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Muskeln Hintergliedmaße (Subject) / Spannsägenkonstruktion, Patellamechanismus, passive Stehvorrichtung (Lesson)
Spannsägenkonstruktion, Patellamechanismus, passive Stehvorrichtung
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- Spannsägenkonstruktion Spannsägenkonstruktion Sprunggelenk und Kniegelenk bewegen sich immer gleichzeitig und in gleichem Maße.Muskelkonstruktion:M. fibularis tertius (M. peroneus tertius) auf der cranialen Tibiaseite undM. flexor digitalis superficialis auf der caudalen Tibiaseite, die beide an der Fersenbeinkappe oder Metatarsus inserierenPassive Stehvorrichtung:Spannsägenkonstruktion bietet die Vorraussetzung eine Hintergliedmaße ohne Muskelkraft zu belasten und die andere zu entlasten. Der Patellamechanismus wirkt dabei unterstützend, wird das Kniegelenk durch die Patella fixiert, so bewirkt die Spannsägenkonstruktion, dass gleichzeitig das Sprunggelenk festgestellt wird, womit ein Zusammenklappen der Gelenke bei belasteter Gliedmaße verhindert wird.
- Patellamechanismus Patellamechanismus Mediale und mittlere gerade Kniescheibenband bilden eine Schlaufe, die es den Pferden ermöglicht, die Patella auf dem medialen Rollkamm des Femur zu fixieren. Dieser Vorgang wird durch den M. quadriceps femoris eingeleitet und den M. semimembranosus beendet.Der M. quadriceps femoris streckt das Kniegelenk, wobei die Patelle auf der Kniescheibenrolle hochgleitet. In dieser Position kann der M. semimembranosus, der am medialen Kniescheibenband inseriert, die Patella über das Tuberculum mediale ziehen.Wird das Kniegelenk wieder gebeugt, senkt sich die Patella auf den medialen Rollhöcker, der sich zwischen das mediale und mittlere gerade Kniescheibenband schiebt.Die derart fixierte Gliedmaße verhindert eine weitere Beugung des Kniegelenks. Durch die Spannsägenkonstruktion wird gleichzeitig das Sprunggelenk fixiert.Um den Patellamechanismus aufzuheben, muss die Gliedmaße entlastet und das Kniegelenk etwas gestreckt werden, erst dann kann der M. biceps femoris, der am lateralen geraden Kniescheibenband ansetzt, die Patella lateral auf die Kniescheibenrolle ziehen, wo sie wieder abwärts gleiten kann
- Fibularuptur Ruptur des M. fibularis tertius führt dazu, dass das Sprunggelenk bei gebeugtem Kniegelenk gestreckt werden kann, (Untersuchung ist hier = Diagnose)
- Stellungspalpation Becken Stellungspalpation Becken3 Referenzpunkte auf jeder Seite: Tuber coxa, Tuber sacrale, Tuber ischiadicum- Immer alle 3 Referenzpunkte beachten Tuber coxae auf gleicher Höhe? (von hinten, Daumen hoch stellen) Läsion ilium links in superior: Alle Tuber Referenzpunkte links sind axial nach dorsal verschoben=Läsion ilium rechts in inferiorAlle Tuber rechts sind axialnach ventral verschoben Läsion ilium links in upslipAlle Referenzpunkte sind axial nach cranial verschoben = Läsion ilium rechts in downslipAlle Referenzpunkte sind axial nach caudal verschoben Läsion ilium in posterior Beckenhälfte steht nach caudal rotiert (Tuber sacrale und Tuber coxae dorsal/caudal, Tuber ischiadicum ventral/cranial) Läsion ilium anteriorBeckenhälfte steht nach anterior rotiert (Tuber sacrale und Tuber coxae ventral/cranial, Tuber ischiadicum dorsal/caudal) Begleiterscheinungen:Läsion ilium links in inflare (bei superior und upslip)Referenzpunkte stehen mehr an der Medianebene Läsion ilium rechts in outflare (bei inferior und downslip)Referenzpunkte stehen weiter weg von der Medianebene
- Trageerschöpfung Haltemuskulatur arbeitet nicht = falscher Muskelaufbau, BlockadenMm. Glutaeus flachM. semitendinosus stark ausgeprägt (übernimmt Tragefunktion)KarpfenrückenDelle vor dem WinderristVersteckte SchmerzanzeichenOft Adduktorenverspannung (Test: fühlen, Volte (Kreuzen der Hinterbeine))Adduktoren liegen alle medial
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