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Corporate Finance (Subject) / Kapitel 2: Investitionsmanagement (Lesson)

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  • Ermittlung von relevanten Cashflows (3 Grundprinzipien) 1. nur Zahlungsströme (liquiditätswirksam) || 2. nur zukünftige Zahlungsströme (Differenzbetrachtung) || 3. nur zusätzliche zukünftige Zahlungsströme (Zukunftsbetrachtung) || Es müssen alle drei Kriterien kumulativ erfüllt sein
  • Grundprinzip 1: Zahlungsströme Liquiditätswirksame Erträge - Liquiditätswirksame Aufwendungen = Operativer Cashflow Fonds NUV - Investitionen (AV und NUV) = Free Cashflow
  • Grundprinzip 2: Zukunftsorientierung Vergangenheit (irrelevant!) - Heute (Entscheidungszeitpunkt) - Zukunft (relevant)
  • Grundprinzip 3: Differenzbetrachtung Zahlungsstrom muss direkt durch die Investitionsentscheidung ausgelöst sein || D.h. ohne Investition fällt der Zahlungsstrom nicht an, mit Investition hingegen schon || Kosten, welche auch ohne Investition anfallen, dürfen nicht der Investitionsrechnung belastet werden || Dabei erfolgt eine Gemsantnternehmensbetrachtung
  • Neuinvestition Etwas ganz neues produzieren
  • Ersatzinvestition z.B. um Kosten zu sparen, oder schneller zu produzieren
  • Payback-Dauer Wie viele Jahre es dauert, bis die zurückfliessenden Cashflows den Betrag der Investition erreichen
  • Payback-Arten Es wird unterschieden zwischen Kumulationsmethode (statisch/dynamisch), wenn der Nutzen NICHT konstant ist und Durchschnittsmethode (statisch), wenn der Nutzen konstant ist || beim statischen werden die Kosten des Geldes (Zinsen) ignoriert
  • Allgemeines zum Diskontsatz (Kapitalkostensatz) (4) Rendite in % ie das Unternhemen für das Investitionsobjekt mindestens fordert || es macht deshalb nur Sinn diejenigen Investitionen durchzuführen, die eine über dem Kapitalkostensatz liegende Rendite aufweisen || Unsicherheit bzw. Risiko wird durch die Höhe des Diskontsatzes kompensiert || Je höher der gewählt Zinssatz, desto tiefer ist der NPV des Projekts
  • Berechnung Diskontsatz (Kapitalkostensatz) Risikoloser Basiszinssatz + Risikozuschlag (Inflationsprämie, objektspezifisches Risiko, sparten- bzw. länderspezifisches Risiko)
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  • Wichtiges Payback (4) Der Payback ist einfach verständlich und kommunizierbar || der Payback gibt die Amortisationsdauer eines Projektes an (statisch: unter Annahme von Gratisgeld, dynamisch: mit Berücksichtigung einer dem Risiko angemessenen Verzinsung des Kapitals) || bei einem dynamsichen Payback (unter der Nutzungsdauer) verdient das Unternehmen Geld mit einem Projekt || der Payback sagt allerdings nicht aus, wie viel Geld man verdient
  • IRR vs. WACC IRR > als WACC bzw. Mindestzins = Wertgenerierung || IRR < als WACC bzw. Mindestzins = Wertvernichtung
  • NPV negativ/positiv NPV positiv = Investition tätigen || NPV negativ = Investition nicht tätigen
  • Anwendung der Methoden in der Praxis Kriterium Unternehmensgrösse: Kleinunternehmen eher Payback, Grossunternehmen NPV/IRR || Kriterium Relavite Projektgrösse: Kleinprojekt eher Payback, Grossprojekt NPV/IRR
  • Vorgehen Annuitätenmethode 1. Berechnen des NPV über die gesamte Laufzeit, 2. Den NPV in einen gleichmässigen jährlichen Zahlungsstrom (Annuität) umwandeln, 3. Die Variante mit der höheren Anuität ist vorzuziehen
  • Worin besteht das Risiko bei Investitionen? (3) Investitionsentscheidungen basieren im Allgemeinen auf einer Reihe von Daten, die mit Unsicherheit behaftet sind || Investionsrechnung haben den Charakter einer zukunftsorientierten Planungsrechnung - die erwarteten Einzahlungen und Auszahlungen sind immer zu schätzen || Unter Risiko versteht man, dass der tatsächliche Zahlungsfluss (Differenz zwischen Einzahlungen und Auszahlungen) vom geschätzten Zahlungsfluss abweicht
  • Verfahren zur Berücksichtigung der Unsicherheit von Daten Korrekturverfahren (Nutzungsdauer, Zahlungsströme, Kalkulationszinssatz) || Sensitivitätsanalysen (Berechnen mehrerer Varianten, berechnen kritischer Werte)