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Meeresbiologie (Subject) / Physio2 (Lesson)

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  • 1. Wie schützen sich Evertebraten vor Epibiosis (1P) ToleranzVermeidungVerteidigung (Stacheln, hydrophobe Oberfl., sek. Metab.)
  • 2. Welche Bedeutung haben Sekundär Metabolite in antarktischen Organismen? (2P) FraßschutzAnti-Biofouling-Substanzen (Schwämme gegen Diatomeen)Hemmung der Entwicklung von RäubernWahrnehmung von Räubern/Beute
  • 3. Wie unterscheiden sich Allomone und Kairomone? (1P) Allomone: Vorteil beim ProduzentenKairomone: Vorteil beim RezipientenRepellenzien (Verteidigung vs Flucht), Attraktanzien (Anlockung vs Nahrungssuche)(Depressanzien: Abfall mit negativem Effekt für Rezipienten)
  • 4. Erläutern Sie den Begriff Organellenretention und nennen Sie zwei typische Beispiele ökobiochemische Partnerschaft, ein Organismus nimmt Zellorganellen eines Anderen auf und gebraucht diese selbstBsp1: Elysia sp. Nimmt Chloroplasten von Codium auf, speichert diese in Mitteldarmdrüse, profitiert von PhotosyntheseBsp2: cnidarienfessende Nudibranchia lagern Nesselkapseln in Epithelzellen ein, Schutz
  • 5. Welchen Unterschied (chem. Struktur) gibt es zwischen marinen und terrestrischen Sekundärmetaboliten hohe Halogenkonzentration (Br, Cl) im Meerwasserstrukturell diversererhöhte Wirksamkeit, da in Wasser verdünnt
  • 6. Wie oder worüber erfolgt chemische Biokommunikation allgemein und im aquatischen Milieu? Bei welchen Organismen ist dies vertreten? Sekundärmetabolite, besonders Porifera, Cnidaria
  • 7. Nenne und beschreibe zwei Arten Allelochemikalien! Erläutere außerdem ein Beispiel einer Allelopathie im aquatischen Ökosystem! Siehe 4planktische Seeigel-Larven werden durch Attraktanzien der bevorzugten Nahrung angelockt
  • 8. Welche 3 grundlegenden Beutefangstrategien gibt es bei heterotrophen Protisten? Für zwei davon Beispiele. (3P) Filtrierer, Räuber (Didinium nasutum), Engulfers (Amoeba proteus)
  • 9. Strukturen für Beutefangstrategien Filtrierer: Mikrovillikragen, ReticulopodiennetzeRäuber: Pseudopodiennetz, kontraktile TentakelEngulfer: Vestibulum, Geißelsäckchen
  • 10. Welche Ökologische Rolle spielen Protisten in aquatischen Stoffkreisläufen? (1P) hohe Abundanzwichtige PP (40-50%)Microbial Loop → machen DOC wiederverfügbarbieten Möglichkeit, Evolution zu erforschen
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  • 11. Worüber nehmen Protisten Licht war? Erläutern Sie die Funktion bei Euglena gracilis! (2P) Lichtsammelpigmente und Augenflecke (Stigmata)Stigma nimmt reiz war, dreht sich so, dass Paraflagellar Body unbeschattet ist
  • 12. Definiere Art und Population (2P) Art: Organismen, die (fertile) Nachkommen hervorbringen, in Gestalt, Physiologie und Verhalten übereinstimmenPopulation: Organismen einer Art zur selben Zeit am selben Ort
  • 13. Was ist der Unterschied zwischen Osmotrophie und Pinocytose (2P) Aufnahme gelöster org. Verb. über Membran vs durch Abschnüren von Ventrikeln
  • 14. Nenne 2 Beuteeigenschaften mit Einfluss auf die Ingestionsrate! (2P) Abundanz, Größe, Beweglichkeit
  • 15. Was ist Allelometrie? Was ist Isometrie? (2P) Proportionen ändern sich im Laufe des Wachstums bzw. ändern sich nicht
  • 16. Nennen Sie die Einflussfaktoren auf die Mixotrophie. (2P) LichtTemperaturQualität und Quantität der NahrungNährstoffangebot
  • 17. Nennen Sie zwei der fünf großen systematischen Gruppen der Protisten. Nennen Sie für jede jeweils einen wichtigen aquatischen Vertreter. (2P) Amoebozoa (Amoeba proteus)Archaeplastida (Volvox aureus)
  • 18. Skizzieren Sie die Harnbildung in der Niere eines Teleostier und eines marinen Säugers. Worin liegen die Unterschiede im Bau der Nephrone? Welche Bedeutung hat dies für den Wasserhaushalt und die Ionenexkretion des Teleostiers? Welche Teleostier haben aglomeruläre Nieren? Säuger: Glomerulus/Bowman, prox. Tubulus, Henle Schleife!!, dist. Tub., SammelrohrTeleostier: Glom/Bow, bewimpertes Halsstück, prox. Tub., dist. Tub., Sammelrohrkeine Rückresorption von Wasser in Henle Schleife, Ionenexkretion über KiemenEisfische, weil würden sonst AFPs aus Blut filtrieren
  • 19. Nenne die drei wichtigsten Stickstoffexkretionsprodukte (auch marine Säuger). Warum ist Ammoniak giftig? Harnstoff, Ammoniak, Ammoniumerhöhte Ammonium Konz → ersetzt Kalium → führt zu fatalem Ca Einstrom in Nervenzelle
  • 20. Welche physiologischen Anpassungen ans Tauchen besitzen Robben und Wale hinsichtlich ihres O2-Speicher im Blut und im Gewebe, ihres Kreislaufes und ihres anaeroben Stoffwechsels gegenüber eines Menschen? Warum erleiden Robben und Wale keine Taucherkrankheit/Dekompressionsunfall? Viel Hb im Blut, Mb im GewebeVerlangsamung der Herzfrequenz, des Kreislaufes, Verringerte Durchblutung peripherer GewebeMilchsäuregärungkaum/keine Luft in Lungen
  • 21. Nennen Sie zwei Beispiele für Gegenstromsysteme Gasdrüse in SchwimmblaseKiemenbelüftungSchnittstelle von Bowman und Glomerolus
  • 22. Was verstehen Sie unter dem Begriff thermale Hysterese? Differenz von Gefrier- und Schmelzpunkt, wird z.B. durch AFPs herbeigeführt
  • 23. Definieren Sie Osmolarität und Osmolalität. Wie hoch ist die Osmolalität einer 1molaren NaCl-Lösung? Osmolarität: Zahl der osmot. wirksamen Teilchen pro Volumen, Osmolalität: pro Masse2 Osmol/Kg
  • 24. Wie ist der pH Wert definiert? Welche Puffersysteme gibt es bei Knochenfischen? Negativ dekadischer Logarithmus der H+ Ionen AktivitätPhosphatpuffer und Proteinat
  • 26. Skizzieren Sie kurz den Aufbau der Hämocyanine von Mollusken und im Vergleich von Arthropoden: Untereinheiten, Bindungsstellen für O2 inkl. beteiligte Metallionen. Nennen Sie den Ort des Vorkommens der Hämocyanine (intra- oder extrazellulär). Mollusken: 1-2 Decamere (Prot mit 10 Untereinheiten), jede UE 7-8 aktive Stellen (2Cu1+ Ionen) → bindet 70-160 O2Arthropoden: 2, 4 oder 8 Hexamere (6 UE), je UE 1 aktive Stelle (2 Cu1+ Ionen) → bindet 12-48 O2immer extrazellulär
  • 27. Was machen HSPs und was bedeutet die 70 in HSP70? Hitzeschockproteine, durch Stress induzierterhalten Funktion von Prot (verhindern Aggregation, stabilisieren Polypeptidketten, helfen bei Translokation)Benennung nach Molekulargewicht und Sequenzhomologien
  • 28. Wie ist das Hämoglobin eines Wirbeltiers aufgebaut? Was verstehen Sie unter dem Bohr und dem Root Effekt? Welche Rolle spielt der Root-Hb-Effekt bei der Schwimmblasenfüllung? Tetramer: 4 Untereinheiten bilden Porphyrin-Ringsystem, je UE ein Fe2-Komplex, der ein O2 nicht-kovalent binden kannBohr: Abnahme der Affinität zu O2 bei geringem pHRoot: Abnahme der Kapazität bei geringem pHdurch Ansäuerung des Blutes im Wundernetz der Gasdrüse Anreicherung von O2 in Schwimmblase