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Büromanagement (Subject) / Volkswirtschaftliche Grundlagen (Lesson)
A Wirtschafts- und Sozialkunde
1. Volkswirtschaftliche Grundlagen
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- Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren - Kombination Zusammenwirken der Produktionsfaktoren
- Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren - Substitution Austausch der Produktionsfaktoren
- Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren Boden Arbeit Kapital Bildung Boden: Anbaufaktor, Abbaufaktor, Standortfaktor Arbeit: dispositive (anodnende, verwaltende, organisierende) Arbeit, ausführende Arbeit Kapital: produzierte Produktionsmittel: Kombination aus Boden und Arbeit, wird durch Konsumverzicht gebildet Bildund: Technisches Wissen und technischer Fortschritt müssen durch Ausbildung und Bildung vermittelt werden. Boden und Arbeit = ursprüngliche Produktionsfaktoren Kapital und Bildung = abgeleitete Produktionsfaktoren
- Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren Boden Arbeit Kapital Bildung Boden: Anbaufaktor, Abbaufaktor, Standortfaktor Arbeit: dispositive (anodnende, verwaltende, organisierende) Arbeit, ausführende Arbeit Kapital: produzierte Produktionsmittel: Kombination aus Boden und Arbeit, wird durch Konsumverzicht gebildet Bildund: Technisches Wissen und technischer Fortschritt müssen durch Ausbildung und Bildung vermittelt werden. Boden und Arbeit = ursprüngliche Produktionsfaktoren Kapital und Bildung = abgeleitete Produktionsfaktoren
- Gesellschaftliche Arbeitsteilung Aufteilung der Arbeit nach Alter (Phase des Lernens, des Arbeitens und des Ruhestands) Berufsspaltung (Spezialisierung, z. B. Neurologie, Hautarzt..)
- Technische Arbeitsteilung Arbeitszerlegung in repetiitive (=sich wiederholende) Teilarbeiten (z. B. Fließbandarbeit in der Massenproduktion) Verstärkter Einsatz von Maschinen ersetzt menschliche Arbeit
- Volkswirtschaftliche Arbeitsteilung primärer Sektor: Urerzeugung (z. B. Landwirtschaft) sekundärer Sektor: Weiterverarbeitung tertiärer Sektor: Verteilung und sonstige Dienstleistungen (z. B. Einzelhandel)
- Internationale Arbeitsteilung Bestimmte Länder spezialisieren sich aus verschiedenen Gründen auf die Herstellung bestimmter Produkte
- Vorteile der Arbeitsteilung höhere Produktivität steigende Einkommen bessere Güterversorgung Arbeitszeitverkürzung bessere Arbeitsergebnisse, durch Spezialisierung kostenoptimale Produktion (niedrige Güterpreise)
- Nachteile der Arbeitsteilung gegenseitige Abhängigkeit der Betriebe und Länder Gesamtübersicht kann verloren gehen evtl. einseitige Umweltbelastung, z. B. bei internationaler Arbeitsteilung Arbeitsplatzverluste durch Offshoring (=Verlagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer)
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- Freie Marktwirtschaft Orientierung am Einzelnen: uneingeschränkte Freiheit für jeden Leitidee: wirtschaftlicher Liberalismus Eigennutz= Gemeinnutz Privateigentum an den Produktionsmitteln Vertragsfreiheit Gewerbefreiheit Berufswahlfreiheit Konsumfreiheit offene Märkte keine Eingriffe des Staates
- Zentralverwaltungswirtschaft Orientierung an der Gemeinschaft: Die Gesellschaft steht über allen Einzelwesen. Leitidee: Sozialismus Gemeinnutz geht vor Eigennutz Produktionsvermögen ist Kollektiveigentum Unterordnung der Betriebe unter die öffentliche Verwaltung Lenkungsfunktion des Staates
- Soziale Marktwirtschaft Freie Marktwirtschaft + Zentralverwaltungswirtschaft Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland so viel persönliche Freiheit wir möglich, so viel staatliche Eingriffe wir nötig "marktwirtschaftlich" bedeutet: freier Wettbewerb (z. B. Privateigentum, Vertragsfreiheit, Gewerbefreiheit, Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) Angebot und Nachfrage bestimmen den Markt "sozial" bedeutet: Schutz der Allgemeinheit oder des sozial Schwächeren (z. B. Sozialversicherungspflicht, Sozialbindung des Eigentums) Die soziale Marktwirtschaft versucht, Vorteile von freier Marktwirtschaft und Zentralverwaltungswirtschaft zu vereinen.
- Wirtschaftspolitische Ziele Preisniveaustabilität = Bedeutung: Preisnivau steigt, Geldwert/Kaufkraft und Wohlstand sinkt Messgröße: Steigerungsrate Verbraucherpreisindex (VPI) (gemessen vom Statistischen Bundesamt mithilfe eines Warenkorbes) Ziel: Preissteigerungsrate < 2% Vollbeschäftigung = Bedeutung: Arbeitslosigkeit steigt, Staatsausgaben steigen, Wohlstand sinkt Messgröße: Arbeitslosenquote = Anzahl Arbeitslose * 100/ Anzahl der Erwerbspersonen Ziel: Arbeitslosenquote < 3% Außenwirtschaftliches Gleichgewicht: Bedeutung: Export > Import: Geldmenge steigt , Preise steigen; Export < Import: Absatz sinkt - AL steigt Messgröße: Außenbeitrag (Export-Import) Ziel: Außenbeitrag < 2% des nominalen BIP Stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum: Bedeutung: Wachstum steigt, Beschäftigung steigt, Einkommen steigt, Wohlstand steigt; Messgröße: Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) Ziel: reale (preisbereinigte) Wachstumsrate des BIP >3%
- Stabilitätsgesetz Die Ziele des Stabilitätsgesetztes stehen in engen Wechselwirkungen. Zum Teil begünstigen sich die Ziele in ihrer Zielerreichung gegenseitig (komplementäre Zielbeziehungen, z. B. Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung), zum Teil bedeutet das Ansteuern eines Zieles automatisch die Entfernung von einem anderen Ziel(konkurrierende Zielbeziehungen, z. B. Wirtschaftswachstum und Preisniveaustabilität, Vollbeschäftigung und Preisniveaustabilität). Da es unmöglich ist und quasi der Magie bedürfe, alle Ziele gleichzeitig zu erreichen, spricht man auch vom "magischen Viereck". Die vier Ziele des "magischen Vierecks" werden durch die Einbeziehung der volkswirtschaftlichen Ziele gerchte Einkommensverteilung und lebenswerte Umwelt zum "magischen Sechseck" erweitert.
- Konjunkturpolitik Die wirtschaftliche Entwicklung verläuft nicht stetig, sondern von "guten" zu "schlechten" Zeiten in einem unregelmäßigen Rhytmus, dem sogenannten Konjunkturzyklus. Als Fiskalpolitik bezeichnet man die Ausgaben- und Einnahmenpolitik des Staates zum Zweck der Konjunktursteuerung. DIe antizyklische Fiskalpolitik verlangt, dass der Staat im Konjunkturaufschwung die Einnahmen (vor allem Steuern) erhöht und die Ausgaben kürzt, um eine Konjunkturüberhitzung zu vermeiden, im Konjunkturabschwung, die Einnahmen (vor allem Steuern) senkt und die Ausgaben erhöht, um die Konjunktur anzukurbeln. Verschuldet sich der Staat, um die Konjunktur zu fördern, spricht man von Defecitspending (Z. B. Konjunkturpakete der Bundesregierung zur Bekämpfung der Finanz- und Wirtschaftkrise)
- Staatliche Konjunkturförderung Einnahmensenkung (Steuersenkung Ausgabenerhöhung verfügbare Einkommen steigern zunehmende Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern Gefahren: Inflation, wachsende Staatsverschuldung
- Staatliche Konjunkturdämpfung Einnahmenerhöhung (Steuererhöhung) Ausgabensenkung (personal- Sach- und Sozialausgaben) verfügbare Einkommen sinken abnehmende Nachfrage von Konsum- und Investitionsgütern Gefahren: Rezession, zunehmende Arbeitslosigkeit
- Geldpolitik Die Geldpolitik innerhalb der Eurozone wird von der Europäischen Zentralbank mit Sitz in Frankfurt gesteuert. Die Europäische Zentralbank ist in ihren Entscheidungen autonom und unabhängig von den Regierungen. Sie verfolgt als Hauptziel, durch die Steuerung der Geldmenge die Geldwertstabilität, also die Stabilität der Währung Euro, zu gewährleisten und die Inflation zu bekämpfen. Daneben soll sie aber auch die Wirtschaftspolitik der EU-Länder unterstützen. Das geldpolitische Instumentarium der EZB setzt sich aus den Instrumenten, Leitzins, Mindestreservepolitik und Offenmarktpolitik zusammen.
- Erhöhung des Leitzins Erhöhung des Zinsniveaus --> Rückgang der Kreditaufnahme Verminderung des Geldumlaufs Verteuerung und damit Rückgang der Investitionen Nachfragerückgang Dämpfung der Konjunktur Geldwertstabilität
- Senkung des Leitzins Sinken des Zinsniveaus --> verstärkte Kreditaufnahme Erhöhung des Geldumlaufs verstärkte Investitionstätigkeit Nachfragesteigerung Ankurbelung der Konjunktur Gefahr der Inflation