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Softwaretechnik SoSe 2016 (Subject) / Riebisch 1 - Anforderungsbeschreibung (Lesson)

Riebisch 1 - Anforderungsbeschreibung

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  • [1.1 - Die „frühen Phasen“ im Vorgehensmodell der Softwareentwicklung] Nenne die 3 Untermodelle des Anforderungsmodells (3) Problembereichsmodell- UML-Klassendiagramm Anwendungsfallmodell- UML-Aktivitätsdiagramm- UML-Anwendungsfalldiagramm- Anwendungsfallbeschreibung Schnittstellenmodell- UI-Definition- Systemschnittstellendefinition
  • [1.1 - Die „frühen Phasen“ im Vorgehensmodell der Softwareentwicklung] Definition "Use Case" Ein Use Case beschreibt eine Menge von Aktivitäteneines Systems aus der Sicht seiner Akteure, die für dieAkteure zu einem wahrnehmbaren Ergebnis führen. EinUse Case ist ansonsten eine komplette, unteilbareBeschreibung.
  • 1.2 Definition Use-Case-Diagramm (Anwendungsfalldiagramm) Ein Use-Case-Diagramm zeigt die Beziehungenzwischen Akteuren und Use Cases.
  • 1.2 Wie identifiziert man Use Cases, und wie ist der Weg bis schließlich zur Aufnahme in das Use-Case-Diagramm (was der 6. Punkt ist)? (6) ● Sammeln der Kundenwünschen● Analysieren von Textdokumenten: Verben mitTätigkeitsbeschreibung● "echte" Use Cases finden, verallgemeinern undzusammenfassen● zunächst recht vollständig, weitere Verfeinerung● für jeden Use Cases Textbeschreibung angeben--> Vervollständigung● Aufnahme in Use-Case-Diagramm
  • 1.2 Wie lauten die Elemente des Use-Case-Diagramms? Auch einige Beziehungstypen fallen darunter! (7) System: Rechteck mit Namen Aktor: Strichmännchen oder Rechteck mit <<aktor>>, und Name Use Case: Ellipse mit Name Kommunikationsbeziehung: einfache Linie include-Beziehungen: gestrichelte Linie mit Pfeil; zwischen Use Cases, Teil-von-Beziehung extend-Beziehung: kennzeichnet Varianten Generalisierungsbeziehung: Verallgemeinerung, ist-ein
  • 1.2 "Use-Case-Beschreibung" - Beschreibe den Aufbau eines Use-Cases (erinnere dich an die entsprechende Übung!) (9) ● Anwendungsfall-Nr. Name des Anwendungsfalls● Akteure● Vorbedingungen● Nachbedingungen● Invarianten● Qualitätsmerkmale● Ablaufbeschreibung / Durchführung● Ausnahmen, Fehlersituation● Alternativabläufe
  • 1.2 Definiere, was ein "Paket" in der UML ist! Pakete sind Ansammlungen vonModellelementen beliebigen Typs, mit denen dasGesamtmodell in kleinere, überschaubare Einheitengegliedert wird. Ein Paket definiert einen Namensraum(innerhalb dessen Namen eindeutig sein müssen) und kann(hierarchisch) wiederum Pakete enthalten. Das oberstePaket beinhaltet das ganze System. Jedes Modellelementkann in anderen Paketen referenziert werden, gehört aberzu genau einem (Heimat-)Paket.
  • 1.3 Definiere den Begriff "Aktivität". (mind. 3 wichtige Punkt nennen!) - Was gibt es außer Aktionsknoten noch? Eine Aktivität beschreibt einen Ablauf und wird definiertdurch verschiedene Arten von Knoten, die durch Objekt- undKontrollflüsse miteinander verbunden sind. Es werdenAktions-, Objekt- und Kontrollknoten unterschieden.
  • 1.3 Definiere, was eine "Partition" innerhalb eines Aktivitätsdiagramms ist! (Es kann dabei 2 verschiedene Möglichkeiten der Ausprägung haben) Eine Partition(Verantwortlichkeits- oderFunktionsbereich) beschreibtinnerhalb desAktivitätsmodells, wer oderwas für einen Knotenverantwortlich ist oderwelche gemeinsameEigenschaft Knotenkennzeichnet.
  • 1.3 Was sind Objektknoten und was sind Objektflüsse? Ein Objektknoten gibt an, dass ein Objekt oder eine Mengedavon existiert. Objektknoten können als ein- oderausgehende Parameter in Aktivitäten verwendet werden. Ein Objektfluss ist wie ein Kontrollfluss, bei dem jedochObjekte transportiert werden
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  • 1.3 Besonderheiten des "Änderungsmanagement" nennen! (1+2. Worum geht es dabei?, 3. Von welchem "-management" ist es ein Teil?) ● Änderung (von Anforderungen) koordinieren● Vor ungeplanten Änderungen schützen● Teil des Konfigurationsmanagements (siehe auch: V-Modell der Status von Änderungen - 1-23)
  • 1.3 Nenne die Prüfkriterien der Anforderungsbeschreibung (13) Eindeutigkeit - nur eine einzige Interpretation möglich?Vollständigkeit - alle notwendigen Funktionen berücksichtigt?Überprüfbarkeit - Erfüllung der Anforderungen überprüfbar?Widerspruchsfreiheit - Konflikte zwischen den Anforderungen?Verständlichkeit - für alle Beteiligten?Herkunft - Herkunft/Begründung der Anforderung klar beschrieben?Flexibilität und Abhängigkeiten - ohne Auswirkung auf andereAnforderungen änderbar?Rückverfolgbarkeit - eindeutig zu identifizieren?Abstrahierbarkeit - Ist die Anforderung implementierungsunabhängig?Klassifizierbarkeit bezüglich Bedeutung - Risiken bezüglichRealisierbarkeit; Stabilität über gesamten Lebenszyklus?Angemessenheit - Wünsche und Bedürfnisse des Benutzers abgedeckt?.
  • 1.4 Worum geht es grundsätzlich bei der "Problembereichsmodellierung"? (1 Satz) Konzeptionellen Beschreibung - („was“) statt Darstellung derRealisierung („wie“):
  • 1.4 Beim welchem dieser Diagramme betrachten wir die Struktur und bei welchen das Verhalten? Zustandsdiagramm, Kommunikationsdiagramm, Klassendiagramm (Komponentendiagramm), Aktivitätsdiagramm Alle beschreiben das Verhalten, außer das Klassendiagramm: Es beschreibt die Struktur.
  • 1.4 Nenne die Elemten von Strukturmodellen! (5-6) KlasseObjekt,Attribut,Methode,Paket,(Komponente)
  • 1.4 Welche Art von Beziehungen gibt es bei Strukturmodellen? (6) Generalisierung (Vererbung)AssoziationRolleAggregationKompositionAbhängigkeit
  • 1.5 Erkläre, was Generalisierung bei Klassendiagrammen ist! Generalisierung als Beziehung zwischen Klassen wird wie Taxonomieund Vererbung genutzt, um Eigenschaften zusammenzufassen und zustrukturieren. Dadurch wird erreicht, dass das Beschreiben bzw. Änderneiner Beschreibung der Eigenschaften weniger Aufwand erfordert, weilRedundanzen verringert werden.Durch Vererbung werden Eigenschaften auf untergeordnete Klassen übertragen, dabei können sie von diesen ergänzt und verändert werden (Spezialisierung).
  • 1.5 Was ist eine "Assoziation"? (Allgemein was das ist und 3x -> Wie es beschrieben wird?) Die Assoziation stellt eine statische Beziehung zwischen Objekten dar.Sie wird beschrieben durch:● Name (Semantik) und Richtung● Vielfachheit: Anzahl der Partnerobjekte● Evtl. Rolle beteiligter Objekte
  • 1.5 Was ist eine "Aggregation"? Die Aggregation (part-of, Teil-Ganzes-Beziehung) stellt eine besondereAssoziation dar, bei der ein zusammengesetztes Objekt in Beziehung zuseinen Teilen dargestellt wird.Es handelt sich um eine asymmetrische Beziehung zwischen nicht gleichwertigen Partnern.
  • 1.5 Was ist die "Komposition" im Klassendiagramm? Die Komposition stellt eine spezielle Form der Aggregation dar.●Ein Teil darf nur zu einem Ganzen gehören●Ein Teil existiert nur, solange sein Ganzes existiert
  • 1.6 Definition einer "Zustandsmaschine" Beschreibt eine Folge von Zuständen, die ein Objekt imLaufe seines Lebenszyklus einnehmen kann, sowie Stimuliund davon bewirkte Zustandsänderungen
  • gewusst Hypothetische Maschine – endlicher Automat● Endliche Menge von Zuständen● Endliche Menge von Ereignissen● Zustandsübergänge● Anfangszustand● Menge von Endzuständen
  • Es kann parallele Unterzustände geben! gewusst
  • Was ist ein "Protokoll-Zustandsautomat"? (kurz!) Spezielle Form des Zustandsdiagramms, beschreibtlediglich die möglichen und verarbeitbarenEreignisse ohne weitergehendes Verhalten