (k) nehmen || Bei der Equity-Methode den Eigenkapitalkostensatz (k) nehmen
  • Wichtig Unterhmenswert Equity Beide Methoden führen zum gleichen Unternehmenswert Equity!
  • Fazit: Einsatz der Bewertungsmethoden Substanzwertmethode nur für Unternehmen, welche in Zukunft gerade etwa die Kapitalkosten verdienen, d.h. die weder Substanz gewinen noch vernichten || Im KMU-Bereich ist die Praktikermethode weit verbreitet || Unter mittelgrossen und grossen Unternehmen ist die DCF-Methode Standard
  • Was ist der Residualwert? Barwert der zukünftigen Cashflows
  • Was sind Value Drivers? Value Drivers/Wertgeneratoren beeinflussen den Unternhemenswert (z.B. Umsatzwachstum, Gewinnmarge, Steuerrate, Investitionen, Kapitalkosten)